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zdf_80Gestern berichtete das ZDF heute-journal erstaunlich kritisch über einen Film des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge über „Das deutsche Asylverfahren„.

Der Film ist auf seine Weise realitätsfremde staatliche Propaganda mit Slapstickmomenten. In welcher Parallelwelt die Beamten leben, zeigt schon die Tatsache, dass er zwar freundlicherweise in diversen Sprachen zur Verfügung steht, das edle HD-Format von 1280×720 den 17-Minuten-Film jedoch zu einem 270MB Download aufbläst.

Der Ablauf des Asylverfahrens wird am Beispiel eines Flüchtlings aus dem Irak geschildert. Die Fluchtgründe werden vermutlich aus Bündnisgründen verschwiegen, obwohl sie insbesondere für zigtausende Iraker, Syrer, Afghanen oder Nordafrikaner ähnlich klingen dürften.

Mein Name ist Abbas. Ich komme aus dem Irak. In meiner Heimat kann ich nicht mehr leben, ich wurde dort verfolgt und meine Familie bedroht. Ich möchte in Deutschland Asyl beantragen. Ich hoffe, hier ein sicheres Leben führen zu können. Kommt und begleitet mich auf meinem Weg durch das Asylverfahren.

Bei meiner Ankunft in Deutschland habe ich mich gleich an eine Polizeidienststelle gewandt. Von dort aus wurde ich zu einer Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende geschickt. (Broschüre)

Wir haben den Film auf 36MB komprimiert und bei Vimeo hochgeladen. Viel Spaß!

Ganz wichtig:
Bei den in diesem Film gezeigten Schutzsuchenden handelt es sich um Schauspieler mit einer erfundenen Fluchtgeschichte. Alle zu sehenden Situationen wurden gestellt, um den Prozess des Asylverfahrens zu zeigen.


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