Schlagwörter
ARD, Desinformation, Mediendiskurs, Propaganda, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren
Seit Wochen treibt die ARD ihr Vorhaben voran, die Nachrichtensendungen nicht mehr nur politisch auszurichten, sondern auch noch schönzufärben (WDR5, ZAPP). Vorgeschoben werden vermeintliche Umfragen, nach denen ein Teil der Zuschauer dies fordern würde. „Zu negativ“, „zu kompliziert“, „zu viel Politikersprech“ – so sind angeblich die Ansichten einer Minderheit, die selbst dann irrelevant wären, wenn es sich um die Mehrheit handeln würde, denn Nachrichten sind nicht einer demokratischen Zustimmung oder Bedürfnissen unterworfen, sondern haben die Realität wiederzugeben.
Nicht unwahrscheinlich, dass jetzt auch über Bande gespielt und über den Umweg der Printmedien versucht wird, diesen Plänen Schub und Legitimität zu verleihen. Wie MEEDIA berichtet, hat eine TNS Emnid-Umfrage im Auftrag des Bauer-Verlag angeblich ergeben, dass sich 29,2% an zu vielen Politiker-Statements stören, 28,6% zu viele negative Nachrichten beklagen (hat man die Menschen auch gefragt, ob die negativen Nachrichten verschwiegen oder schöngefärbt werden sollen?) und 25% mehr Nachrichten aus Deutschland hätten (bloß keine negativen vermutlich!).
Die Reaktion des zweiten Chefredakteurs von ARD-aktuell, Christian Nitsche, gegenüber „Auf einen Blick“ zum Thema Bad-News: „Dass die Nachrichten immer wieder von Negativ-Meldungen geprägt waren, war durch die gravierenden Entwicklungen im Ausland unvermeidbar“. Er verspricht jedoch:
„Dennoch bemühen wir uns, Positivbeispiele in die Berichterstattungen aufzunehmen.“

Weil es so schön zur gegenwärtigen Berichterstattung passt und es meiner Meinung nach zeitlos ist (und bestimmt unübertroffen bleiben wird:) das BESTE Statement zur Verlogenheit der Massenmedien – das je getätigt wurde: Sydney Lumets Network aus 1976!
Ansehen, Anhören und Staunen! Die Macher waren damals sehr viel weiter als wir heute, meine ich:
„Ich lasse mir das nicht gefallen!“
und
„Das Fernsehen ist nicht die Wahrheit“
englisch:
„Mad as hell“
und
„We´re in a lot of trouble!“
“Ich lasse mir das nicht länger gefallen!”
(! Schlachtruf)
Network
Legendär!
Schönfärberei in den Nachrichten zu verstärken
Praktisch Dauer-Ostern?
„Überraschungen“ ohne Überraschung.
Schönes Ding – sollen die ruhig immer höher fahren und dann werden immer mehr Wilsons beginnen ihre Tagebücher zu schreiben. 2 + 2 = 5. Widersprech zwecklos.
Anweisung:
Löschen Sie den Brand bitte mit immer mehr Benzin! MEHR BENZIN!
Oder auch – endlich die Welt in Flammen. Ja – nee unter des Schicksals der Welt, wird nicht verhandelt… Doppelplusgut!
Ich denke, die Rolle der Medien und die Einordnung in der Geschichte, der heute nachrichten-filternden Akteure, wird in den letzten zwei Passagen ziemlich gut vorhergesagt herausgearbeitet:
http://politik-im-spiegel.de/crash-oder-krieg-die-unheimliche-bedrohung/
Lesenswert fand ich im Übrigen den gesamten Beitrag.
Richtig. Vgl. ( https://propagandaschau.wordpress.com/2015/04/10/maybrit-illner-lugen-desinformation-und-gezielte-propaganda/comment-page-1/#comment-40651 )
Der Ursprung vielen Übels – vor allem auch im 20. Jahrhundert – war natürlich die Abschaffung des klassischen Goldstandards. Wenn man die heutige Situation nüchtern betrachtet, dann könnte man jetzt auf gewisse Parallelen von vor ´14 und ´39 eingehen, die zweifellos bestehen. Hört man aber nicht so gerne. Die Herrschaften in London und später auch in Washington wollten schließlich vor ´45 immer nur unser Bestes. Nun ist Putin an der Reihe. Dumm nur für die Finanzlobby, dass die angelsächsische Propaganda im 21. Jahrh. nicht mehr so fruchtet wie gewünscht.
Zum Thema hier.. Es wird ja immer absurder. Ich hatte diese Sendung (unten), die mir beim Lesen des Artikels hier wieder in den Sinn kam, vor einiger Zeit durch Zufall zu später Stunde @br-alpha gesehen. Vom Titel nicht beirren lassen. Passt allerdings nur bedingt hier rein:
Goldstandard
– gemeinsam mit den großen Spiel und der versuchten Unterdrückung aufstrebender Länder, samt kranker Gewinnsucht und monetärerem Vermehrungsgedanken, wird ein Schuh draus. Das gesamte Bild ist ver*ammt groß, weshalb die Stellschrauben auch ständig neu und in abwechselnder Folge bedient werden.
PSL! Erfahrung durch ein langes Leben. viel Beobachtung, Erfahrung und Aufgeschlossenheit.
Möge sein Geist noch lange durch alle Hallen wehen,
„Der Ursprung vielen Übels – vor allem auch im 20. Jahrhundert – war natürlich die Abschaffung des klassischen Goldstandards.“
Schaue ich mir die Lage vor der offiziellen Aufkündigung des Bretton-Woods-Abkommens an, sprechen zwei Jahrhunderte Krisen, Ausbeutung und Kriege deutlich gegen diese Aussage.
So natürlich ist es also nicht – bitte erleuchten Sie doch die Unwissenden wie mich.
Denkfehler, da Sie 1944 beginnen. Die Rede war jedoch vom klassischen Goldstandard, der 1914 über Bord geworfen wurde, um den Krieg finanzieren zu können. 1922 wurde dann auf der Konferenz von Genua der Gold-Devisen-Standard eingeführt, unter dem der Dollar und das Pfund „so gut“ waren wie Gold und als Währungsreserve gehalten werden konnten. Ergebnis: Immer größerer Verlust an Kaufkraft und schließlich ein inflationärer Boom in den 1920ern. Das ebenso halbgare Bretton-Woods scheiterte ja bereits 1971 durch US/UK-Defizit. Und nein, die Geschichte hat gezeigt, dass die Währungsstabilität unter dem klassischen Goldstandard am höchsten war. Natürlich war es auch der Erfolg Deutschlands seit der Reichsgründung 1871. Aus Sicht der Briten musste Deutschland daher niedergerungen werden. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum man uns den Friedensvertrag bis heute verwehrt bzgl. Korrektur des Finanzsystems siehe: https://propagandaschau.wordpress.com/2015/04/08/staatsfunk-ard-verbreitet-regierungspropaganda-von-der-aufrechnung-deutscher-schuld-und-griechischer-schulden/comment-page-1/#comment-39960 / http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2013/die-abhoeraffaere-und-andere-unwahrheiten/
“Was tatsächlich erschreckte, was den Abgrund öffnete, und die grosse Wendung der englischen Politik vorbereitete das war die steigende politische und wirtschaftliche Macht Deutschlands und das Wachsen seines Seehandels, die gefährliche Konkurrenz. Man machte in England auch gar kein Hehl daraus; Lord Rosebery sagte ganz offen, «nicht nur die Transvaalfrage, nein, vor allem die wirtschaftliche Gefahr, die von Deutschland drohe, habe das gute Verhältnis zwischen beiden Ländern gestört». Und im September 1897 erschien in der Saturday-Review jener berühmte Artikel, in dem es wörtlich hiess : «Wenn Deutschland morgen aus der Welt gestrichen würde, so gäbe es übermorgen keinen Engländer, der nicht umso reicher wäre. Völker haben jahrelang um eine Stadt, um ein Erbfolgerecht gekämpft: sollten sie nicht um einen jährlichen Handel von fünf Milliarden Mark Krieg führen?» Es war dieser Artikel, der mit den Worten «Germaniam esse delendam» (Deutschland muss zerstört werden) schloss.”
http://gutenberg.spiegel.de/buch/anklagen-gegen-deutschland-7605/4
wikipedia schreibt dazu übrigens folgendes:
„Ob 1914 schon einzelne Akteure planten, die Kosten des Krieges teilweise durch Geldschöpfung zu decken, sei dahingestellt. Das fiskalisch motivierte Geldmengenwachstum übertraf den Zuwachs an produzierten Gütern und Dienstleistungen und führte daher zu Inflation“
lol
@ dank
Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgender Beitrag ganz interessant, erhellend und zutreffend:
http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_04_17_crash.htm
Lieber Martin,
so interessant der von Ihnen verlinkte Artikel auch sein mag, so hat dessen Argumentation leider ein signifikantes Problem:
Thomas Piketty (Autor von „Capital in the 21st Century“) hat wissenschaftlich nachgewiesen, dass große Kriege Kapital vernichten … und zwar insbesondere bei der superreichen Oberschicht (den Top 0.1%). Ein solcher Krieg ist also überhaupt nicht im Interesse, dieser mächtigen und einflussreichen Gruppe. Wieso sollten sie ihre eigene Enteignung herbeiführen wollen, indem sie einen Krieg provozieren bei dem vor allem sie selbst zu den größten Verlierern zählen?
Nun gut, meine eigene Argumentation geht freilich davon aus, dass jene superreiche Oberschicht diese Zusammenhänge kennt und begreift. Das ist nicht notwendigerweise der Fall. Es könnte tatsächlich sein, dass die Superreichen in den USA glauben, sie (als Privatvermögender, nicht als Staat USA) könnten als Gewinner aus einem solchen Konflikt hervorgehen. Damit würde Ihr Artikel doch wieder zutreffen.
„Ein solcher Krieg ist also überhaupt nicht im Interesse, dieser mächtigen und einflussreichen Gruppe. Wieso sollten sie ihre eigene Enteignung herbeiführen wollen, indem sie einen Krieg provozieren bei dem vor allem sie selbst zu den größten Verlierern zählen?“
Zuersteinmal denkt einmal jede Nation, die einen Krieg beginnt, dass sie diesen auch gewinnt. Im Interesse des Kapitals als strukturelle Kategorie der gesellschaftlichen Reproduktion, besonders in Krisenzeiten, ist Vernichtung von Wert allemal, da dadurch wieder die „Anlagemöglichkeiten“ mitsamt Profitraten deutlich ansteigen. In Krisenzeiten passiert das für gewöhnlich durch Insolvenzen – in Kriegen durch die physische Zerstörung von Kapital.
Das deutsche „Wirtschaftswunder“ ist dafür ein gutes Beispiel. Selbst nach dem Krieg haben die deutschen Profiteure des Zweiten Weltkrieges noch die Goldsäcke zur Bank getragen – es gab ja wieder etwas aufzubauen, dh. Kapitalverwertung.
Unglaubwürdig.
Auswirkungen eines Krieges:
Totalenteignung der 99% (Spareinlagen+Staatsanleihen wertlos).
Hingegen Fortexistenz der Sachwerte der 1% (Aktiengesellschaften, Grundstücke).
Totalabbau der Arbeitslosigkeit durch Tode unter den 99%.
Hingegen Fortexistenz der 1% durch Flucht ins Ausland oder Geheimarrangements mit dem Kriegsgewinner oder Schonung durch den Kriegsgewinner.
Totalabbau der kurz- und langlebigen Konsum- und Investitionsgüter.
Summa sumarum extrem hoher Bedarf an Produktion bei viel weniger Arbeitskräften als vorher sowie Total-Umverteilung des Volksvermögens von unten nach oben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswunder
Industrieproduktion USA:
http://research.stlouisfed.org/fred2/graph/?id=INDPRO,
Logarithmische Skala einschalten!
Das hier könnte von Interesse sein:
Sascha Giller, Rechtsanwalt und im Vorstand der Stiftung Medienopfer zum Thema „Wie rechtswidrig ist die modernisierte Rundfunkgebühr?“
in
http://www.rtdeutsch.com/17298/der-fehlende-teil/der-fehlende-part-ein-weiteres-opfer-der-ukrainischen-mordserie-e-108/
(zweite Hälfte der Sendung)
Zu viele Lügen! Das ist der Punkt, der die (vernunftbegabten) Zuschauer am meisten stört. Aber diese Antwortmöglichkeit stand sicherlich nicht auf der „Umfrageliste“.
Nein! Der Punkt ist, dass die ganze Welt diese Lügen glaubt!!!
Dann geht doch alle zu PEGIDA, ihr passt doch gut zum Lutz Bachmann. Vertretet die gleichen Thesen wir er!
Leider viel zu selten, aber manchmal kann man die ARD empfehlen
Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders | SWR Tele-Akademie
Großartig, danke!
Tagesschau macht auf verständnisvoll, alles Ablenkungsmanöver. Michel soll das Nachdenken weiter reduzieren und sich Abends nach der Arbeit im Sofa denken „wat jeht et mir jut!“
Natürlich braucht man dafür auch das passende Gesicht. Wer eignet sich dafür besser als eine volksnahe Nachrichten-Sprecherin, die sich gerne auch mal auf roten Teppichen ablichten lässt und im gelben Einteiler als wandelnde Fritte McDonalds Events moderiert, um am nächsten Abend wieder den Zuschauern das 20 Uhr-Manuskript vom State Department vorzulesen?
„Michel soll das Nachdenken weiter reduzieren“
So sieht es für mich auch aus – man streicht halt einfach alles, was die Grauen Zellen zu sehr anstrengen könnte. Dann hört man nur noch von Hillary’s Lieblingsrezepten und welche Mode gerade im politischen Berlin angesagt ist.
Tscha nu – das heißt dann doch wohl, dass sie die unsägliche ‚Russlandhetze‘ endlich einstellen und nur noch lauter positive Dinge über Onkel Vladi schreiben – oder wie jetzt?
Man muss doch auch diese positive Wendung mal positiv sehen.
Richtig Herr Jarchow,

wir müssen uns dem Druck von Propagandaschau & Co beugen. Es geht nicht an, dass uns die Zuschauer z.B. KenFM und RT Deutsch weglaufen. RT Deutsch erreicht mit seinem gut aufgestellten Moderatorenteam durchschnittlich 1200 Zuschauer beim Livestream.
Bei der heutigen Instruktion im Kanzleramt wurde eine neue Linie angeordnet.
1. Putin/Russland positiv darstellen.
2. In Foren wie hier die Zuschauerwünsche abfragen.
3. Über die NATO, USA und den Westen nur negativ berichten.
Heute, zum Einstieg, werden wir uns mit Vladimir Putin und Gerhart Schröder über Angelsport unterhalten.
Machen Sie einfach weiter, wie bisher, Herr Kleber. Das Aufbauschen von flachen Verdächtigungen zu massiven Beschuldigungen und das Flachreden von kapitalen Verbrechen an der Menschheit und unserem Heimatplaneten muss ja Sinn machen. Gell!
„Es gibt keine Faschisten in der Ukraine, zumindest nicht in verantwortlicher Position.“
Jaja, dass hat mir die CDU auch geschrieben, als ich Sie als „empörter Wähler“ angeschrieben habe. Schon 2 mal. Die Rechten seien zwar in der Ukraine mit an der Regierung, hätten aber nicht viel zu melden. Mein Antwortschreiben, indem ich die genauen Funktionen auflistete, die Rechte in der Ukraine inne haben – und das nach dieser Argumentation wohl auch irgendwann mal die CDU mit der NPD koalieren könnne, wenn diese nicht deutlich über einer einstelligen Prozentzahl im Bundes/Landtag vertreten sein, wurde aber dann nicht mehr beantwortet.
Bei der Griechenland und Russlandhetze ist das doch kein Wunder wenn die Nachrichten negativ sind ? Das Erste halte ich aber ebenso für wahrscheinlich , man lässt das Politiker Gequatsche häufig unkommentiert stehen , sozusagen zuviel Hofberichterstattung. damit interepretiere ich das Erste in der Liste.
Würden unsere Medien ihren journalistischen Job richtig machen, dann gäbe es hier in Deutschland vor der Haustüre aber genug negative Nachrichten, die blendet man nur immer aus.
Das Bemühen um Positivberichte aufzunehmen verstösst meines erachtens aber auch gegen den Rundfunkstaatsvertrag , eine vorselektierte Auswahl von Informationen ist da nicht erlaubt. Auch wenn sie´s so oder so schon die Ganze Zeit machen.
„Auf einen Blick“ ist natürlich „professioneller Journalismus“ im Sinne der ARD – geht es noch peinlicher?
Und es sind ja nicht nur schöngefärbte Nachrichten, es sind oft Lügen und Falschbehauptungen! Wir sollen einfach im Sinne der Regierung für Blöd verkauft werden! Das ZDF ist sogar fast noch schlimmer – ein echter CDU/CSU-Sender.
Und wer glaubt eigentlich noch an die sogenannten „Meinungsumfragen“, gesteuert von der Wirtschaft, der Politik und natürlich ARD und ZDF? Denn die Fragestellungen fordern zu bestimmten Aussagen heraus.
Lieber Dok,
wie immer bei solchen Umfragen macht die Fragestellung die halbe Antwort aus, bzw. kann das Umfrageergebnis auch missbraucht werden.
Fakt ist, dass die Nachrichten ganz klar „zu negativ“ sind. Meine Frau (promovierte Physikerin) schaut/liest z.B. aus genau diesem Grund gar keine Nachrichten mehr. Doch was genau meint sie damit eigentlich?
Mit „zu negativ“ ist hier nicht zwangsweise der Inhalt gemeint, sondern auch die Darstellungsweise. Aber der Reihe nach:
Rein inhaltlich als „zu negativ“ ist definitiv zu bewerten, dass selbst in der Tagesschau immer wieder Meldungen ueber Katastrophen irgendwo auf der Welt prominent ansgewalzt werden, selbst dann wenn sie fuer Deutschland und deutsche Zuschauer praktisch Null Relevanz haben. In dieselbe Kategorie faellt die ausfuehrliche Berichterstattung ueber den German-Wings-Absturz. Tragisch, ja. Deutsche betroffen, ja. Aber wieviele Tote gleich nochmal? 150? Wieviele Menschen sterben (im Vergleich) in Deutschland regelmaessig im Strassenverkehr, an den Folgen des Rauchens oder waehrend der Grippewelle? Da ist einfach keine Verhaeltnismaessigkeit mehr gegeben. Der Fokus vieler Nachrichten liegt zu sehr auf solchen Einzelfaellen – die ja durchaus katastrophal und tragisch sind aber dennoch nicht diese ausufernde Medienpraesenz verdient haben.
Soviel zum inhaltlichen „zu viel“. Du wirst mir hoffentlich zustimmen, dass das nichts mit Schoenfaerberei oder dem Verschweigen wichtiger Ereignisse zu tun hat, wenn man einfach mal bei den effekthascherischen aber eigentlich irrelevanten Dauerkatastrophenmeldungen ausmisten sollte.
Bleibt das „zu negativ“ bei der Darstellungsweise. Hiermit meine ich die Dramatisierung und Panikmache in vielen Nachrichten aber auch die Verteufelungen von Ideen oder Akteuren (Stichworte: Putin, Linkspartei, Griechenland, Eurokrise, demografischer Wandel, etc.). Das geht fliessend in Richtung Propaganda ueber und das muss ich deshalb hier wohl nicht weiter ausfuehren.
Wie Volker Pispers gesagt hat, die Medien sind nicht dazu da zu informieren, sie sollen die Deutschen ablenken von den wirklich wichtigen und relevanten Themen.
Die Deutschen regen sich ja gerne auf, macht ja Spaß sich über irgendetwas aufregen zu können, und sei das Thema noch so irrelevant wie z.B. die US-amerikanischen Frostbeulen oder Pferdefleisch in ein paar Fertiglasagnen.
Auch das Mediengejaule um den Flugzeugabsturz ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver.
Wenn die Leute nur solche Themen im Kopf haben, haben die Medien ihre Aufgabe erfüllt.
Und manchmal muss man halt ein wenig mit den Negativschlagzeilen übertreiben, sonst wirkt das nicht.
Noch besser ist es ja mit einer Mischung aus irrelevanten Aufregern und Propagandaschlagzeilen á la „Uns geht es gut“.
Jetzt wollen sie den Anteil der letztgenannten „Nachrichten“sorte erhöhen und rechtfertigen es mit „Umfragen“.
Ein Vorschlag Lukas. Was wollen Sie heute im heute-journal sehen? Schreiben Sie Ihren Wunsch auf und wir werden sehen was sich machen lässt. (Chemtrails sind NoGo – einverstanden?)
Von wegen Fake. Unverschämtheit. Wir reichen Ihnen die Hand und Sie? Genau darum gilt es verspieltes vertrauen wieder herzustellen Herr Dokumentor.
Claus Kleber kann vermutlich Kommata setzen. Wenn das nicht Beweis genug ist?
Was ich im heute-journal und den anderen Nachrichtensendungen sehen möchte, sind wertfreie, auf Fakten basierende,überprüfbare(!) relevante Meldungen, die dazu beitragen, das Weltgeschehen besser zu verstehen und die es jedem ermöglichen, sich eine EIGENE MEINUNG zu jedem Thema bilden zu können. Ich möchte eine freie Presse, in der nicht darum geht, eine möglichst hohe Einschaltquote, Auflage oder Klickrate zu erzielen, sondern darum, die Wahrheit (ok, was DIE Wahrheit ist, darüber lässt sich auch streiten) zu berichten. Vollkommen wertungsfrei, ohne Lügen, Halbwahrheiten und Desinformation.
Das sollte in unserer modernen Welt doch nicht zu viel verlangt sein, oder?
Vermutlich schon.
Aber wem sage ich das schon. Ändern wird sich ja sowieso nichts.
Achja und bevor Sie mich fragen ob ich mit anderen Worten will, dass der Westen kritisiert und Putin in den Himmel gelobt wird: Nein, das ist nicht das was ich meine. Meinetwegen sollen in den ÖR Reportagen über Unrecht in Russland laufen und solche, die über Fortschritte in den USA berichten. Solange sie auf Fakten beruhen und werteneutral sind.
Werte Maulhure,
wertfreie Berichte ohne Halbwahrheiten und Lügen würden für’s Erste schon reichen.
Ihr beruflicher Umzug zu BLÖD wäre auch akzeptabel.
Oder Sie erklären dem ÖR-Ex-User mal kurz, warum bei den ÖR die Accountdaten noch 6 Monate gespeichert bleiben müssen?
Das allwissende miteinander reden wollende Komma kennt also die Speichermodi seines Arbeitgebers nicht. Soweit, so gut (peinlich – bei der Löhnung).
Der poplige Michel fragt sich dann nur auf seinem Sofa: „Wenns mir nix gefällt und isch da weg bin, was bitteschön machen die mit meinen eh nich mehr vorhandenen Daten im näschten halben Jahr??“
Jaja, wenn Rechtsanwälte das Wort Unverschämtheit gebrauchen haben ’se die Justiz längst hinter sich gelassen :|
Schönen Gruß noch
PS: Das reine Wort „Kleber“ hatte mal eine andere As …. (Tja – der Wandel vom Sozial- zum Rechtsstaat macht vieles möglich) z.B. Anti-TTIP.
Niemanden interressiert es, wenn ihr für diesen Scheiß die Keule schwingt. Weil, es hört euch hier einfach keiner mehr zu! KAPIERT das endlich!!
Im Prinzip braucht man keine „Tages-Nachrichten“ um größere Zusammenhänge und Entwicklungen zu verstehen.
Im Gegenteil.
Daher dienen Einzelereignisse besonders gut der Propaganda.
Leute wie Noam Chomsky beschreiben Entwicklungen die über viele Jahre und Jahrzehnte stattfinden.
Man kann also getrost darauf verzichten, wenn man sich anderweitig zu informieren weiß.
Da hat ihre Frau recht.
Vollkommen richtig! Und vor allem benötigt niemand eine halbstündliche Wiederholung dieses Mülls auf allen Sendern.
Das dient einzig und alleine der Gehirnwäsche und Manipulation.
Sobald man einen Lügenempfänger einschaltet wird man mit diesem Schund zugedröhnt und die Lügenpresse gibt es einem noch mal schriftlich und verlangt auch noch Geld dafür.
Für ernsthafte seriöse Nachrichten, die diesen Namen auch verdienten reichen zwei Sendungen pro Woche.
keine halbstündliche Wiederholung dieses Mülls
Korrektur ist falsch, Eingangsbeitrag ist richtig formuliert. (Nur als Vorsichtsmaßnahme gegegn mögliches Getrolle)
Kein Postinhalt ist auch ein Postinhalt. Oder was steckt hinter diesem Wischiwaschi?
Hast du eien lück, dass Dok dich hier ununterbrochen trollen lässt.
Wir dürfen in den Foren eurer Freunde von der Lügenpresse nicht einmal usere Meinung äußern.
Osterhasi statt Diktatur!
Kampfpresse statt Lügenpresse!
Volksfront statt Querfront!
http://www.nachdenkseiten.de/?p=25743
Hast du eien lück, dass Dok dich hier ununterbrochen trollen lässt.
Wir dürfen in den Foren eurer Freunde von der Lügenpresse nicht einmal usere Meinung äußern.
Dauert nicht mehr lange, dann nennen ’se sich:
FOX-NEWS – Neues aus Disneyland :)
Mit diesem Umfragen-Mumpitz manipuliert man uns doch schon lange.
Wer das für bare Münze nimmt,dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Methoden werden zugegebenermassen immer raffinierter,das klingt ja alles seriös und glaubhaft,nicht wahr?
Eine lächelnde Judith Rakers-da kann nichts mehr schief gehen.