Ich möchte auf eine Beschwerde gegen den Textbeitrag im begleitenden Onlineangebot des Deutschlandfunkes „Medienkrieg – Politische Berichterstattung im Russland-Ukraine-Konflikt“ vom 07.12.2014 wegen Falschdarstellungen und der Verbreitung mangelhaft recherchierten Inhaltes Dritter hinweisen.

http://www.deutschlandfunk.de/medienkri … _id=305493

Redakteur Thomas Franke greift die im Grenzbereich zur Verschwörungstheorie angesiedelte Darstellung des SZ-Mitarbeiters Julian Hans auf, kritische Rezipienten würden zu Lasten des ehrbaren Journalismus russischer Propaganda anheim fallen.

Zitiert wird SZ-Mitarbeiter Hans nach einem zusammenhanglosen Hinweis auf die, nach einer skandalösen Falschinformation, nach knapp 5 (!) Monaten und unzähligen Zuschauerhinweisen zurückgezogene Sendung der Tagesthemen vom 20.05.2014, folgendermaßen:

„Beispiele für solche Fehler findet man auf der Website der deutschen Bloggerin Maren Müller. Auf publikumskonferenz.de findet man Hunderte von ihnen. Wie Frau Müller behauptet, sind alle Fehlinformationen in den deutschen Medien gegen Russland gerichtet. Anlass genug, nicht über Fehler zu reden, sondern über die bewusste Verdrehung von Tatsachen – den Propaganda Mainstream, dem alle europäischen Medien in der Ukrainekrise folgen.“

Es finden sich in diesem kurzen Zitat mehrere tatsachenwidrige Behauptungen, die durch einfache Recherche hätten ausgeräumt werden können. Das Herr Hans kein Freund fundierter Recherchen ist, stellte er bereits mehrfach innerhalb seiner Beiträge in der SZ unter Beweis.

Hier geht es weiter im Text: