Schlagwörter

, , ,

zdfObjektivität, Unparteilichkeit, Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt – so lauten die Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrags. Nun muss man eigentlich zur schamlosen Parteilichkeit der Hofberichterstatter von ARD und ZDF nicht mehr viel sagen, aber wenn die Parteinahme so offensichtlich dargeboten wird, wie gestern in der ZDF-heute-Sendung, dann ist das durchaus eine Notiz wert, die in einem späteren Gerichtsverfahren gegen die GEZ-Zwangsabgabe auf den Tisch kommen wird.

In einer Vorberichterstattung zur Wahl meinte dort die Chefin des ZDF-Hauptstadtbüros Bettina Schausten:

Schausten: Es sind im Wesentlichen drei Punkte, die den morgigen Wahlabend wirklich spannend machen:

Schausten

heute 24.5.2014 Mediathek (ab 6:30min)

Wird es den befürchteten Rechtsruck geben in Europa? Danach siehts aus. Hier in Deutschland wird mit einem Erfolg für die AFD gerechnet, die in den Vorumfragen bei rund 7% liegt. Zweitens wird die Wahlbeteiligung ein Thema sein. Sie wird auch hierzulande sehr gering erwartet [Anmerkung: das Thema Wahlbeteiligung wird garantiert sehr klein abgehandelt]. Und schliesslich: Wer wird nach dieser Wahl Chef der EU-Kommission?…

Moment! Den befürchteten Rechtsruck? Wer befürchtet den denn? Man muss kein Freund der AFD oder anderer rechter Parteien sein, um hier zu konstatieren, dass Schausten alles andere als demokratisch oder unparteilich berichtet, sondern ganz schamlos ihre Pressesprecherrolle für die in den Kontrollgremien der Staatsmedien vertretenden Parteien offenbart.

Danke, Frau Hofberichterstatterin!