Schlagwörter

, , , , , , , ,

wdr2Immer auf Linie mit der Berliner und Brüsseler Politik – das ist das Credo von ARD und ZDF. Ob Ukraine-Krise oder Griechen-Bashing, die beiden Staatsender sind immer vorne mit dabei, wenn es heißt, mediale Frontlinien für „alternativlose“ Politik aufzubauen und zu verteidigen.

Ein Beitrag von WDR-Korrespondentin Karin Bensch bringt diese propagandistische Agenda in wenigen Sekunden auf den Punkt: „geldhungrig“ sind die Griechen, die EU ist Europa und Russen sind keine Europäer. Die verbal-propagandistische Frontlinie zwischen angeblichen „Europäern“ einerseits, die regelmäßig mit der EU gleichgesetzt werden und den Russen andererseits, entspringt der US-Strategie einen Keil in Europa einzuschlagen.

Diese irreführende Desinformation, die suggeriert, alle Europäer seien einig und in der EU organisiert und die Russen seien demgegenüber keine Europäer, ist in den letzten Wochen verstärkt in ARD und ZDF zu hören. Eine vermeintliche Schnoddrigkeit, die politische und politisch-verzerrte geografische Grenzen gleichsetzt und in Wahrheit einer klaren politischen Agenda folgt, die die Bevölkerung gezielt manipuliert.

WDR2 8.4.2015 11:15 Uhr:

 

Karin Bensch: „…Im August vergangenen Jahres verbot die russische Regierung die Einfuhr von Lebensmitteln aus Europa. Eine politische Reaktion auf die Wirtschaftssanktionen, die die EU zuvor gegen Russland verhängt hatte – wegen der Ukraine-Krise. Bis zu 500 Millionen Euro soll Griechenland bislang durch die Agrar-Sanktionen verloren haben. Ministerpräsident Tsipras hofft offenbar, dass Russland den Importstopp von Lebensmitteln für sein Land aufhebt. Die Russen stehen mit der EU auf Kriegsfuß und eine engere Zusammenarbeit mit den geldhungrigen Griechen käme ihnen wohl recht gelegen…“