Schlagwörter
Demokratie, Desinformation, Diffamierung, Lügen, Propaganda, Russland, Staatsmedien, Ukraine, Verharmlosung, Verschweigen
Die selbsternannte „kulturzeit“ auf 3sat ist ein Frontorgan transatlantischer Kriegstreiberei, antirussischer Hetze und doppelmoralischer Verkommenheit – bei maximaler, selbst- gerechter Überheblichkeit. Ähnlichkeiten des Moderators Ernst Grandits mit der Kunstfigur Alfons Proebstl beschränken sich nicht auf Äußerlichkeiten und Attitüde, sondern manifestieren sich im gemeinsamen Ressentiment.
Neben gelegentlichen, durchaus sehenswerten Beiträgen dominieren Feindbildung, Kriegsvorbereitung und Geschichtsklitterung das Programm. Ein aktueller Beitrag über die Lage in Odessa „Die Ukraine auf der Couch“ steht exemplarisch für die politische Agenda der Desinformation, Hirnwäsche, Realitäts- und Geschichtsfälschung. Harte Worte? Wir können sie – wie immer – mit Fakten belegen.
Schon die Einleitung zum Beitrag auf der Webseite ist ein Versuch die Lage in Odessa im Sinne westlicher Propaganda zu verbiegen:
Während die Kräfteverhältnisse in der Ukraine im Westen und Osten jeweils klar verteilt sind, herrscht in einer Region im Land eine Pattsituation zwischen den 50 Prozent pro-russischen und 50 Prozent pro-ukrainischen Anhän- gern. Diese Region im Süden des Landes ist Odessa.(Link)
Weder sind die „Kräfteverhältnisse“ im Westen und Osten der Ukraine klar verteilt, sondern durchaus verschwommen und fließend, noch kann man von einer „Pattsituation“ in Odessa sprechen. Was die Sprache – und damit einen erheblichen Teil der persönlichen Identifikation der Menschen – anbetrifft, ist festzustellen, dass das Russische in Odessa klar dominiert:
In Odessa wird Russisch und Ukrainisch gesprochen. Russisch ist aufgrund der kulturellen und historischen Siedlungsgeschichte der Region bis heute die weitestverbreitete Sprache der Stadt. Im offiziellen Zensus aus dem Jahr 2001 gaben 65 % der Einwohner Russisch als Muttersprache an.[14] Unabhängige Studien haben jedoch deutlich höhere Anteile für das Russische ergeben, 2005 ermittelte eine Studie eines Kiewer Instituts, dass in der Oblast Odessa etwa 85 % der Bevölkerung russischsprachig seien.[15](wikipedia)
Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass die russischsprachige Mehrheit automatisch die Ziele der pro-russischen Separatisten in den Oblasten der Ostukraine teilt, es bedeutet aber, dass ein großer Teil der Bevölkerung einer Junta in Kiew alles andere als wohlgesinnt gegenübersteht, die Russisch als Amtssprache abschaffen wollte, die positive Darstellung russischer Kultur verbietet, Russland als Feindbild stilisiert und Russen vertreiben oder massakrieren möchte. Timoschenko, die ihren Genozid-Fantasien in privatem Gespräch freien Lauf ließ, ist heute in der ukrainischen Mehrheitsbevölkerung schon wieder fast so populär, wie Kriegspräsident Poroschenko. Eine Entwicklung, die von der russischsprachigen Bevölkerung zweifellos mit berechtigten Bedenken beobachtet wird.
Von einer Pattsituation in Odessa zu sprechen ist also propagandistisches und realitätsfernes Geschwafel und man muss nicht studiert haben, um zu wissen, dass wirtschaftlicher Niedergang und staatliche Repression die Zahl der Kiew-Gegner weiter steigen lassen werden. Das niemals aufgeklärte Massaker unter den pro-russischen Maidan-Gegnern in Odessa kann nicht als unabwendbares oder gar selbstverschuldetes Schicksal gesehen werden – wie deutsche Berufslügner vom Schlage einer Golineh Atai in Verhöhnung der Opfer suggerieren wollen – sondern muss als blutiger Höhepunkt einer bis heute anhaltenden, gewaltsamen Unterdrückung verstanden werden.
Wie ist die politische Situation in Odessa heute?
Oleg: Zum Gouverneur der Stadt Odessa wurde Saakaschwili, der ehemalige Präsident von Grusinien ernannt, der in seinem Land wegen Korruption gesucht wird. Wie zum Hohn wurde am 12.6.2015 von der Stadtverwaltung Odessas d. Entscheidung getroffen, ein Denkmal zu Erinnerung an die am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus umgebrachten Menschen zu errichten.
Doch die Menschen der Heldenstadt des Großen Vaterländischen Krieges im Kampf gegen den Faschismus vergessen nicht, wer deren Mörder sind, die heute ihre schrecklichen Taten damit rechtfertigen, dass die Opfer gegen die gesetzmäßige, in Wirklichkeit durch einen blutigen Regime-Change zur Macht gekommene, Kiewer Regierung vorgehen wollten. Die einstmals fraktionsstärkste Partei von Janukowitsch wurde im ganzen Lande verboten. Es wurden vom Kiewer Parlament Gesetze verabschiedet, die:
– das Tragen von kommunistischen und russischen Symbolen unter Strafe
stellen,
– das Niederreißen von Denkmälern, die an die Zeit der Oktoberrevolution, oder den Großen Vaterländischen Krieg erinnern, ausdrücklich gestatten,
– das Verbot regierungskritischer Zeitungen,
– das Durchsuchen von Räumlichkeiten gesellschaftlicher Organisationen
und Beschlagnahmung von Computern, anordnen und
– `separatistische Handlungen´, wie z. B. die Weigerung, als Soldat in der ukrainischen Armee zu dienen, mit dem Tode bestrafen können.
Rechte Schlägertruppen sollen für Angst und Duckmäusertum der
Bevölkerung sorgen und diejenigen, die die Dreckarbeit für die nunmehr Regierenden erledigen, werden bei Bekanntwerden von deren Tötungen, z.B. regierungskritischen Journalisten, wie Oles Busina, durch Zahlung sehr hoher Kautionen der reichsten Oligarchen vor Ort freigelassen. (Rationalgalerie)
Das Propaganda-Machwerk der kulturzeit schweigt die deutsche Besatzung tot und will den „jüdischen Exodus“ der sowjetischen „Diktatur“ anhängen
„Odessa, die Stadt am Schwarzen Meer ist die kosmopolitischste in der Ukraine. Russen, Bulgaren, Moldawier, Orthodoxe, Christen und Muslime haben diese Stadt geprägt. Später dann die Diktatur der Sowjetunion. Ein Sehnsuchts- ort, der vor einer Zerreißprobe steht, denn nirgendwo in der Ukraine halten sich pro-russische und pro-ukrainische Kräfte so die Waage, wie in Odessa.“
Es gehört zu den zentralen Methoden der kulturzentristischen Propaganda deutscher Staatsmedien, dass quasi ausschließlich solche Intellektuelle in politischen oder vermeintlich „kulturellen“ Formaten präsentiert werden, die das Lied der westlichen Überlegenheit, angeblicher „Demokratie“ und humanistischer Gesinnung trällern. Gegenentwürfe existieren nicht oder werden pauschal diffamiert. Wer sich dem transatlantischen Polit- und Kulturdiktat komplett widersetzt, dem darf gerne auch der Schädel eingeschlagen oder der Anus gepfählt werden, bis er westliche Werte kapiert.
Es wundert also nicht, dass sich auch in Odessa mit Boris Chersonskij ein Maidan-Anhänger findet, der sich für westliche Propaganda instrumentalisieren lässt. Die Ansichten Chersonskijs bleiben ihm überlassen, aber wie die Autorin des Beitrags, Galina Breitkreuz, die jüngere Geschichte Odessas klittert, das ist so unverhohlene Agitation und Propaganda, dass es hier dokumentiert werden muss.
Breitkreuz: „…von einst 30% Juden in der Bevölkerung ist nur 1% geblieben. Dieser Exodus hat Wunden gerissen, sowohl in der Kultur Odessas, als auch in die Biographie der Chersonskijs. Orte wie dieser jüdische Friedhof existieren nicht mehr.“
Exodus? Sind die Juden einfach ausgewandert? Geflüchtet vor „sowjetischer Diktatur“? Was die Geschichtsfälscherin Breitkreuz vorsätzlich totschweigt ist die deutsch-rumänischen Eroberung und Besatzung Odessas vom Oktober 1941 bis April 1944 und vor allem das Massaker von Odessa im Oktober 1941, bei dem fast die Hälfte der trotz des Krieges in der Stadt verbliebenen 80.000 Juden massakriert wurden – ein Racheakt an der Zivilbevölkerung nach einem Attentat auf das Hauptquartier der Besatzer.
Die Überlebenden Juden Odessas wurden im Stadtteil Slobodka ghettoisiert und ab Januar 1942 in die Lager Bogdanowka, Domanewka und Akhmetchetka deportiert. (wikipedia)
Das versteht die „kulturzeit“ also unter Exodus! Nicht nur, dass man deutsche Besatzung und Massaker totschweigt, man versucht auch noch die Ausrottung und Vertreibung der Juden den Sowjets in die Schuhe zu schieben.
Aktuelle Bombenanschläge richten sich gegen ein „ukrainisches Odessa“
Laut Chersonskij richten sich aktuelle, kleinere Bombenanschläge in Odessa gegen „Menschen und Organisationen, die ein ukrainisches Odessa unterstützen.“ Welche „Organisationen“ das sind, verschweigt der Beitrag und auch der jüdische Intellektuelle sagt es nicht, weil es sich bei diesen Zielen um den „Rechten Sektor“ und seine Unterstützer handelt. Hier haben wir wieder das besonders spezielle Phänomen des Ukraine-Konflikts, dass Juden sich sogar mit Nazis gemein machen, um einen ukrainischen Nationalismus gegen eine vermeintliche „russische Aggression“ zu „verteidigen“. Chersonskijs Motive sind seine Privatsache, aber wenn er die Zuschauer mit dem Verschweigen von Fakten für dumm verkaufen will, tut er sich keinen Gefallen.
Geschichtsklitterung auch zum Massaker im Gewerkschaftshaus
Die Geschichtsklitterung und Lüge rund um das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa beginnt dort, wo Chersonskij von „separatistischen“ Kräften spricht, die sich am Gewerkschaftshaus versammelt hätten. Damals – und wohl auch bis heute – waren die Protestierenden mehrheitlich nicht für eine Separation, sondern für eine Föderalisierung der Ukraine, um die Rechte der russischen Minderheit (bezogen auf die Gesamtbevölkerung) zu wahren. Man sollte annehmen, dass der Unterschied zwischen Separation und Föderalisierung einem Intellektuellen wie Chersonskij bekannt ist. Das aber bedeutet nichts anderes, als dass er vorsätzlich und politisch motiviert in die Kamera lügt.
Chersonskij: „An diesem Ort ver- sammelten sich damals die sepa- ratistisch eingestellten Bewohner Odessas und es kam zum Hauptzusammenstoß zwischen ihnen, den separatistischen und patriotischen Kräften. Das Ergeb- nis: 48 Tote inklusive der ersten Opfer im Zentrum der Stadt.“
Wer diese angeblich nur 48 Toten waren, verschweigt Chersonskij und auch die Verantwortliche für dieses Machwerk aus Lügen, Verschweigen und Propaganda, Galina Breitkreuz, hält es nicht für nötig, klar zustellen, dass es die „Pro-Russen“ waren, die von ukrainischen „Patrioten“ verbrannt, erschossen oder totgeschlagen wurden.
FAZIT:
Dieses Machwerk ist ein weiteres Paradebeispiel für öffentlich-rechtliche Desinformation und Propaganda. Verbrechen der Nazis werden totgeschwiegen. Ausrottung und Vertreibung der Juden Odessas wird den Sowjets angehängt. Russischstämmige Ukrainer, die sich nach dem Putsch in Kiew für größere Selbstbestimmung stark machten, werden pauschal zu Separatisten abgestempelt. Nazistische Kräfte auf Seiten des Maidan werden verschwiegen oder als „Patrioten“ verharmlost. Die Opfer des Massakers im Gewerkschaftshaus werden nicht als ermordete Opfer eines rechtsextremistischen, ukrainischen Nationalismus anerkannt, sondern sind Kollateralschäden eines schicksalhaften Ereignisses, das keiner juristischen, politischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung bedarf. Wer meint, dass sei Journalismus, der meint auch Alfons Proebstl sei Satire.

Sorry: bitte beachten Sie auch unbedingt die ausführichen Erläuterungen des Youtube-Autors zu dem Video.
Das vielleicht wichtigste Video-Dokument zu Odessa ist dieses:
Es lohnt sich, sich das Video mehrmals, ganz genau anzusehen!
Diese sogenannte Kulturzeit und fast alles Andere in den Medien dienen seit Jahrzehnten der Konditionierung und nichts Anderem!!!
Alle Kommentare, alle Gedanken und alle Hinweise über diese Art der Hirnwäsche sind eigentlich für den mitdenkenden und mitfühlenden Menschen nicht nötig denn, er ist nicht kompatibel mit dieser Art der Manipulation und trägt die einizigen wirksamen Gegenmittel in seinem Herzen: Emphatie, Respekt und Toleranz „ALLEN“ gegenüber!!!
Was wir um uns herum beobachten ist das Resultat von dieser angesprochenen und nicht von der Hand zu weisenden Konditionierung, selbst bei 90% der Kommentare bei der PS gehen die Aussagen nicht auf den Grund des Problems und meistens daran vorbei.
ALLES; FAST ZU 100%; WAS GESCHRIEBEN; GESENDET UND LEIDER AUCH DISSKUTIERT WIRD; GEHT AN EINER LÖSUNG UNSERER SITUATION VORBEI UND IST VOLLKOMMEN NICHT BEACHTENDSWERT!
Die wichtigsten Tatsachen und Wahrheiten sind die Taten unserer Mitmenschen um uns herum! An ihnen kann man, wenn man genug darüber nachgedacht und keine Angst vor der Realität hat, am besten erkennen in welcher wahren Realität wir leben und nicht in dieser die uns durch besagte Medien vorgespielt wird.
Die bitterste Realität die sich in unseren Mitmenschen wiederspiegelt ist ihr absoluter Gehorsam zum System, das komplette fehlen von Emphatie und ein absolutes Verweigern jeglichen Willens von Veränderung oder eines sich Weiterentwickelns als „MENSCH“ der erkannt hat das er ein Teil dieser Natur ist und nicht ihr Erschaffer!!!
Währe von Vorteil für uns alle wenn wir die Inhalte der Kommentare darauf reduzieren würden uns mit den Grundübeln und wahren Problemen und ihren Ursachen zu befassen, als uns in Dispute zu verstricken die uns eher weiter von der Lösung bringen als zu ihr hin.
LG an alle!
Ich finde es bedenklich, dass der Autor dieses Beitrages sich gemäß der transatlantischen Sprachregelung den Begriff der „prorussischen Separatisten“ zu eigen macht und diesen leider auch verwendet.
Ich finde dies nicht korrekt, denn diese Leute haben andere Bezeichnungen und nennen sich selber primär Neurussen. Am Ehestens wäre zudem der Begriff „Regierungstreue Kämpfer“ angebracht, denn diese kämpfen gegen Nazi-Putschisten. Primär ging es diesen Leuten immer um eine demokratische Ukraine, anfangs nicht um einen Anschluss an Russland, auch wenn sich diese Zielstellung kriegsbedingt verschoben haben dürfte.
Darüber hinaus ist die offizielle Bezeichnung Volksrepublik Donetsk bzw. Lugansk zutreffen. Da diese eine reguläre Armee haben, wäre auch hier die Begrifflichkeit bezüglich der Kämpfer anzupassen.
Solange man den Putschistenheini Poroschenko und den Kriegsverbrecher Jatzeniuk öffentlich ganz korrekt mit ihren Amtstiteln benennt und sogar hoffiert, haben die Menschen im Donbass/Neurussland den gleichen Anspruch auf korrekte Bezeichnung.
Volksrepublik Donetsk, sprachlich besser: Republik Donetsk / die Republik Don)
Volksrepublik Lugansk, sprachlich besser: die Republik Lugansk
statt: “Regierungstreue Kämpfer”
besser: reguläre Armee oder (Verteidigungs-) Streitkräfte der (Volks-) Republik Donetsk/Lugansk
statt: „Heini“ (das klingt schon nach Entschuldigung)
besser: Mafia-Boss der Nazi-Junta Poroschenko / Völkermörder Jatzeniuk / Führer des Faschisten-Regimes Jatzeniuk
…. vielleicht banal, aber ich denke, euer Blog sollte
watchblog ÜBER DIE Desinformation und Propaganda in deutschen Medien heißen ! (Ihr wollt ÜBER diese Machenschaften AUFKLÄREN !)
sfg H. C. H.
Genau das tut doch ein „Watchblog für …“ und ist damit völlig korrekt so benannt. Das „für“ bezeichnet das, was im Fokus der Beobachtung (to watch) steht.
Die Leute bei der sogenannten Kulturzeit haben eindeutig ein Problem mit der Mathematik. Da nicht anzunehmen ist, dass alle hingegangenen Wähler, bei der letzten Wahl, pro Maidan gewählt haben, frage ich mich, wie kommen die auf 50/50? „Das Zentrale Wahlkomitee schätzte die Wahlbeteiligung in der südwestukrainischen Stadt Odessa auf nur 13,2 Prozent.“ https://www.wsws.org/de/articles/2014/10/28/ukra-o28.html
Also bei einer so wichtigen Wahl, wie der Letzten, nach dem Putsch, gehen 86,8 Prozent nicht zur Wahl, weil die politischen Angebote offensichtlich eine Katastrophe sind und die Wahl nur zwischen Cholera und Pest bestand. Ich behaupte, dass die Situation seither noch schlimmer geworden ist, weil der SBU in der Stadt wie die SA haust und ein Regime der Einschüchterung in Odessa installiert hat und die Lebensbedingungen durch steigende Arbeitslosigkeit, steigende Preise und steigender Inflation immer unerträglicher werden. Ich komme im besten Fall auf 95/5 zugunsten der Förderalisten. Wenn selbst der Gouverneur Saakaschwili davon ausgeht, dass es mindestens 20 Jahre dauert, bis das Niveau wie unter Janukowitsch wieder erreicht ist, dann wird die Unterstützung für die Leute, die das zu verantworten haben, nicht sehr hoch sein, und nicht bei 50 Prozent liegen.
http://de.sputniknews.com/politik/20150615/302760041.html
Die Leute bei der sogenannten Kulturzeit haben eindeutig ein Problem mit der Mathematik.
Das denke ich nicht. Jens E. brachte es weiter unten auf den Punkten: sie lügen frech und dreist. Da stören Fakten nur. Ihren Verkaufspreis für diese Lügen aka zwangsfinanziertes Gehalt können sie aber höchstwahrscheinlich ziemlich genau ausrechnen.
nö, das können die nicht, denn sonst würde denen ja auffallen, dass 80% schon davon weg sind, bevor es auf deren Konto kommt …
Ein zentrales Motiv dieses Machwerk ist offensichtlich die Juden auf die eigene Seite zu ziehen, zu behaupten sie würde ihrer Historie und Natur nach selbstverständlich die Kiever Seite vertreten, indem behauptet wird in Russland gebe es anti jüdische Ressentiments und der Exodus der Juden Russland in die Schuhe geschoben wird.
Die Ukraine und das Kiever Regime werden gleichgesetzt.
In Atais Machwerk wurde die Kirche mit der meines erachtens computeranimierten Friedhofsszene und allerlei auffällig eingefügten Kruzifixen und Heiligenbildern mit ähnlicher Intention umworben.
Dass Chersonskij einen solchen Nationalismus entwickeln kann, obwohl in der Ukraine vor gar nicht langer Zeit Juden gejagt und ermordet wurden, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Israel auf Seiten Kiews aktiv tätig ist. Von israelischer Seite habe ich noch keinerlei Proteste gelesen oder gehört, dass wieder einmal Juden zum Freiwild erklärt werden.
Grandits sagt auf, was von ihm erwartet wird. Er ist ja Österreicher, und in Österreich ist so eine Art Halbfaschismus durchaus salonfähig, zumal die FPÖ jetzt in der Regierung ist. Aber die Sendung wird vom ZDF gemacht, und so sieht sie auch aus.
Was sie so dick nicht sagen können, verstecken sie in der Kultur, wie ja die Kultur auch eines der Mittel ist, das zur Destabilisierung und Unterwanderung von Staaten missbraucht wird. Das ist zwar keine neue Erfindung, aber die Kulturzeit ist locker ein Beweis dafür. Es ist eben nicht jeder Dichter ein Denker, oft ist er auch ein Richter und Henker. Zumindest haben wir Deutschen da ausreichend Erfahrung.
…dass Israel auf Seiten Kiews aktiv tätig ist.“
Man hört von Israel wenig zu der Sache. Die haben ja über eine Million Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.
….Hier haben wir wieder das besonders spezielle Phänomen des Ukraine-Konflikts, dass Juden sich sogar mit Nazis gemein machen….
Das ist kein speziell ukrainisches Phänomen. Der Eichmann-Prozeß hat auch darüber einiges erhellt.
Schlimm wenn dieser Intellektuelle aus Odessa keine Lehren daraus gezogen hat. „Mein Kampf“-Fan Yarosh wird es ihm danken.
Sie müssen sich nur die Frage beantworten, wieso Eichmann in einem schallgeschützten Käfig vor dem Gericht in Isreal auftrat, und wieso die Eichmann-Akten vom BND zur Verschlußsache erklärt wurden. Das Regime wollte partout verhindern, dass er – auch nur versehentlich – plaudert. – Den aufgegossenen Rest – natürlich ohne dem verschweigenswerten Zuckerguß – lesen sie in seinem Interview mit dem TIME Magazin aus 1960…
Guter Artikel, nur wird auf PS allgemein zu oft auf wikipedia verwiesen und dass dortige Einträge nicht immer politisch unvoreingenommen sind, wissen die Leser hier auch. Daher ist immer ein gesundes Maß an Skepsis angebracht.
Nur um es richtig zu stellen, Russisch ist seit mehr als 10 Jahren gegen den Willen der Bevoelkerung abgeschafft worden. Genau zu diesem Zeitpunkt war ich in Odessa. Natuerlich ist Saakaschwili ein Bandit wie Julia Timoschenko die auch nur durch Diebstahl bei Gazprom an ihren Reichtum kam. Die wurde lange Jahre von der Staatsanwaltschaft in Russland zur Fahndung ausgeschrieben weil die und ihr damaliger Ehemann 160 Millionen US$ von Gazprom gestohlen haben. Also alle Kriminellen dieser Welt sind in der Ukraine im Parlament und in der Regierung Faschisten und Rechtsextremisten (SWOBODA und PRAVA SEKTOR) als Unterstuetzer gerne gesehene Persoenlichkeiten. Und Angela Merkel unterstuetzt natuerlich sehr gerne ihre Freunde.
Der Hosenanzug steht zu seinen Mäzenen. Korruption ist in Deutschland genauso legal (sogar steuerabzugsfähig!), wie in der Ukraine. Von Siemens über EON, Deutsche Bank bis Daimler, von der Rüstungsindustrie ganz zu schweigen. Was der Ukraine fehlt ist das ‚demokratische Mäntelchen‘ und daran wird nun kräftig gewebt.
@ Lulu
Völlig richtig, das verlangt der Hosenanzug: das demokratische Mäntelchen.
Das war wohl nicht mehr zu verheimlichen war, dass sich Bundesdeutschland mit unverhüllten Faschisten in ein Bett legt.
Diese Allianz aus Nazis, Juden, EUSA/NATO-Freunden und islamischen Fundamentalisten in der Ukraine kann, und wird auch auf Dauer nicht gut gehen. Eigentlich steckt da ein gewaltiges Spaltungspotenzial, welches Russland nur lernen müsste genauso skrupellos wie effektiv für die eigenen Interessen zu nutzen, in gleicher Weise wie es die atlantischen Banditen auf allen Kontienten in beinahe allen gesellschaftlichen Bereichen bereits längst erfolgreich tun.
Nicht daß ich solche Methoden gutheiße, denn letzlich steuern wir damit auf eine grauenvolle Welt zu, in der es vermutlich das vernünftigste wäre als aller erstes sich selbst zu bewaffnen, also ganz im Sinne der Kriegsindustrie zu handeln.
Man muss jedoch auch bereit sein, den „Feind“ wo immer möglich und sinnvoll auch mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Und es war nunmal nicht der Versöhnungs- und Friedenspolitiker Putin, welcher dem Frieden und der friedlichen Kooperation in der Welt den Krieg erklärt hat, sondern das Imperium des Bösen, der große Satan mit seiner überdiminsionierten Kriegsmaschinerie.
DOK:
“ Hier haben wir wieder das besonders spezielle Phänomen des Ukraine-Konflikts, dass Juden sich sogar mit Nazis gemein machen, …“
Für mich liegt die Verbindung im Geist – einerseits in der rassischen Überlegenheit und andererseits in der Überlegenheit eines „Auserwählten Volkes“.
Gäbe es diese Verbindung, verlöre die Verschwörungstheorie, Hitler wäre verlängerter Arm „jüdisch-zionistischer“ (kapitalistischer?) Interessen gewesen, ein wenig oder noch weniger an Abstrusität. Oder?
Danke und Gruß
Wolfgang Jensen
Hitler war nicht der verlängerter Arm “jüdisch-zionistischer” Interessen
Selbstverständlich war er verlängerter Arm kapitalistischer Interessen und da nun einmal das Kapital in den guten Händen des Papstes liegt, war er, ein guter Sohn der Kirche, ein ebenso guter Diener seines Herrn und hat mal gleich mit dem „Reichskonkordat“ gemeinsam mit Hindenburg und Pappen Deutschland an den „Heiligen Stuhl“ abgetreten.
Mmh, so, so — „rassische Überlegenheit“.
Knalltüten, vor allem die Ur-Knaller hängen am Vollposten und warten auf Haumiblau
Da wollen wir uns doch mal anhören, was das Antizionistische Kommitee zu Berlin dazu geschrieben hat. N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913:
„In dem merkwürdigen Buche von H. St. Chamberlain über „Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“, einem Hohenliede der dilettantenhaften Oberflächlichkeit und der hohlsten Selbstüberhebung, spiegelt sich, sowohl was die Form, wie auch was die materielle Seite betrifft, am deutlichsten jene bequeme Weltanschauung wieder, die unsere Zeit beherrscht.
Sie verachtet die individuelle Arbeit an sich selber und die persönliche Tüchtigkeit, sie erwartet alles Heil nur aus der Rassenveranlagung, die wie ein unabänderliches Fatum des Menschen Denken und Handeln leitet und beherrscht. Es gibt hervorragende und inferiore Rassen. Unter jenen soll die germanische die erste, unter diesen die jüdische die letzte sein. Jene sei der Inbegriff aller Erhabenheit, Großzügigkeit und Tugend, diese dagegen der Tummelplatz aller Laster und bar jeder Tüchtigkeit.
Das Glied der germanische Rasse, das nichts leiste, sei immer noch erheblich besser als der hervorragendste Semit. Wir können und wollen dieser Geistesrichtung nicht in ihre Einzelheiten verfolgen, uns nicht die Mühe geben, ihre offenbaren Fehler aufzudecken. Aber es ist klar, daß dieser Rassenwahn, die künstlich gezüchtete Rassenüberhebung der Betrachtung der Judenfrage neue Wege ebnete und dem Judenhass eine ganz neue Richtung gab.
Der Antisemitismus war vorwiegend – man braucht andere Momente die mehr oder weniger bewußt mitklingen, nicht zu verkennen oder abzuleugnen – Religionshaß; die Emanzipation und das Eindringen der Juden in das Wirtschaftsleben ließ auch die wirtschaftliche Seite des Judenhasses weit stärker hervortreten. Der Antisemitismus unserer Tage ist aber Rassenhaß! Und das bedeutet eine völlige Umwertung und eine gewaltige Vertiefung.
Religiöse und wirtschaftliche Judenfeindschaft sind mehr äußerlicher Natur; sie gelten der Natur und der Anschauung und dem Wirken, nicht aber der Person. Der Rassenantisemitismus jedoch zielt [unmittelbar] auf den Menschen persönlich!
Er hat aus einer Gegnerschaft, bei der beide Seiten sich durch Argumente zu überzeugen suchten, einen Antisemitismus gemacht, der Verachtung des minderwertigen Juden und völlige Trennung von ihm auf allen Gebiete der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens eindringlich predigt. Mit welchem Erfolg ist bekannt!
Wenn das „völkische“ Moment eine Bedeutung erlangt hat, der gegenüber alles andere, Verdienste, Tugenden, Strebung und Gesinnung nichts gelten, wenn der Jude geächtet wird, wenn man ihn in eine Pariastellung herabdrücken will, so ist das ein Erfolg, die die nationale Weltanschauung, der chauvinistische Rassenwahn unserer Tage, in emsiger Arbeit errungen hat.
Und dieser chauvinistische, nationale Rassenwahn ist die theoretische Grundlage, der geistige Nährboden des Zionismus! Ihm hat er die spezifischen Züge seines Wesens und seiner Wirksamkeit entlehnt!
Schon das Aussprechen dieser unbestreitbaren und unbestrittenen Tatsache enthält die vernichtendste Kritik dieser pseudomessianischen Bewegung.
Mit aller Deutlichkeit muß man es sich in den letzten Konsequenzen ausmalen, was es für das Wesen und die Erscheinungsformen des Zionismus bedeuten muß, daß er auf demselben Sumpfboden erwachsen ist wie der Rassenantisemitismus, diese Geißel, unter der wir Juden so entsetzlich leiden. Und es ist immer dasselbe Wasser, mag es nun arisch-antisemitisch, mag es nun jüdisch-national gefärbt sein, daß aus einem Giftbrunnen stammt, und daß keine Färbung der Welt zu einem gesunden Trank machen kann.
Wer sich auf dem Standpunkt stellt, daß die nationale Verhetzung und der Rassenantisemitismus ein Verbrechen an der Kultur sind – und wer täte das nicht – der muß auch den Bruder in jüdischem Gewande, den nationalen Zionismus, verdammen, weil er ebenso verderblich wirken muß wie jene.
Der ganze Aufsatz hier: https://seidenmacher.files.wordpress.com/2014/10/zionismus-1913-aus-sicht-eines-rabbiners.pdf
Wenn man den Artikel jetzt liesst hat man offensichtlich bei 3Sat nichts verpasst.
Es widert nurnoch an , wie frech und dreist im Fernsehen im Ukrainekonflikt gelogen wird um den transatlantischen Putsch 2014 in Kiew zu rechtfertigen und die hegemonialen US Gelüste gegen Russland mit Tonnen von Lügen zu überdecken.