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12 Flüchtlinge – mehrheitlich Frauen und Kinder – starben in der Nacht von Montag auf Dienstag, als ihr Boot von der griechischen Küstenwache im Sinne der FRONTEX-Doktrin mit Hochgeschwindigkeit Richtung türkische Küste geschleppt wurde und dabei kentert.

Die Flüchtlinge erheben schwere Anschuldigungen:

Die Küstenwachtoffiziere hätten, behaupten die Überlebenden unisono, selbst im Wasser ums Überleben ringende Kinder mit Gewalt daran gehindert, sich an Treibholz festzuklammern. Schlimmer noch, das eigentliche Kentern des Bootes sei, behaupten die Syrer, seitens der Grenzschützer mit Fußtritten beschleunigt worden.

Während Politik und Medien sich lauthals und politisch motiviert über angebliche Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine oder Russland echauffieren, wird dieser Fall in der gleichgeschalteten deutschen Staats- und Konzernpropaganda nahezu durchweg totgeschwiegen. Neben Telepolis berichtet nur noch die TAZ.