Schlagwörter
Neoliberalismus, Propaganda, Schleichwerbung, Staatsmedien, WDR
Von kommerziellen US-Propagandablättern wie dem „SPIEGEL“ ist man dreiste Apple-Werbung unter dem Deckmantel der „Information“ gewohnt. Der mit Zwangsgebühren gemästete Staatssender WDR will offenbar auch etwas vom Kuchen und sendet im Morgenecho unverhohlene Werbung für den neuen „Music„-Service des US-Konzerns. Nicht etwa im Werbeblock, sondern getarnt als journalistischen Beitrag. Nicht nur einmal, sondern zwischen 7 und 9 Uhr morgens gleich mehrfach.
Hier ein Link zu einem interessanten Artikel, der die Unterschiede zwischen Schleichwerbung und Productplacement aufzeigt und erklärt, was erlaubt ist und was nicht.
http://www.telemedicus.info/article/1931-Produktplatzierung-schleichende-Werbung-im-TV.html
Sehr dreistes Apple Productplacement bei Lanz ZDF am 11.06.2015 durch Oliver Pocher.

Und Lanz, was machte der als Verantwortlicher dagegen?
Nichts!
Es war paradoxerweise dann Politiker Markus Söder, der mit einem seltsamen Gemurmel auf die, selbstverständlich sowohl Lanz als auch Pocher bekannte, Unzulässigkeit hinweisen musste.
Was Lanz und Pocher angeht, wirkte das ganze eher gemeinschaftlich inszeniert.
Worin mag dieser offenbar riesige Anreiz bestehen, Apple Produkte bei jeder Gelegenheit in die Kameras zu halten?
Man ist hier auf mutmassen angewiesen, wie in einem korrupten Drittwelt-Land.
Aber vielleicht hat der Oliver Pocher auch einfach nicht bemerkt, dass er zufällig versehentlich sein iPhone gerade in die Kamera gehalten hat…
Ist sogar noch verfügbar das Video:
http://webapp.zdf.de/page/beitrag?aID=2412346&cID=509418
Die Apple Schleichwerbung von TV-Moderator, Schauspieler, Entertainer und Spielerfrau Oliver Pocher geht ab Minute 39 los.
Na ja, man kann es auch übertreiben. Spiegel Online hat auch einen Beitrag über Apple Music gebracht, der war in der Kultur-Abteilung abgelegt…
Zwingt dich jemand, dem Spiegel 18€ im Monat zu überweisen?
Vermutlich nicht?! :) Ich versteh jetzt nicht so ganz, was du meinst. :D
Versuche einmal, ein paar Monate lang keine GEZ-Gebühren zu bezahlen, mit der Begründung, dass du eh die Programme des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nie guckst, und finde den Unterschied heraus.
Apple soll wie jede andere Firma das Recht haben, Werbung schalten zu dürfen, mit dem Caveat, dass sich Medien so als finanziell abhängig outen. Und wenn Apple-Produkte in deren Verbrauchertests durchwegs besser abschneiden als die Konkurrenz, dann wissen wir warum. Theoretisch hätte die Konkurrenz die Möglichkeit zu kontern, aber Apple hat sich früh auf die Zielgruppe der Journalisten und Werbefritzen spezialisiert, so dass selbst zur dunkelsten Zeit des Unternehmens der Marktanteil Apples in der Medien / Werbebranche überdurchschnittlich hoch war.
Aber es gibt Leute wie mich, welche sich am Missbrauch von Zwangsgebühren zu Werbezwecken stören.
Das wird Euch sicher so richtig gefallen:
http://wdr-mediagroup.com/
„Die WDR mediagroup ist die kommerzielle Tochtergesellschaft des Westdeutschen Rundfunks (WDR) mit Sitz in Köln.“
Von so einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen kann man sich wunderbar bedienen – huch – ich meine besolden lassen. Ist doch praktisch. Investitionen aus der Zwangsabgabe werden so versilbert. Nicht dass das irgendwie nach Selbstbedienung und Korruption stinkt. Nö.
Was die Buhrow-Bande kann, läuft auch in Bayern wie geschmiert. Reiner Zufall, dass es hier ums Fressen geht.
http://www.randomhouse.de/ebook/Unser-bayerisches-Kochbuch/Bayerischer-Rundfunk-BR-media-Service-GmbH/e408967.rhd
Die anderen Sender machen es genauso. Wo man sich nur umschaut, wird die Zwangsabgabe privatisiert. Klar, damit wird das Programm verbessert.
Das ist aber noch gar nichts. Noch besser verdient wird mit PR. Dafür fließen jährlich 1000000000 Euro von der Zwangsabgabe ab. Dageben ist der „Tatort“ absoluter Scheiß (ist er auch so).
Die „Kooperation“ mit der privatwirtschaftlichen Lügenpresse ist ein weiteres Thema. Korruption wo man nur hinschaut. Alles vom Bundesverfassungsgericht abgesegnet. Zum Wohle des Volkes. Mahlzeit!
iPhone-Nutzer leiden unter Stockholm-Syndrom, WDR offensichtlich auch.
Nach Erkenntnissen der dänischen Strand Consult zeigen iPhone-Benutzer häufig Symptome des Stockholm-Syndroms. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher, als sie im Zuge einer Studie Psychologen zu Rate zogen.
http://www.computerwoche.de/a/iphone-nutzer-leiden-unter-stockholm-syndrom,1913049
Leute jetzt mal ehrlich. So neu und schlimm ist die Methode doch nicht. Neue Technik und Entwicklungen werden gerne auch in öffentlichen Sendern darüber informativ berichtet und diskutiert, um die Technikfans anzusprechen. Dadurch wissen die Leute, was so aktuell ist in der Welt der Technik. Dass die Produkte von Marktführenden Firmen bewertet und diskutiert werden, ist nichts Neues.
Bestimmt ist es dann auch schlimm gewesen, dass die Medien und öffentlich rechtlichen, die alternative zu Whats App aus der Schweiz beworben und diskutiert haben, die datenschutzfreundlich ist.
Product Placement (und das mehrfach innerhab zweier Stunden) ist bezahlte Werbung, während eine Produktrezension (einmaliger Beitrag in überschaubarer Zeit) einer weniger datenhungrigen Alternative zu WhatsApp ist tatsächlich ein informativer Beitrag. Nun sind Apple-Produkte aber alles andere als datenvermeidende Alternativen zu freien Radios und Streaming-Plattformen, die es ja auch noch gibt.
Da ist Kritik schon angebracht, zumal ich als Gebührenzahler für den ÖR unabhängige Informationen fordern kann. Das übrigens ganz unabhängig davon, ob ich das Informationsangebot dann auch nutze oder nicht!
Reflektiere das einmal: man zahlt dafür, dass der ÖR von Firmen bezahlt wird, um mich darauf einzustimmen, noch mehr Geld bei dieser Firma zu lassen, obwohl es (Stichwort Information) auch freie Musik unter der Creative Commons License gibt und x-tausend freie Radios. Hat der WDR darüber schon einmal berichtet?
Die werden doch nicht von Apple bezahlt — das kommt aus tiefsten Herzen! Als alternder Yuppie steht man im journalistischen Prekariat einfach auf die gestrigen Prestigeprodukte. iSpielzeuge verkörpern doch das, was sie an den U.S.A. so lieben: Äußerlich ein edel anmutendes Gehäuse, intern ein eine elektronische DDR, wo der große Vorsitzende aus Cupertino bestimmt, wozu sie die überteuerte Maschine verwendenden dürfen. Und jetzt knien sie nieder, denn nun dürfen sich die Untertanen endlich vorgekaute Klangcollagen kaufen. Nur bei Apple wird kaufen zu solch einer religiösen Erfahrung, die man einfach der ganzen Welt verkünden muß.
Und der iGott schwebt über allem und lächelt milde… Oder vielleicht doch nicht?
Das Neusprech und Dumpfdenk aus den anderen Medien ist ja auf Dauer auch etwas monoton. Da brauchen wir was „freies“ und „innovatives“
Makroschrott-„Produkte“ gibt’s ja künftig auch nur noch im Abbo und „gratis“
Da brauchts zur bilateralen Ergänzung die akustische Vollberieselung mit einer Dünn-Weich-Alternative durch seichten Trälla-Blubber-Sound aus der Gehirnwäschefabrik in Cupertino.
Nennt es nur bitte nicht mehr „Musik“ – sondern beschreibt es als das was es ist – Hintergrundgeräusch aus dem digitalen Putzlumpen.
Gab wohl Anweisung von ganz oben ;-)
Auch die PR-Aktion mit Taylor Swift, die überall gehyped wurde, hat man schon echt dreist in den Mainshitmedien gepusht. Und für alle, die nicht auf diese offensichtliche Werbeaktion hereingefallen geht es jetzt halt in die zweite Runde… wäre doch gelacht, wenn man dem dummen Fernsehpublikum nicht noch ein paar Abos aufschwatzen könnte…
Kannst Dich noch erinnern wie sogar Mr. President Obama himself als Werbetreibender für den mikrigen Film eingespannt wurde … wie hieß der Streifen noch? „Das Interview“. Mit Rogen und einem anderen Schwachkopf…der Film in dem sie den Ober-Kim in Nordkorea interviewen- und abschliessend umbringen sollenwollenmüssen. Soll lustig sein. Da hieß es ja auch gottlose und gemeingefährliche nordkoreanische Hacker haben Sony online ausgeraubt und bedrohen jetzt Amerika und die Filmemacher. Herrjeh…
Diese „8 Milliarden Euro“ ist die Summe, die die Verbrecher unmittelbar nach Einführung der Zwangsabgabe kassiert haben. Den Rest, den die sich jetzt mithilfe von „Richtern“ erpressen, zählen die Verbrecher noch nicht mit. Nicht umsonst haben die mit der Eintreibung zwei Jahre lang gewartet. Das ist die altbewährte Salamitaktik. In ein paar Jahren werden wir erfahren, dass die Schätzungen in Höhe von 10 Milliarden Euro pro Jahr zutreffen.
Ist mir schon die längste Zeit aufgefallen dass Apples Product-Placement schon ziemlich ungeniert und unverhohlen im ÖR Fernsehen praktiziert wird.
Es ist eine riesengroße Frechhheit, dass das im Bildungssektor unter den Dozenten üblich ist und die diese Geräte den Gerüchten zufolge geschenkt oder „kostenlos gestellt“ bekommen.
Markenwerbung hat WEDER in Schulen und – am allerwenigstens – im Staatsfernsehen mit Millionenpublikum etwas zu suchen!
Kein Wunder, dass in so einem versnobten Saftladen wie Apple die Praktikanten 6000 Euro verdienen! Bei der Masse an verblödeten Konsumenten nachvollziehbar…
Aber ja: die Verantwortung liegt nicht bei Apple – sondern bei den Entscheidern in den Redaktionen. Die sind offensichtlich einfach entweder zu blöd oder korrumpiert oder beides…
Bin im Bidungssektor tätig und kann Rabatte für Software (von Apple) , z.B. Musikaufnahme und Notendruck, bestätigen. Von Hardware und Computergeschenken ist mir in unserer Berufsfachschule noch nichts zu Ohren gekommen. Es gibt das sogannte Educationprogramm, bei dem Schüler, Studenten und Lehrer Rabatte auf die Computer erhalten.
Apple, genauer ausgedrückt Steve Jobs, hat es verstanden von Anfang an mit Product-Placement in TV und Kino zu punkten: kaum ein Hollywood-Blockbuster OHNE das Held oder Antiheld Apple benutzt. Das mag ja im Film Business-as-usual sein – ist aber im Öffentlichen – sprich: Staatsfernsehen oder im öffentlichen Bildungssektor – was beides qua Steuer finanziert wird – buchstäblich eine bodenlose Frechheit!
Kein Wunder, dass Ethik und Moral vollkommen abhanden gekommen sind: der Raubtierkapitalismus mit seinem Gewinner-Verlierer-Schema ist dermaßen massiv in die Hirne eingeklopft worden – da MERKT es ja niemand mehr in wie weit er instrumentalisiert wird! Als ob das ganze Zeugs tatsächlich so wichtig wäre…
Dass sich da niemand zu Tode schämt mitzumachen in dem Spiel „Wer hat den Längsten…“ – DAS wird mir ewig ein Rätsel bleiben!
Konsumentenschwachköpfe sind wir allesamt geworden…
Gleich mal darauf meiner Kaffeesucht frönen! ;-)
…im Hochschulbereich dürfte es ähnlich aussehen: als ob die Profs die Zeit hätten sich da groß einzuarbeiten. „Rabatte“ heißt tatsächlich das Zauberwort. Und ich bin mir sicher, dass wenn man gräbt, sich jede Menge Fälle finden in denen so ein Powerbook mal kurz kostenlos angeliefert wurde – als „Testgerät“. und natürlich um den taschegeldstarken Nachwuchs zu stimulieren es dem Vorbild gleichzutun…
Verwöhnte Bälger mit zuviel Zeit und Geld.
Es ist eine riesengroße Frechhheit, dass das im Bildungssektor unter den Dozenten üblich ist und die diese Geräte den Gerüchten zufolge geschenkt oder “kostenlos gestellt” bekommen.
Das Gerücht ist blanker Unsinn.
Die educational rebates findest Du im Store von Apple (einfach ‚de‘ am Ende durch ‚de-edu‘ ersetzen. Zum Kauf benötigst Du den Nachweis über die Tätigkeit an einer staatlichen Bildungsorganisation und zwar egal, ob Professor oder Student. Auch gibt es nur auf „Produktivgeräte“ wie MacBooks einen Rabatt (derzeit ca. 6%, also statt 1.449 Euro mit edu rebate 1.363 Euro), nicht jedoch auf iPhones oder iPods.
Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass eine Firma Studenten und Auszubildenden Produkte günstiger anbietet, solange das ohne weitere Verpflichtung geschieht. Mein Sohn, ein Student, kaufte sich ein MacBook und betrieb es unter Linux. x-fach besser als ein Windoof-Laptop, der unter’m Strich noch viel teurer ist, ist die Apple-Hardware allemal.
Mein Software-Produkt wurde an Studenten und Unis sogar verschenkt (ebenso an Vereine, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen), nur eine Elite-Uni in UK bestand dennoch darauf, es zu bezahlen! :-) Habe ich dann auch gerne angenommen, denn die haben ja Schotter und waren hochzufrieden mit der Software.
Bezahltes Product-Placement im ÖR ist aber was ganz anderes! Und ob Apple das „verstanden hat“, ist dabei völlig irrelevant und ein anderes Thema – dass es ein ÖR-Sender annimmt , ist der entscheidende Kritikpunkt!
Übrigens bekommen auch Journalisten etwa 8-12% Rabatt auf Apple-Produkte, zwar nicht von Apple, aber von Apple-zertifizierten Händlern:
http://www.pressekonditionen.de/suche/?begriff=apple
Kannst aber auch einen Jaguar mit Rabatt bekommen als Journalist.
Wobei: der WDR hat an seine Mitarbeiter appeliert, auf Pressekonditionen zu verzichten. Verbieten wollte der Sender es nicht. Originalmeldung haben sie de-publiziert, aber Spuren der Meldung gibt es noch:
http://www.pressekonditionen.de/blog/beitrag/340/WDR-appelliert-zum-Verzicht-auf-Journalistenrabatte
Ich kann die elitäre aura von apple zwar überhaupt nicht leiden, aber wir müssen bei nachprüfbaren Fakten bleiben. Kennst du EINEN konkreten Fall von „kostenloser“ Powerbookanlieferung? Wenn nicht, bitte behaupte es nicht- das überlassen wir den Schmierfinken. Wir bleiben sauber!
Es sind tatsächlich nur Vermutungen. Ist wie mit Ex-Rauchern oder Ex-Scientologen: war anfangs Mac-Nutzer, bin dann „ausgestiegen“, harhar…
Aber gut, werde Deinen Rat beherzigen und reisse mich zusammen keine unbewiesenen Behauptungen zu verbreiten. Außer ich deklariere Sie als persönliche Meinung.