Schlagwörter
Desinformation, Mediendiskurs, Propaganda, Putin, Russland, Ukraine
Warum der Westen den Informationskrieg verliert
DIE UKRAINE: EIN MUSEUM DER KREATIONISTEN
von Ivaylo Grouev
Deutsche Übersetzung von FritztheCat
„Die Halbwahrheit ist die feigste der Lügen“
– Mark Twain
Wenn ich die Berichterstattung der Ukraine-Krise in manchen angesehenen westlichen System-Medien verfolge, dann habe ich das Gefühl als wäre ich in einer Führung durch ein Naturkundemuseum. Nicht irgend ein Naturkundemuseum, sondern ein ganz besonderes – ein Museum der Kreationisten.
Wer nicht darüber Bescheid weiß, hier ein paar Fakten: In den USA gibt es über 30 davon und zwei in der kanadischen Provinz Alberta – dem Geburtsort der ‚Reform Partei‘, unter dem heutigen Namen ‚Fortschrittliche Konservative Partei‘ seit 2006 an der Macht (beide Parteinamen sind grob irreführend).
Eines der neuesten Museen der Kreationisten in den USA befindet sich in Petersburg, Kentucky, ein 6.500qm großes Gelände „auf dem neuesten Stand“. Ein wahres Prunkstück der Technik, vergleichbar mit dem Besten was Hollywood zu bieten hat: lebensgroße computergesteuerte Flugsaurier, lebensechte Schreie des „König der Eidechsen“ – dem Tyrannosaurus Rex – umgeben von überglücklichen und sorgenfreien Roboterkindern von Adam und Eva. Es wird Sie vielleicht überraschen dass diese 27 Millionen Dollar teure Einrichtung keinen Verlust macht, im Gegenteil – über 715.000 Besucher aus der ganzen Welt waren bereit, dafür $30 Eintritt zu bezahlen.(1)
Und was hat das Ganze mit der Berichterstattung über die Ukraine zu tun?
Die erste Parallele: die Tatsachen, die Aussagen, die Beweisstücke. Grundsätzlich stimmt die beeindruckende Ausstellung in Petersburg mit den neuesten Erkenntnissen der modernen Paläontologie überein, die Größe und Form der Knochenfragmente und Skelette. Genauso wie die ziemlich glaubwürdige Darstellung der lebensgroßen majestätischen Dinosaurier; jedes davon wäre eine stolze Zierde für ein Naturkundemuseum. Auch die Ursprünge von Adam und Eva werden sehr realistisch dargestellt und zur Darstellung der frühesten Siedlungsgeschichte der Menschheit wäre darüber jeder ehrgeizige Museumskurator froh.
Das einzige Problem: es ist alles pure Fälschung! Es ist eine bekannte Tatsache dass die Welt nicht 5.000 Jahre, sondern 13.2 Milliarden Jahre alt ist und dass Menschen, Amöben, Wale und Bakterien die die Ruhr verursachen nicht in sechs Tagen erschaffen wurden, bevor Gott sein verdientes Wochenende antrat. Nun, wo ist hier die Ukraine?
Im Zentrum Kiews hat, wie manche Leser vielleicht schon wissen, eine Open Air- Ausstellung eröffnet, komplett mit Panzern, gepanzerten Fahrzeugen, Maschinengewehren und niedergebrannten Fahrzeugen – als Beweis für die russische Invasion der Ostukraine. Die Echtheit dieser Exponate steht außer Frage – es handelt sich um echte Panzer, echte gepanzerte Fahrzeuge, echte Maschinengewehre und echt niedergebrannte Autos. Jedoch ist der fehlende Bestandteil, wie in einem Museum der Kreationisten, der Zusammenhang.
Ja – die endlosen Fakten und Beweisstücke über die Ukraine-Krise haben wir in der Berichterstattung der westlichen Systempresse gelesen, gesehen und gehört, und es hat uns tief getroffen. Wir sahen die Bilder von Bewaffneten, von Soldaten, zerbombten Häusern, ausgebrannten Autos und Panzern und auch die Trümmer eines Passagierflugzeuges. Flüchtlingsschlangen, Armut, alte Leute in Kellern ohne Nahrung und Elektrizität – viele grausige Fotos von Leichen und abgetrennten Gliedmaßen. Das alles ist echt und gibt die herzzerreißende menschliche Tragödie wieder die sich gerade in der Ukraine abspielt. Mit der Präsentation dieser Realität gibt es jedoch ein Problem: die allgemeine Erzählweise bietet ein verzerrtes Bild der wahren Zusammenhänge: So wie die Kreationisten harmlose Dinosaurier präsentieren (vermutlich völlig harmlose babysitternde Pflanzenfresser, denn im Paradies gibt es keine Gewalt) so präsentiert die westliche Systempresse ihre „Beweise“. Folgt man der Logik der ukrainischen Version der Schöpfungsgeschichte, so wird das pro-westliche, liberale und demokratische Regime in Kiew alle wirtschaftlichen, politischen und sozialen Fragen in dem von Korruption geplagten Land lösen. Dazu müssen aus deren Sicht alle Tatsachen und Beweise sorgfältig arrangiert werden – wie es auch ein hingebungsvoller Museumsleiter in einem Kreationistenmuseum machen würde. Und wie in einem Kreationistenmuseum stellen diese Ausstellungsstücke eine unüberwindliche Herausforderung für jede Logik dar. Die meisten, wenn nicht alle Fragen, bleiben unbeantwortet.
Hier ein paar Beispiele.
20. Februar 2014: Warum haben ukrainische Polizeikräfte (Berkut) ihre eigenen Leute erschossen? Das sind die Fakten – 18 erschossene Polizisten und über ein Dutzend Verletzte mit Schusswunden.(2) Das spielt in der großen Erzählung keine große Rolle, genauso wie die Frage um den „unbeabsichtigten Brand“ in Odessa am 2. Mai 2014 als 48 Menschen (andere Quellen geben wesentlich höhere Opferzahlen an) bei lebendigem Leibe verbrannten, während jene die aus dem brennenden Haus sprangen von Maidan-Aktivisten zu Tode geprügelt wurden. Und die Polizei stand daneben und griff nicht ein. Warum haben die westlichen Medien der ukrainischen Staatsanwaltschaft nie diese Fragen gestellt? Warum hat die ukrainische Regierung dem Internationalen Gerichtshof eine Untersuchung dieser Angelegenheit verweigert? Warum wurden diese Fragen von den Bollwerken des westlichen Journalismus nie gestellt?
Nicht nur das. Die westlichen Medien zogen es auch vor, die der Logik der ukrainischen „Schöpfungsgeschichte“ widersprechende Tatsachen nicht zu berichten. Die Anstifter und Verantwortlichen des willkürlichen Beschusses von großen Stadtzentren wie Donesk, Luhansk, Mariopol, Kramatorsk, oder Slovyansk bleiben unbekannt. Genauso wie jene die den Einsatz von nach der Genfer Konvention geächteten Waffen wie Weißen Phosphor und Streubomben befehligten. Fragen nach den Absichten der berühmten ATO (Anti-Terror-Operation) mit dem Einsatz schwerer Artillerie, Kampfflugzeugen und Panzern gegen eine beträchtliche Zivilbevölkerung (6.8 Millionen) in Donetsk und Lugansk, mehr als die gesamte Bevölkerung der drei baltischen Staaten (Estland,Lettland und Litauen) – das scheint die westlichen Medien nicht zu interessieren.(3)
Anstelle von Antworten bekommen wir dramatische Bilder; und wieder wird die gleiche Technik angewendet: es fehlt der Zusammenhang. Es wurden Fotos veröffentlicht von russischen Panzern die die ukrainische Grenze überschritten und diese Fotos wurden sogar im US Kongress debattiert (es waren echte Fotos, aber sie zeigten russische Panzer die 2008 die russische-georgische Grenze überschritten). Das Gleiche mit dem Absturz des malaysischen Passagierflugzeuges: Das Gesicht Putins neben den Bildern der Opfer. Selbstverständlich war sein Foto genauso echt wie die Bilder der Opfer dieser Tragödie. Aber über die Aufzeichnungen der Black Box von MH17 fünf Tage nach dem Desaster gab es einen totalen Medien-Blackout. Als Lösung für all diese unbeantworteten Fragen kommt nur eine Sichtweise in Frage – es ist immer die Schuld Putins.
Putin wurde tatsächlich zum „Liebling“ der westlichen Medien: Allein im Jahr 2014 in den USA 5.771 Veröffentlichungen, in Deutschland 8.929 und in Großbritannien 5.209. Das ist eine Menge an Berichterstattung.(4) In diesem biblischen Drehbuch ist der neu gewählte Präsident Poroschenko der Gute und der russische Präsident Putin der Böse. Plötzlich entwickelte Putin das schlimmste Multi-Persönlichkeits-Syndrom und wurde gleichzeitig zu Stalin, Hitler und dem berüchtigten „Jihadi John“ von ISIS. (Dank an CNN, das Rätsel wurde gelöst. Es war tatsächlich Putin).(5) Man muss jedoch sagen, dass die beispiellose Dämonisierung des Präsidenten der Russischen Föderation kein Einzelfall war. Sie steht in einer Linie mit den vorangegangenen Versuchen zur Abstemplung als Bösewicht wie bei Saddam Hussein (der Schlächter von Bagdad), Muammar Gaddafi (der Irre, der tollwütige Hund), Slobodan Milosevic (der Schlächter vom Balkan). Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass alle hohes Ansehen hatten bevor das US Militär im Irak, in Libyen und Jugoslawien zuschlug. Wie für Kreationisten sind für die westlichen Medien (Verteidiger der ukrainischen „Schöpfungsgeschichte“) Raum, Zeit und Logik von geringer Bedeutung. Die einen verdichten das Mesozoikum, das vor 252 Millionen Jahren begann und vor 66 Millionen Jahren endete, mit Leichtigkeit auf ein paar Tausend Jahre. Die Anderen wenden die gleiche Technik mit noch kürzeren Zeitperioden an: 2007 war für das Time Magazine Putin die „Person des Jahres“ – sieben Jahre später wurde aus ihm „Hitler“.(6)
Das Erstaunliche in diesem „Informationskrieg“ ist, wie die westlichen Medien ohne jeden Zusammenhang in einer unerbittlichen Selbsttäuschung zu Märchenerzählern mutieren. Um den Mythos Putin zu festigen werden schreierische Oberschurken-Titelschlagzeilen wie „Putin hat meinen Sohn getötet!“ in ihrer Dramatik bald nicht mehr ausreichen. Da braucht es schon etwas mehr an Sensation: „Putin hat den Sohn Gottes getötet!“ – das würde genau ins Beweismuster des „kreationistischen Medienwesens“ passen. Wo Zeitzonen ganz selbstverständlich verdichtet werden. Putin könnte genauso eine Zeitreise nach Palästina im Jahre Null unternehmen, auf einem freundlichen Flugsaurier nach Golgota fliegen, dem vertrockneten Leib Christi einen tödlichen Stoß versetzen und auf seinem Rückweg ein Frühstück mit Hitler im München des Jahres 1938 einlegen. Ist das weit hergeholt? Natürlich, ebenso wie die Geschichte in der Flugsaurier die ersten Babysitter waren. Genauso wie die Logik des Kurators der Open Air-Ausstellung in Kiew, wo russische Panzer mit ukrainischen Fahrzeug-Identifizierungsnummern gezeigt werden.
Die westlichen Medien berichten Halbwahrheiten und nackte Lügen, bezeichnen das neue Regime in Kiew als „demokratisch“ und die Rebellen als Terroristen. Das Wesen dieser „Propaganda“ ähnelt mehr einem evangelistischen Fernsehprediger aus San Antonio, Texas als der Berichterstattung eines Qualitätsmediums. Manche davon haben eine gewisse Tradition in ihrem Gewerbe. Das ist einer der Gründe warum sie einen rapiden Verlust ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Marktanteile verzeichnen. Im Gegensatz dazu „explodierte“ die Bloggerszene der sozialen Medien zum Thema Ukraine-Krise indem sie alternative Reportagen, Videos, Zeugenaussagen von der Front und – das Wichtigste – alternative Inhaltsanalysen und Zusammenhänge bietet.
Offensichtlich gibt es ein Verlangen nach einer anderen Form der Berichterstattung und nach „ursprünglichen“ Meldungen aus erster Hand. Ebenso nach einer kritischen Analyse gegenüber der übergeordneten etablierten Erzählung. Einige Medien wie Russia Today (RT) wenden sich speziell an diesen Typus eines rasch wachsenden Publikums im Westen, in Europa und Nordamerika. Kein Wunder dass RT jetzt der zweitbeliebteste ausländische Nachrichtenkanal in den Vereinigten Staaten ist (nach BBC World News) und die Nummer eins in den großen Metropolen wie New York, Los Angeles, Chicago und Washington D.C.
Die globale Reichweite liegt bei beeindruckenden 700 Millionen Zuschauern.(7)
Woher kommt der Erfolg dieses ziemlich „jungen“ Mitbewerbers? Die Antwort liegt in der Propaganda-Aufmachung des Westens: sie erreicht oft Ausmaße die hauptsächlich infantile Jugendliche oder ältere, von sich selbst enttäuschte Evangelikale anspricht. Diese Ausgangslage verspricht bestimmt keinen Gewinn, und es sieht nicht rosig aus für die traditionellen Bollwerke des westlichen Journalismus. Die Bewertungen brechen ein, besonders in der Generation der unter 35-jährigen. Und wenn eines Tages einige von ihnen wie die Dinosaurier aussterben, dann sollte man natürlich nicht einem katastrophalen Asteroideneinschlag die Schuld geben.
Der Grund für ihr Ableben ist offensichtlich. Es handelt sich um eine lang andauernde eklatante Selbstzufriedenheit mit der Großen Lüge und die Weigerung, persönliche und berufliche Rechtschaffenheit anzuwenden. Vergessen wir nicht die einfache Tatsache, dass der Propagandastil a la Fox News „Fakten können sich als falsch herausstellen – Meinungen nicht!“ für einige funktioniert, aber bestimmt nicht für alle. Warum? Um einen berühmten Spruch von Bertoldt Brecht zu zitieren: „Der Mensch hat einen Fehler. Er kann denken.“
Ivaylo Grouev lehrt Politische Wissenschaften an der Universität Ottawa.
Verweise:
- Creation Musuem. org
- Katchanovski, Ivan. ‘The “Snipers’ Massacre” on the Maidan in Ukraine.‘ February 20, 2015.
- Rothoct, Andred. Ukraine Used Cluster Bombs, Evidence Indicates, New York Times, October 20, 2014.
- Khlebnikov, Alexey. Russia is now monitoring the world’s mass media for bias. Russia Direct. February 25, 2015.
- Jalil, Justin and J.A. Gross. Vlad the beheader: CNN apologizes for Putin gaffe, The Times of Israel, March 1, 2015.
- Stengel, Richard. Person of the Year 2007: Choosing Order Before Freedom, Time, December 19, 2007.
- RT reaches 700MN viewers worldwide. Rapid TV News. 11 September 2014.
Guter Artikel.
Das Problem ist, dass man alternative Medien nicht mit einer neuen Propagandaoffensive besiegen kann, solange die „neuen“ Medien möglichst hohe Standards an sich selbst anlegen.
Und sollte man versuchen das mit noch mehr und abstruserer Propaganda zu kontern, so wird es sich vermutlich noch mehr ins Gegenteil verkehren.
In dieser Zwickmühle befinden sich unsere MSM.
Die Verzweiflung über diesen Umstand ist im Moment sehr spührbar.
Ich denke, dass EU-Programme, die vor allem die baltischen Länder mit Propaganda versorgen sollen, zumindest dort noch erfolgreich sein könnten.
In Deutschland denke ich nicht, dass es so noch funktioniert.
Ausserdem halte ich es für einen Fehler „RT“ im Speziellen so zu verleumden.
Die Rolle, die RT spielt, wird meiner Meinung nach, etwas überschätzt,
oder fast künstlich gehypt.
Also, umso mehr man in den MSM „RT“ als Propagandasender darstellt, umso mehr
Menschen prüfen das dann selbst und kommen evtl. zu einem anderen Schluß.
Für mich persönlich ist es so, dass ich eigentlich von RT hauptsächlich nur das sehe,
wo RT einen Service bietet, wie z.B. Livestreams und Videos.
Also die „Propaganda“ von RT liegt nicht im Verfälschen von Informationen,
sondern lediglich im zur Verfügung stellen.
Es ist wohl „Fakt“, dass euronews in der Ukraine die Sendelizenz entzogen wurde.
Es ist wohl auch „Fakt“, dass das in den MSM nicht ins Bild paßt und deswegen
ignoriert wird.
Also ist es ein leichtes, als RT herzugehen und das zu berichten.
Dazu ist keinerlei Propaganda im Sinne von Manipulation notwendig.
Diese Informationen können allerdings auch bereits ohne RT transportiert werden.
Auch insofern halte ich die Konzentration auf RT für einen taktischen Fehler.
Unterm Strich können sich allerdings nur „Internetuser“ der Propaganda in unseren
Medien erwehren und Gegeninformationen sichten.
Das schränkt z.B. viele ältere Menschen sicher ein.
Auch das Suchen und Finden im Internet und schnelle Querlesen von Information wird für viele ältere Mitmenschen zu schwierig sein.
Bei den jüngeren Menschen gibt es eine Schicht, die „Le Floid“ für Nachrichten hält. Auch das ist ein Problem.
Insofern, ist schlechte Bildung geradezu eine Voraussetzung für den Erhalt des herrschenden Systems.
„Klug genug um in der Industrie auf ein paar Lämpchen aufzupassen, aber
zu dumm um größere Konzepte zu verstehen.“
@ Julia
Worin soll ich dir nicht zustimmen?
Das Lügengerüst wurde errichtet das Rechtsradikale in der Ukraine nur unter 5% seien und im Parlament keine Rolle spielten , dabei ist die Mehrheit der Abgeordneten in der Rada , was man an deren Abstimmungen sieht ultranationalistisch rassisitisch und Antirussisch eingestellt und keiner hat etwas dagegen das in Kiew Nazi Kulte um Stepan Bandera gepflegt werden.
Die Sicherheitsapperate wie Geheimdienst Polizei und Armee sind in rechtsradikaler Hand oder den , wie sie im Spiegel hiesen „kriminellen Banden“ zugetan.
Die Banden des rechten Sektors patroullieren in Kiew und anderen Großstädten ohne Anklage oder Verhaftungen und begehen dabei schwerwiegende Verbrechen.
All das existiert im Lügengerüst der Westmedien nicht , da sieht man nur die Rote Gefahr im Osten und dementsprechend verhalten sich auch alle Lohnschreiber Linientreu , entweder aus Überzeugung oder um seinen Job zu behalten.
Bei den ARD Journalisten kann man jedenfalls fast davon ausgehen das diese überzeugt sind von dem was sie sagen , man braucht sich nur deren Twitter Verlauf anzusehen. Sie lassen sich dort ausschliesslich nur von Propaganda Quellen der einen Seite indoktrinieren , sie verweigern sich dort komplett Aussagen von Zweiten oder Dritten Quellen.
@ Jens E
Du, mit deiner Rechtschreibung wird es langsam peinlich. Für mich müssen Inhalt und Form wenigstens annähernd übereinstimmen.
Ich kann nur fünf Rechtschreibfehler/Tippfehler entdecken. Manche schreiben nur mit Kleinbuchstaben, das ist viel schwerer zu lesen!
@ Spitz passt auf!
Verzähl dich man nicht. Oder solltest du etwa …?
@Wurzelzwerg
Verzähl‘ dich mal nicht. Oder solltest du etwa…?
FTFY. Drei Fehler bei nur acht Wörtern sind auch eine respektable Leistung.
@ all
Die Querfront-Diskussion geht mir tierisch auf die Nüsse. Craig hat doch mit dem Artikel von diesem Grouev nichts zu tun. Spannender wäre eine Diskussion darüber, was der blödsinnige Vergleich von Creationisten in den USA mit den Toten vom Maidan und der westlichen Berichterstattung soll. Grouev strickt doch auch nur an VTs, denn es ist nicht geklärt, wer das zu verantworten hat. Gleiches gilt für der Abschuss von MH17, worüber Grouev ebenfalls raunt.
Würd‘ ich nicht so hoch hängen. Grouev sucht mit eine Analogie, um das Absurde des westlichen offenen Wertekollapses zu verstehen – und sich vll. „kreativ“ von den gängigen Erklärungsversuchen abzusetzen. Insgesamt kratzt er damit freilich nur an der Oberfläche.
Gut, aber nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Der Creationismus (gibt übrigens mehrere) steht im Widerspruch zu Wissenschaften, nicht nur Darwins Theorie, sondern der Astrophysik, Biologie usw. Journalismus ist IMHO keine Wissenschaft. Es gibt regeln und gegen diese Regeln wird allenthalben verstoßen, nicht nur in westlichen Medien. Schau dir mal RT an, oder russisches TV. Eine Trennung von Bericht und Meinung/Kommentar gibt es da gar nicht. Aber das ist menschlich. Man kann so tun, als schwebe man über den Wasser, aber in Wirklichkeit hat auch der neutral vorgebende Reporter seine Meinung zu den Dingen, über die er berichtet. Das fängt ja schon bei der Auswahl der Berichte an.
Wie steht eigentlich die russische und griechische orthodoxe Kirche zum Kreationismus…?
RT passt sich mit Politainment offensiv an den amerikanisierten „Markt“ an.
Würden deutsche Medien zur Besinnung kommen, verschwände das Phänomen RT. Leider geht der Westen den entgegengesetzten Weg noch tiefer in die Sackgasse: „Verteidigung“ gegen RT & Co. durch noch aggressivere Propaganda. Der Vorwurf geht also zuerst an die inzwischen üblich gewordene manipulative Verwischung von neutraler Nachricht und Meinung bei deutschen Medien.
Sachlicher, allerdings auch oft inhaltlich dürftig, erscheint mir Sputnik news. Noch nüchterner: ITAR-TASS.
@ André
Da haben wirs! So eine doofe Frage kann doch nur kommen, weil der Autor des Original-Artikels den blöden Vergleich Creationismus/MSM anstellt. BTW: Wer ist überhaupt der Autor? Wenn ich schon was von dritter Seite übernehme, dann muss ich den Typ auch vorstellen. Sonst könnte ja jeder kommen.
So eine dumme Frage kann nur von Trollen kommen, die nicht wissen, was Kreationismus ist und zu dumm oder faul, sich selbst darüber zu informieren.
Wer der Autor ist, ist im Artikel verlinkt.
Noch eine Trollerei von dir und du wirst geblockt.
Das gilt auch für Andre.
@ brain freeze
Ist nicht dein Ernst? Zunächst: Sputnik = RIA = RT alles ein Laden = Russland heute. Gilt auch für TASS (ITAR-TASS gibts nicht mehr). Man muss schon sehr verbohrt sein, um die rusischen Medien für neutraler als die deutschen zu halten. Wenn hier jemand so ne Scheiße wie der Dmitri Kisseljow verzappen würde, säße der beim Arbeitsamt.
Du bringst jetzt mal 3 Beispiele für die „Scheiße“ von Kisseljow!
Und noch 5 Ave Marias!
@ dok
Gegen welche Regel dieses Blogs habe ich denn verstoßen?
https://propagandaschau.wordpress.com/kommentarregeln/
Den Link zur University Ottawa habe ich gesehen, aber da steht nur, dasser Part Time Professor ist. Was sagt das über den Mann aus?
Gerne @ doku
Kisseljows Atombomben-Video ist bekannt, muss ich hier nicht reinsetzen.
Was du unter bekannt verstehst, ist das Wissen eines Opfers von ARD und ZDF.
Erklär uns den Inhalt des „Atombomben-Videos“!
@ dok – 2.:
„Die letzte Ausgabe zeigte die Unruhen in Kiew: „Leere und Schrecken“ wollte Kisseljow in den Augen der Demonstranten gesehen haben, und dem deutschen Außenminister Guido Westerwelle unterstellte er, der sei als Schwuler wohl von den Körpern der Klitschko-Brüder „erwärmt, ja überhitzt“ worden. “
http://www.berliner-zeitung.de/medien/dmitri-kisseljows-propaganda-bei–russland-heute—glaenzend-gebildeter-zyniker,10809188,25583740.html
Du hast also keine Originalquellen, sondern nur die ausgwählte Propaganda deutscher Medien ohne Hinweise, wo die es herhaben und aus welchem Zusammenhang es stammt.
Der Spruch über Westerwelle ist zwar sarkatisch, aber nicht schwulenfeindlich.
Hätte er das Gleiche über Steinmeier zwischen zwei attraktiven Ukrainerinnen gesagt, würde sich darüber niemand aufregen.
Natürlich ist Kisseljow homophob, allerdings vertritt er mit seinen Meinungen zur Homosexualität die russische – und auch die deutsche – Mehrheitsmeinung. Der Unterschied ist also der, dass diese Mehrheitsmeinung in Russland geäussert werden kann, während ein deutscher Journalist dafür gefeuert würde – wenn er diese seine Meinung offen im TV äussern würde.
Wenn sich also erbärmliche deutsche Journalisten über Kisseljow echauffieren, während sie kein Wort zu Jauch über die Lippen bringen, der Live zur besten Sendezeit Putin den Tod wünschen darf, dann bringt das die Zustände im deutschen Journalismus schon sehr gut auf den Punkt.
@ Rudi Ratlos
Dass es „ein Laden“ ist, also russischer Staatsfunk, ändert nichts am unterschiedlichen Profil der einzelnen „Sparten“. Die Frage, was ist „neutraler“, ist hier Blödsinn. Die Nachrichten von Sputnik news sind weitgehend frei von Wertungen im Gegensatz zur Tendenz etlicher deutscher Nachrichten. Das hat mit der vorhandenen fachlichen Qualifikation von Journalisten nichts zu tun. Also Äpfelbirnen. Um neutrale Medienanalyse scheint es Dir nicht zu gehen.
@ dok 3:
die Herzen von bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen Homosexuellen sollen verbrannt oder vergraben werden
http://de.sputniknews.com/meinungen/20140405/268211426.html
Warum zitierst du ihn nicht?
Das, was er sagt, würde die deutsche Mehrheit unterschreiben:
„Das ist ein voller Verrat an der Freiheit des Wortes. Was die Schwulen betrifft, so ist meine Position hier klar. Die Gay-Kultur hat ein Existenzrecht in Russland, und es gibt sie de facto. Aber das ist die Kultur einer Minderheit, und so wird es bleiben, weil die Kultur einer Minderheit nicht der Mehrheit aufgezwungen werden darf, umso mehr mit Gewalt, propagandistisch. Ich bin nicht der Meinung, dass eine nichttraditionelle sexuelle Orientierung eine Krankheit ist. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass sie die physiologische Norm überschreitet, aber ich bin davon überzeugt, dass sie die Grenzen der sozialen Norm übertritt. Jedes Land hat das Recht auf eine soziale Norm. Bei uns ist die soziale Norm die Familie. Der russische Staat ist auch deshalb dazu verpflichtet, unsere soziale Norm zu unterstützen, weil sie für ihn lebensnotwendig ist. Die Familie bedeutet die Geburt von Kindern. Und wir sind in einer demografischen Krise. Die Gay-Kultur bei uns zu unterstützen, käme einer Selbstliquidierung gleich. Man schlägt uns das vor. Aber wir sind ja nicht verpflichtet, uns damit einverstanden zu erklären, nicht wahr?“
https://propagandaschau.wordpress.com/2014/03/05/verzerrungen-und-verleumdungen-der-reichstagstreuen-staatsmedien/
@Rudi Ratlos
Abgesehen davon, dass es auch im Schwarzwald Proteste gegen den Sexualkundeunterricht gab (und gibt), erklärt die Geschichte mit dem Atombombenangriff auf die USA vielleicht, warum Kisseljow auf der Sanktionsliste steht. Haben Sie auch eine Erklärung dafür, warum der jüdische, 72-jährige Sänger Kobson auf der Sanktionsliste der EU steht ? Gut, er hat zusammen mit dem „Separatistenführer“ Sachartschenko auf der Bühne gesungen, aber der soll ja angeblich ein Antisemiit sein ?
@ frank_meck
Hä?! Wo schreib ich was von Sanktionsliste? Von was willst du damit und dem Schwarzwald denn ablenken? Davon, dass Kisseljow ein lieber Kerl ist?
@frank_meck
Und weil es im Schwarzwald Proteste gegen den Sexualkundeunterricht gab und gibt, soll nun die Aussage von Kisseljow (dass die Herzen von bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen Homosexuellen verbrannt oder vergraben werden sollen) relativiert, entschuldigt und akzeptabel gemacht werden?
Schon mal was von „Whataboutism“ gehört?
@Rudi Ratlos
Erstens haben Sie meine Frage nicht beantwortet, zweitens gebe ich Ihnen ja Recht, dass wegen diesem Fernsehbeitrag Kissiljow vielleicht zu Recht auf der Sanktionsliste steht. Dass er dort draufsteht, steht in dem Sputnik-Artikel, den Sie hier verlinkt haben. Wenn Sie das Recht haben, auf Kissiljow zu verweisen, habe ich doch das gleiche Recht nach Kobson zu fragen ? Ich habe auch in den deutschen Medien noch keinen einzigen Artikel darüber gelesen. Warum berichtet die Berliner Zeitung bspw. nicht darüber, aber über Kissiljow. Kobson ist vermutlich viel bekannter als Kissiljow.
@ dok
Netter Spin, aber ich habe Sputnik zitiert. Ist das auch schon deutsche Lügenpresse? Und der Klops mit Westerwelle ist überall zu finden. Von Kisseljow dementiert? Quelle, Herr dok? Dann würde aus dem Anwurf ein Schuh.
Was Kisseljow über Westerwelle gesagt hat ist nicht schwulenfeindlich? Ich bitte dich, macht dich nicht zu Hampelmann.
@ dok
Das ist nicht Kisseljows Zitat zu den „schwulen Herzen“, sondern seine nachgeschobene „Erklärung“ auf RIA Novosti (jetzt Sputnik).
@ Rudi Ratlos
Du versuchst, über die sog. homophoben Äußerungen Kisseljows gleichzeitig Wahrheitsgehalt und Glaubwürdigkeit der Nachrichtenformate der besprochenen russischen Staatsmedien zu diskreditieren. Typische Strohmannargumentation, bei der Dir DOK leider auf den Leim ging.
Öffentliche russophobe Äußerungen mögen Kisseljow für eine Führungsposition in PC-gesteuerten westlichen Demokratien disqualifizieren, in anderen Staaten stellen sie (noch) keinen Hinderungsgrund dar.
Warum Strohmanndiskussion? Es lenkt auf eine Wertediskussion ab über unterschiedliche moralisch-sittliche Vorstellungen und sagt nichts über den Umgang mit Faktizität, Neutralität, Ausgewogenheit und Sachlichkeit von Nachrichten aus. Und kann deshalb auch nicht als Beweis für die Qualität des staatlich-russischen Journalismus im Vergleich zum ÖR in D dienen.
Es gibt neben dem kulturell determinierten gesellschaftlichen Umgang mit Homosexualität eine Reihe sittlich-politischer Reizthemen, bei denen auch in Mitteleuropa oder Nordamerika starke Vorbehalte existieren und von Betroffenen als diskriminiert erlebt werden könnten (z.B. Pädophilie usw.).
Deine Vorwürfe gegen Kisseljow sind in diesem Punkte etwas verlogen und heuchlerisch.
Unterstellen wir einfach mal die russscihen Medien seitentendenziös, propagandistisch und staatstreu.
Warum sollte das eine Legitimation für die deutsche Lügenpresse sein ihre Restleser und Zuschauer nach Belieben belügen und betrügen zu dürfen?
Den Zusammenhang kann ja einer der Trolle mal kurz erklären.
@ Rudi Ratlos …“Schau dir mal RT an, oder russisches TV. Eine Trennung von Bericht und Meinung/Kommentar gibt es da gar nicht.“
???
Ich kenne Deine Quellen für Deine unterschwellige (geschickt gell) Behauptung nicht, aber z.B. Russia24 hat eine klare Trennung zwischen Bericht und Meinung/Kommentar (Nachrichtenformat und Meinungsformat – klar erkennbar und klar getrennt) und RT hat eine extra Rubrik für Meinungen.
Aber so sindse die Trollikontrolli – süfisant mal eine kleine Unwahrheit scheinbar belanglos einweben und wenns keinen störrt (weils die wenigsten wissen) ist wieder eine Tatsache fabriziert (nach dem Motto – die sind ja auch nicht besser die Russen mit ihrer Propaganda).
Blöd nur wenns wer merkt – gell?
Mal zur Erinnerung: Der Buntteutsche zahlt für seine Berieselung (mehr als im Osten manche die Woche ausgeben) und als Begründung gibt es dann eben einen Vertrag, in dem steht genau was die ÖR dürfen und was nicht (z.B. keine Vermischung von Information und Meinung ohne Kennzeichnung – bla). Mann soll ja wissen, was man kauft.
Und der ÖR scheißt drauf.
Beim Russen gibt es das nicht. Der Russe zahlt keine extra Gebühr; theoretisch ist der Staatskanal also wirklich Herold der Regierung, also zB. Russija24 dürfte dann sogar Propaganda. Was sich ja bei den ganzen privaten in Russland ohnehin garnicht vermeiden läßt, da Meinungsfreiheit im Zweifel die Meinungsfreiheit des Medienbesitzers bedeutet (insofern empfinde ich die Lügen der ÖR ja so wiederlich – den Rest muss ich nicht konsumieren und hab auch keinen vertraglichen Bezug dazu).
Aber was mir als gelerntem wachsamen (Ex-)DDR-ler bei z.B. Russija24 angenehm auffällt ist die Ausgewogenheit, die Frische, das Tempo, der Mut (und die vielen hübschen ;) Moderatorinnen). Zur Überprüfung unklarer Sachverhalte hab ich dann immer noch die anderen Medien, vorallem im Netz …
Anm.: (Ex-)DDR-ler, weil, wie viele wissen, der Einigungsvertrag wegen des gelöschten Artikel 23GG (Gültigkeitsbereich und nicht die illegale EU-Überprägung, die dann auch noch anderen Artikeln widerspricht) ungültig ist und nur aufgrund von Borniertheit, Unwissenheit und blankem Terror gelebt wird (Brechstaat läßt grüßen). Man könnte diesen Unrechtstatbestand natürlich mit einer Verfassung heilen – aber da könnte ja jeder kommen. Das dies im Artikel 146GG nach Wiederherstellung der territorialen Intigrität und der Freiheit der Deutschen quasi gefordert wird – nun ja, da scheint wohl noch was zu fehlen – ich tipp da mal auf Freiheit.
Ja, schon richtig. Aber wir, als „demokratischer Staat“ haben gewisse Regeln, auch das Staatsfernsehen. Nämlich objektiv zu sein.
Und genau das was Russland als angebliche Diktatur betreiben soll, nämlich Meinungsmonopolismus, besteht da gar nicht, sondern eher hier, in der angeblichen Demokratie.
@Dok
Hau doch endlich den kompletten KommentarStrang von 12.43 raus , woanders ist spamartiges offtopic auch verboten.
Am besten stehen lassen, denn Rudi Ratlos und Andre offenbaren sich ja selbst. Bisher gab es noch keine Beleidigungen usw.
Ich bin dem rudi_ratlos sogar dankbar für den herrlichen Artikel den er oben verlinkt hat. Das was ich noch nicht in Worte packen konnte steht dort und man kann es nachlesen und nachprüfen -> es hat eine Verschiebung stattgefunden, die Freiheit des Wortes, den Hort der Freiheit an sich, findet man nunmehr in Russland, während der Westen sich selbst zensiert und in Diktatur ertrinkt!
Viele laufen immer noch mit Schere im Kopf herum. Sie erkennen was vorgeht, aber vergleichen dann übervorsichtig mit z.B. fast schlimmer als Stasi oder fast genauso schlecht als in Russland. Nehmt die Scheuklappen weg. DDR mit Stasi waren Kindergarten zu dem was heute im Westen abläuft und Russland hat klar die Nase vorn, was Freiheit und Selbstbestimmung anbelangt.
Natürlich gibt es die Gefahr (die ja auch die positiven Ansätze in der DDR zerstörrte) das der äußere aggresive Einfluß das zerstört, was z.Z dort aufblüht. Auch ist die Gefahr eines russischen Maidan nicht vom Tisch. Aber was in Russland heute abgeht ist eindeutig genau dass, was uns alle weiter bringt und dafür brauchen die russischen VÖLKER Partner und Freunde und keine Sanktionen und Medienhetze!
Wofür Trolle so alles gut sind :)
Falls ihr also den Strang wg ot raushaut möchte ich den Link hier mal kopieren:
http://de.sputniknews.com/meinungen/20140405/268211426.html
Ich interpretiere den Artikel von Ivaylo Grouev eher als Parabel. Der Vergleich (die Lehre) zwischen dem Museum der Kreationisten und den Medien (Journalismus) findet hier teilweise indirekt statt. Die Parabel soll beim Leser Fragen über Moral und Grundsätze aufwerfen, die durch eine Übertragung in einen anderen Bereich verständlich werden sollen. Die Verbindung muss sich der Leser in der Regel selbst erschließen. Der Artikel versucht aber durchaus diese Verbindung zu erklären.
@ Medienstachel
Nur zur Richtigstellung: Mit einer Parabel hat der Beitrag nichts zu tun, sondern es ist ein Vergleich, der die dahinterstehende Aussage verdeutlichen soll. Also, mir hat sich gleich erschlossen, dass der Autor auf die gewollte Verdummung der Menschen abhebt, die ja auch Ziel der deutschen „Qualitätsmedien“ ist. Und da ist der Zusammenhang, auch wenn die Kreationisten zugegebenermaßen etwas weit entfernt sind von der Ukraine-Berichterstattung.
@Wurzelzwerg
Im Prinzip sich wir uns einig. Man kann das unterschiedlich interpretieren. Der Vergleich zweier Geschichten muss sich eventuell dem Vorwurf unterziehen, dass sie nicht vergleichbar seien (exemplarisch siehe hier und hier). Diesen Spielraum hat aber eine Parabel (Sprache). Letztendlich ist sie ursprünglich eine dem Vergleich / Gleichnis verwandte Form. Der Leser muss die Verbindung zwischen den beiden Geschichten selbst herstellen. Das wird dem Leser in diesem Artikel teilweise abgenommen um ihn besser verständlich zu machen. Wie es denn der Autor selbst gemeint hat, kann nur er beantworten. Uns bleibt da, ohne ihn zu befragen, nur die Interpretation.
OT:
Ist das ein Schreibfehler oder dein neuer Nick?
Sorry, nur ein Schreibfehler, da war das ’s‘ schneller ;-)
Kein Problem. Fällt im Moment nur auf wegen des Trollscannings.
@Dok:
Danke für die Korrektur und in dem Zusammenhang auch für die gute Arbeit hier.
Über die Berichterstattung aus der Ukraine gibt es noch einen interessanten, englischsprachigen Artikel:
Politics, Bullshit, and Ukraine
http://original.antiwar.com/vladimir_golstein/2015/04/08/politics-bullshit-and-ukraine
„Now we can understand why there is so much bullshit in politics. To be caught in lying is tantamount to political suicide. But why lie when one can bullshit one’s way to the top? Frankfurt quotes a hero of Eric Ambler’s novel, whose father has indeed taught him: “never tell a lie when you can bullshit your way through.”
Before we proceed further, let me point to a pattern of bullshit that dominates the western coverage of the Ukrainian crisis. For starters, Russian policy toward Ukraine – as Secretary Kerry pointed out – is still rooted in 19th century. It recognizes truths and lies.
Why lie, when you can bullshit: this is twenty first century, after all. „
Wahnsinnig viele US-Amerikaner glauben an den Kreationismus. In der Sendung „Die Simsons“ hat man sich darüber lustig gemacht: Ned Flanders hat den Prozess gegen Lisa verloren, weil er vor Gericht eingestehen musste, dass Homer ganz sicher kein Ebenbild Gottes ist, sondern viel eher von den Affen abstammt. (Das stimmt so nicht, Menschen und Affen haben gemeinsame Vorfahren.)
Die (West) Ukrainer können einen fast Leid tun. Sie sind gegen Korruption und für ein besseres Leben auf die Straßen gegangen; jetzt sind sie noch viel ärmer und haben dafür ein Disneyland aus „gepanzerten Fahrzeugen, Maschinengewehren und niedergebrannten Fahrzeugen – als Beweis für die russische Invasion der Ostukraine“.
Ähm…. Jein. Naturwissenschaftlich korrekt ist das schon. Aber wer sind denn „die Affen“? Wir kennen halt nur die Affen der Neuzeit. Als Mensch und Affe (also die verschiedensten Affenarten zusammengefaßt) noch eins waren, werden die den heutigen Affen zum Verwechseln ähnlich gesehen haben. Und würden sie heute noch leben, wären es auch Affen.
So gesehen ist die Verkürzung: „Der Mensch stammt vom Affen ab“ schon in Ordnung.
Hallo Dok,
zwar im Originaltext falsch, aber in einer deutschen Übersetzung korrigierbar: Brecht heißt Bertolt – nicht: Bertoldt.
„Offensichtlich gibt es ein Verlangen nach
einer anderen Form der Berichterstattung
und nach „ursprünglichen“ Meldungen aus
erster Hand.“
In erster Linie gibt es mal ein Verlangen nicht belogen und getäuscht zu werden, die Form ist da eher zweitrangig.
Was der seltsame Bezug zu den Kreationisten soll, erschliesst sich mir auch nicht so ganz.
Die Kreationisten haben wir hierzulande im Gegensatz zu den USA nicht und denoch ist die Ukraine Berichterstattung der gleiche Müll.
Der verbreitete Kreationismus Glaube in den USA zeigt eher, wie blöd man ein Volk halten kann, ohne dass es trotz unfassbarern Wohlstandsgefälle kracht.
„Die Kreationisten haben wir ihierzulande im Gegensatz zu den USA nicht…“
Das stimmt so nicht.
„Nach einer vom evangelikalen Factum-Magazin und ProGenesis in Auftrag gegebenen Umfrage des Schweizer Meinungsforschungsinstituts IHA-Gfk nimmt die Interpretation der Bibel, wonach das Universum, die Erde und das Leben vor etwa sechstausend Jahren von Gott erschaffen wurden, jeder Fünfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz wörtlich. Etwa genauso viele stimmen der Ansicht zu, dass es zwar die Evolution gebe, dass sie aber von Gott gesteuert werde. Eine Evolution, wie Darwin sie beschrieb, bei der Gott keine Rolle spielt, erkennt in Deutschland mit 46 Prozent fast jeder Zweite an, in Österreich knapp 41 Prozent, in der Schweiz jeder Dritte (33 Prozent).“
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus
Dieser Bezug wird ja gar nicht hergestellt. Es wird zur Veranschaulichung gezeigt, wie Dinge, die für sich genommen stimmen, im Kontext trotzdem haarsträubender Unsinn sein können. Als Beispiel dient der Kreationismus. Dinosaurier gab es, aber nicht vor wenigen tausend Jahren. Russische Panzer gibt’s auch, aber nicht als Invasion in der Ukraine. Trotzdem funktioniert beides bei bestimmten Menschen. Da es nur ein Beispiel, eine Metapher ist, spielt das Land keine Rolle und ein Bezug in deinem Sinne wird gar nicht konstruiert.
Gut, daß es RT gibt, die Propagandaschau, die Publikumskonferenz…
.
Auch relativ kleine Löcher im Lügenballon der Machthaber führen dazu, daß der Lügenballon Luft verliert und schrumpelig wird.
.
Das „System“ der Machthaber ist moralisch, menschlich, wirtschaftlich im Prozeß des Scheiterns.
Deshalb die immer schrilleren, verzweifelteren Lügen – und die immer verzweifelteren Raubzüge in Länder wie Libyen, Irak, Mali, Ukraine…
Auf einem anderen Blog las ich eben, dass auch Paul Craig Roberts häufig auf counterpunch veröffentlicht.
Tja…
Und was ändert das an der Argumentation des Artikelschreibers genau?
Paul Craig Roberts ist eine feste Grösse beim Kopp-Verlag:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/dr-paul-craig-roberts/holocaust-im-nahen-osten.html
Scheint hier niemanden zu stören…
Troll dich
@nichtwichtig
Meine Kommentare standen erst unter Moderation und wurden dann von Dok freigeschaltet.
Musst dich also bei Dok beschweren…
Wo genau das Problem ist, André, wenn „alternative Medien“ systemkritische Journalisten veröffentlichen, die eigentlich in die Leitmedien gehören, aber dort keine Chance (mehr) erhalten?
Richtig; es reicht nicht, wenn Du Dein feines Näschen über Schmuddel-Blogger rümpfst, denn das verkennt Ursachen und Wirkungen und das unterscheidet Dich von den meisten Lesern hier – die sich dann auch nicht heuchelnd an Craig auf Kopp stören, aber einen Troll erkennen.
@André … und wenn die Brecht zitieren macht das den dann natürlich zum Nazi
oder wie?
Troll dich bitte – Deine Beiträge sind doch eh nur der Beweis, dass Propaganda, Meinungsbeeinflussung und Volksverhetzung es einer handvoll Superreicher das Plündern ihrer Portokasse wert ist und dass es Volksverräter und Asoziale gibt, die sich dazu missbrauchen lassen. Sorry, aber ich denk, dass ich mit meiner Meinung nicht allein steh.
„Auf einem anderen Blog las ich eben, dass auch Paul Craig Roberts häufig auf counterpunch veröffentlicht.“
Das ist blanker Unsinn. Paul Craig Roberts hat seine eigene Webseite auf der er veröffentlicht !
Stimmt hat er, aber Craig schreibt regelmäßig für counterpunch
https://www.google.de/search?q=Craig&btnG=Search&domains=http://www.counterpunch.org&sitesearch=http://www.counterpunch.org&gws_rd=cr,ssl&ei=F0UmVfjgD4HWsAHA3oKgBA
Es ist wohl so, dass der Querfröntler Roberts seine Artikel zum Veröffentlichen zur Verfügung stellt und diese dann von counterpunch oder den Kopp-Medien dankbar angenommen und veröffentlicht werden, wenn sie der gewünschten Stossrichtung entsprechen.
Roberts ein „Querfrontler“? Inwiefern? Belege?
Paul Craig Roberts wird von folgenden „alternativen“ Medien veröffentlicht:
– Kopp-News (rechts)
– Kritisches-Netzwerk.de (links; die Herausgeber sind regionale NachDenkSeiten-Gesprächskreisleiter)
– LinkeZeitung.de (links)
– NRhZ.de (Neue Rheinische Zeitung-Online, nationalbolschewistisch)
– Der Honigmann sagt… (rechts)
usw.
usw.
Noch Fragen zum Thema „Querfröntler“?
Ja. Roberts ist Amerikaner, relevant sind zunächst „querfrontlerische“ Inhalte.
Dass er ein Kenner der dynamischen politischen Verhältnisse in Deutschlands Blogosphäre ist, scheint mir eher Wunschdenken bei Dir zu sein.
Frage ist letztlich, wer den Veröffentlichungen seiner Texte unter welchen Voraussetzungen zustimmt. Weißt Du das oder spekulierst Du nur? Wenn Kopp und Nachdenkseiten Voltaire zitieren, ist der dann Querfrontler? Siehst Du, kleiner Troll, alles nicht so einfach.
André sagte: 9. April 2015 um 9:50
„Paul Craig Roberts ist eine feste Grösse beim Kopp-Verlag:
[…]
Scheint hier niemanden zu stören…“
Nein, das stört niemanden, denn unter dem Artikel steht folgendes:
Copyright © 2015 by PaulCraigRoberts
Bildnachweis: DoD
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Einen ähnlichen Satz muss man sich hier unter jeden Beitrag denken. Die Artikel von P.C. Roberts und die Beiträge hier stellen eine Meinung dar. Die kann man teilen, muss man aber nicht. Ich wäre an Ihrer Stelle jetzt vorsichtig mit weiteren Formulierungen, damit sie sich nicht mit dem widersprechen, was Sie auf Ihrem eigenen Blog anderen vorwerfen, nämlich Hatz.
Doch – einfach, denn die NachDenkSeiten sind Querfront.
Albrecht Müller war sich ja nicht mal zu schade, von Ken Jebsen interviewt zu werden.
Und begründete dies dann noch damit, dass sich auch Willy Wimmer von Ken Jebsen interviewen liess – ausgerechnet Willy Wimmer, der regelmässige Autor für das Querfront-Magazin Compact von Jürgen Elsässer…
https://www.compact-online.de/?s=willy+wimmer
André, Du fängst an, Dich im Kreis zu drehen -> Bring mal etwas Ordnung in Deine Begrifflichkeiten und Maßstäbe.
Wenn AM sich von Jebsen interviewen lässt, dann ist das 1. keine Schande und 2. macht es die NDS nicht zur „Querfront“. (Hatten wir bereits weiter oben: Der Spiegel wäre dann antisemitisch, weil der so denunzierte „Antisemit“ Augstein dort schreibt.)
@ Andre
Wenn P. R. Craig – deiner Ansicht nach – Querfrontler wäre, das heißt, mal zur linken und mal zur rechten Seite neigt, dann müsstest du dich doch eigentlich darüber freuen: Ein so gescheiter Mann auf deiner rechten Seite! Ich verstehe jetzt dein Gemaule überhaupt nicht. Du tust ja so, als ob du über die Linken besorgt wärest, und das, Freundchen, nimmt dir hier keiner ab, nicht nach all dem Blödsinn, den du hier schon abgesondert hast.
@Wurzelzwerg
“ Ein so gescheiter Mann auf deiner rechten Seite!“
Zeige mir, aufgrund von welchen meiner Kommentaren du eine rechte Gesinnung bei mir erkennen willst.
@ Andre
Ach, weißt du, die Mühe, ins Einzelne zu gehen, die kann ich mir bei dir sparen, das mache ich en bloque: In allen deinen Statements. Noch was?
Ok. Ich kannte den nicht, kenne ihn auch jetzt nicht, habe aber den von Ihnen verlinkten Artikel gelesen. Und jetzt muss ich fragen: was genau soll mich an ihm stören? Selbst wenn man sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht vor dem Ende der Menscheit fürchtet das er voraussagt ist doch sonst nichts gegen seinen Artikel zu sagen?
„… ist doch sonst nichts gegen seinen Artikel zu sagen?“
Das sehen andere Leute anders:
„Die Anti-Defamation League kritisierte Roberts als Förderer des Antisemitismus, da er sich zunehmend auf die Kritik Israels und der Juden konzentriere und seine Schriften mit abseitigen Veröffentlichungen im linken und rechten Lager verbreite.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Craig_Roberts#Israel
Aus dem gleichen Wikipedia-Artikel:
„Roberts kritisierte die israelische Regierung und warnte vor einer Verwechslung der Kritik an der zionistischen Regierung mit einer Kritik am Judentum. In seiner Kolumne „What Became of Western Morality?“ vom Januar 2005 stellte er heraus, dass gerade die Zeitungen in Israel, nicht die amerikanischen, gegen die „Gräueltaten“ der israelischen Regierung gegen die Palästinenser protestierten.“
Wenn man in Ihrer Logik bleibt, gibt es heute anscheinend gar keine Möglichkeit, die israelische Politik zu kritisieren, ohne von bestimmten Kreisen automatisch als Antisemit diffamiert zu werden?
Vor 10 Jahren war Roberts wohl noch nicht so radikal wie heute.
Jürgen Elsässer war vor 10 Jahren auch noch ein Linker…
Jakob Augstein wurde vom Wiesenthal-Center als gefährlicher Antisemit eingestuft/denunziert und veröffentlicht weiter regelmäßig im Spiegel. Hat das transatlantische Hetzblatt aus Hamburg jetzt DADURCH seine Reputation verloren?
Von der nazionistischen ADL kritisiert zu werden ist eine Auszeichnung.
@ FritztheCat
Jou, kann man so sehen. Die ADL ist mindestens so schräg wie Craig.
@ brain freeze
Querfront? Ich mein, Craig war mal für Reagenomics zuständig und nun schreibt er für den linken Counterpunsch. Also für amerikanische Verhältnisse ist das schon arg querfrontlerisch.
Roberts schreibt immer wieder sehr beachtliche Artikel. Wo die dann zitiert werden, ist mir eher egal. Wenn ein deutscher Blog oder Verlag ihn bittet, das veröffentlichen zu dürfen, wird er im Zweifel nichts dagegen haben.
Was das mit Elsässer zu tun haben soll…Na ja, mit dem „Querfrontler“ hast du dich zu erkennen gegeben und bewiesen, Roberts gar nicht zu kennen. Nur dumm nachgeschwätzt – wetten?
@ Rudi Ratlos
Eine Veränderung/Weiterentwicklung der eigenen politischen Ansichten und Loyalitäten, ja selbst ein „Seitenwechsel“ macht einen nicht zum „Querfrontler“. Übrigens auch das missbrauchter Propaganda-Kampfbegriff zur Diskreditierung. Passt aber zu „André“
@ Max L.
Paul Roberts Craig veröffentlicht seine Beiträge im Internet im Blog antikrieg.com.
Und das ist nun wahrlich kein Querfront-Blog. Ich schätze seine Beiträge sehr, er bringt die Sache scharfsinnig und mit vielen Hintergrundinformationen unterfüttert auf den Punkt. Lediglich seine Anhänglichkeit an Reagan ist etwas befremdlich, aber der Mann ist eben US-Amerikaner, und die ticken nun mal anders als Deutsche. Sieh mal, Albert Müller von den Nachdenkseiten zum Beispiel hängt genauso treu an dem Antikommunisten Brandt, der sich von Reagan in dieser Hinsicht nur graduell unterschied, Kommunistenhasser alle beide. Dass sich Albrecht Müller auf diese Weise oftmals selbst ein Bein stellt, ist wohl sein persönliches sozialdemokratisches Schicksal. Aber auf Craig lasse ich nichts kommen, der Mann ist in Ordnung wie kaum einer in all den Blogs.
@Andre
Oh Gott, dieses Denken im Kastensystem. Der ist rechts. Der ist links. Querfront? Man kann doch für jeden so ein Kasten konstruieren, um nur nicht mit der Meinung dieser Person auseinanderzusetzen. Wann setzten Sie sich mit dem Inhalt des Kasten auseinander und nicht mit seiner Oberfläche.
(Troll) André hat anscheinend einen Blog, den keiner liest und „Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans bekannt. Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.“ (Wikipedia)
@brain freeze
Wo wir gerade bei Jakob Augstein waren:
http://tapferimnirgendwo.com/2015/04/09/augstein-hat-hirnsausen/
@André – Zu deinen Versuchen hier rechte Labels zu verteilen
… ich kann mir denken, warum dich Dok hier trollen läßt. Deine Selbstverliebtheit stellt Dir ständig ein Bein. Vielleicht sollte dein Führungsoffizier sich mal länger mit dir unterhalten, sofern der begriffen hat, worum es euren Herrschern geht.
Du hast eine Menge rechter Label in der Hand und den Auftrag, die hier großzügig zu verteilen. Und da die keiner freiwillig nimmt, kommst du nun mit der Antisemitismuskeule (unbeachtet der Tatsache, dass die wenigsten Juden Semiten sind).
Und wenn jemand einen Apartheidstaat kritisiert in dem zufälligerweise Juden leben, dann macht das den nicht automatisch zum Judenhasser. Viele Juden, die ich gut kenne, lassen kein gutes Haar an ihrem heiligen Land. Sind das dann auch Antisemiten??? Dazu muss man sich auch nicht unbedingt an die vielen völkerrechtswiedrigen Kriege, die vielen von Israel ignorierten völkerrechtlichen Beschlüsse erinnern. Dazu reicht es, sich das Leben der drangsalierten Einheimischen (im Zweifel Palestinenser) vor Augen zu führen, für die Israel das Schutzmandat von den Engländern übernommen hat. Ich hatte z.B. sehr wenig übrig für das südafrikanische Apartheidsregime und würde mich nicht als Weißenhasser beschreiben.
Auch versuchst Du hier regelmäßig national und nationalistisch in einen Topf zu werfen – die braune Keule wirkt – zu groß ist die Angst in Deutschland in den braunen Dunstkreis zu geraten. Dafür werden von der MSM dann die Antideutschen gefeiert (oder mit ihrem angerichteten Chaos verschwiegen) und natürlich ist die okkupierte Ukraine völlig nazifrei.
Ich liebe mein Land und seine Bürger, nicht die Herrschaftskaste derer, die es zugrunde richtet. Und ich liebe Russland und seine Menschen.
Wer den anderen achtet und respektiert und sein Herz sprechen läßt, der darf auch sein Land lieben ohne sich in die rechte Ecke gestellt zu fühlen.
Wurzelzwerg hat recht: Aus allen deinen Statements tropft perfide rechte Gesinnung die du hier im Auftrag staatlicher Gesinnungskontrolle dem Block an den Kragen lügen möchtest. Deine Belege dafür kannst Du Dir selber ziehen – weißt ja wie du geschrieben wirst.
PS. Falls ich Dir Unrecht tu, dann zeig das mit nachvollziehbaren kritischen Beiträgen und lass deine rechten Diffamierungen. Jedem die Ehre die ihm gebührt.
PS2: Sacharschenko hat die gefangenen ukrainischen Soldaten wegen ihrer Tapferkeit gelobt und geehrt. Das erinnert an einen Crazy Horse und ist, selbst wenn es nur Propaganda sein sollte, ein ehrenwerter Zug. Und genau das macht innerlich den Russen aus und steht auch dem Deutschen gut. Genau das ist die Gesinnung, die Deine Auftraggeber fürchten.
@ André
Und Sie schreiben häufig bei der Propagandaschau tztztz
Die Lüge hat es nicht einfach. Für ihr Überleben müssen täglich neue Lügen ausgedacht, verbreitet, variiert, überdacht, korrigiert, verschlimmbessert, manipuliert, modifiziert, zurückgenommen, dementiert werden. Dafür braucht es einen riesigen im Einheitsbrei watenden Apparat gleichgeschalteter, kontrollierter, instruierter, überbezahlter, entmenschlichter oder rechtlos abhängiger Schreibtischtäter.
Und was braucht die Wahrheit ? Eine überprüfbare Quelle.
Wenn es nicht solche Verbrecher wären, könnten sie einem glatt leidtun.
Den wichtigen Teil hebe ich noch einmal hervor:
Eine überprüfbare Quelle
Und die muss immer vorhanden sein und nicht nach dem Motto:
Wer dreimal eine Quelle liefern konnte, demm glaubt man danach auch ohne.
Das Resultat davon sehen wird gerade bei der Lügenpresse.
Eine überprüfbare Quelle
Ehrt mich (der Name kam übers Handy, da mein Name nicht mehr frei war beim anmelden).
Aber den ersten Teil finde ich eigentlich viel wichtiger, da das hier unser Thema ist – die LÜGE. Für uns ist es dann schon schwieriger die Lüge zu entlarven, da sie sich im Dickicht bewußt versteckt und den Wahrheitssuchern auch noch verlogene Baperl angepinnt werden, wie Verschwörungstheoretiker und dergleichen.
Aber umso älter eine Lüge, umso höher das Kartenhaus und hier spielt den MSM der Fakt des Vergessens in die Hände worauf sie bauen.
Uns wiederum spielt, so hoffe ich, die Dialektik in die Hand. Der quantitativ begründete Qualitätssprung. Die Masse der Lügen, die sich nur noch schwer vergessen läßt, die beginnt die Sichtweise unterschwellig zu ändern, die plötzlich auch bei der breiten Masse eine Wahrnehmungsveränderung bewirkt.
So brutal es klingt, aber der fürchterliche Ukrainekrieg ist für mich so ein Qualitätssprung in der Massenwahrnehmung.
Na ja, mal so gesagt: Was die westliche Ukraine-Berichterstattung angeht, so kann sie Ostdeutsche nicht enttäuschen, wir Ostdeutschen sind ganz andere Lügen über uns und unser Leben gewohnt, wir sind da abgehärtet.
Aber der Vergleich von Ukraine-Berichterstattung mit einem Kreationistenmuseum hat etwas, weil sie im selben metaphysischen Dreckkübel wühlt, wie unsere „Qualitätsmedien“, mit dem die Menschheit verdummt werden soll.
Abschließend gestatte ich auch mir ein Zitat von Brecht: „Nur nicht denken!“ Es stammt aus Brechts Stück „Leben des Galilei“, und Galilei wollte damit gegenüber seinem Schüler Andrea damit ausdrücken, dass Denken die schwerste aller Übungen ist, noch vor der Erfindung des Fernrohrs.
@ Wurzelzwewrg
Ich muss Dir zustimmen.
Ich erlebe es bei etlichen ehemals Westdeutschen, dass sie es sich überhaupt nicht vorstellen können, derart belogen zu werden. Daraus erklären sich dann auch die hasserfüllten Reaktionen gegenüber den Überbringern der Botschaft.
Es ist ein schmerzhafter Prozess, sich das einzugestehen. Den haben DDR-Bürger zumeist hinter sich.
@ Wurzelzwerg
Jetzt verstehe ich erst, dass ich Dich missverstanden habe.
Aber sogar in diesem Fall stimme ich Dir zu (Du wirst mir allerdings wahrscheinlich nicht zustimmen?).