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JAPCC525

junge-welt-logoIm November wollen Militärstrategen in Essen beraten, wie der öffentlichen Meinung beizukommen ist – die bleibt nämlich bislang stur pazifistisch.

Von Bernhard Trautvetter


Dieses Jahr führt der beständige Zuwachs an Teilnehmern und Bedeutung der JAPCC-Jahreskonferenz dazu, dass sie in die Messe Essen verlegt wird. Ende November wird man dort unter anderem über das Problem sprechen, dass etwa die Friedensbewegung auf die öffentliche Meinungsbildung einwirkt. Die einheimische Bevölkerung unterstützt, so die Einladung, in viel zu geringem Ausmaß die Operationen der NATO-Luftwaffe. Kräfte, die als feindlich gekennzeichnet werden, bewirkten eine »Friedensverstiegenheit« der Öffentlichkeit, so dass man sich nun mit der Medienarbeit der NATO befassen müsse, um die Öffentlichkeit besser im Sinne der Militarisierung beeinflussen zu können. Das betrifft gedruckte Medien, Rundfunk und Internet.
Die Konferenz trägt den Titel »Strategische Kommunikation – NATO-Herausforderungen für die Zukunft«. Die Inanspruchnahme der Medien für Kriegspropaganda soll auf allen Ebenen professionalisiert werden.

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