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wdrDer WDR sendet heute um 20:15 Uhr die dritte Folge von Tom Buhrows „WDR-Check“. Wiedermal gibt es vorgefilterte Fragen ausgewählter Zuschauer an den Intendanten, der dem WDR die Maxime aufgedrückt hat „westliche Positionen zu verteidigen“.  Es ist zwar Spekulation, aber durchaus plausibel, anzunehmen, dass seine Vorgängerin Piel aus genau diesem Grund aus dem Job genötigt und daraufhin der stramme US-Boy Buhrow installiert wurde: mehr US-Propaganda in Vorkriegszeiten musste in den Sender.

buhrow_atlantikbrückeDass Buhrow seinen transatlantischen Freiern liefert, was diese von ihm erwarten, kann man kaum bestreiten. Der WDR ist zu einem Voice of America verkommen, in dem von morgens bis abends auf nahezu allen Kanälen US-Musik dudelt und nahezu ausschließlich lupenreine US-Propaganda verbreitet wird, wenn es um außen- und sicherheitspolitische Themen geht.

Die letzte Sendung wurde hier im Blog vor- und nachbereitet. Die von uns aufgeworfenen Fragen wurden natürlich in keinster Weise beantwortet.

Als Alibi für Selbstkritik in der Ukraine-Berichterstattung musste Friedensaktivist Bernhard Trautvetter herhalten. Vermutlich wird heute Golineh Atai erneut vorgeführt – stolz mit ihrem von den eigenen Kollegen verliehenen Friedrichs-Preis, der dem Wert einer DLG-Prämierung entspricht.

Man darf gespannt sein, welche Inszenierung der WDR sich diesmal hat einfallen lassen. Eins ist jedenfalls sicher: ändern wird sich nichts, so lange dieser Staatsfunk nicht von Bürgern und Journalisten kontrolliert wird, sondern von Politikern und transatlantischen Netzwerken.