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Deutschlandradio_KulturDeutsche Medien haben diverse eingespielte Methoden, wie über Demonstrationen berichtet wird – abhängig davon, ob die Demonstration ideologisch ins Konzept passt oder eben nicht. Wenn 5 Ukrainer beisammen stehen und „Putin ist doof“ rufen – nebst entsprechenden Plakaten – dann sind ARD und ZDF nicht weit und die „Demo“ hat gute Chancen in den Hauptnachrichten platziert zu werden.

Demonstrieren hingegen ein paar Tausend in Deutschland gegen Merkel, gegen die USA, gegen EU-Politik oder gar gegen die Lügenmedien selbst, dann werden die Staatssender einen großen Bogen um die Demo machen und nur dann berichten, wenn es sich nicht mehr völlig vermeiden lässt.

Dass der Ton dann regelmäßig diffamierend ausfällt und die üblichen Floskeln von „Antiamerikanismus“, „Reichsbürgern“, „Neurechten“ oder „Altlinken“, etc. bemüht werden, gehört genauso zum Standardrepertoire, wie man verschweigt, dass es oftmals waschechte Altkommunisten sind, die da in Moskau gegen Putin auf die Straße gehen oder Faschisten, wenn mal wieder in der Ukraine Fahnen geschwenkt werden.

Immer vorne dabei, wenn es um antirussische Hetze, Putin-Bashing oder USA-Huldigungen geht, ist der Deutschlandfunk. Wann immer sich auf der Welt irgendetwas ereignet, was man Putin anhängen könnte, schlägt die Stunde dieser berlintreuen Hirnwaschanlage.

So erfuhren die Hörer heute Abend in den 23.00 Uhr-Nachrichten (ab 7:15m), dass in Budapest rund 1000 Menschen gegen einen Besuch Putins demonstriert haben. Der einzige Grund für die Meldung ist natürlich, dass es gegen Putin ging. Die Zahl der Teilnehmer ist so unbedeutend, dass man darüber mit keinem Wort berichtet hätte, wenn es nicht gegen „den Zar“, sondern gegen Merkel, die EU, den Putsch der Kiewer Junta oder gegen die USA ginge. Es handelt sich um nichts anderes, als lupenreine Propaganda, die die politisch gewünschte negative Stimmung gegen den russischen Präsidenten aufrecht erhalten und forcieren soll.

Über eine Demonstration am Wochenenden mit tausenden Teilnehmern, der angeblich größten Bürgerrechts-Demo im Süden der USA seit den 60er Jahren, erfährt der deutsche Bürger hingegen in deutschen Lügenmedien kein Wort. Auch hier liegt der Grund auf der Hand: es ging gegen unsoziale und frauenfeindliche Gesetze der Republikaner, gegen Rassismus und Islamophobie und nicht etwa gegen Putin. Wäre Letzteres der Fall gewesen, hätten wir garantiert aus den öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten oder der gleichgeschalteten Lügenpresse davon erfahren.

DN_MoraL_March_NC

„Tens of thousands gathered Saturday in the North Carolina capital of Raleigh on Saturday for what organizers are calling one of the largest civil rights rallies in the South since the Selma to Montgomery march in 1965. The Mass Moral March is held annually to fight moves by Republican lawmakers to attack voting rights, education, the environment, healthcare and women’s rights.“(LINK)

Wäre die Demo in Deutschland gewesen, die Dummschwätzer von ARD und ZDF hätten zweifellos von Antiamerikanismus geschwafelt.