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Noch mehr als 2 Tage nachdem der inszenierte Homo-Protest als absichtliche Provokation der Sicherheitskräfte entlarvt wurde, lässt es sich die Staatspropaganda des ZDF nicht nehmen, die antirussische PR-Geschichte in die heute-Sendung aufzunehmen.

Eingebunden in einem hämischen Bericht, der sich darüber mokiert, dass in den langen Wochen des Fackellaufs durch Russland und bis in das Weltall, eben jene Fackel angeblich mehr als 100 Mal ausgegangen sei (mit Zwangsgebühren finanzierte ZDF-Mitarbeiter haben sicher genau gezählt), werden auch 2 Bilder des Homo-Protestes gezeigt. Eines davon gehört zu eben jener Serie, die deutlich macht, dass der Provokateur die Absperrung überrannt hat und direkt auf den Fackelläufer zustürmt. Wäre er mit seinem Regenbogen-Fähnchen hinter der Absperrung geblieben, hätte sich schlicht und einfach niemand für ihn interessiert.

Auch die Nachdenkseiten haben das Thema aufgenommen und Jens Berger hat nicht nur weitere Fakten zum Vorfall recherchiert, sondern erinnert auch an das erwartungsgemäß nicht andere Eingreifen westlicher Sicherheitskräfte bei vergleichbaren Aktionen vor den Spielen in London, als Exiltibeter protestierten.

Dem ZDF war also die Situation völlig klar und jedem halbwegs intelligenten Menschen leuchtet ein, dass der Provokateur nur deshalb aus dem Weg geräumt wurde, weil er die Absperrung überrannt hat und auf die Fackelläufer zugestürmt ist.

Nichtsdestotrotz kommentiert Katja Eichhorn:
„Und auch das ist Teil von Putins Prestige Projekt, freie Meinungsäusserung unerwünscht.“

ZDF heute 21.1.2014