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Ein vielsagender Ausschnitt aus einer MDR-Talkshow spiegelt die anti-russische Hetzkampagne in den deutschen Medien wieder.

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Jens Weißflog:

„Es liess sich, glaub ich, fast alles das widerlegen, was vorher an Negativem über die Medien kam“

 
 
 


Matthias Platzeck:
„Was ich eben unheimlich mutig von Jens Weißflog fand, war, dass er sich mal in aller Öffentlichkeit traut, mal ein positives Wort über Russland zu sagen. Das ist ja heute fast schon verboten.“

 
 
Der folgende spontane Applaus des Publikums bestätigt einmal mehr die Diskrepanz zwischen der Hetze in den Medien und der Sicht der Bevölkerung.

Diese Diskrepanz, die sich auch in vielen Foren wiederspiegelt, kam auch in einem Tagesgespräch auf WDR5 zum Vorschein. Der WDR hatte sich im Vorfeld der Olympiade mit einer beispiellosen Hetzkampagne an dem Treiben beteiligt und wollte am 18.2. von den Hörern wissen, wie diese denn nun auf die Olympiade schauen. Die Stimmen waren durchweg kritisch, richteten sich auch gegen den Kommerz einer Olympiade generell, aber mehrheitlich dezidiert gegen die antirussische Agitation. Das ist besonders angesichts der üblichen Vorauswahl bemerkenswert.

Tenor der Anrufer:

„…bin der Meinung, dass es zu viel politisiert wird….Menschenrechte werden auch anderswo nicht beachtet, zB. in den USA … Guantanamo … Abu Ghreib … es ist sehr viel gehetzt und gestänkert worden … Ich kann dieses Russen-Bashing nicht mehr hören … in Sotschi sind die Spiele und hier sind die Spielverderber …. habe das Gefühl, die suchen nur nach Schlechtem …“ (LINK;mp3)