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Dieser Angriff kommt so unvermittelt, wie folgerichtig und er kommt verdeckt hinter perfiden Nebelgranaten: Der Regierung ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk zunehmend ein Dorn im Auge. Das Regierungsorgan BILD streute am Mittwoch die Nachricht, dass es im Finanzministerium Pläne gebe, die Öffentlich-Rechtlichen in einen lupenreinen Staatssender zu verwandeln – finanziert aus Steuern. Verkauft wird das Ganze als vermeintlicher Segen für die Schafe.
Berlin – Gute Nachricht für Millionen Haushalte, die sich über die GEZ-Gebühr ärgern: Im Bundesfinanzministerium kursiert ein brisantes Papier, in dem eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Abschaffung der Zwangsgebühren gefordert wird!
Es gebe „gute Gründe für eine Reform des Rundfunksystems“, heißt es in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Finanzministeriums. Die 32 Professoren, die im Auftrag von Finanzminister Wolfgang Schäuble (72, CDU) tätig sind, schlagen vor, dass ARD, ZDF & Co. nur noch solche Sendungen zuständig sein sollen, die Private „nicht von sich aus anbieten würden“. (LINK)
Dass es sich hier ohne jeden Zweifel um die Umwandlung in einen Staatsfunk handelt, schreibt der Springer-Lakai Dirk Hoeren selbstverständlich nicht. Aus Steuern sollen die ÖR nach Ansicht eines Gutachtens des wissenschaftlichen Beirats künftig finanziert werden und nur noch die Bereiche abdecken, die Bertelsmann und Co nicht lukrativ genug erscheinen.
Den Bürgern soll diese „Reform“ dadurch schmackhaft gemacht werden, dass es angeblich etwas zu sparen gibt: Die Haushaltsabgabe (GEZ) soll wegfallen. Da freut sich der arglose Sparfuchs! Statt aus dem GEZ-Säckel wird das Geld dann direkt von den Steuern abgezweigt. Gespart wird dadurch selbstverständlich zunächst einmal kein Cent. Wer ernsthaft glaubt, Experten im Finanzministerium würden sich Sorgen darum machen, dass die Bürger zu viel für ARD und ZDF zahlen, der glaubt auch an den Coca-Cola-Weihnachtsmann oder dass ihn die privaten Sender kein Geld kosten würden. Diese perfide Nebelgranate kann die wahren Gründe für die Attacke nicht verdecken: den Herrschaften in der Regierung ist durchaus bewusst, dass ein vertraglich der Objektivität und Ausgewogenheit verpflichteter öffentlich-rechtlicher Rundfunk nur gegen massive Widerstände als Propagandawerkzeug missbraucht werden kann. Sie wollen die ÖR-Sender der bedingten Kontrolle durch die Bürger und den Auflagen des Staatsvertrags entreissen und sie direkt der Abhängigkeit von Steuerzuweisungen unterwerfen. Sie wollen die totale Kontrolle!
Es ist kein Zufall, dass dieses Pamphlet in eine Zeit des bürgerlichen Aufstands gegen Desinformation und Lügen veröffentlicht wird. Den Verantwortlichen ist vollkommen klar, dass der Staatsvertrag die ÖR auf journalistische Leitlinien verpflichtet, gegen die sie nachweislich massiv verstoßen. Eine Klage gegen diese Verstöße hätte beste Aussichten auf Erfolg, was den Einfluss der Regierungsclique auf die Sender erheblich beschneiden würde. Ein tatsächlich unabhängiger, die Regierung kontrollierender Rundfunk ist für die transatlantischen Eliten eine Horrorvorstellung, weil wahrheitsgemäße Berichterstattung ihre Lügen und Manipulationen unterlaufen würde.
Auch wenn es sich hier bisher nur um ein Vorfühlen im Hinblick auf öffentliche Reaktionen handelt – passenderweise unterm Weihnachtsbaum kredenzt – sollte diese schamlose Attacke der Regierung auf den deutschen Journalismus im Auge behalten werden. Was diese Demokratiefeinde im Auge haben ist das amerikanisches Modell eines bedeutungslosen und vollständig von der Politik kontrollierten Staatsfunks, flankiert von massenverblödenden, regierungsnahen Großkonzernen. Jeder sollte sich bewusst sein, dass hier die Axt an eine bereits von Termiten angefressene Säule unserer Demokratie angelegt wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir haben hier riesige Monopole (Meinungsmonopole)die Politiker und Machthaber wie Frau Grütters einladen und Sie für ihre Reden hoch bezahlen dürfen und damit beeinflussen.
Wer die Musik bezahlt derend Lieder werden gesungen. Die großen organisierten Verlage mit GEMA und GVL laden wichtige Politiker und Entscheider ein. Dann bekommen diese rießige Gelder (10-50 000,-€) für ihre Vorträge die natürlich in derend Interesse ist. Man will ja wieder für so viel Geld gebucht werden. So können die Machthaber unsere Kultur lenken für ihre Interesse. Die Politiker vertretten dann die Interessen der Lobbyis anstatt des Volkes. So wurden wir in Deutschland um unsere Kultur betrogen. Das Ruhrgebiet 150 Jahre alt mit 5 Millionen Einwohner kennt nicht mal bekannte 3 Lieder. Jeder Stamm in Afrika hat mehr eigene Musikkultur. Wir in Detuschlad sind nur Kulturtrittbrettfahrer . Eine Kultur die uns von den mächtigen Verlagen aufgedrückt worden ist. Da diese mit dem Sytehm öffentlich rechtlichen, GEMA, GVL und Verlage hat einzelne zu Millionären gemacht(Die nie ein Lied geschrieben haben). Da diese für ihre Kulturvernichtung noch bezahlt wurden aus Geldern der GEZ, GEMA und GVL.Ein Trick wie große Verlage arbeiten ist in dem Sie zusammen mit der GEMA(Wertung) die Werke von 19 Punkte auf über 2000 Punkte hochwerten lassen . So erhalten Sie über das hundertfache für Ihre Auszahlungen.(Mit verweisten Werken auch aus der NS Zeit lässte sich viel Geld machen) Die öffentlich rechtlichen sorgen für den Sender (WDR3) den nur 10% der Bürger mögen. Herr Prof.Dr. Hoerer hat es auf den Punkt gebracht. Die GEMA arbeitet wie ein moderne Mafia. Ich finde nicht nur die GEMA.Das Ruhrgebiet ist ohne Lieder. Köln hat hunderte Dank WDR. Die öffentlich rechtlichen bekommen dafür jedes Jahr 7500 Millionen EURO vom Steuerzahler. Selbst das Steigerlied wird nicht gesendet. Sie vertreten die Interesse der großen Verlagen und nicht der Bürger und lassen sich den Kulturauftrag teuer bezahlen den sie nicht einhalten. Das Ruhrgbiet lässt sich das alles gefallen weil es fremdgesteuert ist. Münster,Arnsberg, Düsseldorf, Köln lieben das Ruhrgbiet nicht. Ich aber vom ganzen Herzen. Der WDR-Rundfunkrat als Aufsichtsorgan hat KEIN Einfluss auf Programme, Musiktitel oder Beiträge oder für sie zu sprechen. Das soll dem Schutz der Rundfunkfreiheit und der redaktionellen Unabhängigkeit dienen. Aber die Musikindustrie, Verlage, Labels und deren Lobbyisten können doch großen Einfluss (Mit Geschenken, Geldern und Ehrungen) Auf die Entscheidung der Redaktöre der Musikwahl und Programm haben. Wie kann dann der WDR-Rundfunkrat, zusammen mit dem Verwaltungsrat und dem Intendanten dafür sorgen, dass der WDR seinen öffentlichen Auftrag im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften erfüllt. Das ist doch ein Wiederspruch und erklärt die Ungerechtigkeiten und mangelnde Vielfalt und Kulturdarstellung die sich dadurch ergeben. Wie z. B. Das Ruhrgebiet ist ohne bekannte Lieder. Köln hat hunderte und maßen von Künstler die nur von Kölner Musik leben können. Die Aufsicht sollte und die Bürger sollten großen Einfluss auf das Programm (Musikauswahl) haben, damit nicht einzelne Mitarbeiter des WDR von der Musikindustrie zum Nachteil der Vielfalt und Kultur beeinflusst werden kann.
Musikverlage und Labels dominieren nicht nur die GEMA, GVL, Musikrat sondern auch die öffentlich rechtlichen Rundfunk. Sie haben unsere Kultur im Griff. Mit einem Rechtstaat und Demokratie hat das nichts zu tun. Da ist zwangskassieren angesagt für die Interessen und Bereicherung der Musikverlage im Hintergrund.(Gruß an Dagmar Sikorski Großmann) Das sind die großen Gewinner. Die einen wirtschaftliches Interesse haben, große Gewinne zu machen in dem sie wenig ausgaben haben an Kreative. Das arbeitet gegen Vielfalt und Kultur aber die haben viel Macht und Geld über für Lobbyistenarbeit. Mit Geld kann man in Deutschlad alles erreichen. Man darf sogar Politiker bezahlen auch die die in der Justiz arbeiten….das darf man nur noch in Ländern wo man bei Diebstahl die Hände abtrennt…. Deutschland die Kuturmafia. Die GVL betrügen alle Musiker um ihre Einnahmen im Schutz des DEUTSCHEN Staates. Seit 2010 bekommen alle Musiker keine Gelder von der GVL( Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten ) Die ganzen Gelder bekommen die Labels, Schauspieler und Musiker die in bestimmten Radiosender laufen wie die von den öffentlich rechtlichen Rundfunk. Das Inkasso macht die GEMA für die GVL.Die GVL begründet dieses Unrecht, das genaues abrechnen zu viel Geld kostet und der Staat kostengünstiges arbeiten verlangt. Ich als Musiker habe keine alternativen und bin dem ausgesetzt. Der DEUTSCHE Staat unterstützt dieses Unrecht und fördert das Monopol. Er ünterstützt das vorhaben als Vorbild für die EU. Unsere Politiker die auch in den Ministerium und Justiz arbeiten dürfen Gelder der Lobbyisten der Verwertungsgesellschaften annehmen. Das ist für mich der Grund warum der Deutsche Staat sich zum Mittäter macht zu mafiöses tätigkeiten und dadurch das Recht und die Demokratie aufweicht die dafür sorgen das wir Musiker Brotlos sind. Mein Name ist Detlef Lauster ich stehe zu dem was ich hier geschrieben habe. Nicht die GEMA ist eine moderne Mafia wie Herr Hoeren schreibt, sondern unser Deutscher Staat da er sich von Lobbyisten bezahlen lassen darf wodurch dieses Unrecht gekommen ist.
Mit besten Grüßen
Detlef Magic Lauster
niemand glaubt diesen verlogenen Mistfunk. Es sind bezahlte Demagogen. Alle Systemorganisatoren Ob GEZ oder der Schornsteifegerverein oder die HW – Kammern oder die BG ´s alles sind Systemlinge – die sind Parasiten sie nutzen nicht sie schaden nur……
An ARD und ZDF lässt sich sicherlich manches kritisieren, aber der Rundfunk darf deswegen nicht gleich komplett der Privatwirtschaft überlassen oder durch Steuerfinanzierung an die goldenen Zügel des Staates gelegt werden, wie es dieses von Fakten und interdisziplinärer Sachkenntnis ungetrübte Gutachten vorschlägt, sonst kämen wir vom Regen in die Traufe. Eine freie Meinungsbildung ist für eine offene Gesellschaft essentiell; Bildung, Information und selbst Unterhaltung sind daher keine marktfähige Ware wie jede andere. Wenn Ökonomen auf dem Gebiet der Bewusstseinsindustrie trotzdem bei ihrem Dogma „Der freie Markt regelt alles besser“ bleiben wollen: Von einem wirklich funktionierenden Medienmarkt kann man nur reden, wenn Programmangebot und -nachfrage von staatlicher Lenkung fern bleiben und auch nicht von den Renditeerwartungen und Partikularinteressen einiger weniger Medieneigentümer gesteuert werden. Der Rundfunk als einflussreichstes Massenmedium muss daher staatsfern und wirtschaftsfern organisiert und finanziert werden. Möglichst alle sollen eine Chance haben, auf dem Meinungsmarkt Gehör zu finden; Meinungsmacht wird dann eine Frage des besseren Arguments sein, nicht des größeren Geldbeutels. Nur ein Rundfunk, der zivilgesellschaftlich binnenpluralistisch organisiert ist und durch Beiträge der Allgemeinheit finanziert wird, bleibt unabhängig und kann den Markt an Meinungen und kulturellen Angeboten in seiner ganzen Breite widerspiegeln. Zu diesem Modell eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt es gegenwärtig keine freiheitlichere Alternative, auch wenn uns Zeitungsverleger und Chefideologen jeder Couleur mit ihrer Dauerpropaganda gegen den Rundfunkbeitrag und die öffentlich-rechtliche Konkurrenz etwas anderes einreden wollen.
Das stimmt genau, nur „an ARD und ZDF lässt sich sicherlich VIELES kritisieren“.
ARD und ZDF sind ohnehin schon politisch stark beeinflusst. Man kann sagen was man will, aber im Bezug auf Pegida oder Russland sieht neutraler Journalismus etwas anders aus. Ich ziehe meine Nachrichten von Reddit. ARD und ZDF kommen mir dagegen langsam und extrem parteiisch vor.
Auf Phoenix gab es gerade den Film „Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.
Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich? Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde oder Familie, scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Florian Opitz hat untersucht, wo die Zeit bleibt, die durch unsere moderne Technik eingespart wird. – Den sehr guten Film gibt es auch bei YouTube.
http://www.wz-newsline.de/home/politik/inland/fernsehgebuehr-gez-nachfolger-zieht-zwangsanmeldungen-durch-1.1826177
Umwandlung in einen Staatsfunk? – Nein, den haben wir schon und einen ziemlich teuren dazu!
Leider liegt die Propagandaschau in der Analyse ziemlich daneben! Mit dem Staatseinfluss kann die Politik in toto zufrieden sein. Die Auslandsberichterstattung liegt unbeeindruckt auf NATO- bzw. US-Linie; Kritiker können dann in Talkshows nach 22 Uhr vereinzelt zu Wort kommen, wenn ihnen selbiges nicht dreist entzogen wird. Hier und da gibt´s mal eine call-in-Sendung im Radio. Das war es auch schon!
Für Geringverdiener (20% d. Bevölkerung) sind die 18.- € schon eine monatliche Belastung – und dies sind auch Wähler! Würde dies – für diese weniger spürbar – über einen Steuermodus geregelt und dazu noch die Abgabehöhe reduziert, wäre es ein tatsächliches Wahlargument. Uberhaupt sollte sich auch die Propagandschau – deren Intentionen ich sonst teile – ernsthaft mit dem Kostenargument beschäftigen, denn hier liegt e i n Hase im Pfeffer.
Hierzu empfehle ich, sich mit der leicht lesbaren Dissertation (Note: summa cum laude) von Anna Terschüren bezüglich des Rundfunkbeitrags zu beschäftigen. Links hierzu: http://www.db-thueringen.de/…/Deriv…/ilm1-2013000224.pdf und http://www.youtube.com/watch?v=BIdjm-8J5XI . Tatsächlich handelt es sich beim Rundfunkbeitrag um eine verdeckte Zwecksteuer, die jedoch gegen verschiedene Maßstäbe der Steuergerechtigkeit verstößt.
Insofern wäre es angebracht, den nochmal in einem äußert opportunistischen Urteil des Bayrischen Landesverfassungsgerichts „bestätigten“ Rundfunkbeitrag seiner Verschleierung zu entkleiden und ihn auch tatsächlich in eine Steuer zu überführen, wobei sich einige Ungerechtigkeiten beseitigen ließen. Vorschläge zur Gestaltung der Steuer finden sich in der Diss. Steuerfinanziert heißt nun keinesfalls, dass der Staat nun noch mehr Einfluss erhalten m u s s. Wie dies zu regeln wäre, dazu finden sich auch Vorschläge bei Anna Terschüren. Die Verfasstheit des ÖRR gleicht einem Krebsgeschwür: Alle sind nur an mehr Zuteilungen interessiert. Da kein Wettbewerb existiert und der „Versorgungsauftrag“ weitschweifig formuliert ist, kann man nur von einem sicher ausgehen: jährlich werden der KEF neue Beitragserhöhungswünsche vorgetragen. Die maßlose Verschwendung, Selbstbereichung und Vetternwirtschaft, Protegierung von „Freunden“ u. a. sind bekannt. In einem zweiten Schritt oder vielmehr gleichzeitig sollte die Demokratisierung des ÖRR gefordert werden, bei der der i n d i r e k t e Einfluß der Politik zurückgedrängt wird und eine Verfasstheit erreicht wird, die z. B. eine Manipulation wie bei der Auslandsberichterstattung durch NATO- bzw. US-Einflussjournalisten wie Buhrow und Cleber unmöglich macht. Dazu rege ich eine Vorbereitungskonferenz zur Erarbeitung konkreter Forderungen an, denn ohne soziale Bewegung, die aktiv mobilisiert, sind die Kritiker zwar lästig, aber keine ernste Gefahr.
Hier muss ich widersprechen: die Definition von Steuern sind gesetzliche Zwangsabgaben, und die GEZ-Gebühren sind genau das, also Steuern, und zwar besonders unsoziale Kopfsteuern, die nicht von Einkommen und Vermögen abhängig sind. Oder gibt es heute die Möglichkeit, diese Gebühr einzusparen, und dafür keine öffentlich-rechtliche Sender freigeschaltet zu bekommen, und nur Privatsender empfangen zu können, und sich über deren Werbung und traschige Sendungen nerven, oder die Gebühr zu bezahlen, und dafür ein werbefreies, qualitativ hochstehendes Fernsehpropgramm geniessen zu können?
Und als besonders regierungskritisch sind mir ARD und ZDF auch bisher nie aufgefallen.
via GEZ sind die GEZ-Medien doch durchaus komfortabler finanziert als sie mit Steuer je wären, man müßte dann evtl. Geldverteil-Sendungen wegfallen lassen und evtl. noch die eine oder andere Kochsendung.
Fänd ich jetzt nicht wirklcih zu schade.
DAss durch Steuerfinanzierung mehr Staatsnähe entstünde kann ich offen gestanden nicht wirklcih erkennen.
Gerade die komfortable GEZ-Ausstattung erzwingt doch eher systemkonformes Verhalten.
Die Bildleser kennen Propagandaschau nicht. Sie kennen nur bild.de und den Coca-Cola-Weihnachtsmann, den sie jeden Abend anbeten.
Die Leser von Propagandaschau glauben bild.de vermutlich ohnehin kein Wort.
Es ist vielen bereits bekannt, dass bild.de andauernd zwielichtige Ziele verfolgt.
Ich bin fassungslos. Sollte es wirklich möglich sein, dass das Programm dann noch schlechter wird? Sollte es wirklich möglich sein, dass es dann noch mehr regierungstreue Propaganda gibt? Wird dann irgendwie ein Feststellknopf auf meiner Fernbedienung installiert, sodass man nicht mehr ausschalten kann?
Sie können den Fernseher dann ausgeschaltet lassen, sparen Strom und werden auch von keiner GEZ belästigt. Das wäre auf jeden Fall ein Fortschritt. Oder wer hier weiß so wenig mit seiner Zeit anzufangen, dass er auf FERNSEHEN angewiesen ist?
Danke, war schon völlig verwirrt. Das mit der Belästigung wäre natürlich super, streite wegen der gez auch schon vor Gericht. Aber die Klage ist schon über 1 Jahr her, seitdem Schweigen im Wald.
Im deutschen Fernsehen findet man z. B. „Loriot“ und gute Programme. In den USA sind die kostenlosen Programme in den Motels so schlecht, dass man spätestens 10 Minuten glaubt, man wäre in der Hölle.
Aha. Stimmt, gestern im mdr kam auch eine Sendung von guter Qualität. Da ging es um eine Piratenfamilie, die vor 700 Jahren einen Felsen erobert hat. Der Felsen heißt jetzt Monaco. Die sogenannte Monarchenfamilie bestreitet ihren Lebensunterhalt damit, indem sie Steuervorteile für Superreiche gewährt, denn merke: Steuern hat nur der dumme Michel zu bezahlen. Diese Monarchen haben wohl gerade irgendwie ein Kind bekommen, darum ging es in diesem Beitrag. Im 2. Beitrag ging es um einen Prinzen Harry aus England, der selber noch nie in seinem Leben etwas geleistet hat und nur durch Geburt unsäglich reich ist. Von Geld was seine Oma unter anderem auch mit Hilfe sogenannter Agrarbeihilfen vom dummen deutschen Steuerzahler bezieht. In diesem Beitrag ging es wohl um des Prinzen Geburtstag. Also alles unglaublich wichtige Mitteilungen. Loriot wer? Gerne bezahle ich dafür 200 Euro im Jahr. Achso, mache ich ja gar nicht, denn das hat nur der dumme deutsche Michel zu bezahlen. Viele Grüße aus Budapest, hier gibt es keine TV Gebühr, das Programm würde ich nicht als schlechter bezeichnen als in D.
Das Privatfernsehen ist auch nicht umsonst, denn dessen Benutzer kaufen teure Markenartikel und fühlen sich gut dabei.
Es wird viel Mist gezeigt, aber deshalb hat uns Gott die Fernbedienung geschenkt. Es ist nicht schön, aber es gibt Menschen, die sich für Prinz Harry interessieren.
Ich bin für den ÖR, aber auf viel höherem Niveau und mit viel niedrigen Gehältern für Kleber, Gottschalk und Co.
Und ich bin die freie Selbstbestimmung. Wer sich Markenartikel kaufen will, soll das machen. Wer Prinzen gucken will, kann das ebenso, vor allen Dingen auch bei den Privaten. Sie wollen ÖR, kein Problem, aber bitte hören Sie auf das Geld anderer Leute und die Lebensleistung anderer Leute dafür benutzen zu wollen. ÖR ist Verdummung, weil nicht öffentlich und schon gar nicht rechtlich und schon gar nicht unabhängig. Ich denke, es kann gar keine weitere Verschlechterung mehr geben, sollte es den GEZ ÖR nicht mehr geben. Andere Formate entstehen, auch mit Qualität, weil es immer noch Menschen gibt, die Qualität sehen wollen.
Im amerikanischen Fernsehen findet man gute Programme. Sie kosten 14 Dollar im Monat und sind monatlich kündbar, falls man mal keine Zeit hat, Fernsehen zu schauen.
Sorry, hatte einen Link vergessen (Achtung: führt zu Joffes Zeit):
http://www.zeit.de/2012/32/Degeto-Christine-Strobl
Dirk
Ich erlaube mir, nur mal darauf hinzuweisen, wem wir den grössten Dreck, den das sogenannte öffentlich-rechtliche-Fernsehen zu bieten, verdanken:
Schäubles Tochter!
Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
Wann immer ihr etwas „Unterhaltsames“ in der ARD entdeckt, das noch die Restintelligenz des blödesten Zuschauers unterbietet, solltet ihr zwar nicht noch auf den Abspann warten. Aber die Chance, dass dort „Degeto“ steht, ist reichlich hoch.
Dass irgendwelche Pläne, die Schäuble mit dem Nato-Konzern-und-Regierungssprecherfunk hat, nicht noch mehr DEGETO bedeuten, könnte mir nur schwerlich in den Sinn kommen…
Dirk
Naja, mal ganz langsam. Auch die Degeto ist ein Zuschussbetrieb. Und auch der müsste sich dann am Markt bewähren. Dann sehen wir mal, was die Schmalzfilme den Menschen wirklich wert sind. Und wenn das Ministerium, dem Schäuble vorsteht, trotzdem so ein Gutachten herausgibt, kann man das ja wohl dem Herrn Schäuble nicht zum Vorwurf machen. Eher das Gegenteil.
Es zeigt viel mehr, wie gut gesehen wird, das da ein Apparat immer weiter wächst, der der Gesellschaft mehr schadet als nützt. Eine „Grundversorgung“ durch Fernsehen ist an sich schon ein Witz. Fernsehen ist Luxus. Und für viele auch nur einfach abstoßend. Egal ob werbefinanziert oder öffentlich-rechtlich.
Die Erfahrung zeigt: Egal, was verändert wird, spätestens auf die lange Sicht, richtet es sich gegen das Volk.
Bekommen wir am 01.01. diesmal bei der ‚Anlüge‘ mitgeteilt „Diese Lügen wurden Ihnen freundlich (dreist) präsentiert vom GMP und der Atlantikbrücke!“
Im Abspann dann: „Haben Sie uns stets in guter Erinnerung, Ihr Marshall Fund!“
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland gibt den größten Teil seiner Einnahmen für Unterhaltung aus, die keinerlei politischen oder sonstirgendwie bildenden Anspruch hat. Und dazu betreibt er noch einen Verwaltungsapparat, der extrem teuer und ineffizient ist. Journalismus ist in diesem Milliarden-Kosmos nur eine Fußnote. Deshalb kann der öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland nicht so bleiben, wie er ist, weil er erhebliche Ressourcen aus anderen wichtigen Bereichen der Gesellschaft abzieht. Das Geld fehlt bei Infrastruktur jeder Art und Bildung und diese beiden Bereiche sind viel wichtiger für die Teilhabe am demokratischen Gemeinwesen als Mutantenstadl, „Wetten das“, sinnlose Talkshows, Vorabend-Schmalzserien und exorbitant überteuerte Sport-Übertragungen.
Der Staat vermittelt über den öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland den Menschen den Eindruck, Fernsehen sei eine irgendwie gute Freizeitbeschäftigung, denn man reduziert ja zugunsten dessen deren Nettoeinkommen. Das ist es aber nicht. Sowohl sportliche Betätigung, Kommunikation mit Freunden, die Teilnahme an Veranstaltungen, zu denen man sich hinbewegen muss wie auch Lesen sind für die Persönlichkeitsentwicklung viel nützlicher als die passive Berieselung durch TV.
Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland auch nur annähernd seine Aufgaben erfüllen würde, hätten wir eine steigende, nicht eine sinkende Wahlbeteiligung.
Mit „noch mehr Geld“ hat sich aber bei ARD und ZDF nichts zum besseren geändert. Da ist es nur legitim, mal in die andere Richtung zu gehen. Außerdem empfehle ich dringend, das Gutachten konzentriert bis zu Ende zu lesen, bevor man in dessen Bekanntgabe irgendwelche Verschwörungstheorien hinein interpretiert. Wenn Menschen mehr lesen und weniger fernsehen würden, dann wären sie auch in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erfassen anstelle der emotionalisieren „Aufreger“, die das Fernsehen bietet.
In jeder Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern einen Angriff auf vermeintliche Errungenschaften zu sehen, ist ein typischer Fall von Schubladen-Denken. Dort werden pro Jahr ca 8 Milliarden Euro an Zwangsbeiträgen einkassiert. Dazu kommt das Mitwirken auf dem Werbemarkt. Außerdem erlangen die Sender noch Anteile an der staatlichen Filmföderung. Die Rede ist von 26 600 fest Angestellten mit in der Regel überdurchschnittlichen Einkommen und eine Riesen-Heer an Leuten, die in mehr oder weniger prekären Verhältnissen für die Sender arbeiten. Allein im Dunstkreis der WDR agieren 20 000 Personen. Das schafft ein wirtschaftliches Eigeninteresse, das sich längst vom eigentlichen Auftrag entkoppelt hat.
Aus dem Herzen gesprochen, danke.
Unter Ausschluß dessen, was nicht sein kann, etwa Qualitätsverbesserung der Programme:
Die Bundesregierung und ihr Finanzminister wollen an die 7-9 Milliarden Euro. Glaube keiner, der Beitrag / die Steuer werde gesenkt. Mit Bruchteilen der Milliarden werden allein solche Sendungen finanziert, die man als AgitProp bezeichnen kann. Der Rest wird ge- und die Milliarden Euro “Steuergelder” eingestrichen.
Wie ich darauf komme? Die Bundesregierung interessiert sich schon seit Jahren nicht mehr für Qualität, in keinem Politikbereich, sondern nur für ihre Macht. Glaubt da einer, einen Wolfgang Schäuble interessierte das Rundfunk- und Fernsehprogramm?
Es ist in diesem Zusammenhang vollkommen unerheblich, ob sich Wolfgang Schäuble für das Rundfunk- und Fernsehprogramm interessiert oder nicht. Wichtig ist nur eines: a) Brauchen wir Fernsehen, um zu leben, um informiert zu sein? Nein!
b) Braucht Fernsehen heute noch um senden und produzieren zu können per Zwang von unbeteiligten Dritten eingetriebenes Geld? Ebenfalls Nein!
Die einzigen, die den Ist-Zustand bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens wirklich brauchen sind die, die ihr ihre exorbitanten Einkommen und ihre vorzügliche Altersversorgung von Leute bezahlen lassen, die hart arbeiten und viel weniger zum Leben übrig haben.
Das ZDF hat vor sieben Jahren mehr Geld für seine Ex-Intendanten als für Spielfilme ausgegeben. Ein Schelm, wer glaubt, daß sich an dieser Grundstruktur was geändert hat.
Ja, es gilt das „Mäckerrecht“ zu wahren! Ob über GEZ sei dahingestellt. Der Stachel darf nicht verschwinden, das ist wichtig.
Euch allen einen guten Rutsch!
Sorry. Korrekt ist: „für die Altersversorgung der Ex-Intendanten“
„…weil er [ÖRR] erhebliche Ressourcen aus anderen wichtigen Bereichen der Gesellschaft abzieht. Das Geld fehlt bei Infrastruktur jeder Art und Bildung und diese beiden Bereiche sind viel wichtiger für die Teilhabe am demokratischen Gemeinwesen als Mutantenstadl….“
Jaja, der öffentliche Rundfunk verursacht Kosten, nix als Kosten. Sie wollen also lieber die Journalisten, Künstler und sonstigen Angestellten des öffentlichen Rundfunks im Gleisbau und im Schuldienst einsetzen, damit sie in Zukunft dort ihre Brötchen verdienen?
Abgesehen davon, dass es auch so etwas wie Bildungsfernsehen gibt, das durchaus Entwicklungspotential hätte, sollten Sie die volkswirtschaftlichen Relationen im Blickfeld behalten. Den knapp 8 Mrd.€, die Deutschlandfunk, ZDF oder ARD usw. pro Jahr kosten, steht einem gesamten Arbeitnehmerentgelt von 1428 Mrd.€ pro Jahr gegenüber, sowie einem jährlichen Unternehmens- und Vermögenseinkommen von 671 Mrd. €. Der Vorteil bei der Finanzierung durch das allgemeine Steueraufkommen wäre, dass nicht nur die privaten Haushalte, wie heute, sondern auch die Unternehmen und Vermögen und zur Kostendeckung der Sender herangezogen würden. Achja, mein Taschenrechner hat mir eben mittgeteilt, dass der öffentliche Rundfunk in Deutschland rund 0,4 Prozent des gesamten privaten Einkommens auffrisst.
Offenbar ist Ihnen da einiges entgangen: Die Journalisten und Künstler sind mit steigender Tendenz keine Angestellten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern teilen sich auf in ein Heer der Reporter in prekären Beschäftigungverhältnissen und einige Stars, die Unsummen kassieren. Die Angestellten ziehen es vor, Sendezeiten zu verwalten.
Markus Lanz und Jörg Pilawa (oder wie die heißen) im Gleisbau fleißig tätig, das wäre mir natürlich eine erbauliche Vorstellung, denn die zählen zu den Menschen, die mit oberflächlichem Geschwafel und schlechtem Benehmen (Lanz – Wagenknecht, man erinnere sich!) oder dem Ablesen von Zetteln reich geworden sind, während ich jeden Tag konzentriert arbeiten muss, um menschenwürdig leben zu können und eine erträgliche Rente zu haben. Da aber diese und andere Zwangsgeld-Kassierer schon genug verdient haben, werden sie wohl nie im Gleisbau arbeiten müssen. Außerdem gibt es noch genug Rentner, denen jahrelang über das Fernsehen vorgegaukelt wurde, das seien irgendwie wichtige Menschen. Die würden wahrscheinlich das Kulturhaus ihrer Kleinstadt füllen und auch noch Eintritt bezahlen, wenn diese Herrschaften ihren Auftritt dort androhen.
Dein Taschenrechner sagt Ihnen auch nicht, was wirklich wichtig ist, denn bei den privaten Einkommen sind ja auch jene Leute mit sechsstelligen Jahresgehältern dabei, unter anderem also auch Intendanten und Direktoren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wichtig ist der Anteil am Einkommen des Mittelstandes, also ohne „Hartz IV“ und ohne deutliche Besserverdienende. Diese Menschen würden das Geld sofort ausgeben, das jetzt bei den Anstalten landet. Anstatt die Sparguthaben der „Spitzenkräfte“ im öffentlich-rechtlichen Medienzirkus zu füllen, hätte natürlich die öffentliche Hand über die diversten Steuerarten etwas davon. Man kann also ganz klar sagen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang gibt zwischen der Villa des Stars oder der Führungskraft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Kommune, die ihren Kindergarten nicht sanieren kann oder dem Dorf, das Firmenansiedlungen verliert, weil es keine schnelle Internetanbindung bekommen kann.
Die „Relation“ ist mir da völlig egal. Die Verschwendung gesellschaftlicher Ressourcen ist immer zu bekämpfen.
Für Bildungsfernsehen würde ich sogar freiwillig etwas zahlen. Auch wenn ich andere Formen der Bildung als Fernsehen für viel wirksamer halte. Aber ich habe keinerlei Einfluss darauf, wofür die Anstalten das Geld ausgeben und ob sie effizient arbeiten. Ich kann eben nicht nach jeder Sendung prüfen und neu entscheiden. Gerade deshalb bleiben Verschwendung und schlechte Qualität ungestraft. Und nun kommen Sie mir bitte nicht mit dem dummen Zuschauer, der erst mit drei schlechten, aber „fesselnden“ und „spannenden“ Sendungen wie einem weltfremden Tatort an die eine bildende oder informierende Sendung herangeführt werden muss. Den „klugen Zuschauer“ zu formen, hatten die Sender fünf Jahrzehnte Zeit. Sie haben versagt.
Und noch etwas fällt mir immer wieder auf: Die Zug der Digitalisierung hat Deutschland schon verpasst und hechelt jetzt mühsam hinterher. Worauf der Wohlstand und (!) auch die Fähigkeit, anderen zu helfen, noch beruhen, sind die hier hervorragende Berufsausbildung und die Ingenieurskunst. Was aber wird jungen Menschen durch das Fernsehen, auch das öffentlich-rechtliche, vermittelt? Wichtig sind Talkmaster, Nachrichtensprecher (im Grunde Vorleser für Analphabeten), Schauspieler, Fußballspieler, Schlagersänger…
Auch diese Ausrichtung verformt die Gesellschaft in eine Richtung, die sie weniger leistungsfähig und weniger lebenswert macht. Sie zeigt den Jugendlichen die falschen Ideale. Die dort vermittelte Scheinwelt heilt keine Krankheit, macht kein Dach dicht, löscht keinen Brand und bringt keinen Zug und kein Auto zum fahren.
Ich bleibe dabei: Fernsehen lenkt die Menschen von ihrem Leben ab, befördert Passivität, stiehlt die Zeit und das Geld, um selbst aktiv zu sein. Wenn sich jemand trotzdem dafür entscheidet, mit Fernsehen seine Zeit zu vertrödeln, möge er für die Kosten bitte nicht unschuldige Dritte in Anspruch nehmen. Sicher sind es sehr viele, die jeden Tag vor dem Fernseher sitzen. Das ist historisch gewachsen, aber deshalb noch lange nicht gesund. Die Raucher waren auch einmal in der Mehrheit.
Aber muss die Gesellschaft erst halb erstickt sein an der Parallelwelt, die unprduktiv ist? Oder schaffen wir es, aus dem Krebsgeschwür öffentlich-rechtlicher Rundfunk wieder ein Organ zu machen, das seine Aufgabe erfüllt, aber eben auch klare Grenzen innerhalb der Gesellschaft hat, anstatt zu wuchern? Ich hoffe es.
„Ich bleibe dabei: Fernsehen lenkt die Menschen von ihrem Leben ab, befördert Passivität, stiehlt die Zeit und das Geld, um selbst aktiv zu sein…“
Ja, das Fernsehn ist die digitale Schlaftablette, oder der große Einsamkeits-Gefühle-Vertreiber von heute. Aber ist egal, was in dem eckigen Kasten gezeigt wird, spielen Inhalte dabei keine Rolle, wie Marshall McLuhan in seinem berühmten Satz „Das Medium ist die Botschaft“ meinte? Ich für meinen Teil muss mit einem klaren Jein antworten ;-)
Sehen Sie zu Marshall McLuhan bitte einmal online diesen 8 minütigen Videoclip aus einer Fernsehsendung mit Gerd Scobel. (Es gibt noch andere Clips von der 3sat-Themenseite zum Medientheoretiker der 1950er Jahre, die anzuschauen lohnen)
In dem Link sehen Sie auch den verstorbenen Frank Schirrmacher, der Marshall McLuhans These von der inhaltlichen Bedeutungslosigkeit der Massenmedien einige Aspekte abgewinnen kann.
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=28410
Der Dreckspack von Knechten und Agenten aus dem Transatlantischen Netzwerk hat es verbockt! Sie haben Verrat am Bürger , Gesetz und Grundgesetz begangen, indem sie die ÖR zu Propagandaanstalten für ihre Herrn umfunktioniert haben.
Wir bezahlen diesen Verrätern auch noch Gehälter. Was für eine Schande!
du glaubst es geht nicht schlimmer als jetzt mit den ÖR?
Ich denke du täuscht dich. Es geht noch viel schlimmer.
Immerhin gibt es noch gute, investigative und auch kritische Sendungen bei ARTE, aber auch bei ARD, ZDF, DLF und den Dritten. Beispiele – Monitor, ZDF Zoom, Frontal 21, 45 Min , gelegentlich VICE, Panorama, Zapp und DLF und SWR Medienmagazin. Wie gesagt noch spezial Dokus bei ARTE (Banken, Umweltthemen, usw.), 3Sat, ARD und ZDF.
Gäbe es das alles nicht mehr, woher soll investigativer Journalismus noch herkommen? Nur noch selten von Zeitungen und Magazinen (die z.T. noch abhängiger sind als ÖR).
Aus dem Internet?? wo bitte gibt es da echten, investigativen Journalismus? Viele Autoren bedienen sich auch nur von den ÖR oder den Zeitungen. Die haben doch gar nicht die finanziellen Mittel für investigativen Journalismus.
Besser wäre es die ÖR zu verbessern, so wie es Medienfrau Sabine Schiffer fordert. Weniger Politikeinfluss, mehr Demokratie in den ÖR-Gremien
Versuchen sie doch bitte mal, einen Apparat zu verbessern, in dem der Chef ohne echten Wettbewerb 300 000 Euro im Jahr „verdient“! Da gibt es keinen Anreiz, irgendetwas zu ändern. Gremien würden lediglich mit weiteren 1000 Sendeminuten pro Tag auf noch einem zusätzlichen Kanal zufrieden gestellt. Fernsehen ist nicht primär ein Medium der politischen Bildung oder des investigativen Journalismus. Lesen sie bitte dazu: „Neil Postman, Wir amüsieren uns zu Tode“ – Untertitel: „Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie“ ISBN 978-3-596-24258-6
Ein gutes Zitat steht gleich auf dem Klappentext: „Problematisch am Fernsehen ist nicht, daß es uns unterhaltsame Themen präsentiert, problematisch ist, daß es jedes Thema als Unterhaltung präsentiert.“
Ah ja, das neo-liberale Wettbewerb-Anreiz-Konzept. Gleich mit einer Werbung versehen.
ich bin auch dafür das Gehalt vom Chef zu kürzen. Das wäre doch mal ein Anfang.
Sicher ist Fernsehen faktisch primär zur Unterhaltung da. Aber Tatsache ist auch das viele Menschen sich über das Fernsehen über Politik und Wirtschaft informieren. Und Tatsache ist auch das investigative Recherche von ÖR TV-Sendern stattfindet. Zumindest gibt es diesen Eindruck den viele Menschen haben. Bilder haben eine große Wirkung auf den Medienkonsumenten und daran wird sich so schnell nichts ändern. Deswegen muss man das TV ernst nehmen finde ich, auch wenn es schwer fällt.
Danke für den Buchtip.
Allerdings, das jedes Thema im TV als Unterhaltung präsentiert wird kann ich nicht ganz nachvollziehen. Politische Themen werden durchaus nüchtern und sachlich presentiert, wenn man sich die Dokus, wie oben erwähnt, anschaut. Letztlich liegt es am Zuschauer die Konsequenzen aus dem gesehenen zu ziehen.
Der SWR hat in einem Radiogespräch gezeigt, dass der ÖR mehr als primitive Schwarz-Weiß-Malerei kann. Es wird das Buch „Brennpunkt Ukraine“ (Christian Wehrschütz) und zwei andere Bücher vorgestellt. Wehrschütz war lange in der Ukraine und hat viele Leuten interviewt. Das Land ist in sich tief gespalten mit zwei unversöhnlichen Lagern. Janukowitsch war in einer Zwickmühle. Das Assoziationsabkommen der EU hat das Land zerrissen. Beim Regime Change in Kiew waren bezahlte Demonstranten und viele militante Neofaschisten beteiligt. Treibende Kraft sind bestimmte Personen aus den USA gewesen, z. B. George Soros und Joe Biden. Es war ein schwerer Fehler Truppen in die Ostukraine zu schicken.
Man sollte diese Bücher Rebecca Harms und den anderen minderbemittelten Politikern nachträglich zu Weihnachten schenken!
Meinen Sie, das nützt noch was? Die Frau ist 58 Jahre alt!
Rebecca Harms weis fast nichts über die Ukraine, trotzdem bekam sie vom Nachwuchs der Grünen viel Applaus?! – Rettet die grüne Jugend, helft Rebecca Harms zu mehr Verstand!
(Das „Frau Slomka“ war ein Scherz.)
Hat dies auf HeinTirol's Blog rebloggt und kommentierte:
Meinthalben können die GEZ-Gebühren fallen. Ich habe weder TV noch Rundfunk. Alles, was ich wissen will/muss, erfahre ich unabhängiger im Internet.
Ein typischer ‚mich betrifft’s nicht, also ist es mir egal‘ Fall
vollkommen recht, die medienwelt ändert sich nun mal. (das hat ja sogar die gez eingesen und gleichdarauf die zwangsabgabe auf ’nicht-obdachlosichkeit‘ uns verkauft).
lasst die ör verschwinden, dann werden sich die menschen die informationen schon selber beschafen, und die die es dann nicht machen, die kriegen heute doch auch nicht mit, was in der welt um sie passiert – diese menschen sind von dem flimmerkasten doch jetzt schon gefesselt.
ich hab seit jahren schon kein tv mehr und ich lebe trotzdem nicht in einem erdloch wo ich nichts mitkriege, außer vielleicht welcher prinz wann wo wieder auftritt, oder sonstige unheimliche wichtige tagesgeschehnisse. also lasst die gez doch fallen. wer der tagesschau alles glaubt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Diese Befürchtung kann ich so (!) nicht teilen,
werte @Propagandaschau, weil…
ARD ZDF & Töchter sind Volkseigentum. Ob direkt aus der GEZ-Steuer oder indirekt aus Schäubles Staatshaushalt bezahlt, ist dabei gehupft wie gesprungen.
Aber ich teile die Vermutung, dass sich hinter dem „Experten-Gutachten“ nur eine perverse Absicht verbergen kann.
Wie wär’s mit einer kriminellen „PRIVATISIERUNG“…??
Wie zuvor bei der POST. Wie geplant bei der BAHN. Alles zum Spottpreis verramschen, mitsamt gigantischem Sachvermögen, 100 Jahre lang aus der Steuerkasse aufgebaut, gehegt und gepflegt. Sodann höchst profitabel zu zerlegen und zu plündern. Alles ausser Monopole, Posten und Pfründe.
Wie auch der EU-Versuch beim kommunalen Trinkwasser und der CSU-Versuch beim Strassennetz mit Maut-Lizenz. Wie auch der Flugbetrieb längst dem Geldgewerbe gehört…
DAS wäre die Rettung für das notleidende Medienkartell…!!
Für Bertelsmann, Springer, Murdochs Holtzbrinck & Co. das Geschäft des neuen Jahrhunderts! Eine Lizenz zum Gelddrucken wie das Zeitungsgeschäft im vergangenen Jahrhundert, dem auch die allerletzten Kunden bekanntlich an Altersschwäche wegsterben…
Nicht zu vergessen: ARD und ZDF wären das ideale „Versorgungswerk“ für altgediente und junggefallene Partei-Soldaten, für all die Helmut Schmidts und Ronald Pofallas und all die strammen Atlantik-Brücken-Bauer und Rockefeller-Bilder-Berger. „Arbeits“-Verträge wären Geheimsache – „wg. Privatwirtschaft“… ;-)
Das könnte so richtig sein, ist einleuchtend. Am Ende ist alles nicht besser, sondern eher schlechter. gespart haben wir dann wohl auch nichts, linke Tasche rechte Tasche.
Wo steht denn bitte, das man unbedingt Fernsehen nutzen muss? Wenn Fernsehen schlecht ist, nutzt man seine Freizeit eben sinnvoller. Wer das mal probiert hat, wird schnell merken, was das für ein Gewinn an Lebensqualität ist. Aber wenn die 8-Milliarden-Zwangsgelder pro Jahr wegfallen, ist das für alle ein Gewinn. (Außer Jauch, Pilawa, Silbereisen, Intendanten…)
Wegfallen? Nene, es wird lediglich nicht mehr direkt, sondern indirekt von uns bezahlt. Und wenn keine Steuer angehoben wird (wovon auszugehen ist), wird eben weiter die sozialen Aufwendungen reduziert. Für wen das ein Gewinn ist…
Timm Palma sagte:
27. Dezember 2014 um 13:14
„Wie auch der Flugbetrieb längst dem Geldgewerbe gehört…“
Ach ja, schoen war die Zeit, als ein Flug von Hamburg nach Frankfurt noch 800 DM beim Monopolisten Lufthansa kostete…
Es geht um kriminelle Plünderung von Volksvermögen; nicht (!) um den Schutz von Monopolisten.
Neben Lufthansa gehören zum „Flugbetrieb“ auch hochprofitable Flughäfen; ebenfalls „privatisiert“…
Ansonsten: Wer „von Hamburg nach Frankfurt“ unbedingt fliegen muss, der hat entweder einen Dachschaden oder er setzt die Kosten von der Steuer ab… ;-)
An der wachsenden Zahl an Innlandflügen kann man sehen, dass die Menschen nicht ganz dicht sind. Alle 15 Jahre verdoppelt sich hier das Flugaufkommen, trotzdem wird Kerosin nicht besteuert. Die Piloten der Billigflieger werden kaum noch bezahlt. – Ich habe mir schon ein Paar hohe Gummistiefel besorgt.
Das stimmt. Wenn Staatseigentum privatisiert wird, dann reiben sich Reiche die Hände.
Aber warum Helmut Schmidt, warum nicht Helmut Kohl?
Man sollte das nicht vergessen: „Leo Kirch und die CSU/CDU-Amigos“
Vom Privatfernsehen haben bestimmte Politiker der Unionsparteien prächtig profitiert.
http://www.gavagai.de/skandal/HHD0825.htm#kohl
Weil Helmut Schmidt bereits einschlägig unterwegs ist: Siehe DIE ZEIT … Und ja: Alle Partei-Konzerne besitzen seit jeher eigene Medien und/oder klüngeln mit „parteinaher“ Presse… Aber das ist ein Thema für sich… ;-)
Das ist vollkommener Unsinn, denn „Privatisierung“ ist nicht möglich. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist ein Apparat, in dem die darin oder assoziiert wirkenden Menschen sich daran gewöhnt haben, Jahr für Jahr etwa 9 Milliarden Euro vollständig zu verbrauchen. Wer, bitte, will so einen Apparat kaufen?
@Anonym:
Siehe POST-Privatisierung – so einfach geht das!
Auf Betreiben der staatlich finanzierten EU-Bänkster-Lobby – siehe http://bit.ly/1wTmfJL – wurde die alte Bundespost-Behörde zerschlagen und geplündert: Der riesige Immobilienbesitz zu Geld gemacht, die Postämter geschlossen oder in Bankfilialen (Postbank = Deutsche Bank) verwandelt, der Telefondienst getrennt verwurstet (Telekom), Beamte durch Dumping-Löhner ersetzt, der Service zum Desaster und das zu Wucherpreisen!
Aber das ist noch längst nicht alles!
Die „Deutsche Post DHL“ gehört heute über 90% der Londoner und US-amerikanischen Finanzmafia…
Mit Konzerntöchtern in 220 (!) Ländern ist die POST heute das grösste Logistik- und Postunternehmen der Welt (!)…
Paradox: Nur zu Hause in Deutschland ist die POST de facto abgeschafft, nachdem sie 100 Jahre lang mit Steuer- und Bürgergeldern zur fetten Henne gemästet wurde und dicke Eier gelegt hat…
Und der Deutsche Michel – die dämlichste Schlafmütze der Welt – hat von alldem nichts gemerkt!
Die BAHN ist das nächste Opfer; nach gleichem Strickmuster.
Unglaublich? Überblick Wikipedia: http://bit.ly/1Ewji6R
Hallooo! Die Post und die Bahn erbringen eine nützliche Dienstleistung! Was – bitte – ist in diesem Zusammenhang Fernsehen? Ein überflüssiges Nichts!
Die Post ist auch nicht abgeschafft, sondern in jedem fünften Supermarkt präsent. Dahin kann ich mir auch meine Pakete schicken lassen, gut wegen längerer Öffnungszeiten – falls mal kein Nachbar sie nimmt und ich nicht zu Hause sein kann.
„Volkseigentum vs. Grundgesetz (’ne Verfassung gibts ja nicht – in diesem ‚Rechtsstaats‘)“, das ist doch mal ’ne Diskussionsgrundlage!
Wenn es dann auch noch zu Massenentlassungen bei den ÖR kommt, dann werden die prekären Beschäftigungsverhältnisse bei Journalisten noch zunehmen und damit die Abhängigkeit von den Auftraggebern. Die ÖR werden dann von PR-Agenturen nicht mehr zu unterscheiden sein, die jetzige Situation wird noch verschärft. Bisher haben sich die ÖR weniger durch Lügen sondern mehr durch verschweigen von wichtigen Teilen der ganzen Wahrheit hervorgetan, das Ergebnis ist aber vergleichbar.
Man kann nur hoffen, dass es Medien geben wird, denen man vertrauen kann.
Nochmal: Schauen sie sich die Sendeminuten und die Kostenstruktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an, und sie werden feststellen, dass Journalismus vollkommen unterrepräsentiert ist. Eben deshalb gehört das, was eindeutig Unterhaltung ist, raus aus einem Apparat, der Zwang gegenüber unbeteiligten Dritten ausübt !
Sie haben die Pläne wohl misverstanden. Abgeschafft soll da nichts werden, nur die Finanzierung verändert.
Wenn die Finanzierung verändert wird, ist das der erste und einzig wirksame Einstieg in eine Reform des ÖR, die dringend nötig ist. Und wenn sie das Gutachten gelesen hätten, dann würden sie wissen, dass die Sender bieten sollen, was private Anbieter eben nicht preiswerter liefern. Eindeutig nur Unterhaltendes (Was für ein Schrott eigentlich, ich habe nie Langeweile, auch ohne TV) unterliegt dann einem Wettbewerb. Und erfahrungsgemäß dämpft der die Preise.
Volksverhetzende Propaganda ist es, wenn eine SPD Führerin die Bildzeitung dazu benutzt, andersdenkende Menschen als Ratten zu bezeichnen und darüber keine Öffentliche Fernseh- und Rundfunkanstalt einen kritischen Beitrag bringt.
http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/12/27/spd-fuhrerin-bezeichnet-menschen-als-ratten/
Ich würde die Entscheidung, die GEZ in eine steuerliche Abgabe umzuwandeln, befürworten.
Warum?
Als Armutsrentner mit einem Einkommen unterhalb der Grenze der Steuerpflichtigkeit hätte ich jeden Monat schlagartig 18 Euro mehr im Portemonnaie. Ich brauchte mich nicht länger darüber zu ärgern, dass ich die GEZ trotz Einkommenssituation und Nichtkonsumierung öffentlich-rechtlicher Anstalten zahlen muss.
Meine Überlegung, die GEZ zu verweigern, die ich eigentlich immer hatte und deren Verwirklichung an meiner Einkommenssituation und damit der nicht zu erbringenden Anwalts- und sonstigen Unkosten scheiterte, hätte sich erübrigt.
Im Prinzip ist es mir auch egal, ob die Geldmittel für die betreffenden Medien durch das Finanzamt als Steuer oder über sonstige Büttel des Staates als GEZ eingetrieben werden. Sind es nicht jetzt auch schon Staatsmedien, oder besser Medien eines nicht souveränen, US/Nato-bevormundeten Staates. Oder etwa nicht?
Also, weg mit der GEZ!
Setzt Euch dafür ein, dass alle Deutschen an Deutschland Steuern zahlen, egal wo sie leben!
Aus spieltheoretischer Sicht ist das nachvollziehbar, aber letztlich zu kurz gedacht. Wie kommt es denn, dass es heute in einem der reichsten Länder der Welt Armutsrentner gibt, von denen die meisten jahrzehntelang malocht haben? Gäbe es diese soziale Ungerechtigkeit auch, wenn wir Medien hätten, die die Regierung ernsthaft kontrollieren? Wie kommt es, dass dieses Land in immenser Verschuldung versinkt und die Medien nicht darüber berichten? Warum werden die Reichen parallel zur Staatsverschuldung immer reicher, während die Mittelklasse sich ins Private verabschiedet oder im materialistischen Wettbewerb kanibalisiert?
In einem rein privatwirtschaftlichen Medienkomplex kämen Rentner und Arme überhaupt nicht mehr vor. Die sind nicht sexy und als Konsumenten bedeutungslos. In den ÖR gibt es zumindest den Zwang durch einen Staatsvertrag („ausgewogene, umfassende Information“) und Gremien, die dafür sorgen könnten, dass sich etwas ändert. Es gibt ja auch durchaus kritische Sendungen in den ÖR, die diesen Forderungen nachkommen und den Finger in gesellschaftliche Wunden legen. In den Privaten sucht man so etwas vergeblich. Ausnahmen wie Wallraffs Recherchen für RTL bestätigen die Regel.
Wir brauchen also nicht weniger ÖR, sondern ÖR, die den Vorgaben des Staatsvertrags gerecht werden. Auf den Unterhaltungsmüll können wir verzichten. Den sollen ruhig die Privaten machen. Das können die sowieso besser. Würde man Schmonzetten, Tatorte, mafiöse Sportereignisse und anderen Müll entsorgen und Sozialschmarotzern wie Kleber, Buhrow, Will, Jauch, etc. ein leistungsgemäßes Gehalt zahlen, statt einen Edelnuttenlohn, dann wäre ausreichend Geld für ein qualitativ hochwertiges, unabhängiges Informationsmedium vorhanden. Wenn man aus diesem noch die politischen Netzwerke mit Stumpf und Stiel entfernt, hätten wir den ÖR, den eine freie Gesellschaft braucht, um sich wahrhaftig zu informieren.
Dok sagte:
27. Dezember 2014 um 14:51
„In einem rein privatwirtschaftlichen Medienkomplex kämen Rentner und Arme überhaupt nicht mehr vor. “
Spiegel ist privatwirtschaftlich (50.5% im Besitz der Altredakteure, 25% im Besitz von Bertelsmann). Betrachten Sie sich hiermit als widerlegt:
Warum sollte es auch keinen Markt fuer ein Thema geben, das viele betrifft?
Aber sie können sich sicher sein, dass auch diese armen Menschen freundliche Briefe vom „ARD/ZDF-Beitragsservice“ bekommen. Schon vor lauter Angst knapsen sie sich dann den „Rundfunkbeitrag“ noch von dem wenigen Geld ab. Das ist die andere Seite des freundlich lächelnden Herrn Intendanten, Talkmaster oder Showmaster.
„Gäbe es diese soziale Ungerechtigkeit auch, wenn wir Medien hätten, die die Regierung ernsthaft kontrollieren? Wie kommt es, dass dieses Land in immenser Verschuldung versinkt und die Medien nicht darüber berichten?“
Tja, „wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär‘ “
Der Armutsrentner hat leider recht. Denn die Regierung kontrolliert die Medien schon längst und das wird sich wohl nicht so schnell ändern. Der Vorteil eines steuerfinanzierten Staatssenders, der dann das gleiche machen würde wie jetzt, nämlich Staatspropaganda, könnte sein, das dann jeder weiß das es ein Staatssender ist UND das der dann hoffenliche keine 8 Milliarden jährlich kostet, wie der ÖR heute, ein Etat, größer als der Hollywoods. Der einzige Vorteil heute ist vielleicht der, das Spielfilme nicht durch Werbung unterbrochen werden. Das ist in den ‚Privaten‘ wirklich mittlerweile unerträglich. Aber dafür muß man keine 8 Milliarden ausgeben, Da geht man halt in die Videothek oder sucht im Internet nach Unterhaltungsinhalten. Das Fernsehen ist eh schon völlig kaputt und an Nieveaulosigkeit keum mehr zu toppen. Weg damit auf die Müllhalde der Geschichte.
Was soll es denn nun sein? Nur private Presse? Die GEZ schien ja auch die Mehrheit hier abzulehnen. Im Staatswesen ist es oft so, dass nur die „am wenigsten schlechte“ Variante übrig bleibt. Man muss sich damit abfinden, dass es „die dauerhaft und immer Guten“ in solchen Konstruktionen nicht geben kann und das Ganze nur dann gleichermaßen Chaos und Diktatur vermeidet, wenn mehrere Konstrukte – ggf. sogar gezielt ineffektiv – gegeneinander arbeiten.
Wer soll denn die unabhängige Presse bezahlen? Das Bundesverfassungsgericht?
Ihre Verteidigung fuer das ERBÄRMLICHE Wirken von Ard und Zdf ist, dass es auch schlimmer ginge??? Wirklich?
In gewisser Weise schon…
Frage wäre, welche Konstruktion, bei der die Journalisten auch ihre Familien ernähren können, eine bessere Lösung wäre, als die GEZ. Privat gibt so was wie Springer. Crowdfunding in Deutschland gäbe Gala-TV. Parteien gibt http://www.kas.de/wf/de/42.35/ . Gerade Investigativjournalismus zu Themen die kaum einer versteht, ist extrem unrentabel. Mit einer Art hippokratischem Eid für Journalisten setzt man auf das Gutmenschentum. Ich denke wir brauchen keine neue Variante, man muss nur die ÖR dazu bringen, sich wieder an ihre eigenen Regeln zu halten.
Meine Rede.
Martin Löhnertz sagte:
27. Dezember 2014 um 14:12
„Crowdfunding in Deutschland gäbe Gala-TV.“
Deutschland hat 80 Mill. Menschen. Bei der letzten grossen Kommunistendemo in Hamburg waren 6000. Es waere ohne weiteres moeglich, neben einem Gala-TV auch noch ein Rosa-Luxemburg-TV zu finanzieren. Letzteres braucht sowieso keine aufwendigen Kostueme. Ne Schiebermuetze reicht.
Oder anders gesagt: Die interessantesten youtube-Videos sind fuer mich Menschen, die eine oder 3 Stunden ueber ein Thema reden, das mich interessiert. Es kann unscharf, billig und verwackelt sein, das ist egal. Siehe zB die KenFM videos (mit dem ich selten uebereinstimme, aber egal).
Produktions- und Verteilungskosten von TV sind heute nahe NULL.
klar geht es schlimmer. Schau dich mal in anderen Ländern um. Du wirst staunen und mit erschrecken feststellen das es noch viel schlimmer geht.
Besser wäre es ARD und ZDF so zu verbessern das sie unabhängier von der Politik sind.
Hat dies auf Der Geist der Wahrheit.. rebloggt.
„sollte diese schamlose Attacke der Regierung auf den deutschen Journalismus im Auge behalten werden.“
Bei ARD und ZDF gibt es keinen Journalismus im herkoemmlichen Sinn.
“ Was diese Demokratiefeinde im Auge haben ist das amerikanisches Modell eines bedeutungslosen und vollständig von der Politik kontrollierten Staatsfunks“
Amerika hat PBS und NPR als Staatsfunk. PBS wuerde den Linken hier sicher gefallen. Kommen mir typisch links/Fabian-sozialistisch vor.
„flankiert von massenverblödenden, regierungsnahen Großkonzernen.“
Das waeren hier DDVG im Besitz der SPD, Springer nahe der CDU, und Bertelsmann fuer komprosmisslose Globalisierung (auch ein Programmpunkt der Fabians).
„Jeder sollte sich bewusst sein, dass hier die Axt an eine bereits von Termiten angefressene Säule unserer Demokratie angelegt wird.“
In Anbetracht des Zustandes von ARD und ZDF halte ich es fuer laecherlich, sie eine Saeule der Demokratie zu nennen.
Realistisch betrachtet zeigt Schaeuble langsam die Hand. Was hier weggefegt werden soll, ist der restlos von amerikanischen Kriegshetzern kontrollierte SHAEF-funk.
Dies ist der Beginn der Zuwendung zu den BRICS und GEGEN DEN KRIEG GERICHTET.
Die USA hingegen, die sich gerade durch Japans Ersparnisse brennen, um ihren Schulden-Untergang zu verzoegern, wollen der Welt einen neuen Krieg liefern, um zu zeigen, wie sehr sie als Weltpolizei benoetigt werden.
Der Move ist komplett, wenn Merkel ihren UN-Job kriegt und abtritt.
Auf 3sat wird Konstantin Wecker gezeigt. Für so etwas zahle ich gern.
Was die Kokser angeht, war mir Stevie Nicks immer lieber.
Aber ich unterstütze Ihr Recht, für Wecker zu bezahlen.
Merkwürdige Milchmädchenrechnung, @Spitz passt auf!
Wer bei 100% Kostenanteil nur 0,05% Nutzen* erzielt, der betreibt geistige Bankrottverschleppung und macht sich strafbar… ;-)
*) Nach Adam Riese:
Das Jahr hat 365 Tage oder 8760 Stunden,
bei einem Dutzend ÖR-Sendern also 105120 Sendestunden;
bei wöchentlich 1 Stunde brauchbarer Sendezeit
also einen Nutzen von 0,05% = Totalverlust!
Schon mal „Arte“ gesehen? Es gibt eine Reihe von Programmen, die sich zu sehen lohnt. Allerdings muss man die suchen. „Roche & Böhmermann“ (ZDFkultur) war eine Satire auf die deutschen Talkshows, die so echt war, dass die meisten Zuschauer und Gäste sie für echt hielten.
Es könnte aber auch sein, das das neue GEZ system bereits zu sehr ins wanken gekommen ist, sprich das es „verfassungrechtlich“ (ja ich weis, der begriff ist eine farce) kaum noch zu stützen ist, da die kritik bzw. der fundierte widerstand allmählich immer substanzvollere früchte trägt und man früher oder später damit rechnet, das karlsruhe die GEZ zwangsabgabe als verfassungwidrig einkassieren wird.
aufgrund dessen versucht man schon im vorfeld ein fangnetz aufzubauen, so das den öffentlichen eine völlige demütigung erspart bleibt. (wie können sender seriös sein, wenn sie selber sich durch totalitäre, unrechtsmäßige massnahmen finanzieren) -das ganze würde zu viele strukturfragen aufwerfen.. wenn die öffentlichen zusammenkrachen, würde das zu viele kleingeister in diesem land wachrütteln.. und zwar mit dem holzhammer…
„… das karlsruhe die GEZ zwangsabgabe als verfassungwidrig einkassieren wird.!
Falsch!
Ich denke eher, daß Karlsruhe irgendwann einmal wird feststellen müssen, daß der Rundfunk-Staatsvertrag nicht eingehalten wird.
Ich glaube, Frau Slomka hat Recht.
Die Politiker haben oft Probleme mit dem Gesetz. Den 1. Art. des GG scheint kaum einer zu kennen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Die Bild betreibt seit langer Zeit Hetze gegen die öffentlich-rechtlichen-Sendeanstalten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist die letzte Hürde zur vollständigen Privatisierung der „veröffentlichten Meinung“.
Ein paar Bild-Beispiele:
„100 Millionen Euro mehr durch Haushalts-Zwangsabgabe
Gebühren-Einnahmen bei ARD und ZDF explodieren!“
„Wutwelle gegen GEZ:
Und so verschwenden sie unsere Gebühren
++ 26 600 Angestellte ++ 22 TV-Sender ++ 64 Radioprogramme ++ 11 Orchester“
„Rasterfahndung, Pfändung, OffenbarungseidSo will die „GEZ“ Gebühren eintreiben“
„Neue Gebühr ab Januar – So kassiert uns bald die GEZ ab“
Nur 100 Millionen Euro? Dass ich nicht lache!
„So will die „GEZ“ Gebühren eintreiben“ – Nein, so machen die GEZ-Raubritter das tatsächlich!
bei 40 Mio. priv. Haushalten, zuzügl. Unternehmen , abzügl. Harz4-Bezieher ….
2013 waren es sagenhafte 9 Mrd. GEZ-Einnahmen.
http://forum.golem.de/kommentare/politik-recht/haushaltsgebuehr-grosse-mehrheit-gegen-neue-gez-zwangsabgabe/gez-erhoeht-die-einnahmen-um-20-auf-ueber-9-mrd.-euro-jahr/69166,3196318,3196318,read.html
und die 5 Mio.€/Jahr Gage für G. Jauch sind Penuts für ÖR.
Deswegen wurde hier an anderer Stelle in diesem Blog bereits gesagt, es geht nicht primär um die Abschaffung der GEZ. Es geht darum, dass die ÖR Medien ihrem Medienauftrag nachkommen. Von einer allseiteg orientierten, vorurteilsfreien Berichterstattung sind wir schon unglaublich weit weg, wie dieses Blog belegt. Die ÖR können sich aber nicht zur Rechtfertigung auf ihren Auftrag berufen, wenn sie ihm selbst nicht nachkommen. Die Zuschauer erkennen die Propaganda und entscheiden, Kriegstreiberei nicht zu finanzieren.
Ich finde das OK. Dann weiss man wenigstens sicher, dass der Staatsfunk tönt. Vielleicht sollten wir das Obrigkeits-Sprachrohr direkt einem Bundespropagandaminister unterstellen. Alexander Dobrindt z.B.
Lieber Dok, ich sehe Sie wie Odysseus zwischen Charybdis und Skylla. Ihr Dilemma ist der „Staatsvertrag“. Einerseits bestehen Sie auf der Einhaltung des Staatsvertrags, weil Sie die allgegenwärtigen Lügen vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht mehr ertragen können. Andererseits ist es die im Staatsvertrag festgelegte Zwangsabgabe und Verschwendung, dieses Gschwür, das die Seitenkanalfinanzierung der Lügenpresse erst ermöglicht.
In Ihrer Darstellung des Gutachtens „Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung“ (Oktober 2014) gehen Sie nur einseitig auf das Steuermodell ein und unterstellen sogleich, dass mit einer Steuer die Umwandlung vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk zum Staatsfunk vollzogen wird. Sie ignorien vollkommen die ebenfalls im Gutachten vorgesehene nutzungsbezogene Finanzierung und die Kombination der beiden Finanzierungsmodelle.
Außerdem sollte Ihnen doch bewusst sein, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit seiner Schaffung stets ein Staatsfunk war und dass sich daran nichts ändern wird, solange eine 100-prozentige Finanzierung aus einer Steuer bzw. einer Zwangsabgabe erfolgt. Eine nutzungsbezogene Finanzierung, ohne dass auf Lügen wie den „neuartigen Rundfunkgeräten“ zurückgegriffen wird, muss endlich Teil der gesamten Finanzierung. Warum sollte das nicht die Privatisierung des Unterhaltungsprogramms einschließen? Wieso bestehen so sehr auf der Einhaltung dieses Staatsvertrags, dessen Diktat eines zwagsfinanzierten Unterhaltungsprogramms so viel Ärger verursacht?
Es gibt Beispiele für eine erfolgreiche Privatisierung. Nehmen wir den Fußball. Wer Fußball regelmäßig schauen möchte, gibt heute ein wenig Geld für Sky aus. Im Gegenzug bekommt man eine umfassende Berichterstattung und erstklassige Unterhaltung. Das zumindest sagen mir viele Leute aus dem Sportverein, in dem ich aktives Mitglied bin. Zahlen Sie die Zwangsabgabe freiwillig, damit ARD und ZDF mit Ihrem Geld die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar finanziert?
Wenn sowohl die Definition der „Grundversorgung“ überdacht wird, die verdammte Unterhaltung privatisiert wird und die Finanzierung der Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit einem maßgeblichen Anteil durch die tatsächlichen Nutzer des Programms erfolgt, dann bin ich mir sicher, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die meisten Menschen erträglicher wird. Ich bin ebenso davon überzeugt, dass wenn es so weiter läuft wie bisher, mit dem aktuellen Staatsvertrag, die Situation nur eskalieren kann.
Wirklich schwieriges Terrain.
Ich könnte mir vorstellen, daß, sobald für Nachrichten bezahlt werden soll, der Großteil der Zuschauer abwandert zu Angeboten, die noch kostenlos sind. Das wäre nicht gut.
Die Wenigen, die bereit wären, zu zahlen, reichen nicht aus, um das Ganze zu finanzieren. Gut gemachte Nachrichten kosten nunmal Geld.
Der Ist-Zustand ist der, daß den ÖR eine Riesensumme zur Verfügung steht, diese aber nicht im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages gunutzt wird. Das wird durch die Publikumskonferenz nahezu täglich aufgezeigt und bemängelt.
Es ist also Geld da, es sind Gesetzte da. Wir MÜSSEN darauf bestehen, daß die Gesetze eingehalten werden! Das verlangt man von uns niederen Chargen schließlich auch jeden Tag,
Naja, bezahlen tun wir ja nun Monat für Monat. Und was kriegen wir dafür? Lüge um Lüge! Wie endet das?
PEGIDA! (Teile eine Nebensache und herrsche).
Beste Tradition (dem Empire sei Dank – der Königsscheiß hat ja jetzt offensichtlich Konjunktur): Die Sachsen waren nach 1919 die größten Kommunisten, danach die größten Demokraten, nach 1933 konkurierten sie erfolgreich/los gegen die ‚Östereicher‘ (da laß ich mal keine Kritik gelten; hab das eigene negative Beispiel in der Familie), allen bekannt ihr Angagement für den Sozialismus – Grenzübergänge- und danach einen ‚Bienenkopf‘ voll Rechtsstaatlichkeit – und jetzt das!
Wen wunderts? Mich nicht. Ist konsequent.
Die Menschen sehen ihre wohlverdienten Felle davonschwimmen und suchen krampfhaft nach einem Haltepunkt. Ob die Worte „Nachdenken hilft“ was bewirken ist allerdings bei dieser Tradition, die ja in den Familien über Generationen wirkt, nicht so sicher. Trotzdem PEGIDA: „NACHDENKEN HILFT!“
Es ist Mumpitz sich über den Glauben anderer Menschen aufzuregen. Eure Zinsen frißt die EZB. Und Drogenhandel wäre kein Thema, so diese ganze Struktur ein Auskommen ohne Drogen hätte! und . . . und . . . und
Wir sind in der Zeitung: http://www.neues-deutschland.de/artikel/956620.geht-doch-nach-drueben.html
Der Artikel ist gar nicht schlecht. Aber die „aggressive Medienwachhunde“ hier, beißen allen Journalisten in den Arsch, wenn sie das verdient haben und nicht nur denen vom ÖR.
Es gibt laut Christian Mihr (Reporter ohne Grenzen) keinen einzigen Hinweis auf organisierte russische Trolle in deutschen Medienforen?! – Das ist also nur eine Erfindung unserer medialen Verschwörungstheoretiker.
Sehr schön!
Ein wenig Sorgen macht mir die Aussage: „Schrille und staatsfeindliche Medienlandschaften ohne einflussreichen öffentlichen Rundfunk – wie etwa in den USA – sind abschreckendes Beispiel.“ Das ist einfach zu viel Unsinn. Man schaue sich nur mal an, wie die Privatsender in den USA die Irakkriege dem Volk verkauft haben, Von NPR und PBS wissen die Autoren des Artikels leider nichts (ich schon, habe lange dort gelebt).
ARD, ZDF & Co SIND schon Staatspropaganda. Sie brauchen nicht
mehr umgewandelt werden.
haha, das scheint mir auch, Klaus. Die Autoren hier begründen nicht, warum die Änderung der Senderfinanzierung durch das allgemeine Steueraufkommen die Autonomie&Staatsferne des ÖRR verringern oder verkleinern wird. Macht zb. die Finanzierung des Bundesverfassungsgericht durch Steuern die Richter dort von den Parteien oder der staatl. Bürokratie abhängig?
Man glaubt es nicht, aber Wolfgang Lieb (NDS) hat im Vortrag erzählt, dass RTL der bevorzugte Sender der jüngeren Mitbürger ist?!
Jetzt verstehe ich, wer die 42 Prozent waren, die Angela Merkel gewählt haben: Es waren die Reichen, die alten „Konservativen“ und die RTL-Gucker.
Da ist ir vor der Zukunft nicht mehr bang!
Frontalangriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch die Regierung – ja ist denn das wirklich so?
Die GEZ-Zwangs-Gebühr ist verhasst. Es wäre auf diese Art ein leichtes die Mittel für die öffentlich-rechtlichen zu erhöhen, ohne das das Volk aufmault – kann man so schön das Geld im Bundeshaushalt verstecken.
Auf diese Art und Weise kann mehr Geld für Propagandamittel zur Verfügung stellen. Ich brauche kein ÖR besetzt mit Konsorten wie Kleber und Atai, mit Geschichtsvereinfachern wie Knopp.
„Ich brauche kein ÖR besetzt mit Konsorten wie Kleber und Atai, mit Geschichtsvereinfachern wie Knopp.“
Ich auch nicht. Was aber nicht gemacht werden sollte, ist die ÖR auf diese Pappnasen zu reduzieren. Es gibt durchaus gut gemachte Reportagen, Serien, nicht zu vergessen, Filme, die ich auf keinen Fall missen möchte.
Ich bin deshalb auch durchaus bereit, dafür zu bezahlen, nur eben nicht für die ungeheuerliche Propaganda, die ebenfalls ausgestrahlt wird.
Abzocker und Lügner wie Kleber und Atai hätten keine Chance in dem Laden, wenn diese Bande nicht über das viele Geld für Serien und Filme finanziert würde. Oder wollen Sie Ihrer Oma erzählen, dass die Kosten für die Nachrichten irgendwo zwischen 7,5 und 10 Milliarden Euro liegen? Wenn die Gehälter auf ein übliches Maß für Journalisten reduziert würden und der Laden über die Leistungen der Angestellten (!) Rechenschaft ablegen müsste, dann bliebe Kleber, Atai et al. nur Hartz 4.
Sie wissen aber schon, daß Kleber kein Angestellter des ZDF ist?
Da hast Recht. Das Blöde ist nur: ‚Gute‘ Beiträge laufen auf arte oder 3sat zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr. Frage: Wie kriegt man die GEZ-Empfänger dazu den Vorabendschrott auszutauschen?
Also, mir ist’s egal, wer von wem bezahlt wird. Unterm Strich läuft es doch immer auf eins hinaus. ES REICHT.
Erinnert an die „Sparmassnahmen“, die die britische Politik bei der BBC vor einigen Jahren durchgezogen hat.
Nicht dass die noch viel mehr an politischer Glaubwürdigkeit verlieren kann, seitdem sie 20 Minuten zu früh den „Einsturz“ des WTC7 berichtet hat…
Die vierte Macht im Staate wird und kann nicht fallen, wäre doch sonst das nächste Wahlergebnis regelbar, das haben die da „oben“ erkannnt und lassen dann Netzsperren oder nocht mehr §130 Gesetze zu. Das geht dann in Richtung DDR 3.0–Merkels Traum…
„… wäre doch sonst das nächste Wahlergebnis regelbar, …“
Daran wird ja schon mit Hochdruck gearbeitet!
Fahimi will aus dem Wahltag die Wahlwoche machen:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-12/fahimi-wahlrecht-wahlbeteiligung
Als ob das schlechte Wahlergebnis daran liegt, daß die Wahl an nur einem Tag stattfindet.
Die Fahimi fällt mir in letzter Zeit immer öfter durch durch solche gequirlte Sch….. auf.
Anstatt wirklich wichtige Dinge – und davon gibt es wahrlich genug – anzugehen, nur seichtes Gelabere – eben typisch, für einen Generalsekretär.
Wir haben seit mindestens 20 Jahren WAHLFÄLSCHUNGEN!
Oder warum bleibt die NPD meist unter 5%? Oder AFD 4,999999%.
Das Wahlergebnis ist u.a. auch deshalb regelbar, weil es bei uns keine gläsernen Urnen gibt. Mir persönlich wäre lieber, ich könnte im bei Eröffnung des Wahllokales sehen, ob dort schon Wahlzettel drin sind.
Bist Du verrückt??? Gläserne Wahlurnen sind doch voll undemokratisch!!!
Wir sind hier doch nicht in der Ukraine.
Na, alle Achtung, die Info hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm, nach dem „spannenden“ Jahr 2014 folgt jetzt 2015, mit ein wenig mehr Nationalismus, mit ein wenig mehr Desinformation und mit noch mehr Rüstungsausgaben.
Kann ja heiter werden. :/
ps: Frohe Weihnacht(was davon noch übrig ist) und einen guten Rutsch. @all
Staatliche Finanzierung kann – muß aber nicht bedeuten, das damit eine politische Einflußnahme erfolgt. Vor einiger Zeit hatte ich mal gelesen, das Zeitungen in Frankreich teilweise Geld vom Staat erhalten, zur Förderung der Vielfallt, ohne das versucht wird, politisch Einfluß zu nehmen. Es kommt also auf die Ausgestaltung der Rechtsgrundlagen an.
Bei dem derzeitigen Finanzierungssystem gibt es nunmal 2 wesentliche Fehler. Zum Einen das es eine verdeckte Steuer ist, die jeder zahlen muß, unabhängig ob man das nutzen willt, oder nicht. Zum Anderen ist es die Programmgestaltung, die am Zuschauer vorbeigeht.
Siehe auch: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/26/ein-gutachten-wie-ein-donnerhall-gez-sender-haben-ausgedient/
Bei einer Nutzerfinanzierung könnten die Zuschauer wesentlich effektiver gegen staatliche Propaganda vorgehen, in dem die weitere Nutzung unterlassen, bzw. gekündigt wird. Bei einer Finanzierung aus dem Staatshaushalt könnten Finanzierung und Verwendung der Gelder trotzdem durch staatsunabhängige Einrichtungen/Verbände/Kommissionen überwacht werden.
Alsio besser als das derzeitige System wäre es auf ´jeden Fall, der Rest ist weine Frage der praktischen Umsetzung.
Die Gefahr besteht, dass dann auch Gelder an die #LÜGENPRESSE fliessen , nicht nur an den Elektrolügner in Form TV & Radio .. Es gibt oft diese Nachricht „Recherche im Verbund mit NDR und Süddeutsche Zeitung“ oder WDR.. Da würde ich mal gerne wissen, ob diese LÜGENPRESSE dann von GEZ Geldern profitierte.. Dann wäre es eine staatl.LÜGENPRESSE und wir sollten diese Blätter dann auch so benennen
„Tatort“
Ich wüsste gerne, welchen Anteil der Zwangsabgabe die private Lügenpresse alleine für die Tatort-Dauerwerbung erhält.
teleherzog sagte:
26. Dezember 2014 um 12:04
„Die Gefahr besteht, dass dann auch Gelder an die #LÜGENPRESSE fliessen ,“
Tun sie doch sowieso – Bertelsmann ist eine steuerbefreite Stiftung, Spiegel und Stern sind also staatlich subventioniert.
Dieses Vortasten via ‚Blöd‘ dürfte ein Versuchsballon sein in Richtung des US-amerikanischen „Vorbildes“.
Den Atlantik-Brücke-Machthabern ist das öffentlich-rechtlich ausgeuferte ARD-ZDF-System verdächtig – selbst in seiner real existierenden, weitestgehend gleichgeschalteten Form.
Es dürfte aber auch zugleich eine Reaktion sein auf den doch allem Anschein nach sehr massiven Bürger-Protest gegen den Mißbrauch der GEZ-Nachfolge-Gebühren für Propaganda gegen die Bevölkerung und für Kriegszündelei im Interesse der „anglo-amerikanischen Brandstifter“ (W. Wimmer).
Möglicherweise haben Mitglieder des Berliner Vasallen-Regimes gemerkt, daß hier ein Problemchen lauert, daß sehr schnell zu einem massiven Problem werden kann.
– Die „öffentlich-rechtliche“ Maske des Parteien-Funks ist von so vielen Menschen durchschaut, daß sie womöglich überflüssig wird.
kann sehr gut sein.. !!
In der Tat. Jetzt bleibt vor allem auch abzuwarten, wann der Großangriff auf das letzte vergleichsweise unabhängige Medium, das Internet, gestartet wird. Zahreiche unabhängige und informative Blogs werden – davon können wir ausgehen – schon heute gelistet um sie im richtigen Augenblick unter fadenscheinigen Gründen abzuschalten: Rechte Esoteriker, Terroristen, Linksradikale, Neonationale, Putinfreunde, Assad-Sympathisanten etc. pp.
Die Liste ist beliebig verlängerbar. Seit 9-11 wird die NWO massiv vorangetrieben, da wir faktisch in einem einseitig ausgerufenen Dauerkriegszustand leben; bedroht von Terroristen und aggressiven “Despoten“, die westlichen Werten spotten. Gespickt mit diversen false flag-Aktionen, Provokateuren und Desinformationen, werden sie die uninformierte Masse der Bevölkerung sehr leicht für die Abschaffung der letzten Bürgerrechte und Freiheiten begeistern können. Kurz gesagt: wir schaffen die Bürgerrechte ab um die Bürger zu schützen. Auch die Durchsetzung eines Internet der zwei Geschwindigkeiten hat lediglich das Ziel, Widerstand zu zermalen.
Ich fürchte Sie sind falsch hier mit Ihrem Käse…
Vereinsamte Staaten sagte:
26. Dezember 2014 um 11:54
„Den Atlantik-Brücke-Machthabern ist das öffentlich-rechtlich ausgeuferte ARD-ZDF-System verdächtig “
Unsinn. ARD und ZDF sind doch uebervoll mit CIA-Assets.
… und plötzlich macht alles irgendwie Sinn… Fehler, Lügen und Manipulationen kann man bei den ÖR nicht eingestehen, weil man damit das vorsätzliche grundgesetzwidrige Handeln einräumen müsste.
„Programmbeschwerde vom 08. August 2014 zur „Frontal 21“-Sendung vom 05. August 2014; Programmbeschwerde vom 09. September 2014 zur „heute“-Sendung vom 08. September 2014; Programmbeschwerde vom 13. September 2014 zur „heute-journal“-Sendung vom 05. September 2014; Programmbeschwerde vom 21. September 2014 zum „ZDF-Mittagsmagazin“ vom 12. Mai 2014; hier: Mitteilung über den Ausgang des Beschwerdeverfahrens gem. § 21 Absatz 3 ZDF-Satzung (Beschwerdeordnung)
…nachdem der Beschwerdeausschuss sowie der Fernsehrat Ihre o. g. Beschwerden eingehend beraten haben, darf ich Ihnen gemäß § 21 Absatz 3 der ZDF-Satzung zum Ausgang des Beschwerdeverfahrens mitteilen, dass der Fernsehrat jede einzelne Programmbeschwerde in seiner Sitzung vom 12. Dezember 2014 in Mainz abschließend als unbegründet zurückgewiesen hat.
Der Fernsehrat hat ebenso wie sein Beschwerdeausschuss keinen Verstoß gegen die für das ZDF geltenden Rechtsvorschriften festgestellt.
Mit freundlichen Grüßen“
Neben den Nachweisen von Fehlern, Lügen und Manipulationen bei der Bericht-Erstattung gibt es eine weitere Achilles-Ferse des Parteien-Funks:
Die offen grundgesetzwidrige Zensur unliebsamer Meinungen bei den LeserInnen-Zuschriften z.B. auf tagesschau.de.
Hier sind die öffentlich-rechtlichen Manipulateure in einem weiteren Dilemma:
Veröffentlichen sie die BürgerInnen-Meinung unzensiert (wie es das Grundgesetz vorgibt), wird der enorme Widerstand in der Bevölkerung gegen die Propaganda offensichtlich. Das sollen sie im Auftrage ihrer Auftraggeber doch wohl verhindern.
Zensieren sie die Zuschriften, verstoßen sie gegen das Grundgesetz und gegen ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag.
Und jede(r) kann die Zensur leicht dokumentieren für etwaige Gerichtsverfahren gegen die „Öffentlich-Rechtlichen Anstalten“!
Ein Beispiel einer solchen Dokumentation der ARD-Zensur findet sich hier:
http://www.publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=34&t=149&sid=1a4bab40dcaa38647a52fd30e8607001
Lieber KommentatorIn, bitte nicht nachlässig werden! Es muss AuftraggeberInnen und ManipulateurInnen heißen.
Ich danke Ihnen!
“ …nachdem der Beschwerdeausschuss sowie der Fernsehrat Ihre o. g. Beschwerden eingehend beraten haben“
Hat man als Beschwerdeführer eigentlich das Recht zu erfahren, was unter „eingehend“ zu verstehen ist? Gibt es Protokolle, die man einsehen kann?
Ohne Nachweise glaub‘ ich denen gar nichts. Die Beschwerden waren für mich eindeutig begründet. Ich habe in der Regel ein gesundes Rechtsempfinden. Die Ablehnung jeder einzeln der oben angeführten Programmbeschwerden ist absurd und eine Farce!
@ Marionetta Slomka Das sehen wir ähnlich. Durch die dokumentierte Behandlung begründeter Beschwerden wurden allerdings gleich mehrere Beweise erbracht. Diese werden als Grundlage für eine weitergehende Befassung dienen.
Es geht niemals um Recht, sondern um Macht. Recht ist die Knute für die Nicht-Mächtigen. Wenn Sie mehr von den Antworten sammeln werden Sie feststellen, dass es sich um Textbausteine handelt.
Gerichte können Sie gleich vergessen, dort sitzt kaum jemand, der nicht auf Linie wäre. „Recht“ im Sinne der Verfassung ist aus den Köpfen entsorgt (bestes Beispiel die Hehlerei mit den Steuer-CDs), Meinungsmache an der Tagesordnung, Freilich, wenn die Meinung zum Tsunami wird hilft Mitschwimmen auch nicht mehr …
Merkel und Kumpane werden sich die öffentlichen Medienanstalten als ihre Propagandaorgane nicht nehmen lassen. Auch die Springerpresse könnte sich dann nicht mehr so primitiv mißbrauchen.
Gähn!