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ardIn den vergangenen Tagen haben wir hier in mehreren Beiträgen den WDR-Check begleitet. Der Essener Friedensaktivist Bernhard Trautvetter hatte dort die Gelegenheit beim Schopf gepackt und eine kritische Frage zur Berichterstattung von ARD und WDR über den Ukraine-Konflikt gestellt. Leider wurde Bernhard Trautvetters Nachbarschaft in der vergangenen Woche vom massiven Unwetter in NRW heimgesucht, weshalb er keine Zeit fand, den avisierten, längeren Bericht über seine Eindrücke beim WDR-Check zu verfassen.

h.krauseDa wir hier das meiste dazu bereits geschrieben haben, ergänzen wir abschliessend nur noch die Entgegnung, die Bernhard Trautvetter Hermann Krause gerne gegeben hätte, als dieser ihm fragend Vorwarf, wo denn die Friedensbewegung gewesen sei, als Putin die Krim „annektierte“.

b.trautvetterDazu möchte Bernhard Trautvetter klarstellen:

„Der Moskau-Korrespondent Hermann Krause fragte, warum die Friedensbewegung nicht gleich bei der Krim-Besetzung auf die Straßen ging.

Ich wollte antworten, dass die Friedensbewegung mindestens seit den Ostermärschen mehrfach auch in dieser Sache auf den Straßen war, und dass eine Aktivität des Essener Friedensforums dazu sogar in der WDR-Lokalzeit am 31.5. berichtet wurde. Doch ich erhielt nicht die Möglichkeit, diese Frage zu beantworten.“

Es wäre sicherlich eine interessante Diskussion geworden, wenn die WDR-Macher diese zugelassen hätten. Das Format „WDR-Check“ dient aber wie ausführlich dargestellt, nicht dem Dialog mit den GEZ-Zahlern, sondern der Selbstdarstellung und Rechtfertigung eines Senders, der das letzte Wort haben will.