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Seit über 2 Jahren tobt in Syrien ein blutrünstiger Krieg um die Macht. Dass die deutsche Presse den militanten Aufstand von vorneherein wohlwollend begleitet, monatelang Assads Ende herbeifantasiert hat und den gleichen Terror, den sie anderswo beklagt, in Syrien bestenfalls ignoriert, dürfte auch dem uninteressierten Beobachter aufgefallen sein.
Verfolgung und Vertreibung religiöser Minderheiten durch vom Westen unterstützte islamistische Terroristen, werden in der Propaganda weitestgehend totgeschwiegen. Tagtägliche Entführungen, Erpressungen, Folter und Hinrichtungen durch kriminelle Banden und Terroristen, Überfälle auf Polizeistationen, Kasernen und ganze Dörfer sind in der westlichen Propaganda kein Thema. Stattdessen müht man sich nach Kräften den Kampf der syrischen Regierung gegen diesen Terror zu delegitimieren. Faktisch tun USA, NATO, ISAF und andere westliche Kolonialtruppen in den besetzten Ländern nichts anderes, als Assad im eigenen Land. Die Doppelmoral der Kriegspropaganda in der Staats- und Konzernpresse ist nur allzu offensichtlich.
al-qaeda-syria
Besonders deutlich wird sie dieser Tage wieder in einzelnen Berichten über terroritische Übergriffe islamistischer Extremisten ausserhalb Syriens. Wenn im Jemen oder Kenia militante Islamisten zuschlagen, beeilt sich die Presse zu berichten und bedauert den Verlust der Kontrolle durch die Regierung über ganze Landstriche. Die Diskrepanz zur anti-syrischen Propaganda könnte kaum größer sein.
Gänzlich absurd wird es, wenn der selbsternannte deutsche „Verfassungsschutz“ die Rückkehr von islamistischen Terroristen aus Syrien nach Deutschland befürchtet. Die terroristischen Handlanger des Westens sind im eigenen Land offenbar nicht willkommen.