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Entführungen durch Terroristen und kriminelle Banden sind in Syrien ein Alltagsproblem, das in der deutschen Propaganda nahezu totgeschwiegen wird. Es könnte dem gewünschten Propagandabild von den edlen Rebellen schaden, wenn die breite Bevölkerung im Westen von diesem täglichen Schicksal tausender Syrer erfahren würde.

Das Schicksal zweier entführter Erzbischöfe, der beiden höchsten christlichen Würdenträger in Syrien, wird in der westlichen Propaganda ignoriert. Die beiden sind seit April verschwunden, als sie auf einer humanitären Mission entführt wurden.

Handelt es sich um deutsche Opfer, so gibt es allenfals eine kleine Randnotiz. Die eine bei der Entführung, die andere, wenn sie denn eines Tages wieder auftauchen sollten.
Dies ist nun glücklicherweise dem Dritten der drei entführter „Grünhelme“ gelungen, die im Gebiet der „Rebellen“ humanitäre Hilfe leisten wollten, als sie von „Dschihadisten“ entführt wurden.

Die TAZ hat dafür immerhin eine kleine Meldung parat.