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Bei einem Besuch Vladimir Putins in Moskau erinnerte Helmut Schmidt an die Gefahren der Propaganda, die maßgeblich daran beteiligt war, die Völker vor dem zweiten Weltkrieg gegeneinander aufzuhetzen und somit eine der größten Katastrophe der europäischen Geschichte heraufzubeschwören:

Helmut Schmidt

Man könne sich darüber nur wundern – weder die Russen noch die Deutschen würden sich nach dem Zweiten Weltkrieg hassen, sagte Schmidt. Er selbst sei damals Soldat gewesen und habe sich nicht erträumen können, dass die gegenseitigen Beziehungen so ein gutes Niveau erreichen. Zudem seien nicht alle Deutschen damals Faschisten gewesen. Die Mehrheit sei durch Propaganda in die Irre geführt worden.

Artikel Ria.ru

Die Springer-Presse, deren „Journalisten“ vertraglich verpflichtet sind, Pro-US, Pro-Israel und Kapitalismus-Propaganda zu betreiben, ist angesichts Schmidts kritischer Äusserungen zu EU-Instiutionen und -Politikern erwartungsgemäß not-amused. Bei Kritik am eigenen System versteht die Propaganda, die so gerne gegen Russland hetzt, keinen Spaß.

Schmidts Einlassungen über die Gefahren der Propaganda werden deshalb auch gänzlich totgeschwiegen.
Artikel „Die Welt“