Schlagwörter

, , , , , , ,

zdf_80Kein Krieg ohne Propaganda. Ohne den Rückhalt an der Heimatfront kann kein halbwegs demokratisches Land einen eigenen Krieg führen oder einen fremden Krieg unterstützen, weil die Bürger gegen diese Verbrechen auf die Straße gehen und Politiker abwählen würden, die diese Verbrechen gutheißen oder sich daran beteiligen.

Die Aufgabe der seit dem Kriegsende 1945 durch transatlantische Netzwerke gesteuerten deutschen Medien von ARD bis ZEIT ist es, in der deutschen Bevölkerung Akzeptanz und Unterstützung für Politik, Kriege und Massenmorde der USA und ihrer Verbündeten und Vasallen herzustellen. Die Methoden der Medien sind einseitige Hetze, Lügen, Verschweigen und Doppelmoral. Mit diesen Methoden wurde auch ein Bürgerkrieg in Syrien medial vorbereitet und unterstützt, durch den mittlerweile Hunderttausende grausam ums Leben kamen und Millionen Existenz, Gesundheit und Heimat verloren.

Die Verbrecher, die diesen Krieg mit einseitiger Hetze und Lügen medial vorbereitet haben und bis heute mit ihrer Propaganda rechtfertigen, sitzen in den öffentlich-rechtlichen Anstalten – bezahlt von Zwangsgebühren – genauso, wie in privatwirtschaftlichen Medienkonzernen. Sie haben von Beginn an die wahren Ziele des von den USA und seinen arabischen, israelischen und türkischen Verbündeten bis heute forcierten Kriegs verschwiegen und die Lüge einer sich vermeintlich zurecht mit Waffen erhebenden demokratischen Opposition verbreitet.

Das Ausmaß dieser über den syrischen Konflikt verbreiteten Propaganda bezeichnete Peter Scholl-Latour als Massenverblödung. Einer der Haupttäter dieser Verblödung und Kriegshetze ist Claus Kleber, der mit mehr als 500.000€ Zwangsgebühren bezahlte Textvorleser des ZDF heute-journals. Am Sonntag jammerte der unübertroffene Heuchler Kleber einmal mehr über die Folgen des von ihm persönlich seit Jahren mit Lügen und Desinformation vorangetriebenen Menschheitsverbrechens am syrischen Volk. Einmal mehr waren die sogenannten „Fassbomben“ Kern der Desinformation und kriegslegitimierenden Hetze.

ZDF_hj_01052015_FassbombenKleber: „Der Bürgerkrieg in Syrien, der schon mehr als 220.000 Menschen ihr Leben gekostet hat, bekommt wieder mehr Aufmerksamkeit, aus demselben schlimmen Grund wie immer. Brutale Angriffe – in diesem Fall des Regimes – mit primitiven Waffen: FASSBOMBEN! gefüllt mit Sprengstoff und Schrott – international geächtet, weil es mit ihnen gar nicht möglich ist, zwischen Kämpfern und Zivilisten zu unterscheiden.“

Die „Fassbomben“-Propaganda verfolgt zwei Ziele:

1. Das seit Jahren zur Legitimierung des vom Westen vorangetriebenen Krieges dienende Narrativ vom verbrecherischen Regime soll aufrecht erhalten werden, um die eigene Propaganda und Kriegsbeteiligung als nach wie vor berechtigt erscheinen zu lassen. Kleber würde den Überlebenskampf der Alawiten selbst dann noch skandalisieren, wenn der letzte Überlebende in Damaskus sich mit einem „international geächteten“ Spaten gegen  fundamentalistisch-islamistische Halsabschneider zur Wehr setzen würde. Dass diese nichts anderes als einen Genozid im Sinn haben, weiß man aber seit Beginn des Krieges („Christen nach Beirut – Alawiten in den Sarg“).

2. Der Unfug von den Bomben, die nicht „zwischen Kämpfern und Zivilisten unterscheiden können“ soll im Umkehrschluss Bombardements des Westens mit vermeintlich „chirurgischen“ Waffen als humanitären Akt erscheinen lassen. Dabei kann nur ein Soziopath wie Kleber den Unterschied herbeifantasieren, den es macht, wenn eine „Fassbombe“ oder eine Hellfire-Rakete in einem Haus einschlägt. Dass die US-Bombardements massenhaft vollkommen Unschuldige ermorden, weiß man allerdings nicht, wenn man sich vorrangig in Klebers Lügen- und Kriegshetzershow im ZDF „informiert“.

Was die Alternative gewesen wäre? Wäre es nicht Ziel der USA und ihrer fundamentalistisch-sunnitischen Verbündeten, Assad zu stürzen – auch um den Preis eines Genozids -, dann hätte die UN schon zu Beginn des Krieges ein Waffenembargo verhängen und beide Seiten zum Schweigen der Waffen und zu Vehandlungen auffordern können. Statt den Krieg durch Waffenlieferungen, Trainingscamps und politische Propaganda zu befeuern, hätte man den miltanten Kräften jede Unterstützung entziehen und sie zu Friedensgesprächen zwingen können. Wäre der Wille dagewesen, diesen Konflikt im Keim zu ersticken und in demokratische Bahnen zu lenken, dann hätten die USA ihre Macht und die sunnitischen arabischen Staaten ihren Einfluss geltend machen können, um das abzuwenden, was wir heute in dem Land erleben.

Dieser Wille war aber auf westlicher Seite niemals vorhanden, weil es von Beginn an geopolitisches Ziel war, Syrien zu zerstören. Aufgabe der deutschen Medien in diesem Konflikt war und ist es, dieses Ziel zu verschleiern und öffentliches Wohlwollen für ein Verbrechen herbeizuführen, an dessen Ende Leichenberge, millionenfache Flucht und ein sunnitisch fundamentalistischer Islamischer Staat stehen.