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ardzdfWie wir hier berichtet haben, nutzen ÖR und die deutschen Mainstreammedien jede Möglichkeit, wenn es darum geht, Russland als Polizei- oder antidemokratischen Unterdrückerstaat zu diffamieren. Es werden regelmäßig Ereignisse vollkommen verzerrt dargestellt und falsche Behauptungen in die Welt gesetzt, um Russland zu dämonisieren und eine imaginäre Grenze zwischen Russland und „dem Westen“ zu konstruieren. Wie im Fall des schwulen Aktivisten in Russland, der während des Fackellaufs über die Absperrung und auf den Läufer zustürmte. In jedem Land der Welt hätten Sicherheitsbeamte ihn aufgehalten. In deutschen Medien wurde vorsätzlich falsch behauptet, sein Regenbogenfähnchen wäre der Grund für das Einschreiten der Polizei gewesen.

DNBeim Klimagipfel in Lima gibt es einem Bericht von Democracy Now! zufolge echte Zensur und Meinungsunterdrückung – angeordnet von Verantwortlichen der UN. Die Zensurmaßnahmen richten sich gegen Aktivisten, die auf ihren Protestbannern US-Außenminister Kerry, die Pipeline Keystone oder die Umweltpolitik der USA kritisieren wollen – das ist laut UN verboten!

UN_Zensur_Klimagipfel_DN


ALYSSA JOHNSON-KURTS: So we tried to submit a banner that would have an arrow with „Keystone XL“ in one direction and „a livable future“ in the other direction, and they rejected that proposal.

AMY GOODMAN: Because you weren’t allowed to name Keystone XL?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: We weren’t allowed to name Keystone XL.

AMY GOODMAN: You weren’t allowed to name Secretary Kerry?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Not allowed to name Secretary Kerry.

AMY GOODMAN: You weren’t allowed to name the United States?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Not allowed to name any specific countries.

AMY GOODMAN: And what if you did?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: We would risk losing our badges and hurting our organization’s potential for accreditation in the future at the U.N. spaces.

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Wir wollten ein Banner einreichen, das einen Pfeil mit „Keystone XL“ in die eine Richtung und „lebenswerte Zukunft“ in die andere Richtung zeigen sollte und sie haben das nicht zugelassen.

AMY GOODMAN: Weil es nicht erlaubt war Keystone XL beim Namen zu nennen?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Es war uns nicht erlaubt, Keystone XL zu nennen.

AMY GOODMAN: Es war nicht erlaubt Minister Kerry zu nennen?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Nicht erlaubt Minister Kerry zu nennen.

AMY GOODMAN: Es war nicht erlaubt, die Vereinigten Staaten zu nennen?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Es war nicht erlaubt überhaupt einen Staat beim Namen zu nennen.

AMY GOODMAN: Und was, wenn ihr das getan hättet?

ALYSSA JOHNSON-KURTS: Wir würden riskieren unsere Akkeditierungsabzeichen zu verlieren und die Möglichkeit unserer Organisation auch zukünftig bei UN-Veranstaltungen akkreditiert zu werden


So viel zur Meinungsfreiheit im Umfeld der UN. Konzerne wie Chevron können vor Ort ganz selbstverständlich ungestört Lobbyarbeit machen, erfährt man im weiteren Verlauf des DN!-Interviews.

Haben ARD und ZDF über diese unglaubliche Geschichte berichtet? Selbstverständlich nicht. Ist ja nicht in Russland, die Aktivisten sind nicht schwul und Meinungsfreiheit ist nur dort wichtig, wo kapitalistische und imperialistische Ideologie des Westens propagiert werden soll. Ist man in den transatlantisch gleichgeschalteten Medien doch gezwungen über kapitalismuskritische Demonstrationen zu berichten, werden regelmäßig irgendwelche Ausschreitungen in den Vordergrund gerückt, um den Protest zu diskreditieren. Auch das haben wir hier im Blog mehrfach dokumentiert.

Gestern berichtete das ZDF in der 19.00 Uhr heute-Sendung nicht einmal 30 Sekunden über den Gipfel und verbreitete unhinterfragt die – angesichts der US-Energie und -Umweltpolitik – heuchlerischen Worte, des von Umweltgruppen kritisierten US-Außenminister Kerry:

Klimagipfel_Lima_KerryPetra Gerster: „Zuletzt appellierte der amerikanische Außenminister Kerry an die Teilnehmer sich schnell zu einigen. Industrie- und Entwicklungsländer seien gleichermaßen dafür verantwortlich, den Co2-Ausstoß zu verringern.“

 Kein Wort zu den Zensurmaßnahmen gegen Umweltaktivisten.

Die ARD-tagesthemen berichteten ausführlich aus Lima und thematisierten u.a. den vandalistischen „Protest“ des Umweltschutz-Konzerns Greenpeace auf dem Weltkulturerbe der Nazca-Linien. ARD-Korrespondent Michael Stocks ist vor Ort und zeigt Protestgruppen im Umfeld des Konferenzortes – doch von den rigiden Zensurmaßahmen berichtet er mit keinem Wort. Auch in der ARD wird Kerrys Heuchelei  als Klimaaktivismus verkauft:

ARD_Klimagipfel_Lima_KerryKerry: „Wenn wir hier versagen sollen zukünftige Generationen denjenigen, die diesen Moment ignorieren, nicht vergeben.“

 

 

FAZIT:

“Und auch das ist Teil von Putins Prestige Projekt, freie Meinungsäusserung unerwünscht.” kommentierte der Propagandasender auf dem Lerchenberg im Januar, als russische Sicherheitsbeamte den Aktivisten, der vorsätzlich die Absperrung des Fackellaufs durchbrach, abfingen. Wenn freie Meinungsäußerung sich gegen die US-amerikanischen Hintermänner des deutschen Staatsfunks richtet, ist dagegen ganz schnell Schluss mit Meinungsfreiheit.
Einmal mehr zeigt sich der verlogene und heuchlerische Missbrauch der sogenannten „westlichen“ Werte in den transatlantisch kontrollierten Medien. Die größte Umweltsau der Welt wird als Ökoaktivist verbrämt. Die Unterdrückung von Protest gegen die USA und ihre katastrophale Umweltpolitik wird totgeschwiegen. US-gelenkter Staatsfunk wie man ihn kennt.