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ard_logoDie Ukraine ist das Land im Osten Europas, das mit Hilfe der EU und USA gewaltsam eine demokratische Regierung weggeputscht hat und nun einen Krieg gegen den Teil der Bevölkerung führt, der diesen Putsch nicht akzeptieren will.

Für diesen Krieg mit Tausenden Toten und Millionen Flüchtlingen bekommt die längst bankrotte Ukraine Waffen, Söldner, Material und Milliarden aus dem Westen. In Kiew arbeiten Hunderte US-Bürger, Militärs, Politikberater und PR-Experten. Kritische Medien wurden geschlossen, Journalisten ermordet, verjagt oder mit Einreiseverboten belegt.

Kriegshetzer und Berufslügnerinnen wie Golineh Atai sind in dieser Ukraine höchst willkommen, zeichnen sie doch ein groteskes Bild der Realität, wie es die westliche Propaganda denjenigen Schafen einimpfen möchte, die sich noch für dumm verkaufen lassen.

Am Montag „berichtete“ Atai – der hoffentlich bald jemand eine Sprachschulung in Sachen deutscher Zischlaute spendiert – über die Feiern zum „Unabhängigkeitstag“ des Landes und angesichts seiner totalen Verschuldung und Steuerung aus den USA ist es bestenfalls ein frivoler Witz, das Land oder seine Junta, die alle paar Wochen in der EU oder den USA um Geld und Waffen bettelt, als „unabhängig“ zu betrachten.

Wenn die nachweislich übelste Lügnerin, Geschichts- und Realitätsfälscherin in der Geschichte deutscher Medien nach 1945 in der ARD über dieses Ereignis „berichtet“, dann kann man sicher sein, dass das wieder einmal nicht das Geringste mit Journalismus zu tun hat. Wenn diese für Mord und Totschlag im Osten der Ukraine persönlich mitverantwortliche Täterin dann auch noch Ukrainer präsentiert, die mit Blick auf die Bürger der Ostukraine behaupten, diese seien vom russischen Fernsehen zu „Zombies“ gemacht worden, dann trifft Propaganda auf Klappsmühle.

Poroschenkos Kriegshetze wird selbstverständlich nicht hinterfragt. Die Machenschaften der USA in der Ukraine werden nicht thematisiert. Woher das Geld kommt, mit dem der ukrainische Kriegsfürst Mord und Totschlag im Osten fortsetzen will, ist für Atai uninteressant und geht die deutschen Steuerzahler aus Sicht der ARD offensichtlich nichts an.

Andererseits bildet sich die intellektuell minderbemittelte Atai wiedermal ein, den Bürgern erklären zu können, „was der Kreml will“. Mal abgesehen davon, dass Atai viel zu ungebildet ist, als dass sie sich ein Urteil darüber anmaßen dürfte, hat das in einer Nachrichtensendung nichts verloren. Bestenfalls darf sie erwiesene Fakten darüber berichten, wie Russland in der Ukraine politisch oder wirtschaftlich handelt, aber ihre dümmlichen Unterstellungen haben in der tagesschau – die eine Nachrichtensendung ist und kein Meinungsformat für das Bildungsprekariat – rein gar nichts verloren:

ARD tagesschau_24082015_Kiew_AtaiAtai: „[Poroschenko] ‚Wir sind für den Frieden, aber wir sind keine Pazifisten. Deswegen werden wir die Ausgaben für unsere Streit­kräfte erhöhen. Die Gehälter unserer Scholdaten ebenscho…‘ Seit der in Minsk vereinbarten Waffenruhe im Februar hat die Ukraine über 200 Soldaten verloren. Eine wirkliche Waffenruhe scheint entfernter denn je. Der Kreml will einen de facto Satellitenstaat innerhalb der Ukraine. Kiew wehrt sich gegen einen weiteren Verlust seiner Unabhängigkeit.“

Dass die Junta die 200 Soldaten nicht „verloren“ hätte, wenn sie den Krieg gegen die Bürger im Osten eingestellt und mit ihnen stattdessen über Autonomie verhandelt hätte, übersteigt den Horizont dieser widerwärtigen und verlogenen Kriegshetzerin.