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„Verantwortung“, „Engagement“, „Gestaltungskraft“.

Das sind die Schlagworte einer neuen Werbekampagne zur weiteren Militarisierung der Bundesrepublik.
Die Kriegstreiber des westlichen Kolonialismus haben dabei in Springers Bundespräsidenten Gauck einen wahrhaft engagierten Fürsprecher für Mord und Totschlag.
Der letzte sinnlose Krieg in Afghanistan ist noch nicht abgewickelt, da giert es dem Militär und seinen PR-Strategen schon nach neuen Aufgaben.
Propagandistisch begleitet von einer historisch kriegsfreundlichen Staatspresse, wird nach den Fiaskos im Iraq und Afghanistan, nun verstärkt Afrika ins Visier genommen.
Das euphemistisch als „Sicherheitskonferenz“ propagierte Treffen der NATO-Krieger in München wird denn auch vom ZDF wie ein Jahrestreffen der Heilsarmee verkauft.

ZDF-Propagandist Udo van Kampen fasst zusammen:
„Der Bundespräsident zog einen Schlusstrich unter die deutsche Aussenpolitik, die noch von der düsteren Vergangenheit gepägt war.“

Das heißt nichts anderes als: Die Aussenpolitik der Zukunft wird die Lehren aus Nazizeit und 2 Weltkriegen künftig ignorieren.

Um die längst vollzogene deutsche Wende, hin zum global Player in Sachen Krieg, weiter zu rechtfertigen, werden 2 alliierte Gesprächspartner präsentiert, die Deutschlands „Engagement“ positiv herausstellen. Darunter Joe Lieberman, ehemaliger US-Senator und fleissiger Unterstützer sämtlicher kriegerischer Interventionen des US-Militärs.

Typen wie Lieberman (der sich selbst vor dem Wehrdienst in Vietnam gedrückt hat und lieber andere Menschen in den Tod schickt) gehörten normalerweise alleine für die Verbrechen, die sie im Irak angerichtet haben, vor ein internationales Strafgericht.
Im Staatsfernsehen werden sie als honorige Politiker verkauft.

Kritische Stimmen gegen die Militarisierung der Aussenpolitk gab es im Bericht des „heute-journals“ selbstverständlich nicht und schon gar keine Verweise auf die Massaker und sinnlosen Toten in Afghanistan.
Staatsfernsehen als Verlautbarungsorgan der Herrschenden.