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telepolisDie Staats- und Konzernmedien haben in den Wochen der Gefangenschaft einer Gruppe westlicher Militärbeobachter alles getan, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um sogenannte OSZE-Beobachter. Tatsächlich handelte es sich um eine Gruppe Offiziere, die in Zivilkleidung und auf Grundlage des Wiener Dokuments in einem Kampfgebiet unterwegs waren, in dem sie nichts verloren hatten.

Der Vorwurf der Separatisten, dass es sich um Spionage handelt, wird nachträglich durch eine weitere Information bestärkt, die jetzt unter anderem Telepolis vorliegt. Demnach hatte nicht nur der BND großes Interesse an den Informationen der Bundeswehrangehörigen, auch die US-amerikanische DIA hat sich für weitergehende Berichte der freigelassenen Spione interessiert.

Auf Nachfrage der linken Bundestagsabgeordneten Heike Hänsel hat das Verteidigungsministerium nun eingestanden, dass der US-amerikanische Militärgeheimdienst DIA detaillierte Informationen der Bundeswehrangehörigen angefragt hat. Dabei ging es um Informationen, „die inhaltlich über die routinemäßig verteilten Einsatzberichte hinausgehen“, bestätigte das Parlaments- und Kabinettsreferat des Verteidigungsministeriums auf wiederholte Nachfrage.“ (LINK)

Die Staatssender ARD und ZDF berichten darüber in ihren Hauptnachrichtensendungen mit keinem Wort.