Schlagwörter
Demokratie, Desinformation, Gekaufte Journalisten, Mediendiskurs, Propaganda, Russland, Staatsmedien, Ukraine
Der Journalist und Fotograf Mark Bartalmai hat „seinen“ Film über den Krieg in der Ukraine gemacht. Dieser soll eine Antithese zum westlichen Mainstream darstellen. Kürzlich lief er im Kölner Odeon Lichtspieltheater und Claus Stille war vor Ort.
“Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg”
von Mark Bartalmai im Kölner Odeon gesehen
Über den Krieg in der Ukraine hören und sehen wir derzeit so gut wie nichts. Doch nichts ist dort gut. Davon kann ausgegangen werden. Und als wir noch über die Maßen vom Krieg in der Ukraine hörten war auch nichts gut. In der Ukraine nicht. Und erst recht was die Berichterstattung unserer Medien angelangt. Nicht ohne Grund ist diesen Medien, der Presse der Vorwurf der Einseitigkeit in in Sachen Berichterstattung über die Vorgänge in der Ukraine gemacht worden. Den Westen und die Ukraine, die neuen Machthaber in Kiew nach dem Maidan-Putsch – die Guten. Die Aufständischen in der Ostukraine und Putin – die Bösen…

Der im Artikel genannte Film der Atai „Zerissene Ukraine“ ist ja mal wieder ein Paradebeispiel von schlechtem Journalismus, wenn nicht gar Propaganda. Den zu zerpfluecken würde dem Dok sicher gefallen. Allein schon der Untertitel „Zwischen Freitheit und Krieg“ ist so absurd, dafür möcht man der einfach nur ein klatschen.
finde ich gut das Claus unten im Nachtrag auf die Stories eingeht, ja , Mark ist ein Künstlername, ja er war nie in den LeiDmedien (ein Glück, wär „verbrannt“ für mich) , aber das ist auch alles was sie gegen Mirko / Mark sagen können.. wegen Geld ist er nicht runtergegangen, er war auch absolut unbefangen, sucht mal einen seiner ersten Clips an der MH17 Absturzstelle und seine Gespräche mit RTL NL .. Diese Kritiker haben nix anderes als diese 2 Punkte und ausser Mark(Mirko) und Graham (UK) wer ist denn sonst dorthin gegangen ohne zu hetzen, ohne Krieg zu provozieren wie DW oder BBC, die Zeugenaussagen rausschnippeln oder sagen da schiesst kein Ukrainer und genau da bekommt er ne Ladung von Kiew ..
Ich habe den Film in Braunschweig gesehen. Der Film ist Marks Sicht auf den Konflikt, nicht eines anderen. Es sind seine Erlebnisse gepaart mit Interviews von anderen Menschen, die beispielsweise auf dem Maidan waren. Mark hat in Braunschweig gesagt: Es gebe keine Objektivität, weil hinter der Kamera immer Menschen stünden. Im Kern zeigt und sagt der Film dasjenige, was in den MSM verschiwegen wird. Was jeder Mensch als für sich „wahr“ bzw. „unwahr“ mitnehme, sei nicht sein Ding. Das hat Mark auch betont. Er sei kein Missionar.
Holocaust hat jeder schon mal gehört, aber bei »Holodomor« sieht es anders aus.
@Dok: Übersetzung Englisch-Deutsch inside!
Deutsche Medien haben das neue »Holodomor«-Denkmal in der US-Hauptstadt [1][2] noch nicht aufgegriffen. Es ist aber zu befürchten, daß das Thema in der Schublade bleibt und dann hervorgeholt wird, wenn die Agitation gegen Rußland einen neuen Schub verlangt. Es gibt auch ein »Holodomor«-Mahnmal in der kanadischen Provinz [3].
[1] http://www.rferl.org/content/ukraine-famine-monument-erected-in-washington/27174009.html — 06.08.2015
[2] http://www.kyivpost.com/content/ukraine/memorial-to-honor-victims-of-holodomor-in-1932-1933-in-ukraine-installed-in-washington-395076.html — 05.08.2015
[3] http://www.ukrweekly.com/uwwp/holodomor-monument-unveiled-in-saskatchewan/ — 29.05.2015
Einen Gegenpol setzt Sputnik mit dem Artikel »Holodomor Hoax: Joseph Stalin’s Crime That Never Took Place« [4]. Ich habe ihn ins Deutsche übersetzt, vielleicht ist das ja was [5, .docx].
[4] http://sputniknews.com/politics/20150809/1025560345.html
[5] http://fvk.cc/2015-08-15_Blinova_Holodomor-Luege.docx [2,5 MB]
Man sollte dazu wissen, daß der berüchtigte Snyder Timothy in der transatlantisch durchseuchten ZEIT regelmäßig seinen Senf dazu geben darf. [6][7] — in [7] wird er sogar ausdrücklich politisch bemüht, 2011 wird sein Schund in [8] sogar als »Meisterwerk« gefeiert, das Stalin auf die Stufe Hitlers »hebt«.
[6] http://www.zeit.de/2014/40/timothy-snyder-russland-eu/komplettansicht
[7] http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/ukraine-rettung-eu-intervention/komplettansicht
[8] http://www.zeit.de/2011/29/L-Snyder-Bloodlands
@ James
Holomodor, so wird die Hungerkatastrophe der dreißiger Jahre in der Ukraine von den faschistischen Anhängern Banderas genannt. Hierzu, James, empfehle ich dir ein sehr interessantes Buch zur „Geheimrede“ Chruschtschows, in der die Hungerkatastrophe nach Auswertung diverser Kreml-Dokumente wissenschaftlich untersucht wird. Das Buch heißt „Chruschtschows Lügen“ und ist verfasst von Grover Furr, einem britischen Wissenschaftler, der an Hand von unterschiedlichen Kreml-Dokumenten nachweist, dass gerade die Kollektivierung der Landwirtschaft in der Ukraine, immerhin die Kornkammer der Sowjetunion, die in Jahrtausenden immer wiederkehrenden Hungerkatastrophen beseitigt hat. Während die Bandera-Leute ja darauf bestehen, dass gerade die Kollektivierung der ukrainischen Landwirtschaft zur Hungerkatastrophe geführt hatte, was sie Stalin zur Last legen.
Furr, der sich sehr intensiv mit der „Geheimrede“ beschäftigt hat, weist zudem nach, dass sämtliche Beschuldigungen gegen Stalin, nicht nur zur Hungerkatastrophe,
Lügen Chruschtschows sind, indem er zum Beispiel vorliegende Dokumente nicht berücksichtigt oder direkt unterschlagen oder frei seine Ergebnisse herbeifabuliert hat. Falls du Interesse haben solltest: Das Buch bekommst du über den Eulenspiegel-Verlag.
Es paßt vielleicht nicht oder doch wieder, die Propagandaschau ist keine deutsche Spezialität, sondern eine europäische/Nato- Strategie zur Verdummung des ganzen Kontinent!!! Wir sollten wohl treffender NATO-FUNK, DEUTSCHE AUSGABE dazu sagen und es auch so bezeichnen. Ich kann es nur wiederholen, hier in Spanien läuft im TV prinzipiell die gleiche Hirnrührerei ab wie bei uns, kaum ein Wort über die Ukraine, schlagartig war alles gut im Falle GR und die ständige Präsenz des „Führers“ in den berühmten Böllerwoodfilmen oder Geschichtsklittungen alias Knopp. Ansonsten amerigaunische Gewaltschinken der widerlichsten Sorte in Masse. Ich denke, die CIA geben aus ihren jeweiligen Botschaftsabteilungen entsprechende Anweisungen an die nationalen Redaktionen im Natofunk und der Lügenpresse. Anders ist es nicht mehr zu erklären. Jeder Medienverantwortliche mit Charakter und Moral, falls es sie noch gibt, muß doch nach Feierabend eimerweise ob dieser Primitivitäten kotzen!
Übrigens,die USA ist die verbrehermacht die ein Edward Snowden jagrt und die Schuztmacht,die solche Verbrechentrolle wie du schützt.
Man müsste den Film sehen, um sich dazu äußern zu können. Ich denke aber, dass er sehr emotional gemacht worden ist, sich eher auf das Leiden der Bevölkerung konzentriert und weniger auf die Ausleuchtung der Hintergründe – wie das ja auch angesprochen wird von Wagner. Aber das soll nun noch nicht der letzte Film zum Thema sein, und vielleicht ist der emotionale Einstieg für Westdeutsche die einzige Form, in der sie ansprechbar sind. Der Autor ist ein Ostdeutscher, treu-deutsch-doof ging er voll Erwartung in die Annexion der DDR, und jetzt, in der Ukraine, kommt er mit der Wirklichkeit des Kapitalismus in Berührung, wo ihm die Augen geöffnet wurden. Spät, aber noch nicht zu spät. Ja, wie gesagt, man müsste den Film gesehen haben, um etwas Handfestes dazu sagen zu können.
Die Mahnwache Hamburg hat gestern eine Aufführung von der „Ukrainian Agony“ Diskussion hochgeladen in 4 Parts.
1) https://www.youtube.com/watch?v=m0-gTwPRRWw
2) https://www.youtube.com/watch?v=FuIR8Vm7fWA
3) https://www.youtube.com/watch?v=YLSPweNppSY
4) https://www.youtube.com/watch?v=ZR08Lt9sgLs
dank dir ;)