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Die Propagandaschau berichtete bereits, wie das ZDF sich in einer Reportage bemühte, die Rechtsextremisten der Svoboda zu verharmlosen. Auch in der „Hauptstadt der Bewegung“ München ist man diesbezüglich nicht untätig und der BR produziert ein beschönigendes Portrait des Nazi-Kollaborateurs und Kriegsverbrechers Stepan Bandera, in dem am Ende die KGB-Vollstrecker des in der Sowjetunion verurteilten Kriegsverbrechers als böse Buben dastehen.

Hätte der Mossad den Mann hingerichtet, in Deutschland hätte sich kein Staatsanwalt darum geschert und er wäre irgendwo verscharrt worden, wo sein Grab kein Aufhebens macht. Anders in München: Dort wird sein Grab offensichtlich gehegt und gepflegt und ist Pilgerstätte ukrainischer Nationalisten.

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O-Ton aus dem Beitrag:
„Stepan Bandera gilt vielen Ukrainern im Westen des Landes als Unabhängigkeitskämpfer, ein Nationalheld. Für viele Menschen in der Ost-Ukraine ist Bandera dagegen ein Nationalist und Nazi-Kollaborateur. Sowjetische Propaganda tat hier ein Übriges.

Kein Wort zu den Massakern, die von Banderas Nationalisten begangen wurden.

„Bandera und der OUN wurden von Seiten der sowjetischen, russischen und polnischen Regierung sowie zahlreichen internationalen Historikern vorgeworfen, am 30. Juni 1941 und noch vor Einmarsch der regulären deutschen Truppen ein Massaker in der Stadt Lemberg angerichtet zu haben. Hierbei seien rund 7000 Menschen, überwiegend Kommunisten und Juden, ermordet worden.“(LINK)

„In late 1942, Bandera’s organization, the Organization of Ukrainian Nationalists, was involved in a campaign of ethnic cleansing of Volhynia, and in early 1944, these campaigns began to include Eastern Galicia. It is estimated that nearly 70,000 Poles, mostly women and children along with unarmed men, were killed during the spring and summer campaign of 1943 in Volhynia[34] by the OUN-Bandera which bears primary responsibility for the massacres.“(LINK)

Ein Hinweis mit ungewollt aktuellem Bezug findet sich in einem Artikel der linken „Neuen Rheinischen Zeitung“:

„Einige OUN-Kollaborateure verließen Deutschland Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre Richtung USA. Einer von ihnen war Mykola Lebed, der ehedem in den von der OUN kontrollierten Gebieten für „Säuberungen“ zuständig war. Lebed wurde von der CIA in die Vereinigten Staaten geschleust und arbeitete dort für den US-Geheimdienst, als dieser mit Hilfe diverser ehemaliger NS-Kollaborateure ab 1949 direkt in der Sowjetunion intervenierte. Dies war möglich, weil die von der OUN kontrollierte Ukrajinska Powstanska Armija (Ukrainische Aufstandsarmee, UPA) in mehreren Gebieten der Westukraine den Kampf gegen die Sowjetunion noch nach dem 8. Mai 1945 fortsetzte. Spätestens ab 1949 wurden die Kämpfer von der CIA unterstützt – logistisch, mit der Lieferung von Sprengstoff und Waffen sowie mit der Einschleusung einstiger NS-Kollaborateure als Unterstützung im Untergrundkrieg gegen Moskau. Die CIA-Operationen in der Ukraine seien zum „Prototyp für Hunderte von CIA-Operationen weltweit“ hinter feindlichen Linien geworden, heißt es in einer Untersuchung über die Nutzung von NS-Kollaborateuren durch den US-Geheimdienst; dabei gehe es etwa um Interventionen in Vietnam, Laos und Nicaragua.“ (LINK)

Historische Kontinuität nennt man das wohl.

Dank an RuhrSat für den Hinweis!