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Desinformation, Propaganda, Russland, Verschweigen, Verzerren
Informationskrieger unter sich
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Der russische „Informationskrieg“ ist gerade ein ziemliches Modethema, klar. In unserem unüberwindbaren Narzissmus interessiert uns dabei selten die unglaublich spannende Frage, wie die mediale und politische Landschaft in Russland selbst aussieht, was also gerade mit diesem Land und seiner Bevölkerung passiert, sondern eher das – meiner Meinung nach – ziemlich belanglose Phänomen des russischen „Informationskrieges“ im und gegen den Westen: Angeworbene „Troll-Armeen“, zum Beispiel, die den bis dahin so unglaublich niveauvollen Diskurs in Online-Kommentarspalten vergiften und gemeinsam mit einem recht billig gemachten Nachrichtensender den hybriden Krieg in die verwirrten Köpfe des westlichen Publikums tragen. Ich bin ja noch jung, ich erinnere mich daran nicht, aber offenbar gab es einmal eine Zeit, in der internationale Konflikte immer völlig unkontrovers, nüchtern und mit verlässlichen Informationen in der Öffentlichkeit diskutiert wurden – erst der russische Propagandakrieg hat anscheinend dieses Idyll zerstört.
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Das angeblich demokratische Prinzip, das vor Rechtsbrüchen durch Amtsträger schützen soll und das angeblich edle, auf das Gemeinwohl bedachte, von Selbstliebe freie Verhalten der Herrschenden auf dem Prüfstand:
Die Phantasie:
Wegen der im Grunde edlen menschlichen Natur sei das demokratische Prinzip ausreichend, um den Machtmissbrauch von Herrschenden zu verhindern, weil diese ja verpflichtet wären, sich an Verfassung, Gesetz und Recht zu halten (so Prof. Dr. Ridder, http://www.gewaltenteilung.de/tag/demokratieprinzip).
Die Wissenschaft:
Jeder Mensch, der Macht hat, wird dazu getrieben, sie zu missbrauchen, stellte Montesquieu (1689-1755) fest, vgl. http://de.wikiquote.org/wiki/Charles_de_Montesquieu. Der Mensch ist von Natur aus grausam, habgierig, egoistisch etc.; ein Raubtier voller Bosheit, stellte Thomas Hobbes (1588-1679) fest, vgl. z.B. http://horvath.members.1012.at/hobbes.htm). Die übelste Auswirkung ist die Gier nach Massenvernichtungswaffen und ggf. deren Anwendung.
Die Politik vernichtet laut Prof. Albrecht den Rechtsstaat- https://www.youtube.com/watch?v=gzNO6Jglljk und die
Richterschaft betreibt den Übergang vom demokratischen Rechtsstaat zum oligarchischen Richterstaat, so Prof. Dr. Bernd Rüthers, vgl. z.B. http://www.richterkontrolle.de/files/Rechtsstaat%20oder%20Richterstaat.pdf. Ein Problem war und ist der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht (vgl. http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf).
Zu viele Menschen scheinen an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung (http://xn--narzisstische-persnlichkeitsstrung-sndm.com/narzismus/) zu leiden, so dass ihnen ein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie einmal einen Fehler zugeben müssten (von http://www.oliverjanich.de/eine-narzisstisch-gestorte-gesellschaft/). Dementsprechend fördern Führungskräfte Heuchler und ächten ihre Kritiker, was auch von der Verhaltensforschung bestätigt wird- http://www.quality.de/cms/index.php/forum/26-archiv-2003/4579-prozessmanagment-wer-koordiniert-die-prozessverantwortlichen?start=36.
Dienstaufsichtsbeschwerden, Rechtsmittel, Petitionen usw. sind übrigens Kritiken an Führungskräften und stören den Narzissmus der Führungskräfte!
Auswirkungen:
Freiheitlicher demokratischer Rechtsstaat ist eine Mär. Bürger werden belogen, betrogen, ausgeplündert, diffamiert, diskriminiert, bevormundet (von http://www.myheimat.de/themen/berliner-platz+pegida.html).
Die Menschenwürde wird vom Staat und durch die Gerichte entzogen– Im Zweifel gegen die Freiheitsrechte (vgl. http://rrredaktion.eu/justitia-den-spreu-vom-weizen-trennen-unrecht-muss-sichtbar-gemacht-werden-am-7-mai-findet-in-muenchen-eine-kundgebung-fuer-eine-unabhaengige-justiz-statt-vom-hinterzimmer-zum-m/).
„Die Gefährdung der Verfassung geht vom Staat aus und die Demokratie braucht nicht Verfassungsschutzbehörden, sondern wache und aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich für den demokratischen Rechtsstaat einsetzen“, vgl. http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/bingen/staat-gefaehrdet-verfassung_15491208.htm.
Macht verführt zum Lügen und zum Sadismus- http://www.wiwo.de/erfolg/management/der-boss-effekt-was-macht-aus-den-menschen-macht/10261622.html/ und http://www.wissen57.de/die-macht-verandert-den-charakter-des-menschen.html.
„Führungskräfte mit Macht verhalten sich tendenziell wie Menschen mit einem Hirnschaden“, so Prof. Dacher Keltner (University of California, Berkeley) seine Forschungen zusammen. (vgl. http://www.leadion.de/artikel.php?artikel=0901).
Der Bevölkerung wird mit Lügen, Betrug und Heuchelei nur vorgemacht, die Obrigkeit würde für edle Werte einstehen und arbeiten- http://www.neopresse.com/politik/dach/kommentar-fragwuerdige-demokratische-prozesse.
Art. 20 GG / Grundgesetz spricht von drei Staatsgewalten, die es nicht gibt (vgl. http://www.gewaltenteilung.de/idee).
Der Rechtsbehelf, auf den der Rechtsstaat so stolz ist, die Verfassungsbeschwerde, ist in der Realität ein Verfahren voller Stolpersteine. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 %, vgl. http://www.amazon.de/Das-Recht-Verfassungsbeschwerde-R%C3%BCdiger-Zuck/dp/3406467237.
Dienstaufsichtsbeschwerden (wie auch Befangenheitsanträge) werden von Amtsträgern als „Kollektivbeleidigung aller Amtsträger durch einen Querulanten“ empfunden (vgl. http://www.refrago.de/Was_ist_eine_Dienstaufsichtsbeschwerde.frage241.html).
Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen fehlt wegen gewollter Verdrehung der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Dieses System ist darauf angelegt, Menschen zu zerstören (vgl. http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html).
Der positive Sinngehalt der einschlägigen Gesetze wird in den Köpfen der zuständigen Beamten derart deformiert, dass vom ursprünglichen Gesetzeszweck so gut wie nichts davon übrig bleibt (aus http://grundrechteforum.de/231367).
Den Rechtsstaat, der den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht und wir entfernen uns immer weiter von diesem Ideal, vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134.
Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform, vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740. Dass auch der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht abhilft, wird unter http://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/europaischer-gerichtshof-fur-menschenrechte/ bestätigt.
Richter und Rechtsanwälte machen unter sich aus, was mit dem Rechtssuchenden gemacht wird (vgl. http://home.broadpark.no/~wkeim/files/PLantiko07-1-11BGHRuege.pdf).
Bürgergerichte zur Schaffung der Strafbarkeit von Rechtsbeugung wären notwendig. Eine Petition dazu kann z.Zt. gefunden werden unter https://www.change.org/p/bundesjustizminister-heiko-maas-strafbarkeit-von-rechtsbeugung-wiederherstellen-b%C3%BCrgergerichte-einf%C3%BChren. Auch eine Richterwahl auf Zeit wäre dienlich (vgl. http://home.broadpark.no/~wkeim/files/Plantiko07-11-29BGHVortrag.html). Ein regierungsunabhängiges Qualitätsmanagement (Verhaltensforschung, Meinungsumfragen usw.) wäre auch dringend nötig. Das verlangte Vertrauen auf die edle Natur der Herrschenden ist jedenfalls untauglich, was auch die Geschichte bewiesen hat.
PS: Weiterverbreitung und Kürzungen bzw. Änderungen gestattet!
Deprimierend guter Kommentar . Obrigkeitsgegner
Zitat:
Zu viele Menschen scheinen an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu leiden, so dass ihnen ein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie einmal einen Fehler zugeben müssten .
Ist es nicht eigentlich schon so,das nur noch solche Menschen ,frei von Empathie und geleitet von rücksichtslosem Egoismus überhaupt noch in der Lage sind eine Führungsposition in diesem System zu erreichen . Fach und Sozialkompetenz spielt doch schon lange keine Rolle mehr. (siehe von der Leyen )
Mittlerweile ist es doch schon gar nicht mehr möglich ,aus der Gesellschaft heraus, mit demokratischen Mitteln diese „ Staatssystem“ zu reformieren .Schon der kleinste Versuch wird im Keim erstickt .Die Medien sind behilflich und decken dann noch den Mantel des „Schweigens“ darüber. Unterliegen die hierarchischen Strukturen in den öffentlich rechtlichen nicht den selben Gesetzmäßigkeiten und verhindern so eine unvoreingenommene Berichterstattung.
(http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/tod-von-kirsten-heisig-das-ende-der-selbstmordversion-teil-3-.html ) Auch ohne das von dieser Variante ausgegangen wird
ist der ganze Vorgang und die Art und weise der Aufarbeitung bezeichnend für dieses kranke System . Einfach nur beschämend ! So oder so, jeder bilde sich selbst seine Meinung !
Am Beispiel Stuttgart 21 ,kann man sehen wie dieses System von seinem „Gewaltmonopol „ Gebrauch macht . Dort ging der Bürgerwille nur gegen eine Bahnhof ,aber stellen wir uns mal vor
zu was dieses System mit seinem „Gewaltmonopol“ dann fähig sein dürfte ,wenn es vom Bürgerwillen existentiell bedroht wird.
Sarkastisch betrachtet , beschützen Propaganda ,Politiker und Medien den Bürger vor sich selbst.
So lange die Untertanen die Lügen von Westlichen Werte ,der Sozialen Marktwirtschaft ,von Demokratie ,Recht und Freiheit , multikulti , dem bösen Russen und den guten Ami glauben ,ist alles Gut !
Denn wenn der „ mündige Bürger „feststellt, das er nur betrogen wird und sich zur Wehr setzt, tja dann gibt’s auf die Birne .Mit Wasserwerfer ,Schlagstock und was sonst noch so zur Verfügung steht.
Ein unabhängiges Meinungsbild kann also Verletzungen verursachen und ist daher im allgemeinen
Interesse mit allen Mitteln zu vermeiden !!!!!!!!
Man kann die Phantasien über Troll-Armeen sowie die generelle Gerissenheit und Durchschlagskraft russischer Propaganda etwas überspitzt als eine Art Flucht in den Wahnsinn deuten. Es stimmt ja, da gibt es etwas ungeheuer Bedrohliches, eine furchtbare Ahnung. Das ist aber nichts anderes als die Wahrheit, wie sie jedem unbefangenen und interessierten Beobachter zugänglich ist, auch ganz ohne russische Einflußnahmen.
Das Thema „Troll-Armee“ ganz aktuell gestern Abend in der Kulturzeit auf 3Sat. Präsentiert von einer eingeschleusten Mitarbeiterin. Offensichtlich sind die in St. Petersburg ziemlich naiv, im Gegensatz zu Washington. Dort findet man keine Trolle, denn die sitzen schon längst in Brüssel, bei Reuters und Abnehmern, und natürlich in den Redaktionsstuben der „Zeit“ und der FAZ (die Frau Gräfin und F. Schirrmacher rotieren im Grab), genauso wiein der BILDerzeitung und im ZEITgeist.
Schlimm ist auch, dass der Diskurs auf diesem verbalen Niveau stattfindet.
Von dieser „Trollfabrik“ in Petersburg habe ich nur einige Passagen durchgehalten. Die entblöden sich nicht, sich darüber aufzuregen, dass die Putinschen Trolle auch vor persönlichen Beleidigungen der edlen westlichen Politiker nicht zurückschrecken. Wie können die sich das erlauben! Wir vergleichen Putin nur mit einem Hund, beschimpfen ihn – ganz liebevoll – als Gewaltverbrecher, der ein Flugzeug voller Menschen persönlich abschießt und die Welt in Krieg und Elend stürzt, weil er ja alle die Kriege anzettelt.
Am meisten scheint sich die allseits – bei ihren Auftraggebern – beliebte Golineh Attai (oder so ähnlich) beleidigt zu fühlen. Dann musste ich abschalten.
gut geschrieben, gute und wichtige Punkte aufgeführt.
Aber mal ehrlich, Argumente und seien sie noch so gut interessieren die deutschen Medien nicht wirklich.
Ich glaube auch, dass zeit und welt usw… gar keine Meinungen mehr bilden.
Sie werden nur dankend heran gezogen, wenn jemand seine Meinung untermauern möchte.
Quellenangabe ? Kein Problem – hier die welt einen Artikel veröffentlicht…
Da wird dann halt aus Dugin ein Putin-Vertrauter, quasi der beste Freund usw…
Brillianter Artikel der ein paar einfache Wahrheiten zusammenfaßt, die sich unsere geschätzten Redakteure, gerade die jüngeren, zu Herzen nehmen sollten.
Das bringt mich zu dieser http://www.das-parlament.de seltsamen Webseite, auf die mich in einem Tweet Lorenz Hemicker aufmerksam gemacht hat. Herausgegeben von der Bundeszentrale für Politische Bildung scheint es so eine Art Sprachrohr des Bundestags zu sein wobei nicht etwa Parlamentarier sondern externe Autoren zu Wort kommen. Was zumindest fatal an den Gesprächsleitfaden zur Ukrainekrise des Auswärtigen Amts erinnert.
zum Artikel
Lorenz Hemicker verdient sich gerade seine Sporen bei der FAZ Online Redaktion und darf unter dem schönen Titel „Von Viktor und Billy“ auch einen Artikel auf „Das Parlament“ veröffentlichen. Was ganz sportlich mit Bezug auf den Rockmusiker Billy Joel (Leningrad) beginnt, vermeintlich neutral (Russland und die Nato begegnen sich mit neuem Misstrauen) fortgesetzt wird, endet schließlich in einem simplen Kompilat sehr ärgerlicher und längst zurechtgerückter Versatzstücke, die eine ganz große Strategie Russlands und speziell Putins zur, ja wozu eigentlich, Weltherrschaft suggerieren sollen.
Dabei fällt es Hemicker nicht auf, daß die von ihm offenbar geschätzten Rock- und Folk-Sänger traditionell eher selten auf Seiten der eigenen Regierungen zu finden sind. Auch unterschlägt er, vermutlich wider besseren Wissens, simple Fakten zum Verständnis der russischen Positionen, etwa wie Obamas osteuropäischen Raketenschirm, die antirussischen Aktivitäten eines Gauck mit der Prager Erklärung oder den Nato-Tagungen in Bratislava, die die Osterweiterung vorantreiben sollten und unter anderem schon 2010 eine Teilung der Ukraine ins Auge fassten.
Insgesamt ein bestürzendes Dokument Schrift gewordenen Untertanengeists. Man kann nur hoffen, daß zumindest einige Parlamentarier ausgewogenere und intelligentere Positionen vertreten, wahrscheinlich ist das allerdings nicht.
Hemicker ist natürlich kein Einzeltäter, vielleicht kommen sogar mildernde Umstände wegen Jugendlichkeit und schwierigen sozialen Verhältnissen in Betracht. Bösen Vorsatz liefert indes Gerd Koenen mit Der Putin-Komplex, der schon mal prophylaktisch eine „neue Ostpolitik 2.0“ fordert, die „als gesamteuropäische Initiative angelegt sein sollte, die Großzügigkeit mit Festigkeit verbindet – und auf irgendeinen präferentiellen Berliner Draht nach Moskau ausdrücklich verzichtet.“
Siehe unten — die »Gastautoren« sorgen zwar für Pluralität, aber wo früher eine weitaus breitere Tonleiter vertreten war, ist heute nur noch die hysterische Oktave im Stimmumfange Merkels und der Volkskammer 2.0 (»Union«, »Grüne«, »SPD«) zu vernehmen; statt mit Tönen zu spielen, spielen sie mit der Intensität der Anschläge — das Wortspiel ist in Richtung »Demokratie« und »Rechtsstaatlichkeit« kein Zufall.
Episch deshalb Bundesrichter Fischers Verriß von dieser Woche (»Ein Abgrund von Landesverrat«): http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-08/pressefreiheit-netzpolitik-fischer-im-recht — lang, ein wenig selbstverliebt, aber sehr lesenswert.
In diesem engen Spektrum tummelt sich also die »Vielfalt« der Westpresse; Abweichler stehen außerhalb, wie etwa ein als Kolumnist gastierender Bundesrichter. Das ist ja nicht nur in Deutschland so, sondern in praktisch allen Nato-Staaten, wenn es um die geopolitische Agenda und um »sicherheitsrelevante« Politik geht.
Übrigens lag um die Jahrhundertwende »Das Parlament« gerne in der Schulbibliothek und in Pausenräumen eines Gymnasiums aus. Weiß nicht, wie es heute ist, wird aber nicht anders sein, denn diese Gazette kostet schließlich »nichts« (bpb).
aber nur mal als Bsp.:
der höchst begabte Schreiber aus obigem Artikel hätte nur Chancen gutes Geld mit
seinen Artikeln zu verdienen, wenn er einseitig voll gegen Russland schießen würde.
Dann würde man auf ihn aufmerksam werden, siehe Röpke, bellingcat usw…
Würden die schreiben, dass keine russischen Soldaten in der Ukraine sind,
unabhängig davon was stimmt oder nicht, gäbe es auch kein Geld.
Und offensichtlich kann man in dem Bezug gar nicht extrem genug sein.
Also umso härter die Propaganda umso besser.
„…. Demokratische „Farbenrevolutionen“, heißt es vom Präsidenten selbst, seien vom Westen mittels Geld und „fünften Kolonnen“ wie oppositionellen Nichtregierungsorganisationen künstlich angezettelt worden, um im Nahen Osten genau wie in der Ukraine oder Georgien und sogar (vergeblich) in Russland selbst soziale und politische Unruhen zu entfesseln und auf diese Weise „Faschisten“ oder „Islamisten“ an die Macht zu bringen. Zugleich werde auf jede erdenkliche Weise, etwa mittels homosexueller und „Gender“-Propaganda“, die Integrität aller, noch nicht von westlicher Dekadenz angefressener Staaten und Gesellschaften untergraben. Das alles im Interesse kapitalistischer Wirtschaftsinteressen und amerikanischer Weltmachtpläne. …“ Manchmal haben solche Leute noch helle Momente. Sie sind so unendlich traurig und ärgerlich, dass die schönen Zeiten von Gorbatschow und v.a. Jelzin vorbei sind. Damals hatten sie mit amerik. Beratern und den willfährigen Oligarchen Russland fast im Sack. Die Resourcen Sibiriens waren in greifbare Nähe gerückt. Und dieser Ppuuutin (ausspucken, nicht sprechen) macht alles zunichte. Da kann man nur wütend sein und „Abwehrraketen“ an seinen Grenzen postieren, sonst steht er bald in Berlin und Brüssel!
Schönes Beispiel der Selbstreferenzierung in der westlichen Propagandaglocke, »Propaganda Bubble«, eine Blase, die immer größer wird, weil sich die heiße Luft darin immer weiter aufwärmt. Irgendwann platzt die Blase. Thumann ist in dem Moment der Fön auf dem Stuhl der »Reise nach Jerusalem«, der seinen Lesern das Hörensagen weitergibt, das er selbst gehört hat.
Fundierte Recherche? Fehlanzeige. Wissenschaftliche Analyse, Wägung von Fakten? Fehlanzeige. Zumindest der Versuch objektiver Klarheit? Fehlanzeige.
Je mehr sich Pomarantsev, Reitschuster, Atai, Bidder, Hans Julian, Thumann, Voswinkel, Eigendorf und Co. verstärkt auf sich selbst beziehen, umso durchschaubar-grotesk-absurder und instabiler wird die »Bubble«.
Die Zeit wird es letztlich richten — sinkende Auflagen und sinkende Zuschauer-/Hörerbeteiligung sind auf unserer Seite.
Und die Journalisten sind nur ein Mosaik-Steinchen, die unzähligen think tanks,
die Tagungen, die „guten“ Professoren (who the fuck ist Snyder und warum wird der
zur Referenz für russisch-ukrainische Geschichte ?)
usw….
Kann mir seit einiger Zeit aufenthaltsbedingt die spanischen TV Sender im DVB-T Block zu Gemüte führen. Ich denke, wir billigen dem deutschen „Journalismus“ viel zu viel eigene Möglichkeiten zu. Die sind nur noch Nato- und US Propagandisten ohne wirkliche Entscheidungs- und Schaffensfreiheit außer selbst zu gehen. Den Job der Anpassung der CIA-Vorgaben könnten auch Praktikanten tun!
Die spanischen Programme sind mit ein paar Nuancen ein Abbild der deutschen Niveaulosigkeit, Amerigaunische Gewaltfilme und die übliche Commedy-Unterhaltung in englischer Originalsprache, Probleme wie die Migrationskolonnen, der Ukrainekonflikt, Eurozerfall, Rußlandsanktionen und die deprimierende Wirtschaftlage (Ohh Merkel, wer ist auf einem guten Weg?) werden nur nebensächlich oder gar nicht erwähnt. Dafür erscheinen im Propagandablock immer öfter Kriegsmachwerke mit den bratkartoffelschießenden Wehrmachtssoldaten und dem amerikanischen Helden, der mit einer MPi, mit nie enden wollenden Magazin und einem Lauf, der um die Ecken schießen kann, ganze Heere besiegt. Oder die politisch korrekt weichgespülten Dokus, die den Verlauf des WK2 von Jahr zu Jahr weiter verbiegen, bis die Bomben von Hiroshima und Nagasaki von Hitler geworfen wurden. Das einzige, was man den Spaniern zugestehen muß, das widerliche und niveaulose Putinbashing findet nicht statt!
Es macht schon staunen, wie weit die Eurovasallen schon auf Kurs gebracht sind…..
Aber echt. Erschreckend. Danke für den Vor-Ort-Bericht.
Das mit den Dokus erinnert mich stark an N24, N-TV, ZDF Info, etc.
»Er« ist immer in der Glotze, der Schicklgruber. Man kann ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit finden, ganz problemlos. Und dabei von Jahr zu Jahr besser lernen, wer »Die Guten®« sind. Sarkasmus aus. Armes Europa-Vasallenstaatenkartell.