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wdrSamstag verkündete Russland den Abzug von 17.600 Soldaten, die an der Grenze zur Ukraine in der Region Rostow zu Übungen – und vermutlich auch als Warnung an Kiew – stationiert waren.

Aus diesem Entspannungssignal macht der WDR einen Rückzug aus dem Kampfgebiet, der Forderungen aus dem Westen nachkomme.

wdr_russen_kampfgebietRespekt! Das ist wohl gleich eine doppelte Lüge in nur einem Satz. Erstens hat Russland keine Truppen aus dem Kampfgebiet abgezogen, sondern aus dem Grenzgebiet. Und zweitens gibt es sicherlich keine russische Quelle, die den Blödsinn, „damit sei man einer Aufforderung aus dem Westen gefolgt„, in die Welt gesetzt hat.

RIA NOVOSTI meldete:

Nach Übungen im Gebiet Rostow kehren die russischen Truppen in ihre Standorte zurück. Präsident Wladimir Putin beauftragte Verteidigungsminister Sergej Schoigu, mit dem Rückzug zu beginnen. Laut Putins Sprecher Dmitri Peskow sollen 17.600 Soldaten in die Kasernen zurückkehren.

Schoigu habe am Samstag bei einem Treffen mit dem Staatschef über den Abschluss der Sommerübungen im Wehrbezirk Süd berichtet, teilte Peskow mit. Putin habe den Minister beauftragt, mit dem Abzug der Truppen in ihre Standorte zu beginnen. „Es handelt sich um insgesamt 17.600 Soldaten, die im Sommer im Gebiet Rostow geübt haben.“ Das Gebiet Rostow grenzt an die Ukraine.

Auf Itar-Tass hieß es:

 SOCHI, October 12. /TASS/. Russian President Vladimir Putin ordered the Defence Ministry to bring back troops to permanent bases after military exercises in southern Russia’s Rostov-on-Don region.

He gave this order at a meeting with Defence Minister Sergey Shoigu after an urgent meeting which the head of state held with permanent members of the Russian Security Council on Saturday.

“The minister reported to the Supreme Commander-in-Chief about the end to summertime training at firing ranges in the Southern Military District,” presidential spokesman Dmitry Peskov said.

“After the report Putin ordered to bring troops back to permanent bases,” he said, adding that these military force makes “a total of 17.6 thousand servicemen who passed drills at firing ranges in Rostov-on-Don region,” Peskov added.

In der Meldung des WDR steckt aber noch eine dritte Desinformation. Die Hilfsgüter, die von Deutschland in die Ukraine geschickt wurden, gehen nämlich nicht an die am meisten Not leidende Bevölkerung in den von der Kiewer Junta bombardierten Regionen, sondern ausschließlich an die Städte und Kreise, die unter Kiewer Kontrolle sind. Damit zeigt sich Deutschland einmal mehr selbst als Kriegspartei. Eine Tatsache, die der Staatsfunk aus bekannten Gründen unter dem Teppich halten möchte.

Dank an MarcoM für den Hinweis an den Propaganda-Melder!