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zdfZDF „Maybrit Illner“ Donnerstag 04.09.2014

Warum muss eigentlich erst ein Ex-General der NATO kommen, um deutschen Journalisten zu erklären, wie sie ihren Job zu machen haben?

Seit Tagen und Wochen wird in den Medien ohne jeden Beleg von einer russischen Aggression oder Invasion schwadroniert, ohne dass auch nur ein einziges Foto oder gar Video-Aufnahmen von den angeblichen Panzerkolonnen existierten. Gerade erst haben wir hier klargestellt, dass selbst eine ARD-Weltspiegel-Reportage von vorderster Front keinerlei Beweise für die Anwesenheit russischer Truppen geben konnte.

 

eigendorf_mariupol

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Im ZDF-heute-journal direkt vor der Talkshow Maybrit Illner berichtete die fürchterliche „Journalistin“ Katrin Eigendorf aus Mariupol, dass die Separatisten nur 10km entfernt vor der Stadt stünden und präsentierte teils vermummte ukrainische Soldaten oder Söldner, die dies offenbar bezeugen sollten, ohne den geringsten Beweis vorlegen zu können.

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass  Eigendorf diese Aussagen zuvor abgesprochen hat.

Wären tatsächlich russische Truppen nur 10km entfernt, wäre es ein Leichtes über die Frontlinie zu fahren und diese Soldaten zu filmen. Wer den westlichen Nachrichtentenagenturen ein Video einer russischen Panzerkolonne in der Ukraine anbieten würde, könnte sich damit eine goldene Nase verdienen. Dabei ist ja nicht einmal die NATO oder die globale Totalüberwachung der US-Stasi in der Lage, russische Panzerbataillone zu entdecken, die angeblich durch die Ukraine vagabundieren. Es ist grotesk, wie die Zuschauer hier gezielt für dumm verkauft werden.

Parallel zu Kujats Warnungen, die den Öffentlich-Rechtlichen nicht nur ein Armutszeugnis ausstellen, sondern sie journalistisch komplett erledigen, sitzt in der ARD neben Beckmann eine Phalanx von vier westlichen Agitatoren – darunter der Gatte Eigendorfs, der für Springer anschaffen geht, sowie der hier bereits der Lüge vorgeführte Karl Schlögel – und poltern verbal auf den einzigen Gast im Studio ein, der die russische Position erklären soll. Springers Kriegshetzer Eigendorf, der vertraglich verpflichtet ist, mit seinem Elaborat die transatlantische „Freundschaft“ zu festigen, entblödete sich nicht, von angeblich politischen Vorgaben in den russischen Medien zu schwadronieren.

Das war nicht Talk-Show, das war Schmierenkomödie ersten Ranges und man fragt sich, warum russische Journalisten, Botschafter oder Diplomaten überhaupt noch ein deutsches Studio betreten, wenn schon zuvor klar ist, dass man ihre Meinung marginalisieren und mit vereintem Gekreisch niedermachen will.

So gesehen war Illner – trotz der den Gästen notorisch ins Wort fallenden Moderatorin und penetranten ukrainischen Claqueren – eine sehenswerte Sendung.

Wegen eines ehemaligen NATO-Generals.