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wdr5Oder sollte man besser fragen, wer?
Heute morgen machte der WDR erneut Stimmung gegen das, was man dort offensichtlich als ein Zuviel an negativen Nachrichten betrachtet.

Es herrscht Krieg in Europa. Ein heißer Krieg in der Ukraine mit tausenden Toten – finanziert von Deutschland und der EU. Ein Wirtschaftskrieg gegen Russland und Wirtschaftskriege gegen Griechenland und andere südeuropäische Staaten, die von der deutschen Wirtschaft in Bankrott, Elend und Ausverkauf getrieben werden. Es herrschen Kriege in der Peripherie des Nahen und Mittleren Ostens und Afrika, die Millionen Flüchtlinge Richtung EU treiben. Es gibt also massenhaft schlechte Nachrichten, die alle – mehr oder weniger direkt – auf europäische Politik zurückzuführen sind.

In diesem Umfeld bemüht sich der Staatssender ARD zunehmend verzweifelt, eine Ponyhof-Illusion der Welt aufrechtzuerhalten. Zur Rechtfertigung einer politisch motivierten Zensur und Manipulation schlechter Nachrichten, wird an der Mär von den „verängstigten Schafen“ gesponnen, die als Vorwand dient, die Bürger dieses Landes zukünftig mit weniger schlechten Nachrichten und mehr positiver Propaganda zu beglücken.

Wenn in der heutigen Funkhaus-Sendung zu diesem komplexen Thema ein 11-Jähriger anruft und – verdächtig eloquent – seine kindlichen Ängste über schlechte Nachrichten zum Ausdruck bringt, dann hat das mehr als einen schlechten Geschmack, denn Nachrichtensendungen wie die tagesschau werden selbstverständlich nicht für Kinder gemacht, noch haben sie kindgerecht zu sein, sondern dienen ausschließlich der umfassenden, wahrheitsgemäßen und vielfältigen Information mündiger Bürger.

Ich möcht auch nicht mehr so viel Nachrichten schaun, weil da sind immer so viel gewalttätige Bilder…

Besonders verdächtig wird dieser Vorgang, wenn man den familiären Hintergrund des kleinen Anrufers recherchiert. Als Raphael Benzenhöfer aus Havixbeck wird er vorgestellt und der seltene Name aus einer Gemeinde mit 11.500 Bewohnern führt schnell zu Daniel Benzenhöfer, einem leitenden Manager der buw-Unternehmensgruppe. Deren Tätigkeitsfelder bestehen u.a. aus Kundenmanagement, Call-Centern und digitalem Marketing.

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buw digital – Dialog ist das neue Marketing

 
buw digital ist die 2012 gegründete Tochtergesellschaft von buw, die sich auf digitales Kundenmanagement in all seinen Facetten spezialisiert hat. Als jüngste Tochter der buw Unternehmensgruppe kombinieren wir die 21-jährige Erfahrung im klassischen Kundenmanagement mit umfangreichem Social Media- und Digital-Know-how.
Unser Team aus erfahrenen Social Media- und Community Professionals realisiert sämtliche Leistungen rund um den digitalen Dialog – von der Strategieentwicklung über das Training Ihrer Mitarbeiter bis hin zum kompletten Outsourcing Ihrer digitalen Aktivitäten.
Qualitativ hochwertiger Kundendialog auf allen digitalen Kanälen – Das ist unser Versprechen an Sie! (buw)

Zufall? Handelt es sich am Ende nicht um den Sohn des Mannes, der mit Call-Center-Management, Marketing und Social Media seine Brötchen verdient? Ist der Kleine schon mit 11 Jahren politisch so interessiert, eloquent und selbständig, dass er ohne Wissen von Mama und Papa eigene „Call-Center-Aktivitäten“ entwickelt, um sich in diesen höchst komplexen politischen Diskurs einzumischen? Das darf und muss man wohl bezweifeln!

Zu recherchieren wäre jetzt, ob der WDR in geschäftlicher Beziehung zu buw oder Daniel Benzenhöfer steht – so er denn tatsächlich der Vater ist. Sollte das der Fall sein, wäre das ungeheuerlich. Auch ohne den geschäftlichen Link ist der Vorgang allein durch die Tatsache, dass hier Minderjährige herangezogen werden, um Auswahl und Qualität der Nachrichten im Sinne des Senders zu beurteilen, mehr als befremdlich.