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ardzdfDa hier angesichts der massenhaft entlarvten Lügen, Desinformation und Propaganda in ARD und ZDF der Eindruck entstehen könnte, dieser Blog richte sich prinzipiell gegen das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wollen wir hin und wieder auch Beispiele und Lichtblicke für guten Journalismus herausstellen, denn die Alternative des rein privatwirtschaftlichen Journalismus, in der unkontrollierten Hand einiger weniger Konzerne, wäre viel verheerender.

Zuletzt war ein solches positives Beispiel eine Reportage von Jens Eberl im WDR über das schottische Unabhängigkeitsreferendum. Gestern sendete 3sat die Wiederholung einer Dokumentation des Journalisten Christoph Weber, über den Mythos des deutschen Wirtschaftswunders, der in Wahrheit nichts anderes ist, als eine vollkommen verzerrte Propagandageschichte des Kalten Kriegs – bis heute aber trotz Webers erhellender Doku auch in ARD und ZDF fortlebt.

Weber zeigt, dass der medial verklärte Wirtschaftsminister Ludwig Erhard auch ein korrupter Vorteilsnehmer war, der zur rechten Zeit am rechten Ort, persönlichen und politischen Profit aus dem großen Zeitgeschehen zu schlagen wusste. Die zusammengetragenen Fakten erklären den Exporterfolg Westdeutschlands mit dem von den USA benötigten Material für den Korea-Krieg, der Erfolg der Autoindustrie beruht auf dem aus den USA importierten Prinzip der Fließbandfertigung und Massenproduktion und unterm Strich haben die USA Westdeutschland strategisch als Frontstaat gegen den Warschauer Pakt und als Motor für die europäische Wirtschaft aufgebaut. Auch deshalb wurde Westdeutschland nach dem Krieg die Hälfte der Schulden erlassen und Deutschlands Opfer wurden von den USA gedrängt auf Reparationen zu verzichten.

wirtschaftswunderEin weiterer Lichtblick war am Sonntag bei Günther Jauch der Auftritt des Journalisten und Autors Heribert Schwan, der aufgrund seiner Interviews und Recherchen zu seinen Kohl-Memoiren, die Mär von der freiheitlichen Revolution 1989 in der DDR zu entlarven hilft. Es ist schon ausgesprochen skurril und hanebüchen, wenn dieser glaubwürdige Mann mit Berufung auf den damaligen Bundeskanzler klarstellt, dass der Zusammenbruch der DDR auf den wirtschaftlichen und politischen Kollaps in der Sowjetunion zurückgeführt werden muss, während gleichzeitig ARD und ZDF in den Nachrichtensendungen hartnäckig die Mär von der angeblichen freiheitlichen Revolution auftischen.

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Ganz offensichtlich kontrollieren die transatlantischen Propagandisten wie WDR-Intendant Buhrow nicht den ganzen Apparat der ÖR. So blitzt die Wahrheit immer wieder in Nischen auf und macht das ganze Ausmaß der Desinformation erst deutlich. Die Aufgabe ist deshalb, die ÖR auf die im Rundfunkstaatsvertrag festgelegten journalistischen Prinzipien der Objektivität, Ausgewogenheit, Unparteilichkeit und Vielfältigkeit festzunageln und Leute wie Kleber, Buhrow, Schönenborn, Lielischkies, Atai, Eigendorf und all die anderen Lügner und Manipulierer aus dem System zu entfernen.