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zdf_80Man muss kein studierte Psychologe oder Ehepartner sein, um einen Lügner an Mimik und Gestik zu erkennen. Es genügt ein bisschen Menschenkenntnis und aufmerksame Beobachtung, um instinktiv zu spüren, ob jemand frei heraus und ehrlich erzählt, was er erlebt hat oder ob jemand versucht, Märchen aufzutischen.

Konstantin Goldenzweig hat das Lügen bei NTW offensichtlich nicht gelernt, sonst könnte er scheinbar frei und ungezwungen in die Kamera erzählen, was in seinem Kopf angeblich vorgeht. Wer sich sein Interview mit dem neuen Kirmes-Format „heute+“ des ZDF anschaut, muss nur auf die ganze Unsicherheit in der Mimik und besonders den Augen achten, um zu wissen, dass hier jemand ganz großen Kokolores verkaufen will.

Die Geschichte, die er sich da ausgedacht hat, um seinen Wechsel in die Westmedien irgendwie noch auszuschlachten, ist auch zu hanebüchen und lachhaft, als dass man sie ernsthaft in eine Kamera erzählen könnte – wenn man nicht ein wirklich abgefeimter Berufslügner von dem Schlag ist, wie wir sie tagtäglich in ARD und ZDF vorgesetzt bekommen. Da hier mit hoher Wahrscheinlichkeit längst ein neuer Vertrag im Spiel ist, wird es nicht lange dauern, bis Goldenzweig die Lüge aus dem Gesicht flutscht, wie einem Profi vom Schlage eines Claus Kleber oder Udo Lielischkies.

Was inhaltlich an der Geschichte so absurd ist, ist schon die notdürftig zu Recht gelegte Mär von der Phoenix-Journalistin, die zufällig in der Cafeteria an seinen Tisch kam, um ihn um ein Interview zu bitten. Da lachen selbst die Mainzelmännchen, dass der Lerchenberg nur so bebt.

Wenn man sich dann das Phoenix-Interview anschaut und auf die völlig gelassene Reaktion des Fragestellers achtet, der ganz offensichtlich schon im Vorfeld wusste, was Goldenzweig da von sich geben würde – nur das kann seine Gelassenheit erklären -, dann weiß man genau, dass wir es hier mit einer von vorne bis hinten geplanten Inszenierung zu tun haben, deren Entlarvung die erbärmlichen Hilfsjournalisten von „heute+“ jetzt erwartungsgemäß als „Verschwörungstheorie“ abkanzeln wollen. Euer Problem, ihr Loser vom ZDF, ist, ihr seid so strunzdumm, euch beißen die Schweine im Galopp und ihr merkt es nicht einmal.

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Schlechter Lügner im Interview – Konstantin Goldenzweig tischt in heute+ eine hanebüchene Geschichte auf

Man achte auf die Fragen von heute+! Die sind so entlarvend, dass es kaum noch Antworten braucht. Schon die erste, ob er Geld bekommen habe für das Interview, ist lächerlich, weil völlig klar ist, dass das absolut unüblich wäre. Ob er hingegen schon einen neuen Job in Aussicht hat, DAS wird wohlweislich nicht gefragt. Stattdessen heißt es zum Schluss: „Was wird jetzt aus Ihnen?“ und das vielsagende Lächeln, das in diesem Moment um seine Lippen spielt, reicht ebenfalls als Antwort aus. „Gute Frage!“, meint er, bevor schnell die Klappe fällt und das Gespräch beendet ist, als es spannend zu werden drohte.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Eine ist rotzfrech und eine versucht weniger rotzfrech daherzukommen. Entweder er bekommt jetzt den bereits zugesagten Job beim ZDF, für den er diese Theatervorstellung abgezogen hat oder er geht für eine Karenzzeit in eine Redaktion bei Springer, ZEIT oder einem anderen Propagandablatt und ist dann in einem halben Jahr beim deutschen Staatsfunk.

Dem ZDF ist ersteres zuzutrauen und auch sein Grinsen am Schluss spricht dafür.

Wie Konstantin Goldenzweig frei von der Leber, ehrlich und ohne Gesichtsverrenkungen in die Kamera sprechen kann, beweist ein letzter Gruß seines ehemaligen Senders NTW. Wäre schön, wenn das jemand übersetzen könnte – am besten mit Sekundenangaben:

NTW_Goldenzweig

Bild anklicken, um Video zu starten (russisch)


P.S. Dümmliche Bemerkungen über seinen Namen werden hier selbstverständlich gelöscht.