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Es ist wohl eine der zentralen Fragen, die von der westlichen Lügenpresse am nachdrücklichsten unterdrückt wird:

„Herr Poroschenko, warum bombardieren ihre Truppen Zivilisten?“

Poroschenko_Minsk_ZivilistenLaut und deutlich ist die Frage zu hören, als Poroschenko den weissrussischen Diktator Lukaschenko begrüßt. Genau diese Szene ist auch am Abend in den 19.00Uhr heute-Nachrichten gesendet worden. Der Ton ist runtergeregelt, aber die Frage des Journalisten ist deutlich zu hören. Übersetzt wird sie von Katrin Eigendorf dennoch nicht. Der Zuschauer soll offensichtlich nichts davon erfahren.

Statt über die tatsächlichen Vorgänge zu berichten, zu denen die Frage zweifellos gehört, spinnt sich Eigendorf lieber wieder in einem weiteren Bericht im heute-journal ihre persönlichen Propagandaprojektionen vom „einsamen Putin“ zurecht – ausgerechnet in Weissrussland!

Eigendorfs Propagandamätzchen sind sattsam bekannt. Dazu gehören kreative Bildinterpretationen gestellter oder gezielt ausgesuchter Szenen, die mit politischen Botschaften beladen werden. Hier wird erneut der „einsame Putin“ präsentiert und das gleich zwei Mal:

Merkel_Minsk_EigendorfEigendorf: „Es sind die Gesten, die zählen. Charmeoffensive der Kanzlerin und des ukrainischen Präsidenten. Vladimir Putin dagegen mit eisiger Miene allein am Tisch.“

Putin_Minsk_Eigendorf

Eigendorf: „Dieser pompöse Bau im Zentrum der Stadt, eigentlich die perfekte Bühne für den russischen Präsidenten, und doch wirkt Vladimir Putin isoliert, fast einsam auf dem roten Teppich, auf dem ihn der weissrussische Gastgeber empfängt.“

 Mit Journalismus hat das natürlich nichts zu tun. Eigendorf berichtet nicht über reale Vorgänge, sondern nimmt sich Bilder und legt ihre Propaganda darüber. Volksverdummung für GEZ-Einfaltspinsel. Besonders grotesk wird es, wenn in anderen transatlantischen Medien versucht wird mit den gleichen Methoden und anderen Bildern, eine völlig andere Botschaft zu vermitteln.

Die ARD macht es auch nicht besser als das ZDF. Sie zeigt zwar die Begrüßung von Merkel und Hollande, sowie die von Putin, die Szene mit Poroschenko lässt sie aber wohlweißlich weg. Vielleicht dämmert den Agitatoren bei der ARD, dass sich Zuschauer nicht mehr so leicht für dumm verkaufen lassen wie früher.