Schlagwörter
ARD, Demokratie, Neoliberalismus, Staatsmedien, Verleumdung, Wortwahl, ZDF
Dass ARD und ZDF in jeder Hinsicht als regierungsnahe Staatsmedien, treffender noch als Presseorgane des Staates bezeichnet werden müssen, weiß jeder, der diesen Blog und andere kritische Medien verfolgt.
Sie sind die willfährigen Propagandisten einer vermeintlich alternativlosen Regierungspolitik, die an erster Stelle von den USA und an zweiter Stelle von den deutschen Wirtschaftseliten dominiert wird. Frühestens an dritter Stelle fühlen sich ARD und ZDF denjenigen verpflichtet, die sie zwangsweise finanzieren: den Bürgern.
Außenpolitisch dienen ARD und ZDF als Büchsenspanner, Hetzer und Erfüllungsgehilfen, die sich eher in die Zunge beißen würden, als die Politik der deutschen Regierung zu hinterfragen oder gar zu kritisieren. Neben dem Ukrainekonflikt ist das griechische Drama aktuell ein weiterer Hauptkampfschauplatz politischer Agitation, Verleumdung und Desinformation.
Eine Lieblingswaffe der Agitatoren ist das politische Wording, mit dem Abweichler denunziert und als abseitig dargestellt werden. Antisemiten, Antiamerikaner und Putinversteher überall. Im WDR wurde gar PEGIDA als antidemokratisch denunziert. Man kann über die islamfeindliche Agenda der rechtsorientierten Bewegung trefflich streiten, aber die große Mehrheit von ihnen sind glühende Demokraten – genau das treibt sie wöchentlich auf die Straße. Ihr Problem mit diesem System der Pseudodemokratie ist offensichtlich gerade der Mangel an Demokratie und sie formieren sich derzeit unter einer neuen Agenda, die mehr echte Demokratie und Bürgerbeteiligung einfordert. Das ist natürlich aus Sicht der Staatsmedien Populismus pur! Wenn der Tag kommt, an dem Zehntausende mit dieser Forderung nach echter direkter Demokratie auf die Straße gehen, dann könnte sich vielleicht zeigen, dass in der verspäteten Nation doch noch etwas geht.
Dass die deutschen Staatsmedien ein Problem mit echter Demokratie haben, zeigen nicht nur deren Strukturen, es zeigt sich täglich in der Berichterstattung. Ein Volk – und sei es das eigene – das nicht die marktkonformen und marktdominierenden Eliten wählt, denen die ÖR ideologisch verpflichtet sind, wird denunziert. Bürger die ihr mageres demokratisches Recht auf Wahl ausüben, werden als Ratten diffamiert, die Rattenfängern auf den Leim gehen, wenn sie nicht so wählen wie sie sollten.
Die Wahl in Griechenland, dessen Bürger von einer menschenverachtenden EU-Politik in die Gosse geknebelt wurden, schreckt die PR-Verantwortlichen der transatlantischen Marktkonformität mächtig auf. Wie im Chor denunzieren sie derzeit eine Wahl, über deren Ergebnis sie immer wieder entlarvend anmerken, dass man sie ja (leider) als demokratisch anerkennen muss.
Nicht minder entlarvend ist das Wording, das sich gegen die Griechen eingeschliffen hat. Von Erpressung oder Erpressungsdrohungen ist in nahezu jedem Bericht die Rede. Dass die Griechen bis zuletzt von EU und Troika erpresst wurden, auf die Idee wäre keiner der Agitatoren im Traum gekommen.
Das zweite, nicht minder demagogische Buzzword, ist das des Populismus. Parteien oder Bewegungen, die sich primär den Bürgerinteressen und nicht der Wirtschaft oder Eliteninteressen verpflichtet fühlen, werden per se als „populistisch“ diffamiert. Das können ganz wahllos rechte, als auch linke Bewegungen sein. Ihr Hauptmerkmal ist kein spezifisches politisches Anliegen, sondern die Tatsache, dass ihr Anliegen der herrschenden Kaste zuwiderläuft und von einem bedeutenden Anteil der Bürger getragen wird. Deshalb ist Populismus aus Sicht der Systemprofiteure etwas Bedrohliches, denn er stellt den Primat der mediengelenkten Demokratie infrage.
Drei Beispiele antidemokratischer öffentlich-rechtlicher Propaganda gegen die vermeintlichen „Populisten“ vom Sonntag:
1. Phoenix: Internationaler Frühschoppen (ab 8:35min)
Moderator Hirz: „PODEMOS muss man, glaube ich, noch einmal erklären, das ist – korrigieren Sie mich – eine links-populistische Bewegung, die im Augenblick in den Umfragen ganz vorne liegt. Ähnlich wie Syriza in Griechenland.“
Aurora Minguez (Spanien): „Obwohl sie [PODEMOS] sagen – und ich bin damit einverstanden – dass PODEMOS ist nicht links und auch nicht rechts, es ist nicht populistisch. Viele Sachen, die PODEMOS sagt, das hatte man vor 20 Jahren von den Sozialisten gehört. Wenn sie sprechen von Justiz, also Gleichheit zwischen Menschen, die Behaltung sozialer Dienstleistungen usw. das haben die Sozialisten mit Felipe Gonzales schon erwähnt. Vielmal. Nur dass die Sozialisten jetzt nicht mehr Sozialisten sind, sondern Sozialdemokraten und die Sozialdemokraten sind nicht mehr Sozialdemokraten, sondern behaupten, wir sind Mitte links. Also diese Wörter sind total durcheinandergegangen. Ich bin nicht sicher, was PODEMOS ist. Sie wissen es auch nicht. Also sie haben noch kein Programm…“
Moderator Hirz: „Aber dann streichen wir mal das links, aber populistisch schon….“
Aurora Minguez: „Ja, wenn man denkt, Populismus ist die Wahrheit zu sagen, dann sind sie wahrscheinlich Populisten. Also das Land leidet unter Miseren…viele Aspekte. Die Regierung lügt jeden Tag…und lügt immer wieder und wieder…“
2. ARD Bericht aus Berlin (ab 3:18min)
Moderator Becker: „Das deutsche Spardiktat in Europa habe viele Griechen in Arbeitslosigkeit und Armut getrieben – heißt es [heißt es? will Becker das in Abrede stellen?] Seit dem Wahlsieg von Tsipras radikalem Linksbündnis wittern Rechts- und Linkspopulisten in ganz Europa Morgenluft. In Frankreich, Italien und vor allem durch PODEMOS in Spanien, hagelt es Kritik an der Sparpolitik und an Deutschland. Gebannt schauen jetzt viele dort nach Athen, denn erzielt Tsipras Erfolge, dürften sich linke wie rechte Populisten in Europa bestätigt fühlen.„
3. ZDF Berlin direkt (ab 0:24min)
Moderatorin Schausten: „Der Wahlsieg der griechischen Linken, der auch in Spanien, Frankreich und Italien von Links- wie Rechtspopulisten gefeiert wird, könnte der Anfang gewesen sein: der Anfang vom Ende der Euro-Rettungspolitik deutscher Prägung…“
Die selbsternannte 3sat „kulturzeit“ nahm sich heute des Themas an und hielt es
für nötig, in die USA nach Princeton zu schalten, um sich von Jan-Werner Müller erklären zu lassen, was denn Populismus eigentlich sei. Der scheitert leider kläglich, denn nach seiner so speziellen – wie offenkundig falschen – Definition, erkennt man Populisten angeblich daran, dass sie einen „moralischen Alleinvertretungsanspruch“ postulieren.
Das aber kann man von keiner der Parteien (Syriza, Linke, Front National, etc…) oder Bewegungen (Montagsmahnwachen, PEGIDA) ernsthaft behaupten, die gemeinhin von Medien- und Politikern als Populisten tituliert werden. Vielmehr sind sich diese oftmals ihrer Rolle als Underdogs mehr als bewusst. „Wir sind das Volk“-Gesänge sind kein postulierter Alleinvertretungsanspruch, sondern lauthals artikulierter Trotz und Provokation eines Systems, das sich von den Interessen der Bürger weit entfernt hat. Was PEGIDA tatsächlich meint ist: „Wir sind auch das Volk„.
Das einzige wirklich gemeinsame Merkmal, das die als Populisten diffamierten verbindet, ist, dass sie die Alleinherrschaft einer etablierten Politikerkaste infrage stellen und oftmals mehr Demokratie einfordern oder versprechen.
„Populismus“ ist deshalb nichts anderes, als ein Kampfbegriff. Auf einer Stufe mit dem verwässerten „Antisemit„, „Antiamerikaner“ oder „Putinversteher„. Er soll eine Grenze ziehen, zwischen den vermeinlichen echten Demokraten, die alle 4 Jahre marktkonforme Parteien wählen und neu aufkeimender Opposition, die das bestehende System ins Wanken bringen könnte.
Schon die Etymologie verweist auf den denunziatorischen Charakter und auf jene, die den Begriff prägten und auch vorzugsweise verwenden:
„Der Begriff „Populismus“ kam in der Sozialwissenschaft Ende des 19. Jahrhunderts auf. Diese beschrieb damit die Farmerbewegung in den USA, die gegen das in New York City konzentrierte Großkapital für eine Politik billiger Kredite, die Silberwährung, Referendumsdemokratie und landwirtschaftliche Verwertungsgenossenschaften kämpfte und dazu 1889/1890 die People’s Party gründete.“(wikipedia)
Genau deshalb tun sich Pseudodemokraten schwer ihn zu definieren. Sie würden sich selbst entlarven. Diejenigen, die lauthals Populisten krakeelen, haben nämlich ganz offensichtlich ein Problem mit echter Demokratie und vor allem mit mehr Demokratie. Sie misstrauen dem Pöbel zutiefst und sind in Wahrheit Verfechter einer gelenkten Pseudodemokratie, die eine echte Herrschaft des Volkes verhindern soll. Die Schalte nach Princeton hätte sich das Staatsfernsehen also sparen können. Aber vermutlich hat man besonders lange gesucht, bis man mit Müller jemanden gefunden hat, der den Begriff im Sinne des Staatsfunks vernebeln kann.
Dieses unsägliche Deskreditieren der Andersdenkenden als sogenannte Populisten. Natürlich gibt es Menschen, die einfache Resentiments oder Emotionen bedienen, um ein Forum oder Macht zu bekommen. Aber ganz überwiegend richtet sich der Stempel des „Populisten“ heute gegen jeden, der nicht dem politischen Mainstream folgt. Was für ein eingeschränktes Verständnis von Demokratie!
Ich war kurz davor, beim Frühschoppen anzurufen wegen Hirz‘ Beharren auf dem Terminus „populistisch“ zur Charakterisierung von Podemos.
Offensichtlich sind Leute wie Hirz der Meinung, einer Regierung müssen per definitionem die Belange der Bevölkerung sonstwo vorbeigehen. Wir sind dazu da, „Zumutungen“ auszuhalten, damit es unseren Banken gut geht. So denkt der doch. Falls er überhaupt noch denkt. Alle Politiker, die sich, wie es sich gehört, um das Wohl des Volkes kümmern, sind dann eben Populisten. So einfach ist das.
Michael Hartmann hat die Eliten erforscht. Für die deutsche Elite war 2012 am wichtigsten, dass die deutsche Staatsverschuldung gesenkt wird. Das Zweitwichtigste war für die Elite eine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Aber nur jeder vierte der deutschen Elite war für eine Anhebung der Steuern auf hohe Einkommen und Vermögen, obwohl zu dieser Gruppe auch hohe Gewerkschafts- und Kirchenvertreter gehören.
Sozial ist die deutsche „Elite“ nicht. Sie erinnert sehr an eine Körperöffnung, wo verdaute Nahrung ihren Ausgang findet.
Den Herren kannte ich noch nicht. Dank dafür an Spitz passt auf!
Ein Kumpel hatte mich vor längerer Zeit öffentlich in einer mir peinlichen, negativen Sache beschuldigt und das mit Recht.Aber genau bezüglich dieser Sache war er ein zig Mal schlimmerer Finger,als ich.Deshalb ging ich als klarer Sieger aus diesem verbalen Duell hervor,nachdem ich Besserung gelobte und dies auch einhielt.Mein Kumpel entschuldigte sich bei mir und gab zu dreist gewesen zu sein.Seine Impertinenz war ihm peinlich.Nun verfahren unsere transatlantischen Medien schon ewig und seit der Ukraine-Krise verstärkt nach dem Motto:Angriff ist die beste Verteidigung.Sie unterstellen ihren politischen Gegnern und Feinden Dinge die sie viel undemokratischer, menschenverachtender,ja für die gesamte Menschheit existenzbedrohend unternehmen.Schon öfter habe ich mich als medizinischer Laie gefragt,wie nennt sich diese Krankheit bei der man das eigene Handeln ausblendet,aber es anderen Personen oder Gruppen,die hier ein viel kleines Negativkonto besitzen, brutal um die Ohren schlägt?Also der Vergewaltiger einer Frau klagt jemanden an der es wagte ihr am Po zu tätscheln,was natürlich zu verurteilen ist.Im medizinischen Fachbuch fand ich dafür den Begriff Schizophrenie.Ich zitiere aus dem Fachbuch:“Die Schizophrenie ist eine Psychose,die mit einer Störung des Denkens und des Wirklichkeitsbezuges,verbunden mit Wahnvorstellungen in Erscheinung tritt.“Mathias Bröckers,Mitautor des Buches“Wir sind die Guten“hat auf die Frage eines Journalisten eine geniale,praxisnahe Antwort gegeben:“Und warum nun das Buch? Und vor allem der Titel: „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“?
Wir, der Westen, sind immer die Guten, weil wir Freiheit, Demokratie und Menschenrechte auf unsere Fahnen schreiben, wenn wir Krieg führen. Wir sind auch immer unschuldig, wenn wir dabei Länder besetzen, Städte zerstören, Zivilisten ermorden, Menschen foltern usw. – das sind „Kollateralschäden“, die wir zwar anrichten aber nicht beabsichtigen. Das tun nur die Bösen, Leute wie Putin, die nur aus reiner Machtgier handeln, wenn sie etwa Zivilflugzeuge vom Himmel holen, ohne einen Schuss abzugeben, aber es ist klar dass sie es waren. Weil sie die Bösen sind. Dem Publikum einen solchen Schwarz-Weiß-Film, ein „Blame Game“ auf Kindergartenniveau vorzuführen und es als Realität zu verkaufen, das ist die grundlegende Manipulation, der wir derzeit durch die Medien ausgesetzt sind. Und die auch dafür sorgt, dass die Suche nach einem etwas differenzierteren Verständnis denunziert und Russland-, oder Putinversteher zum Schimpfwort wird. Wo jedoch nicht mehr analysiert werden darf, da herrscht Ideologie, wo Verstehen verboten wird, regieren Glaubensbekenntnisse. Da mache ich nicht mit und bin deshalb bekennender „Putinversteher“.
Hintergrund der offenbaren staatlichen Verbrecheraktionen des Westens unter Führung der USA,dem kriminellsten Regime der Weltgeschichte,ist der menschenverachtende Raubtierkapitalismus.Einer der klügsten Sätze die ich kenne lautet:“Die Dosis macht das Gift.“Die USA haben den Kapitalismus brutal vergewaltigt und ihre kranke Kriegsgier ruiniert die Erde.Die EU-Vasallen spielen mit und die Rechnung wird die gesamte Menschheit tragen müssen.Es tröstet mich,dass die Verursacher mit im untergehenden Boot sitzen würden.Das glauben die in ihrer hirnverbrannten Arroganz scheinbar nicht.
Sahra Wagenknecht schreibt in ihrem großartigen Buch,“Freiheit statt Kapitalismus“:“Der Kapitalismus ist zum wichtigsten Hinderungsgrund für ein Leben in Freiheit,Demokratie und Wohlstand geworden.“
Sicher bin ich mir, wenn die Verbrechen in der Ostukraine offenbar werden und darüber hinaus ein Krieg mit Russland beginnen würde,wären riesige Demonstrationen in den EU-Ländern die Folge.Und man könnte für die transatlantischen Medienlügner und Kriegstreiber dann nur hoffen,jedenfalls würde ich das wünschen,dass alles friedlich bliebe.
„Projektion“
ist der Begriff nach dem suchst.
Wenn Sie etwas von den Funktionen des menschlichen Geistes verstehen möchten, empfehle ich, auf die psychiatrische Terminologie zu verzichten.
Rein von der Funktion her:
Es agiert feindseliger Geist von innen nach außen. Diese Feindseligkeit kann sich nicht reflektieren, sondern nur projizieren – sie kann sich nur auf Andere richten, aber wegen eines hohen Maßes an Feinseligkeit nicht auf die Existenz des Trägers der Feindseligkeit. Phänomenologisch geschieht dies auf der traumatischen Ebene.
Nur Menschen, die schwerstens traumatisiert sind, sind auch in der Lage, die abscheulichsten Verbrechen zu begehen. Ihnen fehlt die aktive moralische, ethische oder Gewissens-Instanz, die ja nur durch die Fähigkeit der Eigenreflexion bedient wird. Sie werden in allen gesellschaftlich macht-relevanten Positionen Menschen mit diesem „Strickmuster“ identifizieren. Ihr Streben nach Demonstrieren von Macht ist der Fluch der relativen Nicht-Existenz von Geist. Folglich üben sie Macht nur aus, um überhaupt existent sein zu können. Schauen Sie mal genauer gewisse „Persönlichkeiten“ an; sie erhalten sich mittels Hirngespinsten – auf der Ebene eines wahnhaften Irrsinns – der nur durch die Projektion eine (künstliche) Existenzfähigkeit erschaffen kann. Im Grunde ein Prinzip, und das sollte tröstlich sein, ein Luftballon, der sich mit fremder Energie selber aufbläst.
Gruß
Wolfgang
@ federleichtes
Schön erklärt. Vielen Dank !
Wenn man dann noch bedenkt, daß nicht wenige dieser „Persönlichkeiten“ (bei den US-Eliten dürfte dieser Anteil sogar noch deutlich höher sein) Kokain-abhängig sind wird aus psychoanalytischer Perspektive alles überschaubar und erklärbar. Doch erzeugt dieses Erklärungsmuster ein gewisses Mitgefühl für die Delinquenten. Und hier muß ich sagen: sorry, aber sobald es sich um Kriegsverbrecher handelt, ist m.E. Mitgefühl nur in extrem homöopatischen Dosen zulässig und darf jedenfalls keinerlei strafmildernde Umstände zu Folge haben.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Die Annahme, unsere Welt würde seit Menschengedenken zufällig mit Feinseligkeit durchsetzt und erzeuge nach Belieben Phänomene derselben wird widersprochen durch Menschen, die sich weder der Feindseligkeit beugen noch sie ignorieren. Der Betreiber dieses Blogs, ich erwähnte das bereits am Rande, agiert in diesem Sinne mit einer ganz anderen Macht, eine, die dem Wohl der Gemeinschaft dient. Falls ich seine Forderung nach Bestrafung von „Tätern“ überlesen haben sollte, bitte ich um Aufklärung.
Der analytische Aufklärungs-Modus ist meinerseits primär nur als ein Instrument zur Deskalation für die emotionale Verfasstheit von Betroffenen (der Feindseligkeit) zu verstehen. Ist ja klar, dass der Modus „Feindseligkeit erzeugt weitere Feindseligkeit“ kein Modell für die Schaffung von Frieden sein kann. Insofern hat die Analyse eine Doppel-Funktion. Deren erstes Anliegen nur die „Entschärfung“ von Betroffenheit sein kann. Ist die Aggressons-Spirale erst unterbrochen, ergibt sich mir als Konsequenz zwingend die Folge, die Aggressivität der unsäglichen Politik auszutrocknen und damit auch ein entsprechendes Tätigwerden der Handlanger überflüssig zu machen. Entsprechende Kommentare von „Aussteigern“ konnte ich hier erfreulicherweise lesen.
Das ist meine ganz persönliche Einstellung. Nicht diskutabel.
Gruß
Wolfgang
Kapitalismus muss man nicht vergewaltigen. Kapitalismus ist ein System der Vermögens- und Machtakkumulation, das so oder so die Masse der enteigneten vergewaltigt. Anders funktioniert es einfach nicht.
Ich verstehe,was Karl-Heinz meinte.Die soziale Marktwirtschaft,die vor der Einheit großartig funktionierte,war auch ein Kapitalismus und dem Sozialismus der DDR klar überlegen.Nun wurde die Dosis von den Raubrittern erhöht und wenn man in die USA schaut,kann ich Karl-Heinz nur zustimmen.Der Kapitalismus hat doch seinen eigenen Tod nicht eingeplant.Wir alle sind doch mit schuldig,dass die kranke Gier einer kleinen Clique die gesamte Menschheit auslöschen,ja unsere Erde kaputt machen kann.Das steht in keinem Lehrbuch des Kapitalismus.Viele prominente Ökonomen,nicht nur in den USA,verurteilen deshalb längst die Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung,gemessen am Lebensniveau der Mittelschicht und des unteren Drittels der Bevölkerung eines Landes.Natürlich ist Ihre Aussage über den Kapitalismus richtig,aber zu lehrbuchhaft.Weil es auch um Menschen geht muss der Kapitalismus,wenn er nicht untergehen will,sich reformieren.Heiner Geißler(CDU) meint sogar:“Der Kapitalismus ist wie der Sozialismus gescheitert.“Unsere Zukunft, darf aber nicht von einer Elite bestimmt werden,die uns Ausbeutung und Wettbewerb als göttliche Vorbestimmung verkaufen will und das Warenwertgesetz als Götzenwelt über alle sozialen Werte stellt.
Wenn Merkel bei Orban Meinungs- und Pressefreiheit einfordert, dann sei ihr zu empfehlen, sich an die eigene Nase zu fassen.
https://rundertischdgf.wordpress.com/2015/02/03/merkel-mahnt-bei-orban-meinungsfreiheit-ein/
Bei diesen ELITEN muss man nicht raten auf welcher Seite der Horizontal-Achse sie stehen.
http://www.rtdeutsch.com/10913/headline/cdu-bundestagsfraktion-flamme-des-sieges-fuer-ukraine-und-klitschko/
Der Artikel,ist der in Englisch,Denglisch oder politischen Neu-Sprech geschrieben?Buzzword,Wording ist kein Deutsch,in meiner Heimat ist die Kultursprache Deutsch und kein Neo-Englisch.Aber nahezu jeder geschriebene Artikel ist in sittenlosen Denglisch geschrieben.Meine Muttersprache klingt wie süße Musik in meine Ohren.Oder süßen jetzt die verrückten Sprachrandalierer Kaffee mit Salz?Hört auf die deutsche Sprachkultur dermaßen Verbal zu Vergüllen,es ist schon mehr als lächerlich,Punkt.
„Neo“ ist auch kein Deutsch.
Die drei Rechtschreibfehler in einem so kurzen Text klingen auch nicht gerade wie Musik in meinen Ohren.
Deine deutsche Sprache, die du dir so wünscht ist auch nur Produkt, also Ergebnis vieler Veränderungen der Sprache, die wir deutsch nennen.
Solange sich alle Leute verstehen und die Sprachänderung wirklich von den Leuten (also der Bevölkerung) ausgeht (nicht von irgendwelchen Werbe-Idi*** und/oder Unternehmen), ist alles in Ordnung.
Problem bei Pegida ist halt schon der Name. Wobei das Ablenken von den Schuldigen gen Islam kein Populismus, sondenr Demagogie ist (so wie gerade die Union schon immer eine Demagogen Partei war.
Populismus selbst ist ja gar kein Schimpfwort, abr das ist die typische Neusprechtaktik. PR heißt z.B. auch nichts anderes als Propaganda. Man versucht die „einfacher gestrickten“ oder nur oberflächlich interessierten Leute zu verwirren.
Die parlamentarische Demokratie ist ja nicht sonderlich weit verbreitet auf der Welt und hat massive Nachteile, die wir auch extrem zelebrieren. Zu diesen gehört z.B. Anfälligkeit für Lobbypolitik und Wahlversprechen, die nie eingehalten werden.
Und darin sind bei uns ja Schwarz/Rot/Gelb/Grün Könige…
Die AfD wird es nicht anders machen, ist ja eh nur ein Rechtsableger der Union und schon am Spitzenpersonal und deren Eintellung sieht man ja, in welche Richtung es gehen soll, nämlich die gleiche wie bisher. Allgemein scheint es so, nachdem die Piraten drohten, die Gesellschaft nach links zu ziehen (also Richtung Demokratie, Grundgesetz, Menschenrechte), dass man fix einen Konterpart installieren wollte, der das schnell rückgängig macht.
Natürlich verspricht die AfD so manches, aber wie bei Pegida werden das wohl eher die Leute in den hinteren Reihen glauben und wollen, die aber am Ende einfach nichts zu sagen haben.
Allgemein sind Demonstrationen sowieso sinnlos und lenken nur davon ab, dass dieses Land mit Demokratie nun wirklich gar nichts mehr am Hut hat. Selbst diese eine Wahl alle 4-5 Jahre ist ja eine Lüge, weil der Wähler danach eh wieder betrogen wird.
Pegida, Stuttgart 21, Occupy – alles schlussendlich das gleiche: Nämlich vor allem eine „autoritäre Wende gegen die parlamentarische Demokratie“.
http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/politikum116.html
Vom Wutbürger zum Mutbürger – Ein Gespräch mit dem Soziologen Oliver Nachtwey über die Gemeinsamkeiten von Stuttgart 21 und Pegida;
Die vielen Plauderer in TV und Presse sind zum großen Teil überflüssig. Hier wäre einmal hartes Arbeiten angesagt, statt die Bürger mit immer neuen Thesen verrückt zu machen. Ich glaube aber, dass sich in dieser Richtung bald etwas ändern wird.
Passend dazu fragt heute die ZEIT in einem Interview mit Ralf Stegner:
„Überall in Europa werden die Ränder stärker. Erleben wir die Auflösung der Konsensgesellschaft? “
Ist eine Diktatur nicht auch eine Konsensgesellschaft?
Aber es ist klar, dass den Eliten, die sich selbst gern als Mitte der Gesellschaft bezeichnen, die neuen Entwicklungen ein Dorn im Auge sind. Und jetzt auch noch das:
http://www.euractiv.de/sections/eu-innenpolitik/griechischer-minister-syriza-wird-ttip-niemals-ratifizieren-311727
In Washington sucht man noch auf der Landkarte „wo liegt denn dieses Griechenland ?, ist das ein Land ?, eine Stadt ?, vlt. liegt es irgendwo in Frankreich und ist irgendso ein gallisches Dorf ?“. Aber solbald man es gefunden hat, wird man wissen was tun ist ! Ich vermute die Panzermotoren der griechischen Kavalerie wurden in Erwartung des leider Unvermeidlichen bereits angeschmissen. Na ja, und dann wird es in den Lügenmedien eben heissen: „Ach die Griiiieeeeechen, …die kennen das gar nicht anders,….so eine „Ablösung“ der Regierung mithilfe des Militärs……das ist da gaaaanz normal, …das gabs schon so oft,…..JA !……so sind sie halt die Griechen !……So ! …jetzt ist aber gut,…die „neue Übergangsregierung“ musste, um Chaos und Anarchie zuvorzukommen und um die „westlichen Werte“ wirksam zu schützen, die „demokratische Grundordnung“ wiederherstellen. Die EU-Kommission hat der „neuen Übergangsregierung“ bereits ihre Unterstützung signalisiert, Frau Merkel reist morgen nach Athen um dort über das weitere Vorgehen in der €-Krise zu beraten.
Aber kommen wir nun zu einem wirklich schockierendem Thema: Schneesturm in New York……“
„Konsensgesellschaft“ ist auch so ein Unwort.
Ich zitiere mal ausnahmsweise einen Vertreter der Lügenpresse:
„Wir leben in einer Konsensgesellschaft und wer da rausfällt, der kriegt böse was über die Mütze.“ (Giovanni di Lorenzo)
Der Orwellsche Neusprech in unserer Medienpropaganda
Zitat:“Dieser Neusprech fängt an Risse zu bekommen.Das passt einfach vorne und hinten nicht mehr.“ Veröffentlicht am 01.02.2015
In ganz Europa reagieren die Medien zwar durchaus kritisch auf Syrizas Wahlsieg, jedoch auch zurückhaltend und durchaus interessiert. Sogar der englische Telegraph … eine eher konservative Zeitung in etwa vergleichbar mit der FAZ … wirkt deutlich interessierter als kritisch. Nur in Deutschland – als einzigem Land in Europa – reagieren die Leitmedien (von Zeit, FAZ, SZ, Spiegel, Focus, Stern, etc.) durch die Bank mit unsachlicher Hysterie, Panikmache und persönlichen Diffamierungen.
Die Frage nach dem wieso ist dabei durchaus aufschlussreich: Syriza stellt eine Wirtschaftspolitik infrage – nämlich die sogenannte angebotsorientierte Wirtschaftspolitik neoliberaler Prägung – die uns auch in Deutschland seit mehr als 20 Jahren von den Leitmedien eingetrichtert wird. Folglich glauben unsere Leitmedien, sie hätten noch einen Ruf den sie verlieren könnten. Denn wenn sich herausstellen sollte, dass uns unsere Medien seit über 20 Jahren nur Mist aufgetischt haben, der uns nicht nur nicht geholfen sondern obendrein noch geschadet hat … au weia. Das muss unbedingt verhindert werden.
Denn welcher deutsche Bürger weiß schon, wieviel Geld ihm jeden Monat durch die verfehlte Wirtschaftspolitik der letzten zwei Jahrzehnte verloren geht? Nehmen wir als Beispiel einen Durchschnittsverdiener, der monatlich 3000 brutto und ca. 2000 netto hat. Will sich irgendjemand daran versuchen zu schätzen, wieviel Nettogehalt dieser Durchschnittsverdiener jeden Monat nicht bekommt, weil eine ideologisch verbohrte angebotsorientierte Wirtschaftspolitik seit Mitte der 90er die Reallöhne stagnieren lässt? Wieviel pro Monat? Irgendwelche Schätzungen?
Ausgangspunkt: 3.000 € brutto zu ~ 1.880 € netto
Mit moderaten Lohnsteigerungen in den letzten 20 Jahren ins Blaue geraten wären es wohl real um die 500 Euro mehr im Monat? Also 2.400 € unter der Grundvoraussetzung, dass die Preise gleich geblieben wären, was fast unmöglich ist und damit zusätzlich zu einer Anpassung führen hätte müssen (ohne das Warenkorbgeeiere).
Das Brutto wäre dann so was bei 4.100 €, wenn die Arbeitnehmer am Produktionsfortschritt beteiligt worden wären, und nicht die Südländer in Grund und Boden konkurriert und totexportiert. Die Arbeitslosigkeit in D wäre dann wahrscheinlich bei offiziellen 10 % (+5% Dunkelziffer ala Umschulung. etc. pp). Stattdessen wurde die Arbeitslosigkeit (schein)exportiert bzw. mit phantasievoller Statistikführung geschönt und der Produktionsfortschritt an der Börse ausgeschüttet und die Hamster in den Rädern im Durchschnitt mit Lohnsteigerungen in Höhe der Inflationsrate des Europäischen Gemeinschaftskorsetts Euro abgespeist. Zusammen mit Leiharbeit und Werksverträgen und deren gesetzliche Gestaltung wurden alles andere als solide Arbeitsplätze geschaffen und die Regierung besitzt noch die Frechheit zusammen mit den Medien, das Hohelied des Wohlstandes für alle zu zelebrieren, während weder im Schnitt in Privatwirtschaft noch auf Seiten des Staates wenigstens erhaltende Investitionen getroffen werden. Es ist das Pfeifen im Walde – von den Gewalten, die uns zu schützen schworen. Bunte Nullen an den Hebeln. …aber das ist sicher nur wieder viel zu negativ gedacht…
@ dank
Die Arbeitslosigkeit in D wäre dann wahrscheinlich bei offiziellen 10 %_
Mal eine interessante Aufzählung zu dem Thema,
„böse Zungen behaupten“, wenn man alle zusammenzählt, kommt man auf ca. 10 bis 15 Mio Arbeitslose:
[video src="https://denkfunk.de/wp-content/uploads/2015/01/df_TomWolf_hartz4_01_360p.mp4" /]
Ein alternativer Link:
https://denkfunk.de/tom-wolf-10-jahre-hartz-iv/
Diese bösen Zungen haben sehr wahrscheinlich Recht – allerdings weisen die Statistiken nur die Hälfte aus… Aber es ist beim Schätzen von Zahlen einfacher konservativer zu sein: Beispiel oben mit den 10% + 5% im Schatten.
Ähnlich läufts beim großen Bruder eh schon länger mit seinen Lebensmittelmarkenempfängern und den „Not in Labor Force“-Nichtarbeitssuchende-Arbeitskräfte… Arbeitskräfte die wegdefiniert werden, weil, ja weil sie aufgegeben haben zu suchen oder bestenfalls im Schatten wirtschaften… Praktisch.
„Mit moderaten Lohnsteigerungen in den letzten 20 Jahren ins Blaue geraten wären es wohl real um die 500 Euro mehr im Monat?“
Bingo. Und zwar sehr wohl REAL 500 Euro mehr im Monat, also bereits nach Abzug der Inflation. Jedem von uns fehlen JEDEN MONAT ca. 20% REALlohn. Das ist der Preis, den WIR fuer die falsche Politik der letzten 20 Jahre bezahlen … jeder von uns jeden Monat. Da kommt ueber die zwei Jahrzehnte schon ganz schoen was zusammen …
„Und zwar sehr wohl REAL 500 Euro mehr im Monat…“
Und diese Summe haben Sie jetzt wie genau berechnet…?
„Und zwar sehr wohl REAL 500 Euro mehr im Monat, also bereits nach Abzug der Inflation.“
Gleiche Meinung. Mein Fragezeichen war ein wenig fehl am Platz nach dem löschen des “ ,nicht“ davor…
@Doc
„Und diese Summe haben Sie jetzt wie genau berechnet…?“
Sie kennen das Grundprinzip des „Verteilungsspielraums“? Löhne sollen steigen wie Inflationsrate plus Produktivitätszuwachs. Das ist dasselbe wie REALlöhne sollen wie die Produktivität wachsen (Reallohn = Lohn minus Inflation). Und wie genau wächst nun die Produktivität? Ganz einfach: Inflationsbereinigtes BIP wächst mit der Produktivität. Sie müssen sich also nur die inflationsbereinigten BIPs zweier Jahre heraussuchen und dann wissen Sie, wieviel die REALlöhne in diesem Zeitraum hätten steigen sollen … dann können Sie vergleichen wieviel sie tatsächlich gestiegen sind.
Konkret: BRD zwischen 2004 und 2014.
Laut Statistischem Bundesamt
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/RealloehneNettoverdienste/Aktuell.html
sind die Reallöhne von 2004 bis 2014 um ca. 1.9% gestiegen … nicht pro Jahr sondern insgesamt in 10 Jahren.
Wieder Statistisches Bundesamt
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
ist das reale (=preis-/inflationsbereinigte) BIP Deutschlands von 2004 bis 2014 gewachsen um (da müssen Sie multiplizieren) 14,6%.
Daraus ergibt sich, 14.6% – 1.9%, dass uns 12,7% Reallohn fehlen … wohlgemerkt nur von 2004 bis 2014. Ich haben auf die Schnelle keine älteren Daten beim Statistischen Bundesamt gefunden, aber wie Sie sehen, kommt man mit nur 10 Jahren bereits auf 12,7% Reallohnlücke. Wenn man noch mal 10 Jahre weiter zurück geht …
Konnten Sie meiner Rechnung folgen, oder wo muss ich noch besser erklären?
@Doc
Noch eine kleine Ergänzung, um auf mein ursprüngliches Beispiel des Durchschnittsverdieners zurück zu kommen:
12,7% in 10 Jahren und vermutlich grob 25% in 20 Jahren ergeben. Der Durchschnittsverdiener hat grob 2000 netto im Monat. 25% mehr sind eben genau jene 500 Euro mehr netto im Monat. Und das ist, wie vorgerechnet, alles preisbereinigt, die 500 netto mehr im Monat sind also wirklich in heutiger Kaufkraft … es wären wirklich 500 Euro mehr in der Hand.
Ok, ok.. ich hab ja mein weiter unten gebrachtes Rechenexempel auch nochmals nachgerechnet, 15×1.5 ist ja tatsächlich 22,5 und das auf 2000 Euro bezogen sind ja nicht meine ursprünglich berechneten 2300 sondern vielmehr eher 2450 Euro… und das auch nur auf 15 Jahre bezogen…
Damit liegen Sie tatsächlich mit Ihrer Einschätzung RICHTIG.
@Doc
Längere Zeitreihen GEFUNDEN!
Reales BIP von StatBuAmt:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/RealloehneNettoverdienste/RealloehneNettoverdienste.html
(Excel-Tabelle unter „Lange Reihen ab 1925“)
Reales BIP in BRD von 1994 bis 2014 um 29,2% gewachsen.
Reallohnindex von StatBuAmt:
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/VerdiensteArbeitskosten/ReallohnNetto/Reallohnindex.html
(Das kleine Icon rechts hat die Excel-Tabelle)
Reallöhne in BRD von 1994 bis 2014 um 2,5% gewachsen.
Daraus ergibt sich eine Reallohnlücke von 29.2% – 2.5% = 26.7%.
Sind Sie überzeugt?
Ja vielen Dank. Immerhin liegen Ihre Zahlen mit meiner mittlerweile korrigierten vereinfachten Fassung doch nicht allzuweit auseinander!
@dank
„Die Arbeitslosigkeit in D wäre dann wahrscheinlich bei offiziellen 10 % (+5% Dunkelziffer ala Umschulung. etc. pp).“
Falsch. Hohe Loehne kosten naemlich keine Arbeitsplaetze. Jaja, ich weiss, das wird immer wieder behauptet … von wem? … aber wissenschaftliche Studien kommen weltweit immer wieder zum gegenteiligen Ergebnis. Und das ist ja auch logisch: Hoehere Loehne bedeuten hoehere Nachfrage = mehr Konsum und schaffen somit neue Arbeitsplaetze und foerdern Investitionen. Das nennt sich „nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ im Gegensatz zur momentan herrschenden „angebotsorientierten Wirtschaftspolitik“. Welche von beiden Denkschulen die Nase vorn hat, da ist die Geschichte ziemlich klar und eindeutig … die Angebotstheorie ist es definitiv nicht.
Von den ganzen Markt-, Angebots- und …-Theorien ist kaum was zu halten in einem chaotischen System mit menschlichen Akteuren auf einem begrenzten Planeten.
Bei den Arbeitsplätzen ist das regionale Fördern durch Lohnzuwachs möglich, aber kaum in größerem Maßstab nachzuvollziehen. Das würde funktionieren, wenn die langen Werkbänke nicht bestehen würden und auch das Kapital (Wirtstier und Symbiont zugleich) nicht immer nach dem größten Haufen suchen würde. Und es funktioniert dann, wenn nicht ein Land, sondern die gesamte Welt betrachtet wird, praktisch damit als abgeschlossenes System in dem durch Investment und mehr Konsum mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. In einzelnen Ländern ist dies nur temporär auf einer globalisierten Welt zu erreichen, bis die Arbeitsplätze und/oder das Kapital abfließen, weil es woanders mehr zu holen gibt. (Von Ressourcenproblemen ganz abgesehen.)
Durch steten Produktionsfortschritt wird aber auch kaum das weltweite Wachstum ewig lange anhalten können – es herrscht trotzdem bald eine steigende Arbeitsplatzlosigkeit (die das negative Einkommen und Auskommen regelt) – das ist das eigentliche Problem. Nicht die Arbeitslosigkeit – das ist subjektiv auf den Menschen bezogen. Nein, Länder und Industrien werden ständig aus verschiedensten Gründen arbeitsplatzloser. Nicht die Menschen arbeitsloser. Das ist der Trick der Politik – den Menschen die Schuld zuzuschieben, anstatt sich selbst und die Unternehmen zu mahnen, es nicht zu weit zu treiben mit den Automatisierungen, Einsparungen und Rationalisierungen, die unterm Strich wem genau nutzen sollen? Ohne Zerstörung des bereits Erreichten wird eine Grenze jedes Mal aufs Neue auftauchen, weswegen es so „reinigende“ Elemente wie Krieg, Depression und andere Wahnsinnszustände gibt.
Beim Betrachten des schönen blauen Balls im Weltraum stößt der Beobachter dann an die Endlichkeit des Wachstums, der aber nach vielbeachteter Lehrmeinung für den dauerhaften Erhalt aller Arbeitsplätze (nicht einzelner) zusammen mit den hochgesteckten Renditezielen nötig ist, ohne allerdings die Sättigung und deren ansteigenden Grad zu beachten.
Unterschlägt „Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ (ohne weitere Agendaänderung) dabei die Probleme, die durch weltweite Kapitalakkumulation und Renditesuche trotzdem entstehen würden?
Die Wirtschaftswissenschaften betrachten nur den ihnen geglaubt zugeteilten Bereich und vernachlässigen leider die Außeneinflüsse all zu oft bis immer. VWL und BWL sind zwei konträre Disziplinen, die beide humpeln, aber auch gemeinsam nicht laufen können, da sie sich nur auf sich selbst fixieren und die Außenwelt wegdefinieren (wollen).
Aber das ist auch nur so eine Meinung…
Die durchschnittliche Netto-Lohnsteigerung, die ja am vorgegeben Inflationsziel von 2 % orientiert sein sollte, wurde seit Einführung des Euro vor 15 Jahren in Deutschland jährlich um etwa 1,5 % unterboten.
Diese müssten dann bei 15 x 1,5 % von angenommen monatlischen 2000 Euro etwa heute 2300 Euro sein. Dies würde derzeitig ein jährliches Minus von ca. 2500 bis 3000 Euro bedeuten.
„Die durchschnittliche Netto-Lohnsteigerung, die ja am vorgegeben Inflationsziel von 2 % orientiert sein sollte“
Nein. Die Lohnsteigerung sollte sich NICHT nur an der Inflationsrate orientieren. Das wäre ja nur ein Nullsummenspiel!
Sie müssen auch den Produktivitätszuwachs mit einrechnen. Denn das BIP … also der zu verteilende Kuchen … wächst ja mit der Zeit an … eben durch den Produktivitätszuwachs. Die Löhne sollten also dem Verteilungsspielraum (= Inflationsrate PLUS Produktivitätszuwachs) folgen. Andernfalls koppeln Sie die Lohnempfänger vom wachsenden Kuchen ab, den ebenjene Lohnarbeiter ja selbst mit erwirtschaften.
Das ist ein ganz wichtiger Unterschied! Ein Beispiel: Zielinflationsrate 2% plus durchschnittlicher jährlicher Produktivitätszuwachs von 1,3% ergibt eine Ziellohnsteigerung von 3.3% pro Jahr. Wenn die Gewerkschaften also 5% mehr Lohn fordern und am Ende 3% mehr rauskommen, liegen sie noch immer weit unter dem, was eigentlich möglich und sinnvoll wäre.
Immer voraus gesetzt natürlich, dass Sie den wachsenden Wohlstand in Deutschland gerecht an alle verteilen wollen. Und das wollte die Politik der letzten 20 Jahre ganz gewiss nicht.
Ich sehe das sehr ähnlich. Aber die neoliberale Umverteilungspolitik (von unten nach oben!) begann schon 1982 mit Reagan und Thatcher. Seit 33 Jahren gucken die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in die schmale Lohntüte.
Beim Durchschnittseinkommen werden auch Leute wie Mario Götze oder Sebastian Schweinsteiger eingerechnet, die etwa 10 Millionen im Jahr „verdienen“. Für die Bevölkerung ist das mittlere Nettoeinkommen entscheidend; es war 2012 nur 1.630 Euro pro Monat hoch.
Ich gehe ja so weit konform, bis auf die Einschätzung von Pegida und der neuen Vereinigung, die sich unter der (sicherlich sehr rechten) FDP-Wählerin Oertel mit einem neuen Namen tarnt, es sind doch die alten Fremdenfeinde und Rassisten in den Dresdner Straßen, auf die sie spekuliert. Ja, sie haben sich nur ein Ventil für etwas gesucht, das sie selbst nicht benennen können, und dabei das erstbeste gefunden, das billigste, das die Obrigkeit nicht verschreckt: das Abendland, das vom Islam verseucht werden könnte. Dass da noch allerhand unzufriedene Kleinunternehmer und sonstiges getretenes Völkchen aus dem ganzen Land bei Pegida unterwegs war, macht Pegida doch nicht zur ernst zu nehmenden Protestbewegung, die man unterstützen sollte.
Oertel sagte kürzlich recht freigiebig, dass die neue Bewegung an der Seite der CDU stehen wird, und wenn solch ein Konstrukt schon mal als obrigkeitsergeben geplant ist, dann nenne ich das populistisch in der schlechtesten Auslegung. Nicht alles, was aus dem „Volk“ kommt, muss auch demokratisch sein, also der Herrschaft des Volkes im Staate dienen. Auch diese neue Bewegung wird sich an die AfD anlehnen, es wird eine nationalistisch-regierungsergebene Bewegung sein, die ein paar Korrekturen erzwingen will. Sie aber zu verteidigen, wie das hier getan wird – welcher Esel reitet denn da?
Das ist keine demokratische Analyse, die Sie abliefern, lieber Wurzelzwerg, sondern linksverschwurbeltes Gedankengut.
Dummerweise ist der derzeitige Versuch, die indigenen Völker Europas durch Massenzuwanderung abzuschaffen, absehbar nicht durchzusetzen.
Natürlich ist der ganz liebe Mensch in Ihnen darüber empört bis entsetzt.
Auch die beinahe täglichen Übergriffe mit Messern auf junge Deutsche durch die zugereisten Hartz4 – Fachkräfte werden unter den besonderen Schutz der Medien gestellt – durch verschweigen.
Die Agitpropaganda unserer sogenannten Demokraten – den Bundesdeutschen Blockparteien, samt den agierenden Betonköpfen aus den Mainstreammedien –
verweigert sich, die Wirklichkeit zu erkennen, den von oben herab gesteuerten Wahnsinn.
Der jahrzehnte dauernde Krieg der Amerikaner gegen Asiaten und Araber und Afrikaner führte zu diesen Flüchtlingsströmen . Das wird durch die gegenwärtige Politik unterstützt. Die sogenannten Atlantiker
in der Deutschen Politik unterstützen diese Verbrechen: statt diesen Menschen ihre Heimat zu erhalten, wird mit Hilfe der Flüchtlinge auch Europa zerstört.
Unsere sogenannten Demokraten sind involviert in ein verbrechecherisches System gegen alle Völker dieser Welt. Die NWO – New World Order – ist nur durchzuführen, wenn man die Masse Mensch versklavt. Dazu schafft man am besten Familie und Volk ab und ersetzt diese durch künstlich geschaffene Funktionsebenen, die unter internationaler Aufsicht bestimmte Kriterien erfüllen müssen.
Da dies nicht ohne religöse, d.h. geistige, Bevormundung geht, bekommt das ganze demokratische Mäntelchen, das den nackten Kaiser bedeckt, einen quasi religiösen Anspruch. Der oberste Götze ist eine bestimmte politische Auffassung und Ausrichtung.
Man kann nur dafür oder dagegen sein – dagegen zu sein bedeutet Ausschluß aus der Gesellschaft mit Hlfe verbaler und justiziabler Maßnahmen.
Bereits heutzutage werden in der BRD von Richtern Aufmüpfige bei fehlender juristische Grundlage zwangspsychiatrisiert oder verschwinden in einer Endlosschleife im Knast.
Orwellsche Zustände.
Die Außerparlamentarische Opposition hat die stichhaltigeren und tiefgründigeren Analysen und Argumente.
Nur durch Unterdrückung kann man diese vor dem Volk verheimlichen.
Das gesellschaftliche Chaos steht uns erst bevor – ein österreichischer Polizeipräsident (Ellinger) – geht davon aus, dass in der Folge Bürgerkriege unvermeidbar sind.
@Adept
Du bist einfach nur ein Faschist egal wie viel Du laberst.
Ich will k(!)eine Mauer.
Ich labere nicht, ich bin ausgebildeter Geisteswissenschaftler.
„Faschist“ ist das argumentationslose Wort des gewöhnlichen Desinformierten ,
Hier mal etwas zur Staatsreligion ;)
Klicke, um auf the-most-dangerous-superstition-larken-rose-20111.pdf zuzugreifen
@ Adept, „Der jahrzehnte dauernde Krieg der Amerikaner gegen Asiaten und Araber und Afrikaner führte zu diesen Flüchtlingsströmen . Das wird durch die gegenwärtige Politik unterstützt.“ ab diesem Absatz stimme ich Ihnen zu. Denn bisher wurde nur ausgiebig über die Erscheinung in der sehr großen Differenziertheit diskutiert und nicht über die Ursachen. Jeder anderer Meinung ist @ IchwilleineMauer, muss gleich ein Faschist sein ?. Das ist zu einfach.
Alles im grünen Bereich, wie immer, bei den rassistischen Schlechtmenschen:
Mich stört bei dem Artikel lediglich die Verwendung des Wortes „Eliten“.
Eine „Elite“ ist meinem Verständnis nach die oberste Spitze und ein durch und durch positiv besetzter Begriff.
Diese oftmals schäbige und intrigante Art und Weise des Einflussnehmens, für die sich jedenfalls beileibe auch nicht jeder hergibt und deren Positionen auch nicht immer durch eigene Leistung besetzt wurden, sondern oftmals schlicht durch Geld und Vermögen, hat eigentlich nichts elitäres.
„Seilschaften“ wäre der passende Ausdruck.
Mit der Defamierung als „Populisten“ will man zum Ausdruck bringen, da würde nur versucht an niedere Instinkte zu appelieren, um billig politisches Kapital daraus zu schlagen, ohne wirkliche Inhalte zu haben.
Wahrheitswidrig wird im Zuge dessen auch gebetsmühlenartig behauptet, man wisse überhaupt nicht, was die Pegida inhaltlich eigentlich wolle.
Dann nenne die „Eliten“ halt „Aristokraten“.
Als Anarchist lehne ich jede Herrschaft über andere, egal wie man die nun nennen mag, kategorisch ab. Und. Nein. Mit Anarchie meine ich nicht dieses, zur Gedankenkontrolle benutzte Schreckgespenst von Bombenlegern und Links- / Rechts-Radikalen die nur Chaos verbreiten.
Wenn diese „Eliten“, von denen du sprichst, einen guten Vorschlag haben, dann können die das gerne tun, wenn sie mir die Entscheidung überlassen, ob ich überhaupt diesen Eliten hinterher rennen will.
In einem System, das immer von unten nach oben verteilt, mal mehr, mal weniger, verachte ich jeden, der sich als Elite sieht oder bezeichnet. Ganz egal welche naive Vorstellung dieser hat.
Man könnte fast meinen, ihr würdet kooperieren:
„Angemerkt sei dazu noch, dass die massenmediale Propaganda der transatlantischen Kriegsmafia sich in Deutschland gegenwärtig unisono darum bemüht, Anel, und gleichzeitig damit, das Modell einer links-konservativen anti-transatlantischen Koalition durch das Attribut “Rechtspopulisten” verächtlich zu machen. Tatsächlich ist es so, dass einem Politiker oder einer Partei vorzuwerfen, populistisch zu sein, nichts anderes ist, als wie wenn einem Fisch vorgeworfen wird, im Wasser zu schwimmen anstatt an Land zu gehen. Erfolgreich nach Beliebtheit beim Volk zu heischen, ist geradezu die Definition von demokratischem Wettbewerb, so wie ihn die sogenannte “westliche Wertegemeinschaft” versteht, und ebenso die Definition von Populismus. Jedem erfolgreichen Politiker kann Populismus vorgeworfen werden, denn dieser negativ klingende Ausdruck braucht von den Propaganda-Medien durch nichts belegt zu werden. Im Umkehrschluss bedeutet es nichts anderes, als dass die transatlantische Mafia die Leute, die sie in ihrem quasi gleichgeschalteten Propaganda-Apparat als “Populisten” beschimpft, nicht leiden kann, sie jedoch nichts konkretes in der Hand hat, um diese ihr missliebigen Leute mit konkreteren Vorwürfen zu diskredieren. Der Ausdruck Populist, gleich ob er in der atlantischen Propaganda als Rechtspopulist oder Linkspopulist Verwendung findet, ist also so etwas wie ein Indiz dafür, dass es nichts Reales gibt, was dem Mann, der Frau oder der Gruppe vorzuwerfen ist, außer ein löbliches Engagement gegen die transatlantische Mafia. Wo die transatlantische Mafia etwas mehr in der Hand hat, belegt sie Personen mit Ausdrücken wie rechts-/links-radikal oder gar -extrem, Ausdrücke wie “mitteradikal” und “mitteextrem” müssen noch erfunden werden, kommen aber sicher bald, ähnlich wie heutzutage friedliche Leute von der Propaganda zu “Verfassungsextremisten” erklärt werden – also Leute zu Extremisten erklärt werden, weil sie die Verfassung oder das Grundgesetz lieben und sich dafür einsetzen. Man mag den doppelten Standard der westlichen Propaganda diesbezüglich auch daran erkennen, dass die transatlantische Propaganda sowohl Anel als auch die AFD als Rechtspopulisten beschimpft, gleichzeitig jedoch die britischen Konservativen unter Vorsitz von David Cameron, die (gemeinsam mit der polnischen PiS-Partei) die stärkste nationale Partei in der europäischen Fraktion der “Europäischen Konservativen und Reformisten” ist, von den gleichen faktisch gleichgeschalteten transatlantischen Propaganda-Medien praktisch nie als “rechtspopulistisch” bezeichnet werden, obwohl die politischen Vorstellungen der britischen Konservativen denen von AFD und Anel so ähnlich sind, dass sie sich mit ihnen im Europäischen Parlament zu einer Fraktion zusammegeschlossen haben.“
https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2015/01/27/partner-von-die-linke-und-afd-bilden-griechische-regierung/
Anyway..
Was übrigens beim Thema Griechenland natürlich kaum thematisiert wird ist, dass die Griechen auf ungeheuren Gasvorkommen sitzen die man gehörig ausplündern will.
Wir erinnern uns:
http://antikrieg.com/aktuell/2015_02_02_griechenland.htm
Absolut richtiger und passender Artikel
„Eine Lieblingswaffe der Agitatoren ist das politische Wording, mit dem Abweichler denunziert und als abseitig dargestellt werden. Antisemiten, Antiamerikaner und Putinversteher überall…“
Das wirklich schlimme für mich ist jedoch zudem, dass diese „Wahrheiten“ von irgendwelchen mittlerweile mehr als offensichtlichen Ignoranten verkündet werden, bei denen allenfalls die Ziel- und Interessensrichtung mehr als eindeutig nachgeweisen ist…
Ich kann dies eindeutig für mein eigenes Fachgebiet belegensowie für weite Teile der sog. Wissenschafts-Journalisten, die mehr als willfährig und unreflektiert z.B. Texte von Pharmafirmen übernehmen oder Hysterie und Panikmache zu medizinischen Themen verbreiten und dies so gänzlichst OHNE jeglichste eigene Fachkenntnis, geschweige denn Erfahrungen aus der Praxis jemals nachgewiesen zu haben.
Albrecht Müller schreibt dazu ebenfalls ganz akutell einen geradezu trefflichen Beitrag und Heiner Flassbeck weist sowie nahezu tagtäglich darauf hin…
„Europas Hauptproblem: Die mangelnde Qualität der führenden Leute in Politik und Medien. Es fehlt der ökonomische Sachverstand….“
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24830
Man fragt sich mittlerweile allenfalls NUR noch, was müssen das für geradezu erbärmliche Menschen sein, die „andere“ Wahrheiten als die eigenen, meinen derartig verunglimpfen zu können oder zu dürfen und dies ohne tatsächlich jemals nachgewiesene Sach- und Fachkenntnis.
„…und dies ohne tatsächlich jemals nachgewiesene Sach- und Fachkenntnis.“
Sieht man gerade an denen, die Ausbildung oder Studium zugunsten der politischen Karriere abgebrochen haben, von Berufserfahrung ganz zu schweigen. So etwas kann man im kommerziellen Leistungssport noch nachvollziehen, aber nicht im Bundes- oder Landtag, dessen Zusammensetzung mehrheitlich von ideologischem Dilettantismus als von Sachverstand und diplomatischem Geschick geprägt ist.
Man könnte den Eindruck gewinnen da werden willfährige Marionetten installiert, die für das debattieren und abstimmen sollen, was ihnen die Berater einer Elite oder einer Lobbygruppe vorschreiben.
Was heißt hier meinen, das ist doch so.
„da werden willfährige Marionetten installiert, die für das debattieren und abstimmen sollen“
Hurra, endlich eines meiner Lieblingswörter!
http://www.altermannblog.de/von-rechts-links-und-mittepopulisten/
Dank!
http://www.mmnews.de/index.php/etc/19388-gericht-ard-zdf