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Über US-amerikanische Rating-Agenturen muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Es hat sich herumgesprochen, dass diese als Waffe im globalen Wirtschaftskrieg agieren und mit politischem Kalkül Länder rauf- und runterbewerten.

Die ARD ficht das nicht an. Wenn es darum geht, Propaganda gegen Russland zu treiben, lässt man sich nur allzu gerne vor den Bock der Wirtschaftskrieger spannen. So berichtete die tagesschau am Freitag über die Herabstufung Russlands durch Standard & Poor’s:

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„Der harte Kurs Moskaus wirkt sich heute abermals auf die russische Wirtschaft aus. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s senkte heute den Daumen. Die Bonitätsstufe fällt um eine Stufe auf Triple B.“

 

 

Dass diese Herabstufung mit den tatsächlichen Wirtschaftsdaten rein gar nichts zu tun hat, stellt Dirk Müller faktenreich klar:

russlanddaxMan kann davon ausgehen, dass auch die Wirtschaftsredaktion der ARD diese wirtschaftlichen Daten kennt, aber sie werden gezielt verschwiegen. Die Herabstufung wird in keinster Weise hinterfragt. Der Beitrag der ARD reiht sich in eine Reihe weiterer Berichte, die gezielt versuchen, den Eindruck zu erwecken, Russland müsste sich vor weiteren Sanktionen fürchten. Das ist allerdings nur bedingt der Fall. Wenn die Sanktionen jemanden wirklich hart treffen werden, dann ist dass die deutsche und europäische Wirtschaft. Die ARD betätigt sich einmal mehr schamlos als Propagandainstrument.