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zdf_80ZDF „maybrit illner“ 9.4.2015 22.15 Uhr

Putin, NATO, Griechenland
Wer spaltet Europa?

Es war eine denkwürdige Sendung, die da gestern Abend im ZDF NATO-Propaganda in Reinform verbreitete und ganz für sich allein ausreichen würde, eine GEZ-Verweigerung vor dem Bundesverfassungsgericht wegen erwiesener vorsätzlicher Desinformation und Propaganda durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durchzusetzen.

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Wer immer noch glaubt, deutsche Medien würden die Wahrheit über den Ukraine-Konflikt verbreiten, während russische Medien lügen, der sollte jetzt zu Ende lesen, die Fakten prüfen und dann schleunigst ARD und ZDF mitteilen, dass er deren Kriegspropaganda und Verstöße gegen den Rundfunkstaatsvertrag satt hat.

Stratfor_US-Politik

Grund für Illners-Propagandasendung: STRATFOR-Chef George Friedman erklärt die wahren Hintergründe der US-Politik in Europa

Die im Untertitel aufgeworfene Frage der Sendung „Wer spaltet Europa?“ war selbstverständlich rein rethorischer Natur, denn es war klar, dass das ZDF diese Fragestellung nicht mit Fakten und Informationen erörtern, sondern sie mit Desinformation beantworten wollte. Der Grund liegt ebenfalls auf der Hand. Aufgeworfen und beantwortet wurde diese Frage gerade kürzlich erst in den USA selbst, namentlich von George Friedman, dem Leiter des STRATFOR-Instituts, der frank und frei darlegte, dass es schon immer das US-Interesse war, Deutschland und Russland auf Abstand zu halten, Europa zu spalten, um die Entstehung eines Machtblocks zu verhindern, der der US-Doktrin von der eigenen Vorherrschaft in der Welt gefährlich werden könnte. Deutsche Wirtschafts- und Ingenieurskraft sollen niemals mit russischen Rohstoffen und Absatzmarkt verschmelzen, weil die USA dagegen zu einer Regionalmacht schrumpfen würden.

Dank Sarah Wagenknecht hat es diese – in den transatlantisch gelenkten deutschen Medien totgeschwiegene – Wahrheit in den Bundestag geschafft. Die Transatlantiker waren also alarmiert, denn die ungezwungene Offenbarung Friedmans, die in den USA keinerlei Aufsehen erregt, weil sie völlig selbstverständliche und anerkannte US-Politik spiegelt, ist in Europa ein Brandsatz, da sie sowohl die politischen Hintergründe des aus den USA betriebenen Ukraine-Konflikts offenlegt, als auch die gleichgeschaltete Propaganda desavouiert, die seit Monaten mit Lügen, Halbwahrheiten und gezielter Desinformation versucht, Russland die Schuld an diesem Konflikt zuzuschieben. Vor diesem politischen Hintergrund ist die gestrige Farce einer Talkshow zu sehen, in der die Verzweiflung hinter den Kulissen der Lügenmedien so deutlich wurde, wie ihr politischer Vorsatz.

Und die russischen Interessen?

Die russischen Interessen hat Putin selbst mehrfach und sogar vor dem deutschen Bundestag offengelegt: Ein gemeinsamer Markt von Lissabon bis Wladiwostok. Das ist nicht nur plausibel und entspricht auch deutschen und europäischen Interessen von Frieden und Prosperität, es steht auch diametral den oben dargelegten US-Interessen entgegen, die durch einen solchen enormen europäischen Markt ihre Vorherrschaft gefährdet sehen und auch deshalb mit TTIP einen Freihandel zwischen EU und USA vorantreiben, bei dem sie die Spielregeln diktieren wollen. Europa steht damit vor einer historischen Richtungsentscheidung ungeheuren, ja zweifellos global bedeutenden Ausmaßes. Soll es zukünftig Pudel der USA bleiben oder gemeinsam mit Russland und anderen osteuropäischen Staaten eine souveräne Union bilden, die die Wirtschaftsmacht der USA in den Schatten stellen würde?

Zur Sendung:

Es beginnt mit der Lüge von den angeblich bedrohten baltischen Staaten.

ZDF_9.4.2015_maybritillnerIllner: „…dort will man durch mehr Waffen und Soldaten endlich mehr Sicherheit VOR Russland.“ (1:00min)

Diesem künstlich aufgebauten Bedrohungsszenario liegen keinerlei Fakten – etwa Drohungen Russlands oder auch nur halbwegs vernünftige Gründe dort einzumarschieren – zugrunde. Diese Lüge dient ausschließlich dazu, Russland als Aggressor und Bedrohung an die Wand zu malen, Aufrüstung der NATO zu rechtfertigen und ganz offensichtlich auch dazu, den von George Friedman skizzierten Korridor der Spaltung Europas voranzutreiben.

ZDF_9.4.2015_maybritillner1Schon zwei Minuten später folgt in einem Einspieler die nächste Lüge vom „isolierten Putin„. Diese Lüge bestätigt einmal mehr, dass es sich beim ZDF um einen Propagandasender handelt, der eben nicht objektiv, sondern aus Sicht der NATO bzw. Brüssels oder Berlin berichtet. Objektiv gesehen wäre es grotesk, Russland als isoliert zu bezeichen, denn Russland ist mehr als willkommener Teil der BRICS-Staaten und baut seinen Handel mit all jenen Ländern aus, die nicht unter der Kontrolle und Vormundschaft der USA stehen.

Bezeichnend für die agitatorische Intention der Moderatorin sind die Fragen, die sie den Gästen stellt. Man beachte, was sie den Gästen jeweils gezielt in den Mund legt und Antworten schon vorweg gibt!

Die (suggestiven) Eingangsfragen an Norbert Röttgen:

  • „das war nun ein ganz normaler Staatsbesuch [Tsipras in Moskau] in ihren Augen, Herr Röttgen, oder waren das Liebesgrüße aus Moskau?“
  • „befürchten Sie bei einer Verlängerung der Sanktionen, dass die Griechen ausscheren könnten im Juni?“

An Passadakis (er soll offenbar die EU-Position erklären):

  • „Woher kommt die Nervosität in Europa glauben Sie?“

An US-Oberbefehlshaber Hodges:

  • „Würden Sie sagen, dass es in ihren Augen durchaus eine Gefahr bedeutet, dass das NATO-Mitglied Griechenland – mit einer nicht unwichtigen Armee und einer auch nicht unwichtigen Stellung innerhalb der NATO – mit Moskau flirtet?“

An die russische Journalistin Anna Rose (man beachte die Diffamierung Tsipras und die Suggestivfrage, die es bereits jetzt als unumstößliche Wahrheit impliziert, dass Putin „Europa“ spalten will. Obendrein wird einmal mehr „Europa“ mit „EU“ gleichgesetzt, um eine geografisch falsche, aber politisch intendierte, verbale Spaltung zu Russland zu konstruieren, das ja zweifellos geografischer Teil Europas ist – aber eben nicht in der EU):

  • „Ist Vladimir Putin eigentlich jeder Gast recht, um Europa zu spalten oder wenigstens zu ärgern?“

Auch der nächste Gast, Tim Guldimann, bekommt eine politisch motivierte Suggestivfrage, die er inhaltlich zurückweist. Guldimann ist Schweizer Botschafter in Berlin und Sonderbeauftragter der OSZE in der Ukraine – hat also mit der EU nichts zu tun, soll aber deren Politik erklären.

  • „Ist das in ihren Augen tatsächlich jetzt der Zeitpunkt, wo man in Brüssel sagt, wer sich Moskau zuwendet, hat sich automatisch gegen Brüssel gewandt?“

Die Lüge von der „Rettung der Griechen“

ZDF_9.4.2015_maybritillner2Einmal mehr wird die Lüge von der „Rettung der Griechen“ durch die EU und deutsche Gelder präsentiert (youtube; 14.min). Um sich nicht selbst schmutzig zu machen, wird ein facebook-Post eines unbedeutenden Nutzers präsentiert, der dieser Propaganda auf den Leim gegangen ist.

Als attac-Mann Passadakis klarstellen will, dass es sich in Wahrheit um ein Bankenrettungsprogramm handelte und über 90% des Geldes in den Finanzsektor gegangen sind, fällt Illner ihm ins Wort und würgt ihn mit der Begründung ab: „Das haben wir in der Sendung schon häufig besprochen!“ Ja, wenn das schon häufig besprochen wurde, warum wird dann der inhaltlich falsche facebook-Post präsentiert?

„Putin will Europa spalten“ – das muss in die Zuschauer geimpft werden

Wie bereits gesagt ging es in der Sendung niemals wirklich um die Frage, wer die EU spalten will. Es war von Beginn an das Ziel, die Lüge, Putin wolle „Europa“ spalten, als Fakt darzustellen und in die Köpfe der Zuschauer zu hämmern. Dazu diente auch die nächste „Frage“ Illners an den US-Oberbefehlshaber in Europa Hodges:

Illner: „Der britische Historiker Timothy Snider hat gesagt, dass das politische Ziel Putins die Spaltung Europas ist. In Anbetracht der Euro-Krise, in Anbetracht dieses drohenden Grexits, war die Chance, die Spaltung Europas zu erzwingen, jemals größer?“

Hodges Antwort kann man sich sparen. Der Mann trägt eine Uniform und sitzt dort als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa. Wenn er jemals eine eigene Meinung hatte, wird er sie sicherlich nicht in einem Studio in Uniform äußern, sondern ausschließlich die Sichtweise seiner Regierung wiedergeben – oder das, was er dafür hält.

Es folgt eine besonders geschmacklose Diffamierung Putins durch den Vorsitzenden des Europaausschuss Krichbaum (CDU), der Putin als Hund diffamiert – eine Metapher, die man allerdings schon aus den tagesthemen kennt:

ZDF_9.4.2015_maybritillner3Krichbaum: „Wer mit einem Hund ins Bett geht, der darf sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen wieder aufwacht.“

Krichbaum kann man spöttisch zugestehen, dass er weiß, was es heißt, mit Hunden ins Bett zu gehen. Das würde jedenfalls seine Expertise auf diesem Gebiet für das ZDF erklären.

Verräterisch ist eine Frage Illners an Röttgen in der 25. Minute. Im letzten Moment beißt sie sich auf die Zunge, als es ihr beinahe versehentlich komplett aus dem Mund entgleitet:

Illner: „Herr Röttgen, ist es in der aktuellen Situation nicht mehr möglich, gleichzeitig ein gutes Verhältnis zu Moskau zu haben UND zur europäischen Union?….teilen wir…?“ (youtube; 22:20min)

„Teilen wir…?“ Da war es raus! Nicht Putin oder Russland sind es, die diese Spaltung vorantreiben, sondern der Westen, genau genommen transatlantisch orientierte Politiker und die Medien unter ihrer Kontrolle.

Höhepunkt der Sendung: Anna Rose weist Illners freche Lüge zurück

Der Höhepunkt der Sendung war zweifellos zur Mitte der Sendezeit errreicht, als Maybrit Illner in der 33. Minute (youtube) – wieder einmal in eine Suggestivfrage eingebettet – die Lüge präsentierte , „Putin habe die Annexion der Krim eingestanden“. Anna Rose kontert diese Lüge mit der leicht nachzuprüfenden Wahrheit, dass nämlich Putin genau das niemals gesagt hat. Illner – und mit ihr das ZDF und die restliche gleichgeschaltete deutsche Mainstreampresse – sind als Lügner desavouiert. Man beachte auch hier – neben der frechen Lüge im Vorlauf – die Suggestivfrage zum Schluss:

Illner: „Frau Rose, erst vor Kurzem – der Ball geht zu Ihnen – hat Vladimir Putin eingestanden, dass er persönlich die Annexion der Krim geleitet hat. Er war sehr stolz darauf, hat in einer Dokumentation im russischen Fernsehen deutlich gemacht, dass es seines persönlichen Eingreifens bedurfte, um dafür zu sorgen, dass die Krim wieder zu Russland gehören würde. Warum glauben Sie, hat er das so lange geleugnet?“

Anna Rose: „Hat er ‚die Annexion‘ gesagt?“

Illner: „Jaaaa!“

Anna Rose: „Wirklich?“

Illner: „Jaaaa!“

Anna Rose: „Mit dem Wort?“

Illner [liest das angebliche Zitat ab] : „Er hat wörtlich gesagt: ‚Ich habe mich persönlich äh um diese Sache gekümmert und er sei auch bereit gewesen, die Annexion notfalls mit Atomwaffen zu verteidigen“

Anna Rose: „Das ist dann ne schlechte Übersetzung. Er hat nie Annexion gesagt. Das wird auch nie als Annexion in Russland wahrgenommen. Es geht da um den Anschluss der Krim. Es gab ein Referendum – wie man weiß…“

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Das Gesicht einer ertappten Lügnerin (youtube)

Wir haben bereits in der Vergangenheit klargestellt, dass ARD und ZDF in dieser Frage vorsätzlich Lügen verbreiten. Vorsätzlich deshalb, weil es keinen Zweifel daran geben kann, dass den Sendern der Originalwortlaut vorliegt und dieser auch nicht zweideutig übersetzt werden kann.

Nach Anna Roses Klarstellung wird obendrein ein Einspieler gesendet, der erneut die Lüge verbreitet, dass die „Annexion der Krim“ auf einer Sitzung unter Vorsitz Putins beschlossen wurde. Tatsächlich ist in der Dokumentation das Wort „Annexion“ niemals gefallen. Mehr noch: der ZDF-Einspieler verschweigt, dass in der russischen Dokumentation klargestellt wurde, dass Putin von Beginn an sagte, dass man es der Krim-Bevölkerung überlassen würde, über den Anschluss an Russland zu entscheiden. Wir haben hier also nicht nur eine freche Lüge, sondern obendrein das gezielte Verschweigen wesentlicher Informationen durch das ZDF.

Ungeachtet, dass sie soeben als Lügnerin entlarvt wurde, legt Illner mit ihrer Propagandamasche suggestiver Fragen nach:

Illner wendet sich an Rose: „Sind solche Geständnisse geeignet, bei den Verhandlungspartnern für Minsk2 und hoffentlich folgende Verhandlungen, Vertrauen zu erwecken?“

Selbstverständlich sind Putins Erläuterungen keine „Geständnisse“. Der rabulistische Trick liegt in der Fragetechnik, dieses einfach als erwiesen zu behaupten und auf etwas daraus folgendes zu schließen. Man könnte dementsprechend Illner fragen, ob sie denn mit dem Geld, was sie durch ihre Prostitution verdiene, Kokain kaufe.

ZDF_9.4.2015_maybritillner5Die hohe Kunst der Propaganda, die Realität komplett zu verdrehen, zeigt sich dann im Fogenden, als US-Senator McCains wirre These präsentiert wird, die Europäer würden zuschauen, wie in der Ukraine Menschen abgeschlachtet werden. Hiermit soll Druck ausgeübt werden, den von Kiew begonnenen Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Donbass durch Waffenlieferungen noch weiter zu eskalieren. Tatsächlich schaut die EU bereits jetzt nicht nur zu, sondern sie hat diesen Krieg durch politische, finanzielle und mediale Unterstützung für das Regime in Kiew überhaupt erst möglich gemacht. Die komplette Irreführung der deutschen Bevölkerung über diese Fakten ist geradezu atemberaubend.

ZDF_9.4.2015_maybritillner6Ihre ganze Schauspielkunst und alle Register der rabulistischen Irreführung zieht Illner in der 57. Minute (youtube). Mit vollem Körpereinsatz, Gestik und Mimik wird noch einmal die hanebüchene „Bedrohung“ weiterer osteuropäischer Staaten in die Luft fantasiert. Die von Illner angesprochenen Türme haben absolut nichts mit einem Konflikt mit Russland zu tun, sondern dienen ausschließlich der Grenzkontrolle gegen Schmuggel. Diese Tatsache hat eine polnische Grenzschützerin im DLF klargestellt – dennoch benutzt es Illner zur irreführenden Propaganda und Kriegshetze. Dass Anna Rose vom Publikum Buhrufe erntet, als sie daran erinnert, dass Polen und Balten von Deutschen überfallen wurden, ist dann nur noch eine Schlussnotiz, die mangelnde Selbstreflexion und Kritikunfähigkeit eines als Claquere dienenden Teils der Zuschauer offenbarte.

FAZIT:

Eine wahrhaft denkwürdige Sendung, die nicht nur die frechen Lügen deutscher Medien – darunter ARD und ZDF – offenbarte, sondern auch den beinahe kompletten propagandistischen Werkzeugkoffer einer „Moderatorin“ präsentierte, die mit einem Arsenal Suggestivfragen, gezieltem Verschweigen (STRATFOR wurde mit keinem Wort erwähnt) und frei erfundenen Bedrohungen durch Russland, das Publikum und die deutsche Öffentlichkeit einmal mehr in die Irre führte. Die Verantwortlichen beim ZDF müssen nicht mehr ganz bei Trost sein, wenn sie glauben, sie könnten die Bürger zwingen, für diese Art „Journalismus“ auch noch Geld zu bezahlen. Wenn es eines Tages vor Gericht geht, wird diese Sendung dankbare Munition sein, die den Verfassungsrichtern vor die Nase gehalten wird.

Von der gleichgeschalteten Lügenpresse gibt es erwartungsgemäß Sperrfeuer für Illners Propaganda. Im Tagesspiegel echauffiert sich ein strunzdummer Richard Weber über Roses „Ausrutscher“:

„Illner fragt, warum Putin im russischen Fernsehen die Annektion der Krim eingestanden habe? Für Rose ist das aber nur eine schlechte Übersetzung“

In der Frankfurter Rundschau spricht Jana Schulze Illners Lüge über Putins angebliches Geständnis der geplanten „Annexion“ lieber erst gar nicht an. Entweder ist sie nicht in der Lage, sich zu informieren, wer denn nun recht hat – oder sie darf es nicht.

Auch SPIEGEL-Schreiber Mathias Zschaler tut so, als hätte er den Eklat in der Mitte der Sendung gar nicht mitbekommen. Er weiß natürlich genau, dass Rose recht hat, darf es aber nicht schreiben und übergeht die Sache, als hätte Illner gefurzt. Roses Hinweis auf die historische Schuld der Deutschen bezüglich Polen und Balten bezeichnet er als „sonderbaren Vergleich“.

Auch die „WELT“ übergeht den Eklat, als hätte es ihn gar nicht gegeben. Wir kennen das bereits von Jauchs Hoffnungen Putin möge doch bald sterben, die ebenfalls in der gleichgeschalteten Lügenpresse totgeschwiegen wurden. Springers Strichjunge Daniele Raffaele Gambone, darf Anna Rose als „stramm regierungstreue Journalistin“ titulieren und verkürzt die gelogene Annexions-Geschichte auf die schwurbelige Note:

„Auf Illners mehrfache Nachfragen, wieso Putin erst kürzlich im russischen Fernsehen eingestand, den Einsatz auf der Krim geplant zu haben, fand Rose keine befriedigende Antwort.“

Wer noch immer Zweifel an der Feststellung hat, dass wir es in Deutschland mit einer gleichgeschalteten Lügenpresse zu tun haben, möge diese Analyse hier mit Fakten widerlegen – oder für immer schweigen!