Schlagwörter
Desinformation, Doppelmoral, Folter, Verharmlosung, Verschweigen
Es ist schon bezeichnend, dass die unmenschliche Praxis, Gefangene in Deutschland – egal ob verurteilt oder in Untersuchungshaft – wegen vermeintlicher Suizidgefahr tage- oder wochenlang am Schlaf zu hindern, erst publik wird, wenn ein ehemaliger Top-Manager nach dieser Tortur möglicherweise dauerhafte gesundheitliche Schäden erlitten hat. Dauerhafter Schlafentzug ist Folter. Daran gibt es nichts zu deuteln, zu rechtfertigen oder zu relativieren.
Genau das macht aber »DIE ZEIT« und hat dafür einen willigen „Experten“ gefunden. Dass so jemand als Gefängnispsychologe in Deutschland arbeiten – und in der ZEIT seine Folter auch noch verharmlosen und rechtfertigen darf – ist unfassbar.
Selbstverständlich gäbe es andere Methoden. Dazu gehört die Videoüberwachung, die eben nicht stressiger ist, als es dieser Folterer hier darstellt. Schließlich wäre es problemlos möglich – und weniger personalaufwändig – intime Momente zu schützen, indem man Intimzeiten einräumt, in denen nicht per Kamera, sondern personell überwacht wird. Auch eine ständige Pulsüberwachung wäre denkbar, für den Häftling geeigneter und obendrein vermutlich erheblich preiswerter.
Schlafentzug hilft nicht gegen Depressionen, sondern erzeugt Stress, der die den Depressionen zugrunde liegenden neurologischen Schäden verstärkt.
Und 15 Minuten mal nicht nachschauen soll reichen, um einen Suizid zu verhindern ?
Lächerlich!
Hier wird gezielt gefoltert!
Mir fehlt jetzt die Zeit ausführlicher auf das einzugehen, was im Zeit-Artikel steht. Nur soviel: Wissenschaftliche Beweise für die Behauptungen dieses Psychologen habe ich nicht gefunden. Nichts ist verlinkt – nichts!
Ganz abgesehen davon, dass eine solche als Begründung für Folter nicht zu akzeptieren wäre.
In Deutschland wird übrigens systematisch gefoltert.
Hier ein BRDeutsches Foltergesetz aus dem Jahr 1980 unter der Kanzlerschaft Helmut Schmidt beschlossen, das die Herstellung dauerhafter Fortpflanzungsunfähigkeit:und einen operativen Eingriff – gemeint ist Genitaloperation – verlangt.
„(1) Auf Antrag einer Person, die sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und die seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben, ist vom Gericht festzustellen, daß sie als dem anderen Geschlecht zugehörig anzusehen ist, wenn sie
die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erfüllt,
(weggefallen)
dauernd fortpflanzungsunfähig ist und
sich einem ihre äußeren Geschlechtsmerkmale verändernden operativen Eingriff unterzogen hat, durch den eine deutliche Annäherung an das Erscheinungsbild des anderen Geschlechts erreicht worden ist.“
http://www.gesetze-im-internet.de/tsg/__8.html
Und hier ist das zugehörige Folterprogramm – getarnt als medizinische Behandlung:
Klicke, um auf StandardsTS.pdf zuzugreifen
Dieses Folterprogramm greift dann, wenn Intersexuelle – bei auffällig intersexuellem Genitale werden sie möglichst vor Vollendung des 2 Lebensjahres geschlechtsvereindeutigend genital-operiert (zu deutsch: verstümmelt) und gonadektomiert http://diskurs.ethikrat.org/ – im Einwilligungsfähigen Alter sind.
Dann wird wiederum die sexuelle Selbstbestimmung über den eigenen Körper verletzt, indem die körperlich festgelegte sexuelle Geschlechtsidentität (die in die Richtung des SichVerliebens des potentiellen Partners hinein passen muss, damit es bei dem Klick machen kann) zur Psychopathologie „Transsexualität“ umdefiniert wird (tatsächlich liegt bei allen als „transsexuell“ „diagnostizierten“ Menschen Intersexualität vor) um nun wiederum per Fremdbestimmung durch einen Psychologen/Psychiater, getarnt als Psychotherapie, „Diagnostik“ und „Begutachtung“ erneut die sexuelle Selbstbestimmung zu verletzen und die Genitaloperation samt Gonadektomie durchzusetzen – wiederum mit den Ziel eine geschlechtliche Uneindeutigkeit zu verhindern.
Dabei wird gemäß dieser „Standards“ denjenigen, die keinen „Wunsch“ nach „chirurgische Maßnahmen“.haben eben die Hormonbehandlung verweigert, da sie ja dann definitionsgemäß nicht „transsexuell“ sein können.
Eine besonders schwere Folter innerhalb dieses Programms ist neben der schweren Traumatisierung durch die Fremdbestimmung über das Geschlecht auch die Abverlangung eines „Alltagstest“ mit welchem die Objekte dieses Behandlungsprogramms den Beweis der „innere Stimmigkeit und Konstanz des
Identitätsgeschlechts und seiner individuellen Ausgestaltung“ antreten müssen in den Augen eines Fremden, der dann nach seiner subjektiven Sicht über Männlichkeit und Weiblichkeit urteilen durfte.
Als ich diese Leute verklagte, hat man am Oberlandesgerichts Dresden mein Verfahren mit Verfahrenstricks von Seiten des Gerichts unter Mithilfe der beigeordneten Zwangsanwaltschaft das Verfahren niedergeschlagen.
Der Anwaltszwang verbunden mit dem Entzug der entscheidenden Prozessrechte ist ein zentrales Element des Deutschen Rechtssystems, um missliebige Verfahren niederzuschlagen. Völlig mittellos hat der Geschädigte dann keine Chance mehr, jemals zu seinem Recht zu kommen. Es ist ein Rechtsfarce, was hier stattfindet.
Der Anwaltszwang verstößt im übrigen gegen Art. 103 Abs. 1 Grundgesetz http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_103.html
Sie haben nicht nur einen Sprung in der Schüssel.
@ Rote Rübe
Ich habe mir mal noch so einige andere Beiträge von Ihnen angeschaut. Wenn Sie von etwas nichts verstehen, sollten Sie sich dazu auch nicht äußern.
Ich glaube kaum, dass Sie es nicht als Folter empfinden würden, wenn man sich anmaßen würde, darüber zu bestimmen, ob Sie man oder Frau sein dürfen und Sie bis zum Abschluss dieser „Diagnostik“ unter unter dem Hormonspiegel des Geschlechts halten würde, dem Sie garantiert nicht angehören wollen. Dies wäre in dem Fall, wenn Sie es in Ordnung finden, Mann zu sein, zum Beispiel das Wachsen eines Busens. Bei Personen, die es richtig finden, Frau zu sein, wäre die Folge zum Beispiel Ausdünnung des Haupthaares (Geheimratsecken, Glatze), Bartwuchs, tiefe Stimme.
Für Sie keine Folter ?
Wollen Sie es an sich ausprobieren lassen ?
„Rote Rübe“ ist unser Troll – bitte nicht wirklich ernst nehmen!
Ich wundere mich nicht. Wir passen uns die USA und Israel an. In israelische Gefängnisse ist brutales Vorgehen gegenüber die palästinensische Gefangenen gang und gäbe, und die USA haben nicht nur in Guantanamo, Abu Ghraib und Bagram gefoltert, jetzt kommt raus, dass das Imperium auch Folterflugzeuge hatte. Ich werden den Artikel morgen übersetzen. Ich bin selbst überrascht, von Folterschiffen wurde schon gesprochen, aber auch Flugzeuge…..
http://mundderwahrheit.wordpress.com
An anderer Stelle habe ich gelesen, dass die Kontrollen nicht regelmäßig alle 15 Minuten stattfinden, dann wüsste der Eingesperrte ja, dass er zumindest knapp 15 Minuten Ruhe hat. Die Kontrollen erfolgen in zufälligen Zeitabständen, die aber nicht länger sind als 15 Minuten. Das heißt, der Kontrolleur könnte ein paar Sekunden nach Verschließen der Tür die Tür gleich wieder öffnen. Finde nur gerade den Link nicht mehr..
Ich kann dem ersten Kommentar im verlinkten Artikel nur zustimmen. Aus diesem Schwachsinn soll mal einer schlau werden. Bewirkt mMn höchstens das Gegenteil.
unsere westliche plutokratische Wertegemeinschaft ist sittlich , moralisch und ethisch erfolgreich im 18.Jahrhundert angekommen. Und das betrifft nicht nur die Folter.
ein Rattennest.. klar, die Transatlantaschweine brauchen ja Folter, die angeblich keine sind… ein unerhörter Vorgang, wird aber wie Lapalie abgehackt.. ist schon weg..
Noch mehr Folter http://www.heise.de/tp/news/Folter-in-Italien-jetzt-vom-Gericht-bestaetigt-2596823.html
Das ist eine ganz neue Form von Wachtherapie, wie man Depressionen bekämpfen will. Für mich ist das auch Folter, wenn man jemanden alle 15 Minuten weckt. Immerhin soll nach so einer Behandlung im Normalfall die Suizidgefahr nach 2-3 Tagen vorbei sein. Wirklich komisch! Echter Selbstmord sollte in einer Einzelzelle doch recht schwierig sein, wenn einem keiner hilft. Selbst mit einem normalen Buttermesser aus Metall sollte das nicht so einfach möglich sein! In meinen Augen ist dieses Wecken im 15-Minuten-Takt ein Skandal, aber für Folter sind wir Deutschen eh nicht mehr sensibilisiert. Die Amis foltern viel schlimmer als die StaSi in der DDR und es ist uns egal. Da kann man hier doch auch mal anfagen mit Foltern.
:-7Ja,die Stasi in der DDR hat sehr schlimm gefoltert.:-7
Dies nicht nur zu glauben sondern fest verinnerlicht zu haben und als Argument in Diskussionen zu verwenden, um damit die Wahrheit zu beweisen, ist einer der größten Erfolge der Gehirnwäsche und Agitprop der nach 1989/90 übriggebliebenen Machthaber.
Vielleicht könnten wir eine Geheimpolizei als Vergleich nehmen, die wirklich gefoltert hat bzw. foltert. Es gab und gibt genug davon.
Ach ja, die Stasi hat gefoltert… Nun ja, die wirkliche Folter im StasiKnastmuseum Berlin-Hohenschönhausen ist der Knastdirektor Hubertus Knabe mit seiner Geschichtsklitterung und von dem ist nicht überliefert dass er IM gewesen wäre – aber dennoch denkbar :)
… aber noch nie wurde ein Folterer so gut entlohnt wie Hubertus!