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wdr2Dienstag 13.15 Uhr WDR2

Moderator Jürgen Mayer befragt seine Kollegin Antje Passenheim im WDR-Hauptstadtstudio zu Ursula von der Leyen’s Plänen, mit Bomben bewaffnete Drohnen anzuschaffen.

Dass der Staatsfunk WDR dabei keinerlei Kritik an Aufrüstung und Militarisierung der Außenpolitik erkennen läßt, sondern bestenfalls kritisiert, dass es bei dieser Aufrüstung immer wieder zu „Pannen“ kommt, verwundert längst nicht mehr. Mit welcher erbärmlich servilen Unterwürfigkeit Jürgen Mayer der Verteidigungsmisterin fernmündlich den Arsch abschleckt, soll hier aber dokumentiert werden.

 

Mayer: „Die Bundeswehr und ihre Ausrüstung, das ist eine lange und vor allem teure Geschichte gespickt mit Pannen. Das Transportflugzeug A400 beispielsweise hat Probleme, wird immer teurer, der neue Hubschrauber für die Marine soll besser nicht übers Wasser fliegen und gestern wurde bekannt, dass das Standardgewehr der Truppe, das G36 es überhaupt nicht mag, wenns zu warm draußen wird. Wenn man diese Liste so richtig auf einen wirken lässt, dann muss man schon Bundesverteidigungs-ministerin Ursula von der Leyen bewundern, denn die Frau ist hartnäckig und lässt sich beim Thema „Neue Waffensysteme“ nicht entmutigen. Ihr neuester Plan: sie möchte eine europäische Kampfdrohne entwickeln lassen. Antje Passenheim in unserem Hauptstadtstudio in Berlin: Was wurde über diesen Plan denn bisher bekannt?“

Außer der banalen Frage, was denn so eine Kampfdrohne eigentlich sei, fällt dem mit Zwangsgebühren finanzierten Einfaltspinsel zum Thema dann auch nichts ein. Keine kritische Frage, gegen wen diese Waffe denn eingesetzt werden soll, ob die Bundeswehr auch so viele Zivilisten abschlachten will wie die US-Armee, oder wie sich eine solche Waffe überhaupt mit der Verfassung verträgt (O-Ton Passenheim: „kann auf Knopfdruck über tausende Kilometer töten“), etc.

Emotionale Krüppel wie Mayer sollten mal 3 Wochen in einem pakistanischen Krankenhaus Drohnenopfer die amputierten Gliedmaßen bandagieren oder selber tagtäglich unter dem Schatten, Surren und Wissen um die Präsenz dieser Mordwerkzeuge leben, wenn sie zu dämlich sind, sich auch so vorzustellen, wie das sein könnte.