Schlagwörter
Demokratie, Desinformation, Heuchelei, Kuba, Lügen, Propaganda, USA, Verschweigen, Verzerren
Wenn US-Außenminister John Kerry auf Kuba „Menschenrechte und Demokratie“ anmahnt, dann feiern unweit von Guantanamo Realitätsverleugnung und Propaganda fröhliche Urständ. Dass deutsche Lügenmedien diese Propaganda und Volksverdummung noch immer mitspielen, zeigt deren Realitätsferne, Ignoranz, Fremdsteuerung und politische Agenda.
Selbst im ZDF hat Ulf Röller mittlerweile mitbekommen, dass die Präsidentschaft in den USA mit Milliardenbeträgen gekauft wird und deshalb mehr mit einer Oligarchie zu tun hat, denn mit Demokratie. Dass die USA – auch was die Menschenrechte anbetrifft – das letzte Land auf der Welt sind, das anderen Vorhaltung machen könnte, stellen nur noch bezahlte Propagandisten in den transatlantischen Hirnwäscheanstalten infrage.
In der Vergangenheit haben wir hier bereits mehrfach über die Lügen und vorsätzlichen Verzerrungen in der Kuba-Berichterstattung deutscher Medien berichtet.1,2,3 Die aktuelle Desinformation bezieht sich hauptsächlich auf die aktuelle Annäherung der USA und Kubas, die in der westlichen Propaganda prinzipiell falsch dargestellt wird.
Es beginnt damit, dass in der Regel verschwiegen wird, dass es die USA waren, die die Beziehungen abbrachen, ein Handelsembargo verhängten, Terror und militärische Invasion gegen das Land unterstützen, ungezählte Mordanschläge auf die Führung verübten und ihre Vasallenstaaten – darunter die besetzte Bundesrepublik – zwangen, sich an diesem Staatsterror gegen ein souveränes und freies Land zu beteiligen.
Wenn die deutsche propaganda agentur (dpa) einen Bericht über Kuba verfasst, dann ist also von vornherein klar, dass wieder einmal der Schwanz mit dem Hund wedeln wird:
Mit einer „echten Demokratie“, in der die Menschen frei wählen und die Zivilgesellschaft aufblühen könne, sei Kuba besser dran, mahnt deshalb auch Kerry.(waz, dpa)
Bei seiner Rede mahnte Kerry einen demokratischen Wandel in Kuba an. „Den Menschen in Kuba wäre am besten mit einer echten Demokratie gedient, in der die Menschen ihre Anführer frei wählen können“, sagte der US-Außenminister. Washington werde nicht aufhören, sich für demokratische Reformen in Kuba einzusetzen. (ZEIT)
Was der Multimillionär Kerry unter Demokratie versteht, kann man sowohl im US-Senat, wie auch im Kongress betrachten: mehr als die Hälfte der Abgeordneten in beiden Häusern sind wie er Millionäre. Er selbst ist – als dreistelliger Dollar-Millionär – der Reichste unter Reichen im Senat. Von einer Repräsentanz der Bevölkerung kann keine Rede sein. Dass sich dies in der Gesetzgebung niederschlägt, auf die das Volk keinerlei messbaren Einfluss hat, wundert deshalb niemandem, wird aber von deutschen Lügenmedien, die die USA konsequent als Demokratie verkaufen wollen, geflissentlich ignoriert.
Um die aktuelle Propaganda auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, hat Heinz-W. Hammer, von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen, einen Kommentar geschrieben, den wir hier gerne veröffentlichen.
Essen, d. 15.08.2014
Widerspruch
zum nicht namentlich gezeichneten dpa-Artikel »“Habt keine Angst“ – USA hissen Sternenbanner im sozialistischen Kuba nach mehr als 50 Jahren politischer Eiszeit«, veröffentlicht in der NRZ (»Das Politische Magazin«) vom 15.08.2015 und online bei derwesten.de
Die Kritikwürdigkeit dieses Beitrags beginnt bereits damit, dass die Tatsache verschwiegen wird, dass der Abbruch der diplomatischen Beziehungen 1961 ausschließlich und einseitig durch die USA vorgenommen worden war.
Im Artikel heißt es dann: »US-Invasion in der Schweinbucht, Stationierung von Mittelstreckenraketen im Kalten Krieg, ein immer noch bestehendes Wirtschaftsembargo der USA: Das über Jahrzehnte geschürte Misstrauen beider Seiten sitzt tief. Nun will Kerry die Wogen glätten.«
Hier wird eine absurde Äquidistanz herbei halluziniert, die bar jeden Realitätsbezuges ist:
• Die Stationierung der sowjetischen Mittelstreckenraketen war kein aggressiver Akt Cubas oder der SU, sondern eine direkte (Verteidigungs-)Antwort auf die gerade zurückgeschlagene Invasion in der Schweinebucht und der unmittelbar bevorstehenden nächsten Attacke – der »Operation Mongoose« – durch die USA (siehe hierzu u.a.: wikipedia und ag-friedensforschung).
• Die in dem Artikel euphemistisch »Wirtschaftsembargo« genannte umfassende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade hat dem cubanischen Staat bis Oktober 2014 einen Schaden in Höhe von 1 Billion 112 Milliarden 534 Millionen Dollar bereitet (pdf).
• Die cubanische Regierung legte 2001 dem UN-Menschenrechtsrat eine Klage vor, in der bis 1999 3.478 Tote und 2.099 Invalide aufgrund von Terroranschlägen, die von US-amerikanischem Territorium ausgingen, nachgewiesen wurden.
• Allein auf den historischen Führer der cubanischen Revolution und langjährigen Präsidenten Fidel Castro wurden nachweislich über 600, zumeist CIA-gestützte, Attentate/Attentatsversuche ausgeführt. Hinzu kommen ungezählte Mordversuche an anderen führenden Vertretern der Revolution.
• Die US-Regierungen unter 11 Präsidenten haben 55 Jahre lang mit direkter militärischer Invasion, biologischer, chemischer und medialer Kriegsführung sowie der o.g. völkerrechtswidrigen Blockade die cubanische Revolution zu vernichten versucht.
• Die cubanische Regierung ihrerseits hat seit dem Sieg der Revolution und der Befreiung von der US-gestützten, blutigen Bastista-Dikatur am 1. Januar 1959 nachweislich nicht einen einzigen Versuch unternommen, die USA auch nur ansatzweise mit ähnlichen Mitteln anzugreifen oder nur zu bedrohen..
»Das Misstrauen BEIDER Seiten sitzt tief?«
Es gibt nur eine Seite, die allen Grund der Welt hat, mißtrauisch zu sein, und dies ist die cubanische!
Im Artikel wird behauptet: »Die Staatsmedien berichten nur ganz am Rande über den historischen Besuch Kerrys, wichtiger ist ihnen der 89. Geburtstag des Revolutionsführers Fidel Castro (…)«
Hier wird endgültig die Grundlage des professionellen Journalismus verlassen und stattdessen mit plumper Lüge gearbeitet. Denn tatsächlich veröffentlichte bspw. die deutschsprachige »Granma Internacional« am 13.08.2015 zunächst den Artikel
• »US – Außenminister Kerry morgen zu offiziellem Besuch in Kuba«.
Am 14.08.2015 folgten dann sechs (6) weitere Artikel:
• »John Kerry in Kuba – Der Außenminister der Vereinigten Staaten befindet sich in unserem Land, um beim Akt der Hissung der US-amerikanischen Flagge in dem Gebäude teilzunehmen, das seit dem 20. Juli die Botschaft dieses Landes in Kuba ist«
• »Vereinigte Staaten eröffnen offiziell ihre Botschaft in Kuba – Hunderte von Personen im Hof der Botschaft und außerhalb waren Zeugen dessen, was als historisches Ereignis bezeichnet wird«
• »Unsere Fahnen hissen und den Rest der Welt wissen lassen, dass wir uns gegenseitig das Beste wünschen«
• »Kubanischer Außenminister empfängt John Kerry«
• »Kuba und die USA führen Dialog über die nächsten Schritte in den Beziehungen«
• »Unterstützung der Bevölkerung in einem historischen Moment – Trotz großer Hitze kamen Hunderte von Menschen, um der Zeremonie der Flaggenhissung an der US-Botschaft in Havanna beizuwohnen«
Komplett dokumentiert unter: cubafreundschaft.de (pdf), im spanischsprachigen Original als Einzelartikel unter: granma.cu
Zum Vergleich: Die »Washington Post« veröffentlichte am 12.08.2015 einen Artikel, am 13.08. ein Video, sowie am 14.08. Und 15.08. je einen weiteren Artikel.
Die Stoßrichtung des Beitrags wird dann klar definiert: »Mit einer „echten Demokratie“, in der die Menschen frei wählen und die Zivilgesellschaft aufblühen könne, sei Kuba besser dran, mahnt deshalb auch Kerry.« Der Autor hätte sich mal mit dem (basisdemokratischen) cubanischen Wahlsystem auseinandersetzen sollen und dabei erkennen können, dass dieses um ein Vielfaches demokratischer ist als alles, was der Millionen-Dollar-Zirkus in den USA der Welt an Demokratie-Surrogat bietet. Wenn nun mit US-Außenminister Kerry ausgerechnet ein Vertreter dieses oligarchischen US-Systems von Cuba »freie Wahlen« einfordert, so ist dies eher ein Treppenwitz.
Um dem dpa-Artikel schließlich noch einen Anschein von Autentizität zu verleihen, endet er mit kritischen »O-Tönen« von zwei (2 !) Einwohnern Havannas. Ähnlich verlässliche und aussagekräftige Studien hätte der Autor sicherlich auch in der dpa-Kantine einfangen können.
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen
i.A. Heinz-W. Hammer, Vorsitzender
Gestern war ich in einer Fassbinder Ausstellung, danach war mir schwindlig und schlecht. Derselbe Effekt setzt auch ein, wenn ich diesen Artikel lese. In beiden Fällen liegt das (leider) weder an den Filmen noch an dem Artikel, sondern an dem was drinnen steht. Ein Trauerspiel der makabersten Art.
Hier ein paar Infos zu Kerry (aka John Kohn) die besagen das er ein Kriegsverbrecher ist der im Vietnamkrieg schlimmste Verbrechen begangen haben soll!
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/07/us-aussenminister-kerry-ist-ein.html?m=1
Es bleibt zu hoffen, dass die Revolution gefestigt ist und sich die USA die Zähne an Kuba ausbeißen. Die meisten Armen dieser Welt wären wohl am liebsten in Kuba arm. Es ist unglaublich mit welchem Dreck man Fidel Castro in den westlichen Medien bewirft. Dabei wären mehr Männer und Frauen von diesem Format dringend nötig, statt der rückgratlosen Politmarionetten.
Aber jemand, der so gar nicht korrupt ist, passt nicht ins Weltbild. Frau Merkel könnte ja in Afghanistan mal selber die Waffe zur Hand nehmen und für die Freiheit kämpfen.
Stattdessen schickt sie die Kinder anderer Eltern.
@federleichtes
ja, klar erkannt und ausgesprochen, daß hier der selbsternannte Welthegemon in weiterentwickelter Orwellscher Art versucht, den ganzen Planeten zu verwirren. Erst habe ich mich gewundert, als plötzlich die Homosexualität wider Natur und jeder Vernunft auf das Siegertreppchen gehievt wurde, spätestens jetzt mit der bewußt losgetretenen „Flüchlings“welle wird aber klar, daß es auf die Zerstörung der gesamten europäischen Gesellschaften hinausläuft, um ihre Weltherrschaftspläne praktisch widerstandslos durchsetzen zu können. Wer sich wundert, wie und warum sich Leute in Politik, im Natofunk und der Lügenpresse für 30 Silberlinge hergeben, ihre eigenen Lebensgrundlagen und der ihrer Mitmenschen skrupellos zu zerstören, der sei an die DDR erinnert, die Typen vom Schlage eines Karl-Eduard von Schnitzler gab es zu Hauf, wir durften sie lange genug studieren um dann zu erleben, wie schnell sie die Fronten wechselten, als der Wind sich drehte. Damit einher ging der Ersatz der „Eliten“ durch immer widerlichere Typen, weil die mit Resten von Anstand und Ehre sich aus dem Staub machten! Mir fällt da gleich W. Bosbach ein….
Eine Stütze des Systems und der Garant für die „Wahlerfolge“ der Einheizparteien sind die Typen „Gutmenschen“, die sich in grenzenloser Naivität und Gutgläubigkeit vor den Karren der Weltzerstörer spannen lassen! Für dieses Intelligenzspektrum ist die Propaganda gestrickt, diese müssen zur Stange halten und Zudringlinge willkommen heißen, der Rest ist für´s System ohnehin verloren. Hatte schon Bertold Brecht erkannt und im „Guten Menschen von Sezuan“ beschrieben.
Die Äußerungen von Kerry bedeuten im Klartext, daß die USA sich zwar in die inneren Angelegenheiten Kubas einmischen und das auch weiterhin tun wollen, die Inszenierung einer Farbrevolution aber noch nicht ansteht. Dazu fehlt nämlich vorläufig die „blühende Zivilgesellschaft“, d.h. die Voraussetzung in Form von US-orientierten NGOs. Die Bemängelung von „Demokratie und Menschenrechten“ ist inzwischen lediglich die allgemeine Floskel, mit der die USA ihr Mißfallen an unliebsamen Staaten bekunden. Sogar die Schweiz hat es in einen der sogenannten Menschenrechtsberichte des Kongresses geschafft, nachdem sie die Auslieferung Roman Polanskis an die US-Justiz abgelehnt hatte. Richtig ernst wird es erst, wenn weitere Anwürfe hinzukommen. Besonders beliebt ist derzeit der Vorwurf von „Korruption“.
Was die USA unter Demokratie auf Kuba verstehen, dass wissen wir mit der Unterstützung von Fulgencio Batista. Als Fidel Castro die Macht übernommen hat, da gab es in Havanna über 20.000 Bordelle. Da es Ziel der USA ist, den vorrevolutionären Status wieder herzustellen, wissen wir sehr genau, was damit gemeint ist. Wenn selbst Wikipedia über Batista sagt:
„Unter der Diktatur Batistas und seines Geheimdienstes wurden nach Angaben der Castro-Regierung ca. 20.000, nach anderen Quellen ca. 2000 Menschen, oft nach schweren Folterungen, ermordet. Viele der Leichen wurden aus fahrenden Autos auf die Straße geworfen, um die Bevölkerung abzuschrecken.“
Dann wissen wir, dass es noch viel schlimmer war. Man kann Kuba nur vor solch einer „Demokratie“ warnen.
Bevor Castro regierte war Kuba der Puff der USA inkl. Kinderbordelle. Gleichzeitig wurde das Land ausgepresst bis zum geht nicht mehr, was die USA auch in Deutschland treiben werden wenn das TTIP kommt. Natürlich etwas sanfter als in Kuba aber genauso vernichtend.
Wir bezahlen auch die gesamten Militäreinrichtungen der Besetzer in Deutschland. Wie etwa das neue Militärkrankenhaus in Rammstein, in dem dann nach Beginn des 3. Weltkrieges auch ein paar Deutsche Patienten werbewirksam behandelt werden der Rest aber verrecken lassen. Haben Sie mit den Deutschen Kriegsgefangenen auch schon gemacht.
Zum Dank hier ein Zitat von unserem ehemaligen Außenminister Fischer, der persönlich nicht nur für Mord an Polizisten sondern auch am Ende der längsten Friedensperiode Deutschlands durch Bomben auf Serbien ist!
„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.“
Die selben wollen Gaddafi und Assad los werde, um Libyen und Syrien unter globaler Finanzkontrolle zu bekommen uns Flüchtlinge zu bescheren.
Dann rief er den Kongress auf, auch das Wirtschaftsembargo gegen die sozialistische Insel aufzuheben. “Wir sind Nachbarn, jetzt können wir Freunde sein”, so Obama.
q: http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-und-kuba-obama-will-botschaften-wiedereroeffnen-a-1041640.html
Klar, die Kubaner ziehen sich die Hose auch mit der Kneifzange an…
Klasse Komentar von Herrn Hammer.
Und Danke für den Bericht hier auf der Seite. Die Seite hier wird immer besser und wichtiger
Die Stationierung der Raketen auf Cuba war eine direkt Antwort auf die Stationierung ebensolcher von US Seite auf türkischem Boden. Das ist alles kein Geheimnis und läßt sich mühelos durch zahlreiche Quellen belegen. Aber es passt eben nicht ins Narrativ des guten Westens. Herr Hammer und andere können sich dieses und weitere Details der US Umtriebe, auch auf dem Süd-Amerikanischen Kontinient, bei Olivers Stones „The Untold History Of The United States“ schön verpackt anschauen. Sehr zu empfehlen.
Vor allem werden sie Versorgung mit kostenloser Milch für die Schulkinder einstellen. Wegen dem US-Embargo gab es zu wenig Futter für die Kühe. Jetzt kommt Milchpulver von Monsanto gegen Hartgeld!
„Die Stoßrichtung des Beitrags wird dann klar definiert: »Mit einer “echten Demokratie”, in der die Menschen frei wählen und die Zivilgesellschaft aufblühen könne, sei Kuba besser dran, mahnt deshalb auch Kerry.« Der Autor hätte sich mal mit dem (basisdemokratischen) cubanischen Wahlsystem auseinandersetzen sollen und dabei erkennen können, dass dieses um ein Vielfaches demokratischer ist als alles, was der Millionen-Dollar-Zirkus in den USA der Welt an Demokratie-Surrogat bietet. Wenn nun mit US-Außenminister Kerry ausgerechnet ein Vertreter dieses oligarchischen US-Systems von Cuba »freie Wahlen« einfordert, so ist dies eher ein Treppenwitz.“
DAS Problem ist doch identisch mit propagandistischer Realitätsverweigerung.- und kein Witz, sondern massive Verwirrung der Menschen.
Ich dachte an Bölls „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anekdote_zur_Senkung_der_Arbeitsmoral
Da kommt so ein Oberschlauer daher und versucht, einem vernünftigen Menschen die Welt von den Füssen auf den Kopf zu stellen.
So ähnlich verläuft ja auch die Geschichte vom „Fischer un sin Frau“.
http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fischer.htm
Am Rande
Die Verwirrer agieren konzertiert – in Wirtschaft, Finanzen, Politik, „Wissenschaft“ und Glauben.
Danke und Gruß
Wolfgang Jensen
eine Kleinigkeit nur, aber bezeichnend und paßt hierher…
in einem der „qualitäts-speichellecker-Printmedien“ (ich glaub, es war die WELT, die genaue quelle hab ich nicht parat, läßt sich aber finden) –
am tag des Kerry-besuchs in Havanna….Schlagzeile:
„Die amerikanische Flagge ÜBER Havanna“ !!
Hatte man Havanna erobert? Und nun wehte dieses tuch als zeichen des sieges über Havanna?
Nein, im Hof es Botschaftsgebäude hatte man die amerikanische flagge gehißt, das wars.
Armselige kleine Figuren sinds! Aber bis in die letzte Hirnwindung ideologisiert.
„amerikanische Flagge ÜBER Havanna“?
Kuba gehört zu Amerika. Somit ist auch die kubanische Flagge eine amerikanische Flagge. Wenn die USA sich selbst gleichsetzen mit dem ganzen Kontinent, brauchen wir es denen ja nicht nachmachen.
Wedelt die Flagge nicht schon die ganze Zeit in Kuba, in der Guantánamo-Bucht? :/
Kuba ist verloren! Jetzt werden die Amis dort die CIA und NSA senden, dan kommt der Mccain, das Land wird eine „Zuckerrohr“ Revolte erleben und das wäre es…
Das meine ich auch! Wer dem Teufel den kleinen Finger reicht, verliert die ganze Hand und am Ende sich selbst. Der investigative Journalist und Autor Michael Moore hat vor einigen Jahren eine Gruppe US-Rentner nach Kuba gebracht. Zu Hause konnten sie ihre medizinische Versorgung nicht bezahlen (!). In Kuba ist dieselbe kostenfrei (!). So sieht die Demokratie in den USA und die „Nichtdemokratie“ in Kuba aus. Die „demokratische“ USA läßt fast 50 Millionen Bürger am Hungertuch nagen. Millionen sind auf Essenskarten angewiesen. Die Kriminalität ist exorbitant, sodass man bestimmte Gegenden in den Städten als Tourist nicht aufsuchen soll und nur in der Gruppe gehen kann. Siehe auch Mordstatistik. Millionen Bürger halten sich mühsam mit mehr als 3 Jobs über Wasser. Wählen gehen nur die wenigsten US-Bürger, nützt ja eh nichts! Das Land wird von reichen Oligarchen, die den Banken und der Wirtschaft hörig sind, beherrscht. Siehe Ausspruch von Donald Trump, er gebe Geld und könne dann auch (von den Bestochenen) etwas verlangen. Milliarden werden täglich in den US-Nato-Kriegen verpulvert. Und das wollen sie auch wieder Kuba angedeihen lassen. Aber Kuba hatte nur die Wahl zwischen Skylla und Charybdis: langsam untergehen oder den USA nachgeben. Ihre Schutzmacht UdSSR ist nicht mehr und Russland hat genug mit sich selbst zu tun. Zumal die USA nur auf einen Anlass warten, über Russland herzufallen.
Kuba ist beispielgebend für die Befreiungsbewegungen in Südamerika und Afrika gewesen. Nun geht dieses Vorbild unter. Hoffentlich überstehen die Völker dieser Länder diesen Schlag und bleiben von USA unabhängig.