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zdfardDie Staatssender ARD und ZDF wollen offenbar die Geschichte des 2.Weltkriegs umschreiben und zwar ganz im Sinne der NS-Propaganda im Jahr 1944. Angesichts der Feierlichkeiten zum D-Day in der Normandie, meint Judith Rakers in der 20.00 Uhr Tagesschau:

tagesschau_d-day

 

„Damit begann für die deutsche Wehrmacht ein Zweifrontenkrieg, der letztlich zum Zusammenbruch Hitler-Deutschlands führte.“

 

Die gleiche, geschichtsklitternde Mär verbreitete schon um 19.00 Uhr das ZDF in den heute-Nachrichten:

ZDF_d-day_märchen

 

„Es war der Anfang vom Ende des 2.Weltkriegs: Die Landung der Alliierten in der Normandie.“

 

Wer – anders, als die Textableserinnen von ARD und ZDF – die Geschichte des 2. Weltkrieges kennt, weiss, dass Nazideutschland im Juni 1944 schon längst auf breiter Front auf dem Rückzug war. Wenn es einen Wendepunkt im militärischen Kriegsverlauf gab, dann war es die Schlacht von Stalingrad, wo die deutschen Truppen schon Anfang 1943, also fast eineinhalb Jahre vor der Landung in der Normandie, die Waffen streckten und massenhaft in russische Gefangenschaft gingen. Als die westlichen Alliierten in der Normandie landeten, hatten die Russen schon Krim und Ukraine zurückerobert und trieben die Deutschen westwärts durch Polen.

Das propagandistische Ziel dieser dreisten Geschichtsklitterung der Staatsmedien ist zweifellos die Abwertung der russischen Opfer und Leistungen im zweiten Weltkrieg. Die Enkel der Nazis wollen lieber von Amerika befreit worden sein und scheuen dabei auch nicht von einer Propagandalüge zurück, wie sie Adolf Hitler nur allzu gut gefallen hätte, denn nach der Logik dieser Mär stand Deutschland bis zum Juni ’44 noch nicht längst am Abgrund und DAS haben auch Adolf Nazi und Joseph Goebbels den Deutschen damals einreden wollen.