Schlagwörter
ARD, Demokratie, Desinformation, Gekaufte Journalisten, Mediendiskurs, Propaganda, Staatsmedien
Aus der ARD kamen in den letzten Monaten mehrere Vorstöße, Nachrichten zu verseichten und mit Boulevard-Meldungen die Realität zu beschönigen. Heute fragt WDR im Funkhaus: Sind die Nachrichten zu negativ?
Zu Gast im Studio sind ARD Chefredakteur Kai Gniffke und Uwe Krüger, der in einer Studie und seinem Buch „Meinungsmacht“ elitennahe, transatlantische Netzwerke in den Medien sichtbar gemacht hat.

„Zu Gast“ war auch ein 11-jähriger Anrufer, dessen Ängste – angesichts gewalttätiger Bilder in der tagesschau – vom WDR missbraucht wurden, um die Agenda der Verseichtung von Nachrichten voranzutreiben.
Viele Zuschauer, Hörer und Leser wenden sich deprimiert von den Nachrichten ab. Doch es geht auch anders: Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef des Dänischen Rundfunks, schildert in seinem Buch über „Konstruktive Nachrichten“ wie seine Redaktionen die Gesellschaft zu Lösungen inspirieren, zum Beispiel indem sie positive Beispiele zeigen. Offenbar mit Erfolg, denn alle von ihm verantworteten Sendungen gewinnen wieder Zuschauer.
Funkhaus Wallrafplatz diskutiert mit Hörern und Experten, ob die Nachrichtengebung lösungsorientierter sein sollte.
Gäste im Studio:
Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell, verantwortlich für „Tagesschau“ und „Tagesthemen“
Dr. Uwe Krüger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Journalistik an der Universität Leipzig, beschäftigt sich mit dem Thema „Lösungsorientierter Journalismus“
Rufen Sie uns während der Sendung an – kostenlos: 0800 5678 555. Oder schreiben Sie zwischen 8.45 Uhr und 11.00 Uhr einen Kommentar auf diese Seite!
Nachrichten können in einem Gesellschaftssystem zwei vollkommen verschiedene Funktionen erfüllen. In einer Demokratie dienen sie der gesellschaftlichen Kontrolle durch die Bürger. Negative Nachrichten haben eine höhere Bedeutung als positive, weil sie gefährliche oder schädliche Ereignisse oder Entwicklungen aufzeigen und dem Volk als Souverän die Möglichkeit geben, demokratisch gegenzulenken.
In einer Diktatur dienen Nachrichten der Befriedung und Sedierung der Bevölkerung. Positive Nachrichten haben die Aufgabe die Herrschaft zu stabilisieren und das Volk dumm und zufrieden zu halten.
Wenn wir heute aus der ARD vermehrt Vorstöße sehen, Nachrichten zu verseichten, richtet sich das eindeutig gegen die Demokratie und dient der Herrschaftssicherung. Dass dies in Zeiten geschieht, da in Europa mit deutscher Unterstützung wieder Krieg geführt wird, der Euro-Raum kollabiert und Flüchtlingsströme aus Kriegsgebieten zu uns kommen, an deren Elend der Westen mit seinen Kriegen und wirtschaftlicher Ausbeutung Schuld trägt, ist alles andere als Zufall.
Den Versuch, Nachrichten zu verseichten und Bürger mit Boulevard und Schönwetter-Meldungen zu sedieren, kann man als Infantilisierung betrachten. Hierbei werden diejenigen Schafe, die sich von negativen Nachrichten beunruhigt werden, zum Vorwand genommen, der gesamten Herde Informationen vorzuenthalten, die diese verstören oder gar gegen die Herrschaft aufwiegeln könnte.
Besonders perfide und entlarvend zugleich, wurde dieser Versuch der Infantilisierung der Bürger durch den WDR dadurch deutlich, dass man einen 11-jährigen (sic!) ins Studio durchstellte, der seine Sorgen angesichts bedrohlicher Nachrichten artikulierte:
Ich möcht auch nicht mehr so viel Nachrichten schaun, weil da sind immer so viel gewalttätige Bilder…
Man beachte, wie freudig die Moderatorin auf die Aussagen des Minderjährigen anspringt! Es steht unter vernünftigen Menschen wohl außer Frage, dass Nachrichtensendungen nicht für Kinder konzipiert werden sollten, sondern für erwachsene und mündige Bürger. Dass der WDR hier ein Kind benutzt, um seiner Agenda der Verseichtung und Infantilisierung Nachdruck zu verleihen, ist unfassbar. Nicht nur weil die Ängste des 11-jährigen für niedere Motive des Senders missbraucht werden, sondern weil gleichzeitig die Zuschauer zu Kindern gemacht werden.
Wer die komplette Sendung nachhören möchte, kann unseren Mittschnitt hier herunterladen (40MB).
Ist doch ganz klar die Strategie Nr. 5 nach Noam Chomsky:
5 – Sprich zur Masse, wie zu kleinen Kindern
Die Mehrheit der Inhalte gerichtet an die öffentliche Meinung missbraucht die Art der Verkündung, durch Argumente oder sogar durch einen gönnerhaften Ton, den man normalerweise in einer Unterhaltung mit Kindern oder geistig behinderten Menschen verwendet. Je mehr man seinem Gesprächspartner das Bild vor Augen vernebeln will, umso lieber greift man auf diese Technik zurück. Warum? Wenn du zu einer Person sprichst, als ob sie 12 Jahre alt wäre, dann, aus dem Grund der Suggestion, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit jene Person kritiklos reagieren oder antworten, als ob sie tatsächlich 12 Jahre alt wäre.
Auf ““http://grundrechte-brandbrief.de/Meldungen/2015-08-18-Lebensmittelgutscheine.htm“ findet sich eine ausführliche, exzellente, detailliert in die einzelnen Punkte einsteigende, Darlegung, weshalb und wodurch alleine schon die Lebensmittelgutscheine von Lügen und Fehlern und fahrlässigen, gröbsten Rechtsverstössen nur so aufgeschwemmt sind.
Übrigens wird das alles am Beispiel eines extra eingescannten Gutscheines der Jobcenter aufgezeigt – so transparent wie nur möglich…
Doch Vorsicht: Wer das liest, könnte seine Meinung zu dieser Materie grundlegend ändern und es mit dem Gewissen zu tun bekommen.
@S.Tabus: “Was will die Obrigkeit, was wir denken”. Genau das! Der „mündige Bürger“ kann ja selbst entscheiden, ob er die BILD, den Spiegel oder Bild der Frau liest. Er kann das Fernsehen ausschalten oder Serien anschauen. Aber er sollte sich klar sein, dass alles Propaganda ist. Doch wer sieht das schon?
Nach m.M. ist allein schon der Begriff „Lügenpresse“ für eine Demokratie nicht zutreffend. In einer Herrschaft des Volkes kann es nur wahrhaftige Berichte im Sinne des Volkes geben. Also haben wir entweder keine Demokratie oder die Vertreter der „Lügenpresse“ gebrauchen einen unzutreffenden Ausdruck. Lügenpresse gibt es nur in totalitären Staaten(?).
Mit negativer Berichterstattung sediert man die Bevölkerung auch. Das Negative kommt immer aus der „Feindwelt“. Der Bürger einer Demokratie erstarrt wie das Kaninchen vor der Schlange, wenn er die grauenvolle Umwelt sieht, vor der ihn das eigene gute Regime bewahrt. „Leute seid ruhig, die Bösen im Osten werden wir mit unseren edlen Werten (Bomben, Raketen, Giftgas, Putschen, Lügen…) besiegen. Nur unsere Waffen sind gut und bringen allen Menschen Demokratie, Freiheit und Frieden (Friedhofsruhe)“
Kai Gniffke: „Wir berichten darüber, dass die UN neue Ziele ausgerufen hat. Wir berichten, dass die Millenniumsziele weitgehend erreicht worden sind, die Kindersterblichkeit sich halbiert hat und immer mehr Kinder Schulbildung haben, dass sich der Hunger in den letzten 25 Jahren halbiert hat.“
In Gniffkes Welt würde ich auch gerne leben, in meiner gibt es immer mehr Flüchtlinge. Oder lebt Kai in der Kiste? („Jack in the box“ ist ein Schachtelteufel, der aus der Kiste springt, wenn man die kleine Kurbel bedient.)
Ich hätte gerne wertfreie Tatsachenberichterstattung statt Propaganda!
Um das WDR-Geschwafel mal wieder gerade zu rücken:
Nein! Die „Nachrichten“ sind nicht zu negativ, sondern zu propagandistisch!
Um Welten zu propagandistisch!
Wenn der Täter genehm ist wird von der Lügenpresse auch Propaganda für jedes Massaker und jeden Massenmord verbreitet und das Gemetzel als „demokratische Notwendigkeit“ hingestellt. Und „genehm“ bedeutet meistens er sitzt in Washington.
Das ist es, was ich an den „Nachrichten“ verabscheue.
@ Russlandversteher
Der WDR bereitet die Leser auf die US-Berichterstattungsform vor, die sich, wie ja Hedges auch sagte, die übliche Form der Nachrichtengebung in den USA ist. Das ist eine Kampagne, die uns endgültig zum unmündigen Bürger machen soll. Sie wollen jetzt ihre Nachrichten nicht nur inhaltlich an den USA ausrichten, dass sie das können, haben sie ja bewiesen, nein, sie wollen jetzt voll auf Verblödung schalten und den Boulevard in den „seriösen“ Nachrichten einführen. Wir sollen glauben: Ist doch alles nicht so schlimm, trallala. Bis wir dann im dritten Weltkrieg aufwachen. Darin drückt sich die Arroganz der Regierenden gegenüber der deutschen Bevölkerung aus, sozusagen Berichterstattung auf Diät, versüßt mit einem Zückerli. Du hast völlig recht, es sind nicht die „schlechten Nachrichten“, es ist das stramm rechtskonservative Lügengebäude, das sie uns täglich in die Hirne schütten wollen.
Das mit dem Kind ist mal wieder echt krass! Und wer glaubt denn bitte ernsthaft, dass ein Kind in dem Alter regelmäßig die Tagesschau sieht und dann auch noch zu so einem Thema anruft?!?
Ansonsten ist es natürlich eine total schwachsinnige Diskussion, da Schlüsselereignisse wie 9/11 oder die Boston Comedy Show ihre Wirkung ja nur durch die mediale Präsenz der Bilder, die immer und immer wieder gezeigt werden müssen, entfalten können. Von daher wird es zur Unterbindung dieser relevanten Bildinformationen niemals kommen.
Was ich vermute, was mit hinter dieser ganzen Diskussion steckt, ist die Generierung eines Vorwands, weniger „authentische“ Bilder von Ereignissen wie zB. angeblichen ISIS-Verbrechen, wie der Jihadi John Show zeigen zu müssen. Wobei die Berichterstattung bei solchen Veranstaltungen aktuell ja eh schon auf ein Minimum reduziert ist, mit irgendeinem verpixelten Videostandbild und dem Erläuterungstext des Geschichtenvorlesers. Wenn der Michel sich mal aufmachen würde die vor ihm aufgetürmte Grausamkeitshürde zu überwinden und sich zB. die ISIS „Enthauptungs“videos mal selbst und unvoreingenommen anschauen würde, dann könnte er sehen, dass man da eben genau gar nichts sieht! Und jeder Hollywood Schocker ist da blutiger und realistischer gemacht (gut, die zweite Serie war schon deutlich besser, aber halt auch wesentlich aufwendiger zu produzieren).
Aber darum geht es denke ich. Man will verhindern, dass die Leute überhaupt die Möglichkeit haben, die Echtheit der Behauptungen (bei diesen kleineren Ereignissen) anzuzweifeln, dadurch, dass sie sich selbst ein Bild machen können. Vermutlich werden in Zukunft gar keine Videos mehr produziert, sondern gleich nur ein Standbild rausgegeben (wie schon bei den Japanern geschehen) und behauptet, das Video sei direkt an irgendeinen Geheimdienst geschickt worden, der es als authentisch eingestuft habe und dort sei es nun unter Verschluss. Im Prinzip so, wie es früher lief, bevor man mit dieser Art des Direktmarketings über das Netz begonnen hat.
Wobei ich nicht abstreiten will, dass bei vielen Schafen die Flut an schlechten Nachrichten wirklich zur Resignation und dem Abschalten der Nachrichten führt. Deshalb werden ja zum Ausgleich dann auch immer wieder minutenlange Beiträge über irgendwelche erheiternde Schwachsinnsgeschichten gesendet, um das wieder etwas aufzufangen. Von daher wird der Anteil der „positiven“ Nachrichten sicher weiter steigen.
Aber nur, so lange der Steigbügel hält.
Lustig finde ich auch den Wikipedia Eintrag von Kai Gniffke: „Gniffke sprach sich gegen das einem seriösen Journalismus widersprechende Konzept sogenannter Leserreporter aus, da deren Ergebnisse vielfach nicht belegt und nachprüfbar seien.“
Er sollte die WDR-Ergüsse nach seinen eigenen Maßstäben überprüfen, wenn ich sehe, wie oft nicht belegte Äußerungen gesendet werden, dann scheint er sich von diesem Prinzip schon wieder verabschiedet zu haben.
Die Lügenpresse belegt noch nicht einmal die Aussagen in den „Nachrichten“ mit ordentlichen Quellenangaben, von gelegentlichen Ausnahmen mal abgesehen. Dafür gibt es jede Menge Referenzen zu eigenen Artikeln bzw. ihres Netzwerks (Agenturen usw.), die sich gegenseitig im Kreis zitieren.
Die Boulevardpressen und ihre Medien sorgen schon für Ablenkung.
Welcher der Prominenten mit wem, wer hat sich wieder einer Brust Op unterzogen und wo wackelt der Hase noch mit den Ohren.
Sex und Praktiken stehen wieder hoch im Kurs, sogar die öffentlich rechtlichen lassen sich dazu wieder herab. Ist das nicht schön?
Was braucht da der Mensch mehr? Die Viagra Pille für die Frau ist endlich da, juchhu, nun kann Frau, einmal im Monat, mehr Sex haben.
Das sind doch Meldungen, die das Leben bereichern.
Wen interessiert da noch, was auf dem Globus wirklich passiert
Hab die Sendung noch nicht gehört, aber…
Ist denn Herr Krüger auch auf Linie geblieben? Weil er doch wenn ich die verlinkten Bücher und Interviews von ihm lese doch eigentlich “ Nähe der Journalisten zu den Mächtigen“ usw beschreibt.
Wie war er denn in der Sendung aufgestellt?
Herr Krüger kam leider kaum zu Wort; er ist wohl auch eher ein Mann der schriftlichen Sprache als der mündlichen Beliebigkeit. Insofern stand er heute vormittag gegen den ARD-Dauer-Dumm-Babbler Gniffke auf verlorenem Posten. Die Moderatorin der WDR5-Sendung heute morgen von 9.20 bis 10 Uhr erweckte den Eindruck, als hätte sie niemals etwas davon gehört, dass sich die ÖR-Medien in einer existentiellen Vertrauenskrise befinden.
Die wollen mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass ein 11jähriger unaufgefordert bei so einem Thema im Sender anruft. Und dann stellen sie ihn auch noch durch. Dann glaube ich auch noch an den Weihnachtsmann.
Da hab ich noch garnicht drüber nachgedacht… Aber Recht hast du.. Sehr sehr ungewöhnlich um nicht zu sagen derart gestellt
Tja warum sollten der Sender bei sowas ehrlcih sein
Der 11jährige Raphael Benzenhöfer hat beim WDR bestimmt wieder ein Theaterstück gespielt, wie er es beim Kinderensemble des Törchen-Theaters macht.“Zum Inhalt: Widerliche kleine, grüne Monster – für Menschen unsichtbar – schleichen sich in die Schulen und Klassenzimmer und stiften die Kinder zu Streitereien, ja sogar zu Schlägereien an. Sie flüstern ihren Opfern Unverschämtheiten und Schimpfwörter ins Ohr und provozieren Ärger, schlechte Stimmung und ständige Auseinandersetzungen. Nicht einmal die Lehrer bleiben verschont.“

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Havixbeck/1731841-Theatergruppe-Das-Toerchen-Havixbeck-Stunkies-wirbeln-umher
Ist mir auch aufgefallen und kam mir inszeniert vor.
Der 11-Jährige möchte nichts von den doofen Kriegen hören. Das kann ich gut verstehen. Ich habe mir schon zwei Augenklappen besorgt, damit ich hier die vielen Kriegsflüchtlinge nicht mehr sehen muss. Jetzt geht es mir besser. Aber die vielen Beulen und blauen Flecke tun etwas weh.
Gniffke ist ne richtig falsche Ratte. Das er überhaupt noch in den Spiegel schauen kann
Das ist schon krankhafte System Hörigkeit bei Ihm
Der Spiegel sagt diesem Typus, er gehöre zu den Auserwählten, die den Pöbel beherrschen müssen. Die Information auf der Rückseite des Spiegels, dass die Herrschaft den Pöbel erschaffen hat, liest der „Auserwählte“ natürlich nicht.
Interessant ist, dass diese Art zu existieren nur funktioniert unter der Bedingung, aus sich selbst heraus das (geistige) Postulat von Überwert und Unterwert setzen müssen, das die glauben müssen, deren Beherrschung die Existenz erst möglich macht.
Kurz
A-Geist kann nur existent sein, wenn ein B-Geist glaubt, dass er existent ist. Ob’s auch einen C-Geist gibt?
Wolfgang Jensen
Interessante Diskussion in der Sendung
Gniffke, wie auch der Rahmen der Sendung, nimmt die ÖR als manipulative Täter komplett raus, stellt sich ganz dumm und hebt nur auf die Auswahl der Nachrichten ab, spricht gar vom „mündigen Bürger, der sich selber ein Urteil bildet“. (ab Minute 23)
Anrufer Zöllke bringt es aber auf den Punkt (etwa ab Minute 18), Fakten und Interpretation und da sind die vorsätzlichen Lügen, wie beispielsweise in der Ukraine Berichterstattung, noch nichteinmal dabei:
„Was will die Obrigkeit, was wir denken“
Es kann nicht sein, dass der Börsen Daxabsturz dieser Woche (-7%) oder der Frust über die Griechenland“rettung“ reale Gründe hat – nein, die Nachrichten sind einfach zu negativ und haben den Bürger verunsichert!
Also macht sich beim ÖR auf den Hintergrund zu erarbeiten, wie man den Zuschauer guten Gewissens noch mehr mit „konstruktiven Nachrichten“ manipulieren, belügen und in Muttis dümmlich naive gute Stimmung versetzen kann.
Der Gang noch mehr ins seichte, in die Vermittlung von „feel good“ scheint vorgezeichnet.
Podcast ist ja wegen anderweitiger Einnahmenverschwendung nicht mehr. Bin ich vollständig betriebsblind oder kann man diese Sendung nicht nachhören?
Ähm, sorry. Danke DOK.
Einen Podcast gibt es schon seit Monaten nicht mehr, weil das Geld sonst für Buhrows Gehalt (367.232 Euro) nicht reicht, der bekanntlich mehr aus der GEZ-Kasse abgreift, als die Kanzlerin (221.300 Euro) verdient. Ein Mitschnitt gibt es hier gleich per share-online.
Es wurden einige Sendungen, wo der Bürger mal spontan zu Wort kommen kann, abgeschafft (Deutschlandradio Kultur 2254) oder in der Reichweite beschnitten, wie diese hier.
Keine schöne Entwicklung.
Neben dessen Gehalt wären die Nebeneinkünfte von Buhrow und seiner Bande ein ausgezeichnetes Thema für den WDR!
Frage: Gibt es die Sendung irgendwo zum nachhören?
Ich staune immer wieder, wie unser Dok die Kurve kriegt, um diese Bourgeois-Demokratie in den Himmel zu heben – die mit ein paar Schattenseiten allerdings, aber die kann man ja gerichtlich beseitigen. Schön, wie er es hinkriegt: einerseits auf die Boulevardisierung (die wir schon lange haben) von Nachrichten und Berichten der bundesdeutschen Konzernmedien sowie der Öffentlich-Rechtlichen zu schimpfen, gleichzeitig aber auch einen Hieb in Richtung Diktatur (der des Proletariats?) austeilst – immer schön gerecht. Der typische „Neutrale“, der in und über der Mitte schwebt wie ein zürnender Medienstellvertreter Gottes. Das ist dein gutes Recht, aber auch Kritik an diesem lauwarmen Gedöns ist mein gutes Recht.
Wieder auf den Punkt gebracht, Wurzelzwerg.Trotzdem bin ich dankbar, dass es diese Seite gibt. Es tut gut, wieviele ähnlich Gesinnte es doch gibt! Einer Meinung können nur wenige sein.
Gniffke muß ’nen Clown gefrühstückt haben. Seltsamerweise fand er sich nur selbst lustig. Fremdschämfaktor 100.
»Gesellschaftliches Lagerfeuer« — oh Mann… m(
Täuschungs – Manöver, als wüßte man bei den Medien nicht was man tut.
Es wird Nach – Gerichtet bis es im Sinne von Marshall Fund und Atlantikbrücke aus den USA genehm ist. Hinter M-Fund und A-brücke stehen natürlich CIA und FED Bank.
Reine Cowboy Manier der ekelhaften Sorte. Die Herde trickreich manipulieren und sonst mit Gewalt in die gewünschte Richtung treiben. Einfach nur ekelhaft und dreckig das Journalisten bei diesem Spiel mitmachen.
Wo bleiben die Leute mit Charakter, die ihre Position nutzen um Klartext zu reden?
Warum nennt nicht mal ein Journalist oder Moderator Fakten? Und wenn dann störung eingeblendet wird, dann hat das aber enscheidenden Symbolwert.
Vermutlich wird man demnächst in den Nachrichten mehr über die für/in Deutschland wirklich wichtigen Dinge erfahren. Vielleicht über die aktuellen Ereignisse im (B- oder C-Prominenten) Dschungelcamp der Privaten – da die tatsächlichen Ereignisse im »Deutschland-Dschungelcamp« (BRD) oder im »EU-Dschungelcamp« für die deutschen Zuschauer zu deprimierend sind…
Scheint als würden sich die gleichgeschalteten Systemmedien absprechen.
Die Dauerheulsuse und Absolute_Best_Girlfriend® von Golineh Atai, Alice Bota, legte gestern schon vor: »Nachrichten – Wenn die Katastrophe zur Normalität wird«
http://www.zeit.de/politik/2015-08/nachrichten-katastrophen-komplexitaet-abstumpfung
Das Leid artikuliert sich auf einer Ebene weit unterhalb der Propaganda-Fabriken. Wogegen sich die Sprache für die Verursachung/Verursacher des Leids nicht abnutzt, sondern sich (erst) zu entwickeln hat. Dass des Menschen Fähigkeiten der technischen UND geistigen Entwicklung hinter hinkt, ist wohl bekannt.
Tröstlich, dass auch die Effizienz der Propaganda nicht den Anspruch, alle Verbrechen in Lügen zu verpacken, erfüllen kann. Aber während auf der einen Seite mehr Bewusstsein über die Destruktivität entsteht, muss der destruktive Aktionismus immer mehr „Geld“ drucken, um das für die Entwicklung nötige Gleichgewicht zwischen beiden Kräften bewahren zu können.
Ich hörte gestern die Geschichte zweier Menschen, die es schafften, für das System nur das Nötigste und für sich selber das Mögliche zu leisten. Man könnte das Prinzip „Human-Effizienz“ nennen. Schade nur für das Herrschafts-System, dass diese Intelligenz nicht von Geist-Absichten organisierbar ist – weil sie bereits von einem Prinzip organisiert IST.
Allen ein schönes Wochenende wünschen die
Federleichten
Oben ist ein Typo „Uwe Kröger“ drin.