Schlagwörter

, , , , , , ,

SawtschukWiedermal bestätigt sich eine Erfahrung, die viele kritische Bürger in den vergangenen Jahren gemacht haben: das Studieren der Leser­kommentare unter einem Artikel ist oftmals ergiebiger, als die von Nach­richten­agenturen oder politisch motivierten Pro­pa­gan­disten erstellten Artikel. Auch das könnte ein Grund sein, warum viele transatlantisch gleichgeschaltete Mainstreammedien ihre Kommentarforen dicht gemacht haben oder politisch zensieren, dienten sie doch durch die Kommentarfunktion auch der Verbreitung von Informationen, die Einseitigkeiten, Propaganda und Lügen entlarvten und unbequeme Tatsachen an eine durchaus breite Öffentlichkeit brachten.

Eine dieser unbequemen Tatsachen wurde heute morgen von einem TELEPOLIS-Leser recherchiert. Sie ist ein weiterer Puzzlestein in der „Trollfabrik“-Kampagne westlicher Medien. In einem gewohnt mainstreamigen Artikel von Florian Rötzer weist dieser unter Berufung auf Kommersant auf die Tatsache hin, dass Ludmilla Sawtschuk bei ihrer für die Medien inszenierten 1-€-Klage gegen ihre Ex-Arbeitgeber von der Organisation „Komanda 29“ unterstützt wurde, die ihr die Anwälte stellte.

komanda29_1585

Bemerkenswerte Sponsorenliste der Vorgängerorganisation von „Komanda 29“

Wie TELEPOLIS-Leser Volker Birk herausgefunden hat, ist „Komanda 29“ (englisch „Team 29“) eine Nachfolgeorganisation der „Freedom of information Foundation“ (FIF). Die musste ihre Arbeit Anfang des Jahres einstellen, nachdem Russland den ausländischen Agenten den Kampf angesagt hat. Schaut man sich an, wer die FIF finanzierte, findet man das Who-is-Who westlicher Putsch- und Destabilisierungsorganisationen unter dem Deck­mantel der „Menschenrechte“. An erster Stelle das CIA-Outlet „National Endowment for Democracy“, dann Soros‘ „Open Society Institute“, bis hinunter zur ebenfalls US-amerikanischen, staatlich finan­zierten „USAid“. All diese Organisationen haben in der Ukraine massiv am Maidan-Putsch mitgewirkt und bestimmen bis heute maßgeblich die Pro­pa­ganda im zerrütteten Land und in den westlichen Medien.

Auch wenn Russland den US-Maulwürfen den Hahn kürzlich abgedreht hat, dürften denen noch finanzielle Vorräte und (den Behörden verborgene) Quellen zu ihren alten Geldgebern zur Verfügung stehen, sodass die Schlussfolgerung, dass Sawtschuk vom verlängerten Arm der CIA finanziert wird, durchaus angemessen ist. Mehr noch: es ist nicht ausgeschlossen, dass Saw­tschuk von Beginn an in diese „Agentur“ eingeschleust wurde, um die weltweite – und aus westlicher Sicht aus­ge­spro­chen ergiebige – „Trollfabrik“-Kampagne inszenieren zu können. Echte Beweise, was dort wirklich vorgeht, haben wir bis heute nicht gesehen.

Dass Sawtschuk jetzt über ihre Anwälte mit westlichen Geldgebern, Oligarchen wie Soros und der CIA-Klitsche NED in Verbindung gebracht werden kann, wird von deutschen Lügenmedien, darunter ARD und ZDF, gezielt verschwiegen. Propagandisten und Berufslügnerinnen wie Golineh Atai oder Katrin Eigendorf sind diese Hintergründe zweifellos bekannt. Man kann nicht als „Journalist“ in der Ukraine oder Russland arbeiten, ohne diese Organisationen und ihre Netzwerke zu kennen. Das macht diese vorsätzlichen Täterinnen einmal mehr zu öffentlich-rechtlichen Trollen, die die deutsche Bevölkerung gezielt in die Irre führen.