Schlagwörter
ARD, Desinformation, Doppelmoral, Gekaufte Journalisten, Mediendiskurs, Staatsmedien, Verschweigen
Dass die öffentlich-rechtlichen Staatssender regelmäßig die politischen Verflechtungen und Verpflichtungen sowohl der eigenen Angestellten, als auch von Interviewpartnern und Quellen verschweigen, verstößt gegen journalistische Mindestgrundsätze und dient der gezielten Desinformation und Manipulation der Zuschauer, die keine Ahnung haben, wem die vermeintlichen Experten oder Journalisten in Wahrheit verpflichtet sind.
Ganz andere Maßstäbe gelten offensichtlich für den Gewerkschaften nahestehende Gesprächspartner.
So kann der Leiter des transatlantischen Militarisierungsprojekts „Neue Macht – Neue Verantwortung“, Markus Kaim, regelmäßig in den ÖR-Sender als „Experte“ zur Ukraine, Syrien und anderen vom Westen forcierten geopolitischen Konflikten auftreten, ohne dass seine politische Agenda und leitende Arbeit an diesem Pamphlet offengelegt würde. Im ZDF heute-journal wird er regelmäßig vom Atlantikbrücken-Agitator und Bruder im Geiste Claus Kleber befragt. Auch der WDR verschweigt gezielt die Mitgliedschaft in dieser und in anderen transatlantischen Propagandaorganisationen, wenn deren Protagonisten etwa im Presseclub auftreten, um dem Volk zu erklären, wo es außenpolitisch langzugehen hat:

Presseclub vom 01.03.2015 Zwischen Eurokrise und Ukraine-Konflikt – wie zerbrechlich ist Europa? – WDR verschweigt transatlantische Agenda – hier sichtbar durch Cahoots-Plugin
Das Gleiche gilt für Experten, die den Wirtschaftseliten nahestehen und den Zuschauern regelmäßig als „Weise“ aus dem Morgenland verkauft werden – wie Max Uthoff und Claus von Wagner in der Anstalt vom 9.12.2014 so schön entlarvt haben.
Andere Regeln gelten offensichtlich für Gewerkschaftler. Ein solch suspekter Experte wurde im WDR5-Wirtschaftsmagazin „Profit“ am 16.4.2015 interviewt und der Moderator eilte sich vor und nach dem Gespräch klarzustellen, dass es sich bei dem Gesprächspartner um einen Experten der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung handelte.
Zur Einleitung: „Fabian Lindner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung….“
Nach dem Gespräch: „…sagt Fabian Lindner vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung ….“
Nachzuhören ist das im Podcast ab der 8. Minute oder in unserem kurzen Mitschnitt:
Dann lesen Sie doch mal den „Rundfunkbeitragsstaatsvertrag“, bevor Sie hier rummosern. Da steht’s drin, und nein, so lange man nicht bereits ganz unten angekommen ist, gibt es keine Erstattung des Beitrages nur dadurch, dass man die Glotze nicht anmacht.
Dieser Beitrag war eigentlich eine Antwort auf die Empfehlung, man möge doch einfach nicht den Fernseher einschalten, um die GEZ zu umgehen. Der ist nun weg?
Der wurde gelöscht wegen offensichtlichem Blödsinn, Trollerei und Verwendung unterschiedlicher Namen.
@Anonym und Dok:
Ein hoffentlich gescheiter Beitrag zum Thema GEZ aus dem Fehlenden Part vom letzten Freitag (zweite Hälfte der Sendung):
Sascha Giller, Rechtsanwalt und im Vorstand der Stiftung Medienopfer zum Thema „Wie rechtswidrig ist die modernisierte Rundfunkgebühr?“
http://www.rtdeutsch.com/17298/der-fehlende-teil/der-fehlende-part-ein-weiteres-opfer-der-ukrainischen-mordserie-e-108/
Sämtliche Versuche die „Haushaltsabgabe“ grundsätzlich formell juristisch abzuwürgen sind zum Scheitern verurteilt. Wer aus prinzipiellen Gründen gegen die ÖR kämpft steht auf verlorenem Posten und lügt sich obendrein selbst in die Tasche, wenn er glaubt, er würde die Privaten nicht bezahlen – die sich über Werbung finanzieren, die wiederum alle Konsumenten blechen.
Obendrein wäre eine Abschaffung der ÖR ein mächtiger Schuss ins eigene Knie, weil wir dann einen lupenreinen steuerfinanzierten Staatsfunk bekämen, der keinerlei Kontrolle unterläge.
Wir müssen die ÖR nicht abschaffen, sondern durchsetzen, dass sie sich an die journalistischen Grundsätze halten, die in den Rundfunkstaatsverträgen festgelegt sind. Wenn sie das täten, wären die ÖR ein Segen – und wir hätten nicht diese politische Kriegshetze, neoliberale Agitation und US-Arschkriecherei…
ich bin immer wieder zwiegespalten, was Doks Ansichten betrifft.
Einerseits ist dieser Idealismus bewundernswert und andererseits meiner Meinung nach realitätsfremd.
Die Idee des ÖR funktioniert einfach nicht, weil immer jemand mit Einfluß auf die kommen wird diesen zu Propagandazwecken zu mißbrauchen.
Da ist mir ein Propagandafunk, von dem jeder weiß, dass er außschließlich Propaganda sendet deutlich lieber.
Auch „Staatsfunk“ ist für mich nicht die richtige Bezeichnung, da es ja keine Sender im Sinne eines unabhängigen Staates sind, sondern ebenso ausschließlich die Interessen der transatlantischen Besatzer verbreiten.
@ Rußlandversteher
Vorschlag für einen Namen: „Die Stimme unserer Herren“,
oder in Englisch: „Our Masters‘ Voice“.
Der Sender sollte am besten beim „Wahrheitsministerium“ angesiedelt werden.
Intendant: Olaf Schubert.
; – )
@ Berndchen Den Beitrag bei RT fand ich aber so richtig schlecht. Über die „Stiftung Medienopfer“ hat ein Mitstreiter mal recherchiert, das ist hanebüchen. Will das aber hier nicht ausbreiten. Nachfrage gerne per Mail. Ich gebe DOK in allen Punkten recht. Der ÖR Rundfunk hat seine Berechtigung, er muss sich nur endlich (wieder) an die eigenen Gesetze und Richtlinien halten und nicht immer mehr daherkommen wie der Schwarze Kanal. Wenn der Beitragszahler nicht mehr als Anspruchsberechtigter auftreten kann, ist allerdings die Chance auf Besserung vertan. Ich denke zwar im Stillen, dass der Gesetzgeber, bevor er sich der Kritik beugt, über kurz oder lang den Weg des großen Bruders beschreitet. (Siehe Fairness-Doktrin) Die Bürger zahlen das Ganze so und so – ob über Steuer, Konsum oder direkt.
Habe ihnen noch geantwortet (Goldstandard)
https://propagandaschau.wordpress.com/2015/04/17/ard-bekraftigt-ihren-vorsatz-schonfarberei-in-den-nachrichten-zu-verstarken/comment-page-1/#comment-41635
Klar, und weil die Journalisten der Lügenpresse so eine Angst vor Cahoots haben, machen sie gleich mal ellenlange Beiträge darüber. Muss man wissen.
http://www.deutschlandradiokultur.de/luegenpresse-und-co-warum-die-medien-am-pranger-stehen.976.de.html?dram:article_id=313496
Gut, dass Sie drauf hinweisen, der Beitrag ist wirklich lesenswert.
Dass Journalisten Angst vor Cahoots haben, erfahre ich hier allerdings zum ersten Male, wer hat denn diese These aufgestellt?
Obwohl, wenn ich es recht bedenke, könnte es doch möglich sein. Hatte sich nicht der Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung Stefan Kornelius über ein Buch von Uwe Krüger aufgeregt, weil der dort alle Kornelius-Mitgliedschaften in transatlantischen Netzwerken aufführte?
Dazu gleich noch ein interessantes, das Thema betreffende Interview mit Uwe Krüger, dass bei Heise erschien: http://www.heise.de/tp/artikel/38/38515/1.html
Und strengte Joseph Joffe von „Die Zeit“ sogar einen Prozess gegen die Macher der Anstalt an, als Sie seinen Verbindungen zu den diversen US-Netzwerken grafisch dem Fernsehzuschauer nahe brachten?
Alle Journalisten haben also sicher nicht Angst, aber der Eine oder Andere, und vor allem die Macher der Leitmedien, welche die politische Linie vorgeben, da kann ich mir das doch ganz gut vorstellen.
Selbstkritischer Beitrag, der allerdings nicht konsequent ist: es geht auch um eine andere Politik.
Cahoots hat sich in der neuen Version stark verbessert und als Konsument sollte man einfach wissen, was im Produkt an Giftstoffen und Allergien drin ist. Andere Branchen müssen das auch draufschreiben.
ich verweigere mitlerweile die zwangsgebühren – denn ich kann es mit meinem gewissen nicht mehr vereinbaren sowas einseitiges verlogenes zu finanzieren
„ich verweigere mitlerweile die zwangsgebühren“
Welch ein Revolutionär…
@Andre
„Welch ein Revolutionär…“
Wie erbärmlich doch Ihr Bemühen ist, manipulative Mittel anzuwenden. Im Bsp. einfach um eine Person zu diskreditieren und Ihr Denken in´s Lächerliche zu ziehen. Die aktuelle Lachnummer hier fängt aber mit A an.
Womöglich ist er ein Reichsbürger und erkennt die Gebührenordnung nicht an…
Hinzu kommt das „Wording“, wie man das heute nennt, das es aber schon seit vielen Jahrzehnten gibt. Wenn es um Gewerkschaften geht, ist fast immer von „Funktionären“ die Rede. Ein Wort, das in der Vergangenheit einen schlechten Ruf bekam, weil es immer im Zusammenhang mit „Parteifunktionären“ im Ostblock verwendet wurde. Hin und wieder wurde/wird das Wort auch bei Amtsrägeren linker Parteien verwendet, nie aber bei staatstragenden und konservativen Parteien. Dabei sind deren Träger von Parteiämtern ebenso „Funkitionäre“ wie Leute mit Funktionen (daher kommt das Wort nämlich) in Gewerkschaften.
Sehr guter Kommentar. Ja, da haben Sie völlig recht – das Wording mag mal mehr oder weniger subtil sein, aber Wirkung scheint es zu zeigen.
„Hinzu kommt das “Wording”, wie man das heute nenn“
Nein, so nennt man das heuite nicht. Man nennt es „Begrifflichkeiten“ oder „Vokabular“. Das transatlantische Voklabular muss aber in keinster verwendet werden, es dient in der Regel nur der Wichtigtuerei.
keinster Weise
Wenn du schon so viel Wert auf (deutsche) Vokabeln legst, sollte dir ein Lapsus wie „keinst“ nicht unterlaufen. ;-)
„Kein“ ebensowenig steigerbar, wie „absolut“ oder „leer“.
Der nächste Troll? Es wird lamgsam voll hier.
Ich lege kein(st)en Wert auf deutsche Vokabeln, die transatlantischen gehen mir einfach nur auf die Nerven.
Und ginge es euch Trollen und Inhalte, würdet ihr euch vielleicht vorher einmal bei einer Suchmaschine informieren („googeln“).
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/in%2520keinster%2520Weise
Den Troll nehme ich zurück, wenn es sich um den Thomas aus dem EIngangsbeitrag „handelt“. Der hat ja bis auf das „wording“ Hand und Fuß.
Der hat ja bis auf das „Wording“ Hand und Fuß.
Das waren noch Zeiten: Albrecht Müller durfte 2010 im ARD-Morgenmagazin zu diesem Thema Stellung beziehen:
YouTube:
Dafür erscheint Jörg Wellbrock (NachDenkSeiten-Mitarbeiter, Spiegelfechter und Blasting-News-Journalist) jetzt bei RT Deutsch:
„Jörg Wellbrock widmet sich in einem aktuellen Beitrag auf dem Blog “Der Spiegelfechter” ebenfalls der Thematik der gezielten Zersetzung von politischen Bewegungen und dem willentlichen Rufmord an kritischen Journalisten und Aktivisten. Ob ein Zusammenhang zwischen den von Wellbrock aufgedeckten so genannten “Watch”-Seiten auf Facebook und den Programmen der GCHQ und anderen westlichen Geheimdiensten besteht, muss noch untersucht werden.“
http://www.rtdeutsch.com/17258/meinung/putin-trolle-allerorten-wie-deutsche-mainstream-medien-kritik-aus-dem-weg-gehen-und-westliche-geheimdienste-das-internet-manipulieren/
Aufgedeckt? Habe ich was verpasst)
Wird auch von GenFM thematisiert:
@Andre
„Aufgedeckt? Habe ich was verpasst)“
Sie, Andre, haben bisher fast alles verpasst. Geht auch gar nicht anders, dafür sind Sie zu sehr in Ihrer Rolle gefangen.
Ich scheine echt verpasst zu haben, dass Jörg Wellbrock alias Bruce Willis etwas aufgedeckt hat…
@ Mischa Strogow
Danke für die Hintergrundinformationen. Dachte mir schon so was, total degeniert die Sippe.
Grundlegend wertvolle Beobachtung von Dok, finde ich.
Diese kleinen, aber wirksamen „Unterschiede“, die die Presstituierten machen zwischen den Vertretern der wirklichen Auftraggeber der öffentlich-rechtlichen Medien und „dem Rest“ (also z.B. den Gewerkschaften) liefern ein weiteres Mosaiksteinchen beim Täter-Profiling.
– Die eigentlichen „Täter“ halten sich wohl in der Regel verborgen, sie zeigen uns gewissermaßen nur Marionetten, die ihrerseits an Fäden von Marionetten hängen, die ihrerseits an Fäden gespielt werden.
Die Besitzer der Marionetten-Bühne scheuen bei der Ausübung der Herrschaft bezeichnenderweise oft das Licht des Tages.
– Oder, wie es Olaf Schubert formulierte: Ich wüßte gerne, welche Maske hinter der Fassade steckt.
Dok scheinen allmählich die Themen auszugehen…
Schön wär es wahrlich, wenn diese Seite hier überflüssig wird – dieser Tag wird aber leider nicht so schnell kommen.
Nur keinen Zwang, Sie können jederzeit zur Berichterstattung von Claus Kleber wechseln, wenn es Ihnen hier zu fad wird.
Das Thema ist Propaganda, da kann nichts ausgehen.
Uch, die Exprten passen euch alle nicht? Welche sind euch recht? Evtl. Herr Lorenz Haag? Dann müsst Ihr nur russisches Fernsehen schauen.
Gewerkschaftsfeindlichkeit im Besonderen ist in Deutschland auch nichts Neues mehr. Ich freue mich jetzt schon auf das neue Gestöhne zum Bahnstreik, und keiner hinterfragt, warum die Bahn denn lieber Streik in Kauf nimmt, als endlich die Forderungen zu erfüllen (die bei einem Arbeitskampf dieser Größe eigentlich lächerlich gering sind). Stattdessen kommen die Stimmen zu Wort, die die Lokführer lieber zur Unterwürfigkeit verdammen, als ihnen mehr Teilhabe und bessere Arbeitsbedingungen zuzugestehen. So etwas kann man im wahrsten Sinne des Wortes nur asozial nennen.
@ Anonym
Es war schon immer das Bestreben des deutschen Kapitals, die Arbeiter so kurz wie möglich zu halten. Wusstest du, dass die Inflation der zwanziger Jahre systematisch vom Kapital systematisch produziert wurde, um erstens die Reparationen an Frankreich nach dem ersten Weltkrieg so weit wie möglich zu umgehen, andererseits aber hatte die Inflation innenpolitisch den Zweck, u. a. den Achtstundentag, der durch die Novemberrevolution erkämpft worden war, zu beseitigen. Wieviel Leid hat diese Inflation gerade den Arbeitern, aber auch dem bürgerlichen Mittelstand gebracht, die sind über Leichen gegangen. Und wenn du in die letzten zwanzig Jahre blickst, wirst du feststellen, dass das Kapital mit Salamitaktik die Arbeitsbedingungen immer weiter zuungunsten der Arbeiter verschlechtert hat. Die Gewerkschaften waren dem Kapital schon immer ein Dorn im Auge, denn sie sind die Organisation, die ihm wirklich gefährlich werden kann. Weshalb vorsorglich im Grundgesetz die Sozialpartnerschaft festgelegt wurde und es gerade heute von geschmierten rechten Gewerkschaftsführern nur so wimmelt. Ja, da wollen wir mal gespannt abwarten, welche Argumente, die wir noch nicht gehört haben, zum Streik der GDL demnächst so kommen werden.
Da gehe ich mit Ihnen völlig d’Accord. Das mit der bewusst herbeigeführten Inflation zur Abwertung habe ich vorher noch nicht gehört; ich bin mir auch nicht sicher, wie ein solcher Mechanismus funktionieren solle.
„Gewerkschaftsfeindlichkeit im Besonderen ist in Deutschland auch nichts Neues mehr. “
Richtig.Vielmehr ist das ,in den USA schon lange alltägliche Union-Busting,d.h.,die systematische Bekämpfung von Gewerkschaftern und Betriebsräten in unternehmen auch in Deutschland auf dem Vormarsch.Auch hier bedienen sich immer mehr Unternehmen Beratern und Anwaltskanzleien ,die darauf spezialisiert sind, renitente Gewerkschaftler und Betriebsräte aus Betrieben zu ekeln.Dabei scheuen sie vor nichts zurück.Das Repertoire der Schikanen reicht dabei ,von der Blockierung von Betriebsratswahlen über die gezielte innerbetriebliche Diffamierung mittels falscher Anschuldigungen, wiederholte fingierte Kündigungen, Versetzung in entlegene Filialen, bis hin zu Stalking und eindringen in die Privatsphäre der Betroffenen.
http://arbeitsunrecht.de/
http://arbeitsunrecht.de/studie-union-busting-deutschland-jetzt-online/
Ach so,wenn Troll Andre jetzt kommt, von wegen ,Werner Rügemer wäre ein Antisemit: Rügemer hat den Prozess gegen eine Gewerkschafterin, die ihm das vorwirft in allen Punkten gewonnen. Es ging hierbei um den Artikel: „Die verschroben antisemitische Weltsicht des Werner Rügemer“, von Adriana Stern.Stern musste alle darin gemachten vorwürfe zurück nehmen, weil nachweislich falsch waren.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24764
Christoph von Marshall hatte kürzlich in der Phoenixrunde offensichtlich den Ehrgeiz, mimisch den Reitschuster zu machen, ich freue mich jetzt auf jede Talkshow mit Christoph von Marshall. Man hat ja sonst so wenig zu lachen. Für mich immer wieder erstaunlich, dass sich die Chefredaktionen nicht scheuen, offensichtlich intellektuell Unterbemittelte auch noch in die Fernsehöffentlichkeit zu schicken. Aber er war in dieser Phoenixrunde unter Seinesgleichen, eigentlich fiel nur mir auf, was für ein jämmerliches Exemplar von US-Korrespondent dieser Herr ist. Und sie machen sich alle mitschuldig an dem Verbrechen der Kriegsvorbereitung, Dummheit ist die gefährlichste Charaktereigenschaft, und man muss mit ihr rechnen.
Sehr unangenehmer Mann, dachte erst wirklich, er hat sich nach dem gleichnamigen Plan benannt. Aber
http://de.wikipedia.org/wiki/Marschall_von_Bieberstein
Geschlecht überwiegend erloschen, allerdings:
1849 hat Hermann Marschall von Bieberstein zu Cölln b. Meißen Sachsen verlassen – mit ihm endete die über 650 Jahre währende Geschichte der Familie in der alten meißnischen Stammheimat. Heute blühen noch die Badische und die Nassauische Linie mit geographischen Schwerpunkten in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Der Verbleib von Nachkommen zweier in Russland (Moskau und Orenburg) ansässiger Zweige der Familie nach der Oktoberrevolution 1917 ist ungeklärt.
Was noch:
Von 1989 bis 1991 arbeitete er für die Süddeutsche Zeitung und berichtete unter anderem über die Massenflucht der DDR-Bürger über Ungarn in den Westen sowie über die demokratische Wende im kommunistischen Südosteuropa. 1991 wechselte er nach Berlin zum Tagesspiegel. Dort leitete er bis 2005 die Meinungsseite. Er ist regelmäßiger Kommentator im Deutschlandfunk, Autor politischer Feuilletons im Deutschlandradio und schreibt für die Zeitschrift Cicero sowie The Atlantic Times. Seit 2005 berichtet er als US-Korrespondent aus Washington für den Tagesspiegel.
Im Juni 2011 beantwortete die Pressestelle des Weißen Hauses eingereichte Fragen an US-Präsident Barack Obama. Der Tagesspiegel räumte bei Veröffentlichung ein, dass es sich nicht um ein klassisches Interview in Person handelte. Von Marschall saß Obama weder gegenüber, noch hat er mit dem Präsidenten gesprochen. Der Tagesspiegel schreibt: „Dieses Interview wurde schriftlich geführt: Unser Korrespondent reichte die Fragen ein, das Weiße Haus schickte Obamas Antworten. Das ist mit Einschränkungen verbunden. Man kann nicht spontan nachfragen.“ Der Tagesspiegel lieferte keinen Beleg, dass der Präsident die Fragen persönlich gesehen hat. Es war das erste Mal, dass ein deutsches Medium[2] auf dieser Basis ein „Interview“ mit einem US-Präsidenten veröffentlicht hat. Zahlreiche deutsche Tageszeitungen druckten den schriftlich beantworteten Frage-Katalog nach, ohne die Leser über das Zustandekommen zu informieren. Von Marschall ist zurzeit (2012) das einzige deutsche Mitglied im White House Press Corps.
Sein jüngerer Bruder ist der Berliner Grünenpolitiker Heiner von Marschall.
„Sein jüngerer Bruder ist der Berliner Grünenpolitiker Heiner von Marschall.“
Auch nicht uninteressant…
Inwiefern?
@ehrliche meinung: na weil die badische Linie blüht. Es grünt und blüht so grün..