Schlagwörter
ARD, EU, Flüchtlinge, Propaganda, Staatsmedien, Verharmlosung, Wortwahl
Der Beitrag „Schiffe versenken im Mittelmeer“ von Georg Schwarte, vom ARD-Hörfunkstudio New York, wurde u.a. in der 9.00 Uhr-tagesschau und im WDR5 Morgenecho am 12.5.2015 gesendet und berichtet über den Besuch der EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bei den Vereinten Nationen in New York, wo sie für ein UN-Mandat warb, das „militärische Mittel“ gegen Schlepper und Flüchtlingsboote – also deren Bombardierung und Versenkung – legitimieren sollte, bevor diese Boote Flüchtlinge in Richtung EU auf den Weg bringen könnten. Mit Blick auf die Wortwahl ist der Bericht besonders bemerkenswert, denn sage und schreibe fünf Mal schafft es Schwarte in dem kurzen Bericht, die euphemistische Formel vom „robusten Mandat“ unterzubringen.
Robust? Mit einer robusten Gesundheit verbinden wir eine hohe Widerstands- fähigkeit gegen Krankheiten. Ein robustes Produkt ist stabil, haltbar und somit dauerhaft. Das Adjektiv robust ist durchweg mit positiv Erwartungen und Emotionen konnotiert. Es stammt vom lateinischen robur:
Der Begriff Robustheit (lat. robustus, von robur Hart-, Eichenholz) bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, Veränderungen ohne Anpassung seiner anfänglich stabilen Struktur standzuhalten. (wikipedia)
Tatsächlich geht das sogenannte „robuste Mandat“ im politischen Sprachgebrauch auf die Prinzipien der UN zurück, die im Falles eines friedenssichernden Mandats gewaltsame Selbstverteidigung und eine gewaltsame Verteidigung dieses Mandats legitimieren können:
UN peacekeeping operations are not an enforcement tool. However, they may use force at the tactical level, with the authorization of the Security Council, if acting in self-defence and defence of the mandate. (Link)
Ist das Zerstören von Flüchtlingsbooten peacekeeping?
Was die EU-Politiker vorhaben, ist, mit militärischer Gewalt gegen Fluchthelfer (Neusprech: Schlepperbanden) und ihre Schiffe vorzugehen, um den Zustrom von Flüchtlingen zu unterbinden. Nach der gleichen Logik, wie wir sie von einem anderen Neusprech-Begriff, dem Präventivschlag (Irak 2003) kennen, wird behauptet, das politische Ziel sei, durch den Einsatz militärischer Gewalt, Schlimmeres – in diesem Fall das Ertrinken von Flüchtlingen – zu verhindern.
ARD-Mann Schwarte benutzt die euphemistische Floskel vom „robusten Mandat“ nicht etwa in indirekter Form, um Mogherinis Worte wiederzugeben, sondern er verwendet sie in seiner selbst gewählten Darstellung der Ereignisse. Mogherini hingegen hat den Begriff in ihrer Rede überhaupt nicht benutzt.
Ist das Zerstören von Flüchtlingsbooten sinnvoll?
Kann die Bombardierung vermeintlicher Flüchtlingsboote den Zustrom von Menschen stoppen, die sich teilweise bereits tausende Kilometer an die Mittelmeerküsten Afrikas durchgeschlagen haben? Sicherlich nicht! Was passieren würde, liegt in der Logik von Not und Marktwirtschaft: Flüchtlinge würden noch kleinere und noch unsichere Boote benutzen, um über das Meer zu kommen. Die existierende Nachfrage würde Händler auf den Plan rufen, die Schlauchboote herbeischaffen, die den Fluchtweg noch gefährlicher machen und die Zahl der Toten eher nach oben treiben würden, als nach unten. Schlauchboote, die kleiner und unsicherer sind, würden aber auch nicht in den Medien auftauchen, wenn sie untergehen. Die Flüchtlinge sollen verrecken ohne das es jemand mitbekommt – vielleicht ist das, das eigentliche Ziel dieses „robusten Mandats“.
Es geht hier im wesentlichen um eine verdeckte Operation der Nato im Verbund mit den USA. Man will an das Öl, nachdem der Schatz von Ghadaffi sicher in französischen Tresoren versteckt wurde und für wunderschöne Aktionen – Gladio ässt grüßen – und noch viel mehr unschönes benutzt werden kann. Ja, diesmal nicht die Schweitz, sondern Frankreich.
Nachdem das Land erfolgreich ins Mittelalter des Tribalismus und des gewollten Chaos zurückgeschossen wurde (mit ca. 90000 Toten), will man sich jetzt die Ölquellen sichern. Bisher war das immer noch ein bißchen ärgerlich und klappte nicht so gut. Ägypten hat zwar einige Anäufe gemacht (natürlich völlig uneigennützig) das zu erledigen, aber der eigene Grad an Korruptheit hat nichts vernünftiges zustande gebracht. Nun macht man es eben auf die altebekannte Tour. Die Außenminister treffen sich in der Türkei, sprechen sich über einen erneuten verdeckten Angriff auf das wehrlose Libyen ab, schicken die hübsche Italienerin zur UNO und bekommen slebstverständlich ihr „Mandat“, da sie die Mehrheiten dort schaffen können.
Als öffentliche Nebelkerze wird das Unterbinden des Schleusertums in die Presse lanciert und schon läuft alles reibungslos ab. Die Europäer haben natürlich ein paar Probleme mit den Waffen (sie hatten schon beim ersten Krieg nicht genug Munition), aber da hilft die USA sicherlich gerne für einen entsprechend großen Happen am Kuchen. Der Guardian hat sich mal so nebenbei das UNO-Dokument besorgt und ein wenig, wenn auch nicht sehr kenntnisreich, berichtet.
Es ist leider zu offensichtlch, welches Spiel hier wieder gespielt wird. Die Libyer werden keinen Frieden finden, solange sie sich moderneren Formen der kolonialen Ausbeutung nicht widerstandslos unterwerfen und sie einfach nicht aus ihrer eigene Geschichte lernen.
Ghadaffi war alles andere als ein Engel, er war im klassischen Sinne ein Despot. Aber Libyen hätte heute Wasser, eine starke Währung, eine Hoffnung für eine „blühende Wüste“, Bildung und die Überwindung mittelalterlicher paternalistischer Sippen-Strukturen, die so viele Staaten immer wieder – aus Eigensucht und Machtgier – um Jahrzehnte zurückwerfen. Offensichtlich brauchte es zeitweilig einen Despoten, um diese inneren Zerstörungskräfte gegeneinander in Sch zu halten.
Bald kommt wieder der Kried, in Orwellscher Form verkleidet als Friedens- und Lebensrettung-Initiative.
DIE GRÖSSTEN SCHLEUSER SIND WIR BZW. UNSERE POLITIK.
Jeder Gedanke der hierzu in UNO und EU geäußert wird, würden anderen als terroristisch ode Planung einer Straftat ausgelegt. Was sind das für widerliche Menschen in diesen Behörden. Jeder vernunftbegabte Firmenchef würde nach Lösungen zum positiven suchen bzw.aus dieser Not eine Tugend zu machen.
Diese Kurzdenker machen daraus auch eine „Tugend“ aber eben nur kurz gedacht – aufrüsten und zerstören.
Sie würden dort gar Leute im Geheimen beauftragen Boote zu bauen um diese dann mit ihren Waffen zerstören zu dürfen und um somit das BIP zu erhöhen. Das BIP das Maß zur gebilligten Neuverschuldung. Und um zu zeigen – wir tun was -.
Was haben wir für Universitäten, die diese Bestien in der Führung ranzüchten?
Wenn ich in meinem Land Chancen sehe, dann würde ich dort trotz allem übel nicht weggehen. Das sollten sich diese Prostituierten in den Gremien mal klar machen.
Und diese Menschen einnern uns vielleicht gar an ein soziales Denken was bei uns bereits zerstört ist.
Georg Schwarte ist bekannt für seine Euphemismen (und natürlich ist „robustes Mandat“ ein Euphemismus) wie auch Dysphemismen – halt wie es gebraucht wird, um zu manipulieren.
Im negativen Sinne unvergessen ist mir noch sein Beitrag über syrische Giftgasopfer, mit dem ich mich vor Wochen etwas näher beschäftigt hatte:
Syrien und die Hetze deutscher Medien
das un mandat können sie vergessen
Sie haben das doch schon richtig erkannt, ein „robustes Mandat“ ist ein politscher Begriff. Daher ist es auch kein Euphemismus. Das ritualisiertes Abarbeiten an der ARD ist unangemessen. Während sie noch ein Haar in der Suppe suchen, sterben im Mittelmeer weiter Menschen. Hätten Sie sich über fehlende kritsche Fragen der ARD echauffiert, hätte ich das noch verstanden. Denn Fragen gab es mehr als genung…
Politische Begriffe können also keine Euphemismen sein…?
Das ist so dumm, das hast du vermutlich aus den tagesthemen…
Ein echter, sinnloser Sommerloch-Kommentar.
Die gute alte Hure Wikipedia, die sich noch mit jedem Geheimdienst ins Bett legt, schreibt:
Euphemismus als
„Aufwertung…
…Verhüllung, Tarnung und Vertuschung
Was immer ein „totalitäres System“ sein soll, so schlecht kann es wohl nicht sein, da wir wegen inflationärer Verwendung euphemistischer Begriffe zur Verhüllung, Tarnung und Vertuschung offensichtlich in einem solchen leben. Und es geht uns doch einigermaßen gut damit, gelle?
Aber lest selbst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus#Political_Correctness
„Robustes Mandat“, „politscher Begriff“, ein Euphemismus ersetzt den anderen. Aber so arbeiten Sie – lügen und die Sprache bis zur Unkenntlichkeit entstellen, um die bis zum Barbarentum degenerierte Ausweglosigkeit eigenen Handelns verkaufen zu können.
Mogherini, Sie mit Ihren versteinerten, unbeweglichen, manischen Gesichtszügen, Sie, an der ich weder etwas Weibliches, Schönes, Italienisches finden kann, Sie scheinen als die „Richtige“ befunden worden zu sein, für die Durchsetzung finsterer Ziele hetzen zu können und um bei der UN um todbringende Mandate betteln zu dürfen … Im Auftrag von wem?
Signora Mogherini, Sie sind eine Schande für Italien und Europa.
Der Einwand, „robustes Mandat“ sei ein politischer Terminus technicus und deshalb nicht als Euphemismus zu werten, könnte triftig sein, hätte Frau Mogherini selbst diesen Begriff verwendet. Hat sie aber nicht. Vielmehr ist ihr Sprachgebrauch bemerkenswert ehrlich: Es geht um den Einsatz militärischer Mittel gegen Unbewaffnete, zumindest gegen deren Eigentum.
Gegenstand der Kritik ist der Sprachgebrauch des ÖR-Menschen. Der ist falsch, wie Dok zeigt, und zwar in einer Weise, die sich als euphemistisch deuten läßt. Der Verdacht, daß der Fernsehmann absichtlich einen verharmlosenden Ausdruck verwendet, weil er dem Publikum den tatsächlichen Sachverhalt nicht zumuten möchte, ist nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen.
Allerdings, und an dieser Stelle gibt es dann doch einen begründeten Einwand, ist dieser Verdacht nicht zwingend. Geradesogut ist denkbar, daß sich Georg Schwarte bloß mit einem unverstandenen Ausdruck wichtig machen wollte, den er in anderen Zusammenhängen einmal aufgeschnappt hat. Dazu paßt auch die fünfmalige Anwendung.
Ehrlich gesagt halte ich die Aussagen von Mogherini eher für eine Nebelkerze die eine Zustimmung bei den ethnischen Europäern hervorrufen soll. „Da, seht her… die EU tut endlich was gegen die Invasoren! “
Aber Invasoren ist das das falsche Wort, denn es sind schlicht und einfach neue Siedler die den Zweck als neue Konsumenten für die heimische Wirtschaft erfüllen und dazu noch den Europäer zur Minderheit machen sollen.
Wieso sonst fordert denn genau diese Wirtschaft jährlich Netto 500. 000 neue Siedler?
Wenn in zirka zwanzig bis dreißig Jahren die Mehrheitsverhältnisse zulasten der einheimischen Bevölkerung kippt, dann hat doch die EU genau das erreicht was sie wollte, die Auflösung der Urbevölkerung!
Somit ist es praktisch unmöglich das die EU irgendwann einmal wieder in ihre nationalen Staaten zerfallen könnte, weil man dann nur noch ein Mischvolk hat, die ihre Identität bestimmt nicht in Deutschland sehen werden!
Nur mal so als Gedankenspiel von mir…
ab ca. 1:25 h
Diese Video verbreitet ganz subtil rechtsradikales Gedankentum… …mir fehlen die Worte.
Typische Reaktion. Alles was am Wahrheit an die Öffentlichkeit kommt und nicht ins System passt ist, rechtes Gedankengut. Aber darauf fallen immer weniger rein.
@ Sommerloch
Man sollte da ein wenig differenzieren.
Rechtsradikales Gedankengut ist z.B, wenn der von den USA illegal und blutig an die Macht geputschte Kriegsverbrecher und Massenmörder Jazeniuk
unwidersprochen zur Prime-Time im GEZ-Lügen-TV seine Sicht auf den 2.Weltkrieg verbreiten darf.
Was der US-Stratege Thomas Barnett in seinen Büchern verbreitet ist zweifelsohne absolut Menschenverachtend und Faschistoid.
Was hingegen Frau Barbara Spectre im Schwedischen TV von sich gibt, könnte man als latent antisemitisch bezeichnen, wenn……., ja wenn die nette Frau nicht selber Jüdin wäre, die ein vom schwedischen Staat finanziertes Jüdisches Institut leitet, welches angeblich gegen Antisemitismus kämpft.
Im übrigen ist die entsprechende Stelle im Vid ausdrücklich als s.g. „Verschwörungstheorie“ gekennzeichnet.
Ansonsten würde ich dir empfehlen, dir vlt. mal die ganze Doku anzuschauen.
Ist m.E. eine der besten und ideologiefreisten journalistischen Arbeiten zum Thema PEGIDA und Migrantenproblematik.
Und HIER findest du weitere Vids von JASINNA.
Nein, genau das tut es nicht, aber es ist klar, dass jeder das so sieht, wie er es braucht. Was Jasinnas Videos so gut macht, ist dass sie nicht bei der einen oder anderes angebotenen Sicht stehenbleibt, sondern das System hinter der vermeintlichen Dualität der Positionen aufdeckt. In dem verlinkten Video zu Pegida ist das ganz konkret die Rolle der Medien, die nicht alleine existente Problemfälle herauspicken und ins Rampenlicht rücken, sondern eben auch mit suggestiven und teilweise gestellten Beiträgen Stimmung machen und Bedrohungsgefühle erzeugen, im Falle des Zustandekommens von Vereinigungen wie Pegida dann aber Stellung dagegen beziehen und die Leute, die ihre Propaganda beim WOrt nehmen, zu verdammen. Die Macherin zeigt ziemlich gut durch das Nebeneinanderstellen der Ausschnitte auf, dass es sich dabei um einen Mechanismus handelt, der zwischen den Extremen schwankt, um Spannung zu generieren. Sich auf der einen oder anderen Seite zu verorten, trifft es also nicht, sondern man muss einen Schritt zurück machen, um den Mechanismus als ganzes zu erkennen und sich daraus zu befreien.
Ich schreibe das nur, weil Jasinna (selbst übrigens mit teil-ausländischem Background) mit Sicherheit keine rechte Propaganda macht, und ich es jedem nur empfehlen kann, ihren Gedankengängen unvoreingenommen zu folgen und sich damit auseinanderzusetzen.
Ich schreibe das nicht, um eine Diskussion mit dem Sommerlochtroll zu beginnen. Keulen wie „böse rechtsradikal“ funktionieren heute nicht mehr, der inflationäre Gebrauch von links hat den Rückschreckreflex endgültig außer Kraft gesetzt, und jede Position wird als sie selbst genommen, abseits der Attributierung.
und mir wird übel, dass ernsthaft darüber nachgedacht wird, wieder Bomben auf Lybien und Lybier zu werfen, um Probleme zu lösen die erst durch die Bombardements und die Staatszersetzungspolitik der US/Natostaaten entstanden sind. Habt ihr mit euren Bomben nicht schon genug Elend in der Welt angerichtet?Immerhin kommen ein Großteil der jetzigen Flüchtlinge aus Staaten die von der US/Nato Staatzersetzungspolitik betroffen sind. Ist es für die politische Klasse wirklich schon so völlig normal politische Probleme mit Bomben zu lösen? Es ist einfach nur noch widerlich! Und kritische Stimmen immer als rechtsextrem und antisemitisch zu denunzieren, funktioniert nicht mehr. Es stinkt zum Himmel was unsere europäische Außenpolitik anrichtet.
@Selbst denken
„Ich schreibe das nur, weil Jasinna (selbst übrigens mit teil-ausländischem Background) mit Sicherheit keine rechte Propaganda macht…“
Und ich beurteile Menschen nicht daran woher sie kommen und welcher Religion sie angehören, sonder ausschließlich was sie von sich geben. Dies mache auch bei ihrer „Jasinna“ so.
Sie pikieren sich über die angebliche „Nazikeule“ und nennen mich eine „Sommerlochtroll“. Meine sie wirklich, dass gegeseitige Beleidigungen an ein Ziel führen? Vieleicht sollte sie darüber mal „Selbst (nach)denken“. Und wenn Sie mit mir keine „Diskussion“ führen wollen, da lassen Sie es doch einfach sein.
Ich finde es schade, dass es vielen hier im Blog scheinbar sehr schwer fällt ein mindesmaß an Höfflichkeit zu bewahren. Muss das sein? Ich bin ein freundlicher Mensch und möchte auch so behandelt werden möchte.
Ganz im Sinne: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.
Beste Grüße
Es geht wohl eher um mehr moralische Erpressbarkeit. Die wissen genau wie eine Mehrheit denkt wenn es um Migranten geht und wenn man deren Abwehr nun absurd falsch auf die Spitze treibt, was hat man dann am Ende, eine Situation wo selbst der, dem das so gar nicht nicht passt, zustimmen muss, wegen der blutigen Hände und Schuldgefühlen. Ich hab erst kürzlich auf FaceBook (konnte ich leider bisher nicht wieder finden) die Äusserungen eines afrikanischen Politikers gefunden, der meint das da in den Booten der menschliche Abschaum von Afrika sitzen würde (kurz Kriminelle und geistig Gestörte usw..) und Afrika sich schämen müsste dafür. Also was ich meine, ob da wirklich viel drunter sind die unserer Wirtschaft hier dann von nutzen sind, könnte auch fraglich sein. Wie immer man diese Sichtweise ansonsten bewertet.
Ich persönlich fände das installieren von heimatnahen sicheren Häfen für Flüchtlinge die optimale Lösung. Eine solche Unterbringung und Alimentierung käme die EU Staaten von sozialen Problemen ganz abgesehen, sicher viel günstiger. Eine teure und risikoreiche Flucht bleibt erspart und man ist schnell wieder zu hause wenn der Fluchtgrund sich erledigt hat.
War nicht die Eu auch Friedensnobelpreisträger? So wie Baracke auch?
Den Preis haben sie sich redlich verdient! Alle Achtung!
Immerhin ist der Preis auch von Herrn Nobel! Und der hat mit der Geschäftsidee Schwarzpulververtrieb den Preis schließlich erst möglich gemacht!
warscheinlicher Plan > Erst Schiffe versenken, vor der Küste, dann direkt in den nächsten Libyenkrieg „hineingleiten“ (mit Hilfe der Lügenmedien) , habe heute zufällig das hier gefunden > https://twitter.com/wheelertweets/status/597808865179213825
Hat Schwarte einen Teil des Titel seines Beitrages bei Telepolis geklaut?
Am 11.5.15 hat Matthias Monroy auf Telepolis einen Artikel veröffentlicht:
„Schiffe versenken befeuert libyschen Bürgerkrieg“
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44889/1.html
Das Problem sind nicht die Fluchthelfer, sondern internationale Konzerne die den afrikanischen Kontinent für die Maximierung ihrer Profite ausbeuten.
KEIN MENSCH IST ILLEGAL!
Lieber USA-Durchschauer, Gott erhalte Dir Deinen kindlich-naiven Optimismus oder besser, befasse Dich intensiv mit der USA-Geschichte wenigstens seit dem I.Wk. !
Seit dem 1. WK nur deshalb, weil man zuvor im eigenen Land bzw. dessen näheren Umgebung zu tun hatte.
Zuerst ermorden sie auf saddistische Weise Gaddafi, der uns die Flüchtlinge vom Hals gehalten hat, bombardieren Libyen und stürzen es ins Chaos und Bürgerkrieg, als nächstes bombardieren sie die Flüchtlingsboote und den einen oder anderen unbeteiligten Fischer als Kolaterallschaden gleich mit. Der Logik eines Pyromanen folgend müsste der übernächste Schritt dann wohl sein, diejenigen, die es trotzdem illegal in die EU schaffen mit bewaffneten Drohnen in unseren Städten zu jagen, und mit „chirurgischen Schlägen“ ins Jenseits zu befördern.
Was hat die BRD doch für einen Aufwand getrieben um die „Verfolgten des SED-
Unrechtsregimes“ mittels Schleppern in den Goldenen Westen zu holen. Diese Schlepper wurden wie Nationalhelden gefeiert Wie viele Flüchtlinge waren das – 2 Millionen oder mehr? Ich kenne einige und behaupte, die Zahl der wirklich politisch Verfolgten war verschwindend gering. Die Allermeisten kamen aus wirtschaftlichen Gründen. Man hat sicher einiges erzählt – wie heute-um sich in Szene zu setzten. Es kann mir keiner sagen, dass es den Menschen in der DDR schlecht ging. Deren Situation ist mit dem Elend der Mittelmeerflüchtlinge nicht zu vergleichen. Sie klagten: schaut nur welchen Luxus die im Westen haben, die schönen Schuhe, die herrlichen Möbel, jeden Tag Bananen, jeder sein eigenes Haus! Die sollten sich schämen für ihre Ansprüche mit Blick auf die Armen, die an unsere Tür klopfen. Deren Situation ist das Ergebnis der NATO-Kriege und der Ausbeutung ihrer Länder durch unsere aggressive Politik. Mich bewegt aber immer wieder die Frage, wie die Verursacher dieses Elends und Leids das gut machen wollen? Die meisten Flüchtlinge müssten doch die USA aufnehmen, gefolgt von GB und dann den übrigen Nato-Staaten! Statt die Länder zu zerstören, sollten die Milliarden zum Wiederaufbau und zur Entwicklungshilfe verwendet werden. Und wenn nötig sollten die Herren dieser Welt, die Kriegsverbrecher und die Waffenproduzenten die Armen aufnehmen, versorgen und ihnen Arbeit beschaffen, nicht die Probleme nur den Mittelmeeranrainern auflasten! Oder wollen sie die zerstörten Länder aufnehmen wie 1990 die DDR? Das Antikriegslied von Marlene Dietrich fällte mir ein: „Sag mir wo die Blumen steh’n…“ mit der Zeile: „Wann wird man je versteh’n…!“ Wir verstehen nichts, zündeln in der Ukraine, in Syrien und anderswo und sind dabei die Welt in den Abgrund zu stürzen. Welch eine humane Gesellschaft!
Alles richtig, aber ausgerechnet dieses Antikriegslied („Where Have All the Flowers Gone“) hat Pete Seeger in den 1950er geschrieben, und Joan Baez war mit ihrer Version nicht ganz unbeteiligt am Entstehen der „Flower Power“ Generation. Das waren Lichtblicke der US-Geschichte, bevor alle weggemordet wurden.
Die Schlepper, die die DDR durch Fachkräfteklau kaputtmachen wollten, waren echter Abschaum. Kriminelle aus dem Zuhältermillieu, Leiharbeitsbranche, Schutzgelderpresser und verwahrloste, gewalttätige Tagediebe. Aber von der braunen Springerpresse immer wieder romantisch zu Freiheitshelden verklärt.
@ Anonym
Dem kann man gar nichts hinzufügen, es war der bundesdeutsche Abschaum. Nur eines: Dass genau diese West-Schlepperbanden indirekt über verschiedene Kanäle sogar noch staatlich unterstützt wurden. Es gibt also gute und schlechte Schlepperbanden. Die guten waren die, die einen Auftrag bundesdeutscher Interessen erfüllten, und die schlechten sind die, an denen die Obrigkeiten kein Interesse haben. Ich frage mich: Wenn da Flüchtlingsboote zerstört werden sollen, wurde allen Ernstes darüber diskutiert, ob mit oder ohne Flüchtlingsladung. Eine schöne „Solidargemeinschaft“, „gemeinschaftlicher“ geht’s nimmer.
Uli Gellermann hat auf RationalGalerie heute zu diesem Thema einen satirischen Kurz-Essay veröffentlicht, der auch die seltsame Bettgenossenschaft zwischen der „eingebildeten linken“ (oder etwa „sozialdemokratischen? – hm.) Dame Mogherini und der Bild-Zeitung anspricht.
http://www.rationalgalerie.de/home/tote-fluechtlinge-gute-fluechtlinge.html
Die EU ist ein tragischer Versuch, geschichtlich längst der Vergangenheit angehörende Bewußtseins-Zustände und längst zuverlässig als undurchführbar erwiesene, menschenverachtende Großmacht-Phantasien neu zu beleben.
Die Flüchtlings-Problematik und die Orwellsche Sprache, „Frontex“ „Robustes Mandat“, „verbrecherische Annexion der Krim“… ist Folge der Geisteshaltung der Inspiratoren dieses neuen „Heiligen Römischen Reichs amerikanischer Nation“. ; – )
Ergänzung:
Nachfolgenden Leserbrief zu diesem Themenkreis (Imperialismus / Kolonialismus der EUSA) hat die ARD-Zensur auf tagesschau.de soeben total-zensiert:
14.05.2015 – 17:53 | Zeremonie in Aachen: Schulz mit dem Karlspreis ausgezeichnet
Die EU ist überflüssig wie ein Kropf.
Schulz lebt in der Vergangenheit, wie die Menschen, die ihm diesen unsäglichen Karls-Preis verleihen.
Das römische Reich ist gescheitert, die Sovietunion ist gescheitert, das „Tausendjährige Reich“ ist gescheitert, die USA sind auf dem Wege des Scheiterns –
also laßt uns eine EU errichten!
Geht es noch dümmer?
Vor einem Monat hat die FAZ schon mal klar gemacht, wie sie sich den Krieg gegen die Flüchtlinge vorstellt. Da sind durchaus Landungsoperationen und Luftangriffe angedacht.
Zur Erinnerung: die Barbareskenküste, Tunesien, Libyen bis nach Algerien, war seit Jahrhunderten Ziel europäischer Strafexpeditionen, zwischen 1650 und 1850 eigentlich alle paar Jahre.
Was unsere Marine im Mittelmeer leisten kann
Um Schleuser und Menschenhändler wirksam zu bekämpfen, braucht es Soldaten an den nordafrikanischen Mittelmeerküsten. Worin ein deutscher Beitrag dazu bestehen könnte.
21.04.2015, von JOHANNES LEITHÄUSER, BERLIN
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/was-koennte-die-marine-gegen-schlepper-leisten-13551132.html
Ich glaube nicht, dass sie Boote mit Flüchtlingen versenken wollen, sondern nur die Boote der Schlepper und leere Boote vor der Beladung.
Warum nicht?
Wer ganze Dörfer ausrottet, indem die Bewohner mit Napalm lebend verbrannt werden, oder wer mit Giftgas („Agent Orange“) Menschen umbringt und Natur zerstört, dem ist alles zuzutrauen.
@freierlinker:
So sehr ich Ihnen insgesamt zustimme, so sollten wir uns trotzdem an die Wahrheit halten, Agent Orange (wie auch Agent Pink und Agent Green) waren Entlaubungs- bzw. Erntebekämpfungsmittel und wurden auch genau zu diesem Zweck eingesetzt, also kein Giftgas.
Was mich persönlich auch so unangenehm aufstößt ist, dass amerikanische GIs über eine erfolgreiche Klage (wegen gesundheitlicher Schäden) 170 Mill. $ Schadenersatz erwirkten. Das ungleich schwerer betroffene Vietnam und seine Menschen (man sieht die verkrüppelten Opfer bis heute im alltäglichen Stadtbild Vietnams) kamen mit einer ähnlichen Klage nicht durch, Begründung: Es hätte sich nicht um chemische Kriegsführung gehandelt. Ohne Worte.
Ein Gas ist das Zeugs nicht, aber das ändert nichts am Gift.
400.000 Todesopfer in der Folge dieser Einsätze und zusätzlich hunderttausende, z.T. auch später geborene Vietnamesen, die an genetischen Schäden leiden. Ja der Zweck war erfüllt. Kein Einsatz von Giftgas in anderen Kriegen war so „erfolgreich“ wie dieser mit Dioxin.
Ein „Entlaubungsmittel“ das Menschen derart schädigt verdient eine andere Bezeichnung.
So müsste dies nach gesundem Menschenverstand eigentlich ablaufen, aber vergessen wir nicht, dass wir es mit einem Friedensnobelpreisträger zu tun haben und da besteht bekanntlich immer die Möglichkeit, dass alles ganz anders abläuft Schließlich ist ja Frieden bekanntlich auch Krieg und umgekehrt!
„“1984″ war nicht als Anleitung gedacht!“ ??? Irgendwie haben einige da etwas gründlich missverstanden.
@USA-Durchschauer:
Ach… Und woran genau erkennt man vom Flugzeug aus, dass es sich um ein „Schlepperboot“ handelt?
Also entweder werden auch die Boote der Fischer versenkt, was der Bevölkerung wieder einen Schlag versetzt, oder man wartet wirklich, bis das Boot voll besetzt ist. Alles in allem eine menschenverachtende Idee. Wie alle Ideen, die von USEU kommen. Manchmal hab ich den bitterbösen Verdacht, dass diesen Psychopathen, die sich Politiker nennen, einer abgeht beim Töten!
der „böse Schlepper“ ist ebenso ein Propagandabegriff wieder „böse dealer“ im war of drugs. Bomben sind immer die nächste Eskalationsstufe. „chirurgisch saubere“ Präventivschläge gibt es nur bei den Klebers dieser Welt. Krieg wird immer gegen Menschen geführt und führt zu neuem Hass und neuen Flüchtlingen. Immer! oder seit wann bedeutet bomben etwas anderes? Im Drogenkrieg in Südamerika wollte man auch “ nur“ die Kokafelder vernichten. Tatsächlich wurden ganze Regionen chemisch vergiftet, Zehntausende getötet und ganze Staaten zerrüttet. So geht so etwas immer aus.