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ardHerzlichen Glückwunsch!

Norbert Lammert, Präsident des deutschen Bundestages, der im Laufe seiner politischen Karriere nicht ein einziges Mandat durch die deutsche Bevölkerung erhielt, sondern stets mit einer Fahrkarte der Landesliste in das von der Wirtschaft kontrollierte Pseudo-Parlament der Deutschen einzog und es auf diesem Weg sogar zu dessen Präsident schaffte, verlieh dem altgedienten Chefredakteur des Staatssenders ARD, Ulrich Deppendorf, den Ehrenpreis des Medienpreises des Deutschen Bundestages, weil dieser in den Staatsmedien das System der Anscheinsdemokratie so hartnäckig wie lernresistent als echte „Demokratie“ zu verkaufen vermochte.

Selbsteinschätzung Deppendorfs über seine Aufgabe:

Deppendorf_Jung_Naiv„Wir berichten hier über das, was sich in der Politik tut und versuchen das den Lesern und den Zuschauern und den Zuhörern einigermaßen verständlich – und ab und zu auch meinungsfreudig – beizubringen.“(youtube)

Deppendorf, der in der ARD regelmäßig als hausinterner Pressesprecher und Verteidiger der Bundesregierung agiert – und Kontrolle und kritische Fragen lt. Selbstauskunft (s.o.) nicht zu seinen Aufgaben zählt – bekommt den Preis für sein „Gesamtschaffen“ im Dienste des Hohen Hauses. Die Nähe von Politik und Medien in Deutschland, deren Personifizierung Deppendorf geradezu darstellt,  muss man nicht lange ausbreiten. Es ist eine Symbiose, die den Status der klandestinen Korrumpiertheit weit hinter sich gelassen hat und mafiöse Ausmaße aufweist – bedenkenlos, schamlos, ungezwungen.

Die formell nur vierte Macht im Staat dient – was die ÖR und Konzernmedien anbetrifft – nicht der Kontrolle der Herrschenden, sondern als PR-Abteilung eines Systems, in dem Männer wie Lammert – ohne jedes dierekte Mandat – Präsident einer „Volksvertretung“ werden können, deren Gesetze in den oberen Stockwerken von Anwaltskanzleien und Konzernen geschrieben werden und wo tatsächlich vom Volk gewählte Abgeordnete ihre Reden eher zu den Akten legen, statt sie vorzutragen. Eine „Volksvertretung“, in der der einzige direkt vom Volk gewählte Abgeordnete der sogenannten „Grünen“ nicht seine freie Stimme gegen den Krieg erheben darf, weil die eigene Fraktion ihn jahrelang daran hindert.

Demokratie als Farce – mit hochdotiert und durch Zwangsgebühren finanzierten Augenwischern als PR-Agenten und schmierigen Verkaufsstrategen, die dem entmündigten Volk einreden, es handele sich bei der nicht einmal wahrhaftig als „repräsentativ“ zu bezeichnenden, sondern faktisch – nicht erst seit Merkels Eingeständnis – alternativlosen Show, um die Herrschaft des Volkes.

„In diesen mehr als anderthalb Jahrzehnten in Berlin haben Sie die Berichterstattung aus dem Zentrum der Politik nicht nur begleitet, sondern auch maßgeblich mitgeprägt“, sagte Lammert und dankte dem Journalisten „für die außergewöhnlich lange, außergewöhnlich intensive und außergewöhnlich konstruktive Begleitung unserer parlamentarischen Arbeit“.(LINK)

Deppendorf_Medienpreis

Muss gar nicht mehr durch Preise korrumpiert werden: Ulrich Deppendorf