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Spiegel Online Propagandistin Raniah Salloum beklagt die angebliche Propaganda Assads. Raniah Salloum müht sich seit Monaten mit einseitigen, falschen und verleumderischen Artikeln den Krieg der Terroristen in Syrien zu rechtfertigen, die Regierung Assad zu schwächen und zu diffamieren.

Das Programm der Spiegel-Propaganda umfasst dabei alle denkbaren Methoden mehr oder weniger subtiler Meinungsmache. Regelmäßige Spiegel Online-Leser werden seit Monaten mit unseriösesten Propagandaartikel für dumm verkauft, in denen das Ende Assads oder auch das Loslassen Russlands von Syrien herbeifantasiert wird. An vorderster Front Raniah Salloum.

Eben jene Propagandaschleuder fühlt sich nun bemüßigt, Assad Propaganda vorzuwerfen.

Zitat:
„US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, die Militäreinrichtungen des syrischen Regimes bombardieren zu wollen. So soll Damaskus davon abgeschreckt werden, noch einmal Chemiewaffen gegen die Bevölkerung einzusetzen. Am 21. August wurden in Damaskus durch Giftgas rund 1400 Menschen getötet, darunter viele Frauen und Kinder.“

Da es Raniah Salloums vornehmliche Aufgabe ist, westliche Propaganda im Sinne von NATO und USA zu verbreiten, verschweigt sie, dass es primär gar nicht darum geht, Syriens Armee von Giftgaseinsätzen abzuhalten (je mehr die Regierung in die Enge getrieben wird, desto eher wird sie auf Giftgas zurückgreifen), sondern darum, ein etwas ausgeglicheneres Kräftegleichgewicht herzustellen, wie es Gunter Mulack, Direktor des Deutschen Orient-Instituts in Berlin und ehemaliger deutscher Botschafter in Damaskus, so treffend ausdrückte.

Besonders schlau gibt sich Raniah Salloum, was den Besitz von Giftgas Syriens betrifft:
„Die wichtigsten Unterschiede sind: Anders als bei Irak in 2003 ist es bekannt, dass Syrien Chemiewaffen besitzt. Nicht einmal Damaskus bestreitet dies. Die Erkenntnisse, dass das syrische Regime Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt hat, stammen nicht von einer einzigen Quelle wie 2003.“

Dass die USA das größte Chemie-, Bio- und Atomwaffenarsenal der Welt besitzen, irritiert Frau Salloum nicht im geringsten. Dass die USA Saddam Hussein unterstützen Giftgas gegen den Iran und die Kurden einzusetzen, wird im Propagandaorgan SPIEGEL ONLINE in diesen Tagen beflissen totgeschwiegen. Dass Syrien sein Giftgas nur als militärische Abschreckung gegen die atomare Bedrohung durch Israel angeschafft hat, verschweigt die simpel gestrickte Propagandistin Salloum obendrein.

Besonders peinlich wird es zum Schluss, als Frau Salloum den Leser mit der dämlichen Frage für dumm verkaufen will, ob es theoretisch möglich wäre, „dass die Rebellen sich selbst vergasen in einem Stadtteil, der seit über einem Jahr von ihnen kontrolliert wird, ohne dass das Regime ihn zurückerobern kann – indem sie von Regime-gehaltenen Positionen aus in kurzen Abständen mehrere große Giftgas-gefüllte Sprengköpfe auf sich selbst abschießen?“

Nein, Frau Salloum, die Terroristen vergasen „sich nicht selbst“, sondern sie vergasen relativ wahllos Menschen, die das Pech haben, gerade dort zu sein, wo ein Giftgasanschlag größtmögliche Publizität liefert!

„Doch um Plausibilität scheren sich Assads Apologeten wenig.“ schreibt die stümpernde Propagandaistin trotzig zum Schluss. Offenbar ahnt sie nicht, wie peinlich und fern jeder Plausibilität sie selbst wieder einmal ist.