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Die USA unterhalten mit dem BBG (Broadcasting Board of Governors) eine eigene Behörde, die Fernseh- und Rundfunkprogramme (Voice of America, Radio Liberty, Radio Free Europe, etc) für die ganze Welt produzieren lässt, um in diesen Programmen die Sicht der US-Regierung zu verbreiten.

Der Smith–Mundt Act, ein „Anti-Propaganda“-Gesetz aus dem Jahr 1948 untersagte, dass diese Produktionen im eigenen Land gesendet werden duften. Amerikanische Politiker wollten damit verhindern, dass US-Propaganda der Regierung auf das eigene Volk losgelassen wurde.

Wie Nick Davies (ua. Guardian, Observer) in einem Vortrag vor Journalismus-Studenten erläuterte, führte dieses Gesetz in der Vergangenheit dazu, dass US-Regierungen britische Medien benutzten, um Propaganda quasi über Bande ins eigene Land zurückzuspielen.

Seit dem 2.Juli 2013 ist es vorbei mit diesem Bann, wie foreignpolicy berichtet:

„For decades, a so-called anti-propaganda law prevented the U.S. government’s mammoth broadcasting arm from delivering programming to American audiences. But on July 2, that came silently to an end with the implementation of a new reform passed in January. The result: an unleashing of thousands of hours per week of government-funded radio and TV programs for domestic U.S. consumption in a reform initially criticized as a green light for U.S. domestic propaganda efforts.“

UncleSam