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posteo-logo-greenPolizeibeamte stellen höchst sensible Anfragen auf Daten­auskunft zu Emailkonten-Inhabern über ihre eigenen, privaten und ungesicherten Mailaccounts. Diese Anfragen strotzen oft so dermaßen von Fehlern, dass einem die Haare zu Berge stehen.

Der sogenannte Richtervorbehalt, der von Politik und Medien regelmäßig als rechtsstaatliches Werkzeug zum Schutz der Bürger vor unrechtmäßiger Verfolgung propagiert wird, entpuppt sich einmal mehr als schlechter Witz, weil sämtliche Anträge durchgewunken werden.

So lautet im Groben das Fazit aus dem aktuellen Transparenzbericht des Emailproviders Posteo aus Berlin, wo man Sicherheit- und Privatheit der Kundendaten tatsächlich ernst nimmt.

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In einem Blogbeitrag beim FREITAG hat Jonaz Delgado den Bericht analysiert und beim Lesen wird deutlich, dass es im deutschen „Rechtsstaat“ in Sachen Datenschutz der Bürger zugeht wie im schon sprichwörtlichen Ouagadougou.

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